Chucky und seine Braut

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel Chucky und seine Braut
Originaltitel Bride of Chucky
Produktionsland UK, USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1998
Länge 89 Minuten
Altersfreigabe FSK 18
Stab
Regie Ronny Yu
Drehbuch Don Mancini
Produktion David Kirschner,
Grace Gilroy
Musik Tom Araya
Kamera Peter Pau
Schnitt Randy Bricker,
David Wu
Besetzung

Chucky und seine Braut (Originaltitel: Bride of Chucky) ist eine Horrorkomödie aus dem Jahr 1998 und stellt den vierten Teil der bislang sechsteiligen Reihe über die Mörderpuppe Chucky dar.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die psychopathische Tiffany verschafft sich die Puppe Chucky, in der die Seele des Serienkillers Charles Lee Ray steckt und näht diese wieder zusammen, was ihr optisches Erscheinungsbild verändert. Tiffany war die damalige Lebensgefährtin von Charles Lee Ray, ehe dieser erschossen wird und seine Seele in der Puppe landet. Aus Sehnsucht und Liebeskummer erweckt sie Chucky wieder zum Leben.

Chucky zeigt jedoch wenig Dankbarkeit und macht sich über Tiffanys Liebe und ihre damaligen Ehepläne lustig. Tiffany sperrt ihn daraufhin ein und demütigt ihn so lange, bis er heimlich entkommt, sie umbringt und ihre Seele ebenfalls in eine Puppe transferiert.

Um wieder zu Menschen zu werden, brauchen sie ein Amulett, welches sich in dem Grab von Chuckys menschlichem Körper befindet. Um dorthin zu gelangen, überredet Tiffany per Telefon ihren Nachbarn Jesse für 1000 $ dafür, dass er die Puppen zum Friedhof fährt. Dieser möchte unbedingt mit seiner Freundin Jade von ihrem strengen Onkel, einem Polizeichef, entkommen, willigt deshalb ein und nimmt Jade mit.

Während der Reise kommt es immer wieder zu Komplikationen, da Jades Onkel die Beziehung unterbindet und Polizisten dafür bezahlt, Jesses Wagen zu verfolgen. Nach einigen Mordvorfällen, unter anderem vom Polizeichef, fliegt Tiffanys und Chuckys Tarnung auf und die beiden beschließen, die Jugendlichen zu ihren Geiseln zu nehmen und sie für ihre neuen Körper benutzen.

An Chuckys Grab kommt es zum großen Finale, in dessen Verlauf sich Tiffany auf die Seite der beiden Jugendlichen schlägt, da sie erkennt, dass diese sich wirklich lieben, während Chucky zu solchen Gefühlen nicht fähig ist. Chucky und Tiffany töten sich gegenseitig. Unwissend, dass sie schwanger war, gebärt Tiffany vor ihrem Tod Chuckys und ihr gemeinsames Kind. (siehe Chuckys Baby).

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Film wurde produziert von der britischen "Midwinter Productions Inc." und der US-amerikanischen "Universal Pictures".
  • In Chucky und seine Braut finden sich zahlreiche Bezüge zu anderen Horrorfilmen. So parodiert das offizielle Filmposter das Filmposter zu Scream 2 und im Laufe des Films werden Anspielungen auf Das Omen, Hellraiser und Nightmare on Elm Street gemacht. Außerdem werden in einer Lagerhalle, wo am Beginn des Filmes Chuckys zerfetzter Körper aufbewahrt wird, Jasons Hockeymaske, Freddy Kruegers Handschuh, die Kettensäge aus Texas Chainsaw Massacre und die Maske von Michael Myers gezeigt.
  • Die Dreharbeiten dauerten von April bis Juli 1998.
  • Das Budget betrug etwa 25 Millionen US-Dollar und war somit bis dato das höchste von allen Chucky-Filmen. Der Film spielte brutto weltweit etwa 50,6 Millionen wieder ein.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Schwarz-humoriger Horrorfilm um die aus der dreiteiligen "Chucky"-Kinoserie der späten 80er-Jahre bekannte Figur, der in zahlreichen Zitaten und Anspielungen mit den Stereotypen des Genres spielt, letztlich aber allzu spekulativ auf die übliche Abfolge blutiger Schockeffekte setzt.“

„Bereits 1988 drehte Regisseur Tom Holland den Horrorfilm „Chucky - Die Mörderpuppe“, die Geschichte eines Massenmörders, dessen Seele nach seinem Tod in eine Puppe schlüpft. 1990 folgte der zweite Teil („Chucky 2 - Die Mörderpuppe ist wieder da“), 1991 schließlich ein dritter („Chucky 3“). Als wäre dies des Blödsinns nicht schon genug, setzt nun Ronny Yu noch einen drauf. Das hätte eigentlich ein netter Trash- Film werden können, aber trotz einzelner guter Einfälle bleibt der Unterhaltungswert bescheiden. Horror-Fans werden auch das wieder ganz toll finden.“

prisma-online[2]

Fortsetzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chucky und seine Braut. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.
  2. prisma-online