Chin Meyer

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Chin Meyer (2011)

Chin (Christian) Meyer (* 27. September 1959 in Hamburg) ist ein deutscher Kabarettist, Kolumnist, Buchautor, Schauspieler, Musical-Sänger und Redner („Speaker“). Bekannt wurde er in der Figur des satirischen Steuerfahnders „Siegmund von Treiber“. Thematisch beschäftigt er sich schwerpunktmäßig mit Finanzen und Wirtschaft sowie mit Politik, Gesellschaft und der Wahrheit des großen Ganzen.

Beruflicher Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur pendelte Chin Meyer viele Jahre zwischen Deutschland und Indien und jobbte in unterschiedlichen Berufssparten u.a. als DJ, Masseur, Butler, Heilpraktiker, Taxifahrer, Koch, DJ sowie als lebendige Jukebox in der Fußgängerzone Londons und später durch ganz Europa (Straßentheater „Human Juke Box“).

Ein Schauspielstudium absolvierte er am Lee Strasberg Institute in London und arbeitete währenddessen und anschließend als Musical-Sänger (u.a. „Cats“). Nach einigen kleineren Filmrollen, darunter „2 Frauen, 2 Männer – 4 Probleme“ (1996, Regie: Vivian Naefe), „Weihnachtsfieber“ (1997, Regie: Paul Harather), „The Tourist Trap“ (1998, Channel 4 (GB)), „Legion of the Dead“ (2001, Regie: Olaf Ittenbach), schlug er ab 1997 eine Karriere als Kabarettist und Improvisations-Schauspieler ein. Im Jahr 2000 entwickelte er die Figur des Steuerfahnders „Siegmund von Treiber“ mit der ihm im Theater-Restaurant „Pomp, Duck and Circumstance“ der Durchbruch gelang.

Neben seinen Solokabarettprogrammen war Meyer mit eigenen TV-Shows im Fernsehen präsent. Im Jahr 2007 moderierte er die von ihm, Arnulf Rating und Rudi Bergmann entwickelte satirische Nachrichtensendung „Ultimo“ (n-tv).

2010 folgte „Spaß aus Studio Eins – die Chin-Meyer-Show“ (MDR).

2011 landete er in der Talk-Show von „Markus Lanz“ einen millionenfach geklickten YouTube Hit, die „Fuselanleihen“.

Von 2014 bis 2015 betrieb er außerdem einen eigenen YouTube Kanal „Happy Geld“, auf dem er sich Finanz- und weiteren Lebensfragen widmete.

Aktuell ist Chin Meyer in unterschiedlichen TV-Kabarett-Formaten (u.a. „Die Anstalt“, „Schlachthof“), sowie im eigenen Bühnenprogramm zu sehen. (Neue Show: „Macht! Geld! Sexy?“) Er wird als „Key Note Speaker“ bei großen Wirtschaftsveranstaltungen gebucht.

Bühnenprogramme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1997 Single – Katastrophen zum Selberbasteln
  • 1999 Chatman – ich war auch schon drin
  • 2005 Die Razzia Ihres Lebens
  • 2009 Der Jubel rollt
  • 2012 Grundlos Optimistisch
  • 2013 KlangRazzia - Ein Kabarett-Comedy- A cappella Konzert mit Chin Meyer und Hans Werner Meyer sowie Meier und die Geier
  • 2013 REICHmacher! Reibach sich wer kann!
  • 2016 Das Leben ist kein Boni-Hof. Ein Triple-A-Kabarett-Abend mit Chin Meyer und Robert Griess
  • 2016 Macht! Geld! Sexy? – Finanzkabarett

Film- und Fernsehauftritte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1996 2 Frauen, 2 Männer, 4 Probleme (Regie: Vivian Naefe)
  • 1997 Weihnachtsfieber (Regie: Paul Harather)
  • 1998 The Tourist Trap, Channel 4 (GB) und ProSieben
  • 1999–2002 Streit um 3, mehrere Folgen
  • 2001 Legion of the Dead (Regie: Olaf Ittenbach)
  • 2003 Satirefest, RBB
  • 2004 Kurt Krömer Show, RBB, Lachen mit Lars, HR
  • 2005 Brisant, Satirekolumne Taxifahrer Jojo Kobielke, 6 Folgen
  • 2006–2007 Ultimo-der satirische Nachrichtenrückblick N-tv, 9 Folgen
  • 2008 Bannmeile, 3sat, 2 Folgen
  • 2009 Seitensprung, ZDF, Krone der Volksmusik, ARD
  • 2010 Spaß aus Studio Eins – Die Chin-Meyer-Show, MDR
  • 2011 Kabarett aus Franken, BR, Ottis Schlachthof, BR
  • 2012 Kabarett aus Franken, BR, Mitternachtsspitzen, WDR, Altinger – Mittendrin, BR, Kanzleramt Pforte D, MDR, Spätschicht, SWR
  • 2013 Alfons und Gäste, SWR, „Künstler Wühlmäuse Festival 2013“, ARD late night, Kleinkunstfestival, RBB, Schlachthof, BR, Kabarett aus Franken, BR
  • 2014 Comedy-Labor, SRF 1, Kabarett aus Franken, BR, Die Anstalt, ZDF
  • 2015 Spätschicht – Die Comedy-Bühne, SWR
  • 2016 Die Anstalt, ZDF
  • 2017 Kanzleramt Pforte D, MDR, Schlachthof, BR

Kolumnist[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chin Meyer schreibt seit 2003 regelmäßig in der Mittwochs- und Samstagsausgabe eine Kolumne für den Berliner Kurier und war von 2010 bis 2011 ebenfalls als Kolumnist für die SUPERillu tätig.

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DVDs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Razzia Ihres Lebens (2009)
  • Grundlos Optimistisch (2012)

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Steuerfahnder (2005)
  • Der Jubel rollt (2010)
  • REICHmacher! Reibach sich wer kann! (2015)

Soziales Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2015 ist Chin Meyer Botschafter der „Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew“, welche Bechterew-Patienten Unterstützung anbietet.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]