Camille Claudel (Film)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher TitelCamille Claudel
OriginaltitelCamille Claudel
ProduktionslandFrankreich
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsjahr1988
Länge168 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
Stab
RegieBruno Nuytten
DrehbuchReine-Marie Paris,
Bruno Nuytten,
Marilyn Goldin
ProduktionIsabelle Adjani,
Bernard Artigues,
Christian Fechner
MusikGabriel Yared
KameraPierre Lhomme
SchnittJoëlle Hache,
Jeanne Kef
Besetzung

Camille Claudel ist ein französischer Spielfilm, der als Projekt von der Schauspielerin Isabelle Adjani eingesetzt und geleitet wurde. Der Regisseur war ihr damaliger Lebensgefährte Bruno Nuytten. Der Film war in Frankreich ein großer kommerzieller Erfolg.

Bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin 1989 hatte der Film im Februar 1989 in der Bundesrepublik Deutschland seine Uraufführung. Seine Filmpremiere folgte am 18. Mai 1989.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1885 treffen sich Camille Claudel (* 1864) und Auguste Rodin (* 1840) zum ersten Mal; er ist ein bekannter Künstler. Sie wird eine seiner Schülerinnen und später seine Assistentin und Geliebte. Zeitweise beflügeln sie sich gegenseitig, aber Rodin fühlt sich Camille überlegen, will seine Lebensgefährtin jedoch nicht verlassen. Nach einer langen Affäre bricht sie mit ihm und zieht in eine Kellerwohnung, wo sie isoliert lebt. Sie schwankt zwischen Ausbrüchen von Schöpfungsdrang und Zerstörungswut, in der sie alle von ihr erstellten Statuen zerschlägt. Am Ende des Films wird sie in eine psychiatrische Anstalt abgeführt.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Großangelegte, opulent ausgestattete Künstler-Biografie; ein Liebesmelodram, das durch das eindrucksvolle, intensive Spiel der beiden Hauptdarsteller über weite Strecken fesselt, sich zum Ende hin jedoch allzu dumpf und theatralisch gebärdet.“

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Isabelle Adjani war 1990 als Beste Hauptdarstellerin für den Oscar nominiert. Der Film selbst war als Bester Ausländischer Film für den Preis nominiert. 1989 wurde Isabelle Adjani mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet. Im selben Jahr wurde der Film mit insgesamt sieben César ausgezeichnet, darunter in den Kategorien Bester Film, Bester Schnitt sowie Beste Kamera. Die Hauptdarstellerin konnte ihn als Beste Darstellerin gewinnen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Camille Claudel. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins; abgerufen am 29. April 2017.