Diskussion:Himmelsscheibe von Nebra

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Literatur[Quelltext bearbeiten]

da müsste mal aufgeräumt werden, vieles steht doppelt als Einzelnachweis und als Fachbeitrag. --Kulturkritik (Diskussion) 01:45, 14. Apr. 2021 (CEST)[Beantworten]

Was ist daran so schlimm? Im Literaturverzeichnis sollten die relevanten Fachpublikationen möglichst vollständig aufgeführt werden. In den Einzelnachweisen sollte nicht auf die kompletten Werke sondern nur auf die jeweils relevanten Seitenzahlen verwiesen werden. --Einsamer Schütze (Diskussion) PointDolmen.png 01:53, 14. Apr. 2021 (CEST)[Beantworten]
das ist mir bekannt, wird aber nicht konsequent umgesetzt.--Kulturkritik (Diskussion) 14:47, 14. Apr. 2021 (CEST)[Beantworten]

Brocken[Quelltext bearbeiten]

Das mit dem Brocken als Punkt der Sommersonnenwende im Nordwesten vom Mittelberg aus gesehen haut leider nicht ganz hin. Die Richtung der Sommersonnenwende lag damals bei 311°, und aus der Bogenlänge der Goldsegmente der Himmelsscheibe von 82° ergibt sich ebenfalls ein Azimut von 270° + (82°/2) = 311°. Dieser Azimut liegt allerdings eher in Richtung Wurmberg, der der zweithöchste Berg des Harzes ist. Der Brocken liegt ungefähr einen Fingerbreit weiter rechts bei einem Azimut von fast 313°, und insofern ist die entsprechende Skizze Nebra-5.jpg ein wenig irreführend. Im Übrigen stellt sich die Frage, ob der Mittelberg damals unbewaldet war, sodass der Harz überhaupt gesehen werden konnte ? Gibt es dazu irgendwelche wissenschaftlichen Veröffentlichungen, die in dem Artikel zitiert werden könnten ?--Bautsch 18:34, 6. Jun. 2021 (CEST)[Beantworten]

https://www.deutschlandfunk.de/offenbar-kein-bezug-zum-brocken-astronomische-zweifel-an.732.de.html?dram:article_id=493757 - mag das wer einarbeiten? Grüße --h-stt !? 18:08, 15. Jun. 2021 (CEST)[Beantworten]
Auf diesen Artikel war ich auch schon gestoßen. Leider wird dort nicht auf eine wissenschaftliche Publikation verwiesen, nicht einmal konkrete Namen von Forschern werden genannt. Eine ältere Arbeit von 2005 geht zumindest von einer Sichtachse zum Brocken aus [1]. --Einsamer Schütze (Diskussion) PointDolmen.png 21:52, 15. Jun. 2021 (CEST)[Beantworten]
Das ist kein "Artikel", das ist das Transkript der "Sternzeit" vom 12. März; einer kurzen dreiminütigen Radiosendung, die kleine Fakten der Astronomie aufbereitet. Da ist kein Platz für Quellen und Argumentation. Schreib doch mal den Deutschlandfunk an und bitte darum, dass deine Anfrage an Dirk Lorenzen weitergeleitet wird. Grüße --h-stt !? 15:22, 24. Jun. 2021 (CEST)[Beantworten]

Revision der Bedeutung der >Scheibe und neue Datierung - aktuelle internationale Publikation in American Journal of Humanities and Social Science (AJHSS) Volume 21, 2021[Quelltext bearbeiten]

Neuinterpretaion und Neudatierung der Scheibe - ältester Frauenzyklus- oder Fertitilitätskalender der Früh-Eisenzeit (Ha C-D) wurde nun im September 2021 veröffentlicht in:

Diedrich, Cajus: The "Sky Disk of Nebra" – revision to daily life "marriage and fertility" in the final Hallstatt (Early Iron Age, HaC-D) times. American Journal of Humanities and Social Science, 21, 2021, 1-26. http://journalsonline.org/american-journal-of-humanities-and-social-science/

Der „Fruchtbarkeits-Kalender Scheibe Nebra“ Laut einem neuen Symboldiagramm für die europäische Bronzezeit stehen die goldenen Intarsienzeichen der Nebra-Bronzescheibe "Himmel" in einem Fruchtbarkeitskalender-Kontext. Die "Fruchtbarkeits-Kalenderscheibe Nebra" zeigt (Abb.) die weiblichen Symbole (Brust, Fertilität oder Schwangereschaft) in Kombination mit den Himmelsgestirnen. Richtig orientieret kann man diesen Kalender einfach lesen: zwischen Voll- unjd Halbmond, also um den 14 Tag, ist die Empfängnis gegeben. Diese Scheibe war wohlmöglich als Lernmittel für die heranwachsenden Mächen hergestellt worden. Dies Ikonographischen Symbole finden sich zeitglaich in ganz Europa, besonders bis in die Mitelmeerregion. Die "Pleyarden" waren das typische Brustsymbol auch auf Frauenstatuetten der griechischen Mykene oder auf Tellern in Süddeutschland und finden sich auf der Keramik immer wieder als Dekor. Gleiches gilt für das "Boot", welches sämtliche Keramiken und auch Metalgeräte Mitteleuropas der Hallstatt C-D Gruppen und darüber hinaus ziert. Das Fruchtbarkeits- uder Schwangerschaftssymbol ist dreifach auf der Scheibe. Erst wenn man die Scheibe horizontal dreht - also zwischen den beiden großen "Halbmonden" liest, ergibt sich der Kalender (Abb.). Die neue Ikonographie-Interpretation der Hallstattzeit (A-D) Die europäische Ikonographie der Bronzezeitbis frühen Eisenzeit (Hallstattzeit A-D) wurde in einem ersten Schritt überarbeitet, einschließlich der "Himmelsscheibe" von Nebra, Goldgegenständen ("Hüte"/Scheiben/Tassen, Schmuck), Tonfiguren, Keramik und Waffen. Weibliche Dreiecke, Kreise/Punkte und Fruchtbarkeitsspiralen/Bögen wie männliche Schrägstrichbündel oder Ehe x, + und Haken/Kreuz (= Hakenkreuz) beziehen sich auf das Hauptlebensthema: Ehe und Fortpflanzung. Sechs grundlegende Symbole erscheinen als einzige Dekoration in unzähligen künstlerischen Kombinationen von Gravuren, Zeichnungen oder Reliefs in allen bronzezeitlichen Kulturen Eurasiens. Die "Lebens-" oder besser Fruchtbarkeitsspirale ist das wichtigste und dominanteste Symbol vor allem in der Grichischen Kulturen der Mykene, Minoen, Helladen und Zykladen. Die Spiralen schmücken Badewannen in der Mykene, finden sich aber an nordischen Steingräbern als Symbole für das Jenseits und nicht als "Sonne". Spiralen". "Planetäre Sonnenspiritualität" gab es in der Bronzezeit nicht, deren Symbole bereits aus der frühen Jungsteinzeit stammen und ähnliche Symbole modifiziert wurden. Bronzezeit Goldbecher, kleine Goldplättchen wie ähnliche und ausschließlich weibliche/männliche Geschlechts- und Fruchtbarkeitszeichen verzieren europäische goldene "Heats", Goldbecher und Goldschalen scheinen in Ehezeremonien ("Heirat"), und nicht in irgendwelchen "kultischen" Zeremonien genutz worden zu sein. (nicht signierter Beitrag von 2A02:908:4D11:98A0:60AA:28EB:6E47:77D1 (Diskussion) 11:02, 1. Sep. 2021 (CEST))[Beantworten]

Der Beitrag ist ohne Belang für die Wikipedia. Er ist in einem zweifelhaften Journal erschienen[1] und referenziert gerademal ein einziges populärwissenschaftliches Buch zur Himmelsscheibe. Sämtliche wissenschaftlichen Fachbeiträge der letzten Jahre wurden ignoriert. --Einsamer Schütze (Diskussion) PointDolmen.png 11:50, 1. Sep. 2021 (CEST)[Beantworten]
Ich will ja nicht sexistisch klingen, aber: Auf so eine haarsträubende Idee kann nur ein Mann kommen. Um fruchtbare/unfruchtbare Tage zu bestimmen, braucht man nämlich keine komplizierten astronomischen Berechnungen und goldüberzogene Bronzeplatten, sondern einfach ein x-beliebiges beschreibbares Material (Holzscheibe, Birkenrinde, feuchter Ton/Lehm) und ein Werkzeug, mit dem man auf diesem Material Markierungen anbringen kann. (Und man sollte bis 29 zählen können.)
Das gleiche gilt im übrigen auch für die ach so komplizierten Ermittlung der Jahreszeiten. Vermutlich hat noch kein Bauer auf der ganzen Welt und zu irgend einer Zeit einen astronomischen Kalender benötigt, um günstige Saat- und Erntezeiten festzulegen. Alles praktisch nebenbei von einer Generation zur nächsten weitergegebene Erfahrungswerte.--45.156.240.6 19:11, 23. Dez. 2021 (CET)[Beantworten]
Naja, dieser Einwand trifft nicht genau das Thema und auch ganz nicht zu. Zyklenlängen können variieren, besonders in der ersten Hälfte. Und der Sinn kalendarischer Festlegungen ist weniger die Weitergabe von Erfahrungswerten vom Bauern ans Bäuerchen, als vielmehr die soziale Koordination einer großen Gruppe für konzertierte Aktionen. --2003:E4:D70B:EE01:40A:6F42:CC78:7D72 21:56, 23. Dez. 2021 (CET)[Beantworten]
Mal den direkten Link zum Artikel: http://journalsonline.org/american-journal-of-humanities-and-social-science/pdfs/volume-21/1.pdf Das paper ist relativ schnell lesbar und mich überzeugt es nicht wirklich. Aber ich könnte mir vorstellen, es als alternative Lesart der Scheibe zu erwähnen. Grüße --h-stt !? 19:10, 5. Jan. 2022 (CET)[Beantworten]
  1. https://www.researchgate.net/post/Is-this-a-predatory-journal2