Christophe Dugarry

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Christophe Dugarry

Christophe Dugarry im Jahre 2006

Spielerinformationen
Name Christophe Dugarry
Geburtstag 24. März 1972
Geburtsort LormontFrankreich
Größe 189 cm
Position Mittelfeldspieler, Stürmer
Junioren
Jahre Station
US Lormont
Girondins Bordeaux
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1988–1996
1990–1991
1996–1997
1997–1998
1998–2000
2000–2003
2003–2004
2004–2005
Girondins Bordeaux
Girondins Bordeaux B
AC Mailand
FC Barcelona
Olympique Marseille
Girondins Bordeaux
Birmingham City
Qatar Sports Club
187 (34)
2 0(1)
21 0(5)
7 0(0)
52 0(8)
65 0(9)
30 0(6)
0 0(0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1994–2002 Frankreich 55 0(8)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Christophe Dugarry (* 24. März 1972 in Lormont) ist ein ehemaliger französischer Fußballspieler.

In seiner Karriere war er in den Profiligen Frankreichs, Spaniens, Italiens und Englands aktiv. Zudem war er französischer Nationalspieler und wurde mit der Auswahl Welt- und Europameister.

Vereinskarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dugarrys Profikarriere begann beim französischen Erstligisten Girondins Bordeaux, wo er u. a. zusammen mit seinen späteren Nationalmannschaftskollegen Zinédine Zidane und Bixente Lizarazu den Verein von der zweiten Liga bis in das Finale des UEFA-Pokals führte. In den Finalspielen musste sich Bordeaux jedoch dem FC Bayern München mit 1:2 und 1:3 geschlagen geben.

In der folgenden Saison wechselte Dugarry ebenso wie Zidane nach Italien, jedoch nicht wie sein guter Freund zu Juventus Turin, sondern zum lombardischen Verein AC Mailand. Ein Jahr später aber verließ er den Verein, diesmal zum spanischen Top-Verein FC Barcelona. Dort hielt es Dugarry allerdings nur wenige Monate und er kehrte zurück in seine Heimat.

Zurück in Frankreich spielte er zunächst für Olympique Marseille und später erneut für Girondins Bordeaux. Nach einem Spiel gegen Olympique Lyon am 30. April 1999 wurde er positiv auf das anabole Steroid Nandrolon getestet, aber wegen eines Formfehlers freigesprochen.[1][2] Mit Olympique Marseille erreichte er 1999 erneut das UEFA-Pokalfinale gegen den AC Parma, welches die Italiener für sich entschieden. Daraufhin heuerte er beim damaligen französischen Meister Bordeaux an, mit denen er 2002 immerhin noch den französischen Ligapokal gewinnen konnte.

Anfang 2003 versuchte es Dugarry noch einmal im Ausland. Diesmal beim englischen Erstligisten Birmingham City. Doch auch hier war sein Engagement vergleichsweise kurz und nach einem Jahr wechselte er nach Katar zu dem Verein Qatar Sports Club. Er machte dort kein Spiel und beendete seine Karriere 2005.

Nationalmannschaftskarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hat Dugarry auf Vereinsebene nur wenige Erfolge vorzuweisen, so hat er als Nationalspieler alle Pokale gewonnen, die es zu gewinnen gibt. So nahm er an jeweils zwei Welt- und Europameisterschaften teil und konnte jeweils einmal den Titel gewinnen. Außerdem errang er mit der französischen Nationalelf 2001 den Confederations-Cup. Insgesamt trug er 55 mal das Trikot der "Équipe Tricolore" und konnte acht Tore erzielen.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2x UEFA-Pokal-Finale: 1996 mit Girondins Bordeaux und 1999 mit Olympique Marseille
  • 1x französischer Ligapokalsieger: 2002 mit Girondins Bordeaux
  • 2x WM-Teilnehmer: 1998 (3 Einsätze, 1 Tor) und 2002 (3 Einsätze, kein Tor)
  • 1x Weltmeister: 1998
  • 2x EM-Teilnehmer: 1996 (4 Einsätze, 1 Tor) und 2000 (4 Einsätze, 1 Tor)
  • 1x Europameister: 2000
  • 1x Gewinner im Confed-Cup: 2001 (1 Einsatz)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Frankreich: Weltmeister Dugarry unter Dopingverdacht, Spiegel Online, 29. Juni 1999
  2. Barbara Klimke: Voll gepumpt am Ball, Berliner Zeitung, 6. April 2001

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]