Diskussion:Albrecht Dürer

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Dürer in der modernen Kunst[Quelltext bearbeiten]

Künstler der Gegenwart verwenden immer wieder gezielt Motive von Dürer(z.B. Ottmar Hörl, H.E. Köhler, Klaus Staeck, ....) Wäre da die Hinzufügung eines Absatzes im Artikel nicht sinnvoll, der zumindest einen Teil dieser Kunstwerke beschreibt oder Dürers Nachwirken auf moderne Künster darstellt?--Günter Rehorst 13:47, 5. Jun. 2009 (CEST)

Musik: Dürer als Komponist[Quelltext bearbeiten]

Es sollte nicht vergessen werden, dass Dürer sich als umfassender Künstler verstand nach der Tradition der septem artes liberales. Deshalb hat er sich neben seinem bildenden und theoretischen Werk auch mit Dichtung und sogar mit Musik beschäftigt. So finden sich auf Blättern von ca. 1512 Kompositionsversuche von ihm, die der Tübinger Musikwissenschaftler Manfred Hermann Schmid veröffentlicht hat (Dürer und die Musik. Das Rätsel der "nicht entzifferten Aufzeichnungen" im schriftlichen Nachlaß. In: Die Musikforschung 1993, S.131 ff.). Es handelt sich um ein 11 Takte umfassendes Fragment eines Orgelsatzes über die Nürnberger Version des gregorianischen Salve Regina und zwei weitere, nicht eindeutig einem .bekannten Cantus firmus zuzuordnende Fragmente. Zahlreiche Korrekturen zeigen, wie Dürer sich um eine ständige Verbesserung seiner musikalischen Versuche bemüht hat.
Schmid vermutet einen Zusammenhang zwischen Dürers Bildzyklus "Marienleben", seinem Versuch einer poetischen Verdeutschung des Salve Regina und einer Orgelkomposition auf der Grundlage dieser liturgischen Melodie.--2003:CD:E3CD:D301:1135:DD58:8E63:BA15 23:45, 17. Okt. 2017 (CEST)Yeni Cifci (nicht signierter Beitrag von 87.175.90.18 (Diskussion) 20:17, 4. Jun. 2011 (CEST))

Die musikhistorische Bedeutung dieser Kompositionsversuche Dürers liegt, wie Manfred Schmid zeigt, einmal darin, dass er sie in der nur Buchstaben verwendenden sog. neueren deutschen Orgeltabulatur notiert hat. Bisher galten als früheste Quellen dieser Notationsart eine 1571 in Leipzig gedruckte "Orgel oder Instrument Tabulatur" von Nikolaus Ammerbach und eine handschriftliche Tabulatur aus Kärnten aus der Mitte des 16. Jahrhunderts. Somit ist die Verwendung der reinen Buchstabennotation um Jahrzehnte früher anzusetzen, was Musikwissenschaftler zwar schon vermutet haben, bisher aber mangels Quellen nicht beweisen konnten. Nun sind Albrecht Dürers Kompositionsversuche für diese Notationsart (nur für die Musik auf Tasteninstrumenten!), die bis zu J. S. Bachs Jugend üblich gewesen ist, der früheste Beleg.
Zweitens liegt insbesondere mit dem Salve Regina-Fragment, dessen Aufzeichnung sich auf einem Blatt in den Beständen des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg befindet, der wohl ziemlich einmalige Fall vor, dass wir einem Komponisten dieser Epoche quasi bei der Arbeit über die Schulter schauen können, denn Dürer hat, ausgehend von Grundlinien seiner Komposition, einzelne Takte immer wieder verbessert, was an den Streichungen, Verwischungen mit dem Finger und dem Daruntersetzen der jeweils veränderten Takte deutlich zu erkennen ist.
Musikstücke für Tasteninstrumente dieser Zeit sind in der Regel nur in Sammlungen, sog. Tabulaturbüchern, in Reinschrift überliefert. Man kann übrigens dieses Salve Regina - Fragment relativ leicht mit Dürers musikalischem Figurenmaterial um weitere 11 Takte entlang des bekannten Cantus firmus ergänzen, um so zu einer aufführbaren Version zu kommen (allerdings nur für die erste Strophe des Salve regina, denn der Cantus umfasst mehrere Teile, die z. B. Dürers Zeitgenossen wie Paulus Hofhaymer, Leonhard Kleber u.a. vertont haben). Als Grund dafür, warum Dürer seinen Kompositionsversuch nach 11 Takten abgebrochen hat, vermute ich Probleme bei der Stimmführung. Dürer hat nämlich den Cantus firmus in den Diskant gelegt, und an der Abbruchstelle liegt er sehr tief, so dass er mit den darunter liegenden beiden Stimmen in Konflikt zu geraten droht. Die erwähnten zeitgenössischen Komponisten legten den Cantus firmus deshalb meist in die Tenorstimme.
Im Vergleich zu jenen Beispielen ist natürlich Dürers Versuch kein wirkliches Meisterwerk, aber Musik von Dürer rührt uns doch an, wie es etwa Klavier- und Orgelfugen von Lionel Feininger oder eine Klaviersonate im Stil von Skrjabin des Literturnobelpreisträgers Boris Pasternak tun. --2003:CD:E3CD:D301:1135:DD58:8E63:BA15 23:34, 17. Okt. 2017 (CEST)Yeni Cifci

Dürer als Mathematiker[Quelltext bearbeiten]

Bei der Arbeit an einem Dürer-Artikel ( http://matheplanet.com/matheplanet/nuke/html/article.php?sid=1502&mode=&order=0 ) ist mir aufgefallen, dass Dürer noch die Konstruktion einer Herzkurve angibt. Außerdem finden sich einige Passagen zum Thema Unendlichkeit oder zu Grenzwerten. Ungewöhnlich an Dürers Mathebuch ist u.a. die Beschreibung von Konstruktionswerkzeugen und der Aufruf weitere zu erfinden. Der Abschnitt ist aber an sich sehr gut! HH (Diskussion) 23:53, 15. Sep. 2012 (CEST)

Sternkarten von 1515[Quelltext bearbeiten]

Angesichts der Bedeutung der Sternkarten von 1515 (ist mir erst durch die DLF-Sternzeit vom 9. Dez. 2013 bewußt geworden), sollte man die irgendwie einbinden. Ich hoffe, es fühlt sich jemand berufener als ich (siehe: Sternkarte#Historische_Sternkarten) Ich dachte: Vielleicht bei Werke (Auswahl) mit Link zu Sternkarte und dem schönen Bild des Nordhimmels.Palitzsch250 (Diskussion) 17:02, 10. Dez. 2013 (CET)

Dieser Link spricht auch für seine naturwiss. Seite Palitzsch250 (Diskussion) 17:24, 10. Dez. 2013 (CET)

Reisen: Transportmittel oder per Pedes?[Quelltext bearbeiten]

Wie ist Dürer zu seinen Fernreisezielen gekommen? Die Reisen nach Venedig u.z., auf denen viele Landschaftsaquarellstudien entstanden, womöglich zu Fuß (daher Dürerweg). Bei der zweiten Reise nach Venedig und der Reise in die Niederlande evtl. nicht mehr (hatte nun auch das nötige Kleingeld für allerle„y“ Vehikel). Wir haben da nichts, en auch nicht und im Internet irgendwie auch nichts Gscheits. Bitte um Ergänzung. --Matt1971 (Diskussion) 17:36, 23. Feb. 2014 (CET)

Dürer hatte auf seiner Niederlandereise allerlei Kunstgegenstände dabei (siehe: Albrecht Dürer in den Niederlanden), daher ist ein Vehikel durchaus naheliegend. Ich denke in seinem Reisetagebuch lässt sich etwas dazu finden: Tagebuch. Ich hab zwar nur die ersten Seiten überflogen aber da steht z.B.: "Von dann fuhr ich gen Bamberg". MasterChristian (Diskussion) 11:11, 3. Feb. 2016 (CET)

Das hier zitierte "fuhr" führt m.E. zu einem Fehlschluss, denn zu dieser Zeit bedeutete das Verbum "fahren" noch ganz allgemein "sich fortbewegen" oder "reisen", wie wir es im Begriff "Wallfahrt" oder "fahrende Gesellen" noch haben. Wallfahrer und wandernde Handwerksgesellen sind in der Regel noch heute zu Fuß unterwegs. Dürers oben zitierte Angabe kann also eine Reise zu Fuß, zu Pferde oder auch mit einem Schiff bedeuten. Unser Adjektiv "fertig" bedeutete ursprünglich "zur Reise bereit". Vgl. auch Friedrich Kluge, Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, Lemma "fahren".--2003:CD:E3CD:D301:1135:DD58:8E63:BA15 23:38, 17. Okt. 2017 (CEST) Yeni Cifci (nicht signierter Beitrag von 2003:66:885F:2001:5551:E3FD:5E1B:9D0C (Diskussion | Beiträge) 18:55, 2. Jul 2016 (CEST))

s. auch: "ins Land der Franken f a h r e n" (hopman44)

Artikelwunsch[Quelltext bearbeiten]

Glastafelapparat = Dürerscheibe (Netzgitterapparat?) --Thirunavukkarasye-Raveendran (Diskussion) 17:33, 15. Nov. 2014 (CET)

Flughafen[Quelltext bearbeiten]

Albrecht-Dürer-Flughafen --Rob567 (Diskussion) 15:54, 19. Jun. 2017 (CEST)

bei den Werken (Auswahl)[Quelltext bearbeiten]

sollte da nicht auch "Die Hexe" von 1500 mit erwähnt werden? Die ist doch auch ganz bedeutend, oder?--Hopman44 (Diskussion) 20:04, 18. Okt. 2017 (CEST)

Terra X-Dokumenation über Albrecht Dürer[Quelltext bearbeiten]

Albrecht Dürers Kunst kennt fast jeder: Betende Hände, Der Feldhase, die Selbstbildnisse. Das Genie aus Nürnberg hat die Kunst für immer verändert. Wer war dieser Superstar?

https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/albrecht-duerer-superstar-100.html --Sepp Herberger (Diskussion) 13:04, 11. Sep. 2019 (CEST)