Isabelle Adjani

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Isabelle Adjani (2012)

Isabelle Yasmine Adjani (* 27. Juni 1955 in Paris) ist eine französische Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Adjani kam als erstes Kind des aus Algerien stammenden Chauffeurs Mohammed Chérif Adjani (geboren in Constantine † 1983) und seiner deutschen Frau Emma Augusta, genannt „Gusti“ (geborene Schweinberger, † 2007), im 17. Pariser Arrondissement zur Welt. Die Eltern hatten sich gegen Ende des Zweiten Weltkriegs in der Nähe des Bodensees kennengelernt und waren später nach Paris gezogen. Isabelle wuchs mit ihrem jüngeren Bruder Éric Hakim († 2010), der später Fotograf wurde, im Pariser Vorort Gennevilliers auf. Im angrenzenden Courbevoie besuchte sie das Lycée Paul Lapie.[1] Die Ferien verbrachte sie regelmäßig am Bodensee. Ihr Elternhaus war geprägt von der deutschen Mutter; die kulturellen Wurzeln des Vaters spielten hingegen kaum eine Rolle, da er seine Kinder als Franzosen erziehen wollte. Erst 1986 sprach Isabelle Adjani öffentlich über die Herkunft ihres Vaters, als sie sich gegen den zunehmenden Rassismus in Frankreich wandte.[2]

Adjani hat zwei Söhne, Barnabé Said (* 1979) aus der Beziehung mit dem Kameramann und Regisseur Bruno Nuytten, und Gabriel Kane (* 9. April 1995) aus der Verbindung mit dem Schauspieler Daniel Day-Lewis. Ihr zweiter Sohn verwendet als Hip-Hop-Musiker das Pseudonym „Gabe Day“. Mit Day-Lewis war sie von 1989 bis 1994 liiert.

Adjani löste eine 2002 geschlossene Verlobung mit dem Musiker Jean Michel Jarre 2004[3] und trennte sich 2010 von dem Chirurgen Stéphane Delajoux.[4] Sie ist ledig.

Schauspielkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Obwohl Adjani ihre ersten Schauspielerfahrungen in Kinofilmen sammelte, wurde sie zunächst als Theaterschauspielerin bekannt.

Theaterkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ihren Durchbruch erzielte Adjani 1972 in Bernarda Albas Haus von Federico García Lorca unter der Regie von Robert Hossein an einem Theater in Reims, woraufhin sie im selben Jahr in die Comédie-Française aufgenommen wurde und für ihre Interpretationen der Ondine in Jean Giraudouxs Ondine und der Agnès in Molières Die Schule der Frauen bekannt wurde.[5] Beide Stücke wurden später (wie auch Molières Der Geizige) mit ihr als Fernsehspiele verfilmt, so dass Adjani in den ersten Jahren als Bühnenschauspielerin galt.[6] Mit ihrer Leinwandkarriere änderte sich diese Wahrnehmung jedoch rasch.

2001 und 2007 wurde Adjani jeweils für die Titelrollen in Alexandre DumasDie Kameliendame (frz. Originaltitel: La Dame aux camélias) und Wolfgang Hildesheimers Mary Stuart für den französischen Theaterpreis Molière als Beste Hauptdarstellerin nominiert.

Leinwandkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Adjanis Filmkarriere begann mit der im Jahr 1969 produzierten und 1970 veröffentlichten Kinderkomödie Le Petit Bougnat von Bernard Toublanc-Michel. Aber erst François Truffauts Film Die Geschichte der Adèle H. aus dem Jahr 1975, in der sie die Tochter Victor Hugos spielte, markierte ihren Durchbruch als Leinwandstar. Für die Rolle der Adèle erhielt sie in den USA den Darstellerpreis des National Board of Review[5] und ihre ersten César- und Oscar-Nominierungen.[7] Zum damaligen Zeitpunkt war sie die jüngste Schauspielerin, die jemals für den Oscar in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin nominiert wurde; bis heute ist sie nach der Neuseeländerin Keisha Castle-Hughes und der Amerikanerin Quvenzhané Wallis die drittjüngste.[3]

Nachdem Adjani mit Die Geschichte der Adèle H. einem internationalen Publikum bekannt geworden war, arbeitete sie mit einer Reihe renommierter Regisseure des europäischen Films zusammen:

Zunächst spielte sie unter Roman Polański im Thriller Der Mieter (1976) die Rolle einer Frau, die die geistig verwirrte Hauptfigur des Films (gespielt von Polański selbst) zu stabilisieren sucht. Die flamboyante, am Rande des Wahnsinns agierende Frau, die Adjani sowohl in Die Geschichte der Adèle H. als auch in Der Mieter darstellt, wurde zu ihrer Paraderolle.[7] Adjani selbst führte ihre Affinität zu solchen Figuren auf ihre eigenen Charaktereigenschaften, insbesondere ihr lebhaftes Temperament zurück.[8]

Der zweiten César-Nominierung für die Rolle der Laure in André Téchinés Politthriller Barocco folgte die erste Hollywood-Rolle im Thriller Driver (1978) an der Seite Ryan O’Neals. 1979 drehte sie in Deutschland unter der Regie von Werner Herzog mit Klaus Kinski Nosferatu – Phantom der Nacht, bevor sie abermals unter Téchinés Anleitung eine der Hauptrollen in einer semi-fiktiven Geschichte über die Geschwister Brontë spielte (die mittlere der drei Schwestern, Emily Brontë). Bei den Dreharbeiten lernte sie den Kameramann Bruno Nuytten kennen, der der Vater ihres ersten Kindes wurde. Der Film vertrat Frankreich auf den Filmfestspielen von Cannes 1979.[9]

Nach Adjanis erster Babypause verlief ihre Karriere zunächst schleppend. Einige ihrer Filme wurden nur von einem kleinen Publikum wahrgenommen, Possession brachte ihr jedoch 1981 den ersten César für die „beste weibliche Hauptrolle“. Ein Jahr zuvor hatte sie bereits auf den Filmfestspielen von Cannes den Darstellerpreis erhalten und sich gegen so renommierte Kolleginnen wie Anouk Aimée (Die Tragödie eines lächerlichen Mannes), Nicole Garcia (Ein jeglicher wird seinen Lohn empfangen…) und Isabelle Huppert (Heaven’s Gate) durchgesetzt. Damit stieg Adjani zu den bekanntesten Schauspielerinnen Europas auf. 1982 drehte sie ihre beiden in Europa populärsten Filme, Claude Millers Das Auge und Jean Beckers Ein mörderischer Sommer, für den sie ihren zweiten César als beste Hauptdarstellerin entgegennehmen konnte.[10]

Auf diesem erneuten Höhepunkt ihrer Karriere pausierte Adjani zwei Jahre, bevor sie in Luc Bessons Subway (1985) an der Seite von Christophe Lambert auf die Leinwand zurückkehrte. Anders als Bessons spätere Filme erhielt dieser nur mäßige Kritiken; davon ausgenommen war Adjanis schauspielerische Leistung, die mit ihrer fünften César-Nominierung honoriert wurde.[11] Ihr nächster Film, Agnès Vardas T’as de beaux escaliers tu sais, war ein Flop, doch ihre Verbindung mit Bruno Nuytten führte sie 1988 zu einem weiteren Erfolg – abermals in einem semi-dokumentarischen Drama: An der Seite von Gérard Depardieu spielt sie in dem gleichnamigen Film Camille Claudel, die hochtalentierte, aber unglückliche Geliebte des Bildhauers Auguste Rodin. Nach Die Geschichte der Adèle H. und Ein mörderischer Sommer ist dies der dritte Film, in dem Adjani eine tragische Frauengestalt verkörpert, die sich derart in ihr Schicksal verstrickt, dass sie in einer Heilanstalt endet. Für ihre expressive Darstellung erhielt Adjani einen César sowie eine Oscar-Nominierung, zudem einen Silbernen Bären in Berlin – und 1990 zusammen mit Depardieu den Super César für die beiden Schauspieler des Jahrzehnts. Filmhistoriker sahen sie fortan unbestritten an der Spitze des französischen „Kinoadels“ angelangt.[12]

Adjani auf der Berlinale 2010

Nach einer vierjährigen Leinwandpause und dem kommerziellen Misserfolg von Toxic Affair folgte 1994 ein neuer Höhepunkt:[13] Für ihre Darstellung der Titelfigur in Patrice Chéreaus Historiendrama La Reine Margot (1994, deutscher Titel: Die Bartholomäusnacht) erhielt sie, inzwischen als „zeitlos schön“[14] gepriesen, ihren vierten César. Zwei Jahre später kehrte sie in der Neuverfilmung von Henri-Georges Clouzots Die Teuflischen, Jeremiah S. Chechiks Diabolisch (1996, an der Seite von Sharon Stone) nach Hollywood zurück; der Erfolg des Films reichte jedoch nicht an den des französischen Originals heran.

Danach war Adjani nur noch sporadisch in Film-, Fernseh- oder Theaterrollen zu sehen. Sie widmete sich hauptsächlich dem Familienleben („Meine Familie war immer […] meine absolute Priorität“)[15]

Erst sechs Jahre nach Diabolisch trat sie wieder in einem Film auf: in der Hauptrolle in Laetitia Massons La Repentie (2002). Aber weder mit diesem Krimidrama noch mit kleineren Rollen wie in Jean-Paul Rappeneaus Spionagefilm Bon voyage oder der von der Kritik gelobten Literaturverfilmung Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran (beide 2003) konnte sie an frühere Erfolge anknüpfen.

Nach einer weiteren fünfjährigen Pause übernahm Adjani 2008 zwei Fernsehrollen: In Jacques Webers Historienfilm Figaro spielt sie an der Seite von Weber und Denis Podalydès, und in Jean-Paul Lilienfelds sozialkritischem Drama Heute trage ich Rock! schlüpft sie in die Rolle einer Lehrerin, die vom Alltag in einer vor allem von Migrantenkindern besuchten Vorstadtschule überfordert ist und deshalb zu gewaltsamen Mitteln greift, um sich Respekt zu verschaffen. Die Rolle der Sonia Bergerac brachte ihr in Frankreich großes Lob seitens der Kritik ein. Die Tageszeitung Le Monde hob Adjanis kraftvolles Spiel und ihre wandlungsfähige Mimik hervor,[16] während Le Figaro ihre Präsenz als „umwerfend“ und „verblüffend“ beschrieb.[17] 2010 nahm sie für Heute trage ich Rock! den Prix Lumières, den Étoile d’Or und erneut den César als beste Hauptdarstellerin entgegen. Damit ist sie bis heute die einzige Schauspielerin, die fünfmal den César als beste Hauptdarstellerin gewonnen hat.

Ausflug ins Chanson-Fach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus ihrer Kooperation mit Serge Gainsbourg erwuchsen eine Reihe musikalischer Beiträge. Der bekannteste davon ist die 1983 veröffentlichte und von Luc Besson mit einem Video versehene Single Pull Marine, die in den französischen Charts bis zur Nummer 1 aufstieg.[18]

Politische Betätigung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Obgleich Adjani lange Zeit dafür bekannt war, außerhalb ihres künstlerischen Engagements nur schwer zugänglich zu sein, ist sie doch gelegentlich politisch aktiv. 1986 wurde sie das Ziel einer Kampagne des Front National, nachdem sie unter Hinweis auf ihre algerische Abstammung dessen Politik angegriffen hatte.[13] 2003 wurde sie eine der bekanntesten Unterzeichnerinnen einer Petition, die das Verbot des Tragens eines Hijabs an französischen Bildungseinrichtungen forderte.[19]

Anekdotisches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1987 wurde Adjani Opfer eines breit publizierten Gerüchtes, sie leide unter AIDS[20] oder sei sogar bereits tot.[21] Sie beendete dieses Gerücht selbst, indem sie in einem bekannten französischen Nachrichtenmagazin auftrat, nur um zu sagen, dass sie „die Öffentlichkeit beruhigen wolle“; sie verließ daraufhin die Show, nicht ohne den Moderator noch auf die Wange geküsst zu haben.[21]

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pull marine (1983, Philips)
  • Ohio (1984, Philips)

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le journal d'Alice James vorgelesen von Isabelle Adjani. Paris: Editions des Femmes; Ville St-Laurent, Québec: Diffusion du Mont-Royal, 1985.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dokumentarfilm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Isabelle Adjani – Hautnah. (OT: Isabelle Adjani – 2 ou 3 choses qu'on ne sait pas d'elle …) Dokumentarfilm, Frankreich, 2010, 69 Min., Buch und Regie: Frank Dalmat, Produktion: arte France, Isia Films, Puzzle Media, deutsche Erstsendung: 5. Mai 2013 bei arte, Inhaltsangabe von arte.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Adjani, Isabelle (1980): „Isabelle Adjani“ in: Jean-Luc Douin (Hrsg.): Comédiennes aujourd'hui: au micro et sous le regard. Paris: Lherminier. ISBN 2-86244-020-5.
  • Austin, Guy (2003): „Foreign bodies: Jean Seberg and Isabelle Adjani“, S. 91–106 in: ders., Stars in Modern French Film, London: Arnold. ISBN 0-340-76019-2.
  • Austin, Guy (2006): „'Telling the truth can be a dangerous business': Isabelle Adjani, race and stardom“, S. 129–134 in: Remapping World Cinema: Identity, Culture and Politics in Film, herausgegeben von Stephanie Dennison und Song Hwee Lim, London: Wallflower Press. ISBN 1-904764-62-2.
  • Halberstadt, Michèle (2002): Adjani aux pieds nus – Journal de La repentie. Paris: Editions Calmann-Lévy. ISBN 2-7021-3293-6
  • Roques-Briscard, Christian (1987): La passion d'Adjani, Lausanne et al.: Favre. ISBN 2-8289-0279-X.
  • Meinolf Zurhorst: Isabelle Adjani. Ihre Filme – ihr Leben. Heyne Film- und Fernsehbibliothek, Band 163. Heyne, München 1992, ISBN 3-453-05238-2.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Isabelle Adjani – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Austin, Guy & Wendy Michallat (2001): „ Stars of French Film: Isabelle Adjani (Memento des Originals vom 25. August 2011 auf WebCite) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/frenchfilmstars.dept.shef.ac.uk“, University of Sheffield: Department of French Studies.
  2. Ein Engel, der in Tränen schwimmt, Der Spiegel, 9. Januar 1989.
  3. a b IMDb: Kurzbiographie Adjanis
  4. Isabelle Adjani fordert von Ex-Liebhaber 150.000 Euro, Die Welt, 22. Januar 2010.
  5. a b Kurzbiographie Adjanis am BiFi
  6. Adjani, Isabelle (1980): „Isabelle Adjani“ in: Jean-Luc Douin (Hrsg.): Comédiennes aujourd’hui: au micro et sous le regard, Paris: Lherminier.
  7. a b Johnston, Sheila: „The fatal attraction of Isabelle A“, The Independent, 5. Januar 1995, S. 24.
  8. Ambassade de France en République Fédérale d’Allemagne. 2003. L’histoire d’Adèle H. (Memento des Originals vom 10. Oktober 2006 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kultur-frankreich.de (PDF-Datei; 326 kB), S. 14.
  9. Biographie 1955–1981
  10. Kurzbiographie des libanesischen Forschungsnetzwerks Catrage (Memento des Originals vom 11. Oktober 2007 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.cartage.org.lb
  11. z. B. Pulleine, Tim: „Lark de Triomphe“, The Guardian, 15. September 1985, S. 20.
    Maslin, Janet: „The Screen: 'Subway'“, New York Times, 6. November 1985, S. 23.
  12. Austin, Guy (1999): „The Amateur Actors of Cannes 1999: A Shock to the (Star) System“, French Cultural Studies 15(3): 251–263, 258.
  13. a b Vincendeau, Ginette. 1996. The Companion to French Cinema, London: Cassell, S. 15.
  14. Lanzoni, Rémi Fournier. 2002. French Cinema: From Its Beginnings to the Present, New York, NY: continuum, S. 384.
  15. vgl. Isabelle Adjani «Je ne suis pas ma première fan» – Interview mit Clémentine Naudet in Le Vif/L'Express, 13. Februar 2009, S. 78
  16. vgl. Séry, Macha: Mixité Égalitè Laïcité. In: Le Monde, 15. März 2009, Le Monde Télévision, S. 6
  17. vgl. Nataf, Isabelle: Isabelle Adjani, sublime preneuse d'otages. In: Le Figaro, 20. März 2009, Ausg. 20105, S. 19
  18. Video-Clip zu Pull Marine Zugriff 28. November 2012
  19. Henley, John: „Something aggressive about veils, says Chirac“, The Guardian, 6. Dezember 2003. (Text der Petition (französisch))
  20. Alfonsi, Emmanuelle (1987): Le Cas Adjani: autopsie médiatique d'une rumeur Diplomarbeit (Diplôme d'Etudes Supérieures Spécialisées): Université Paris 1 – Panthéon – Sorbonne, Fakultät für Politische Kommunikation und Soziologie. [1]
  21. a b Film star Adjani goes on French TV to dispel health rumors, St. Petersburg Times, 20. Januar 1987, S. 3A.