Die Familienpyramide

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Filmdaten
Deutscher TitelDie Familienpyramide
OriginaltitelL’Été prochain
ProduktionslandFrankreich
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsjahr1985
Länge100 Minuten
Stab
RegieNadine Trintignant
DrehbuchNadine Trintignant
ProduktionAlain Sarde
MusikPhilippe Sarde
KameraWilliam Lubtchansky
SchnittMarie-Josèphe Yoyotte
Besetzung

Die Familienpyramide (Original: L’Été prochain) ist ein französisches Filmdrama von Nadine Trintignant mit Claudia Cardinale, Fanny Ardant und Jean-Louis Trintignant aus dem Jahr 1985.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jeanne Severin hat gerade ihr sechstes Kind zur Welt gebracht, als sie sich entschließt, ihren Ehemann Edouard zu verlassen. Dieser ist zwar ein guter Vater, jedoch ein lausiger Ehemann, der eine Geliebte nach der anderen hat. Die älteste Tochter Dina hat ebenfalls eheliche Probleme. Sie ist mit dem Schriftsteller Paul verheiratet, der ihre Erwartungen nicht erfüllen kann, weshalb sie sich permanent streiten. Dinas jüngere Schwester Sidonie ist eine talentierte Konzertpianistin, die vor jedem Auftritt unter krankhaftem Lampenfieber leidet und aus Frust überstürzt heiratet.

Die Familie droht schließlich auseinanderzubrechen. Als Edouard, der inzwischen allein lebt, eine Gehirnblutung erleidet und für eine entsprechende Operation in ein Krankenhaus an der französischen Riviera eingewiesen wird, kommt die Familie erneut zusammen, um Edouard beizustehen. Jeanne und die Kinder mit ihren jeweiligen Ehepartnern mieten sich in einem nahegelegenen Landhaus ein, wo sie sich miteinander aussprechen und aus Solidarität wieder näher zusammenrücken.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Thema Familie spielte nicht nur im Film, sondern auch hinter den Kulissen eine Rolle. Regisseurin und Drehbuchautorin Nadine Trintignant war bis 1978 mit Jean-Louis Trintignant, einem der Hauptdarsteller des Films, verheiratet. Die gemeinsame Tochter Marie Trintignant spielte ebenfalls mit. Auch Serge Marquand und Christian Marquand, die Brüder der Regisseurin, die als Nadine Marquand zur Welt kam, sind in Nebenrollen zu sehen. Produzent Alain Sarde ist zudem der Bruder von Komponist Philippe Sarde, der die Filmmusik beisteuerte.

Die Familienpyramide wurde am 9. Januar 1985 in Frankreich uraufgeführt und im Oktober 1985 auch beim Chicago International Film Festival vorgestellt. In Deutschland wurde der Film erstmals am 4. März 1988 im Fernsehen gezeigt.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Um Liebe, Eifersucht und Familiensinn kreisende, zähflüssige und unausgereifte Großfamiliensaga. Trotz hochkarätiger Besetzung und stimmungsvoller Bilder gelingt nur selten eine überzeugende Charakterisierung der Personen, ihrer Handlungen und Motivationen.“

„Nadine Trintignant, die diesen eleganten und emotionalen französischen Film geschrieben und inszeniert hat, zelebriert Familiensolidarität im Angesicht einer Tragödie. Die Darstellungen der talentierten Besetzung sind herrlich anzuschauen und das Finale hebt die Stimmung.“

Frederic Brussat[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Familienpyramide. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.
  2. "Nadine Trintignant, who has written and directed this gracefully paced and emotionally resonant French film, celebrates family solidarity in the face of tragedy. The performances by the talented cast are a treat to watch, and the story's finale is uplifting.", vgl. spiritualityandpractice.com