Congo (Film)

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Filmdaten
Deutscher TitelCongo
OriginaltitelCongo
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1995
Länge104 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
Stab
RegieFrank Marshall
DrehbuchJohn Patrick Shanley
ProduktionKathleen Kennedy
Sam Mercer
MusikJerry Goldsmith
KameraAllen Daviau
SchnittAnne V. Coates
Besetzung

Der Film Congo (Langtitel: Congo – Wo der Mensch zur bedrohten Art wird) von Regisseur Frank Marshall basiert auf dem gleichnamigen Roman von Michael Crichton. Der Film entstand 1995 mit Laura Linney und Dylan Walsh in den Hauptrollen.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dr. Peter Elliot hat es nach langer Forschungszeit geschafft, über eine Art Gebärdensprache und ein computergestütztes Auswertungsverfahren der Gorilladame Amy das Sprechen beizubringen. Doch das Tier leidet an Stresssymptomen, die sich auch durch Beschäftigungstherapie (spielen, malen) nicht lindern lassen. So beschließen Peter und sein Assistent Richard, den Affen wieder in seine Heimat, den Kongo, zu bringen. Die Finanzierung dieser Aktion ist überraschend schnell geklärt: Der dubiose Geschäftsmann Herkermer Homolka und die Kommunikationswissenschaftlerin Dr. Karen Ross übernehmen die Kosten.

Während der Reise zeigen sich die wirklichen Beweggründe für diese Großzügigkeit: Herkermer hat auf einem von Amys Bildern ein Symbol wiedererkannt, das er mit einer legendären Diamantenmine König Salomos in Verbindung bringt. Karen hat ähnliche Vermutungen, sie sucht aber zudem nach vermissten Kollegen, die bereits früher in diese Region aufgebrochen waren. Angeführt von Captain Munro finden sie im kongolesischen Dschungel die Diamanten-Mine, in der verlorenen Stadt Zinj. Die Frage, warum die Minen irgendwann verlassen wurden, ist schnell geklärt: Die Erbauer haben zu ihrer Verteidigung eine besonders intelligente und aggressive Gorillarasse gezüchtet. So aggressiv, dass die Tiere im Laufe der Zeit das Volk, das sie beschützen sollten, vertrieben haben.

Es folgt ein spektakulärer Kampf zwischen Menschen und Gorillas, den erstgenannte dank eines im letzten Moment ausbrechenden Vulkans knapp für sich entscheiden können. Letztendlich findet Amy Anschluss an eine andere Gruppe Gorillas, und ein kleiner Trupp Überlebender tritt den Heimweg an.

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Film war 1996 in sieben Kategorien für die Goldene Himbeere nominiert, u.a. als Schlechtester Film.
  • Komponist Jerry Goldsmith wurde im gleichen Jahr mit dem BMI Film Music Award ausgezeichnet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]