Diskussion:Kraft

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Ergänzungen vom 1. Juli (Flächenkraft, Streckenkraft)[Quelltext bearbeiten]

Diese Ergänzungen sind im Artikel im Prinzip hochwillkommen. Aber bitte nicht in die Einleitung schieben, die dem Laien einen Überblick über den Artikel geben will.
Einschränkung: Bei meinem Revert habe ich übersehen, dass die Ergänzung im Rahmen eines <ref> erfolgte. Das ist diskutabler als das, was ich meinte, zurückzusetzen. (Entschuldigung für meinen Fehler.) Aber besser als eine als Fußnote/Ref eingefügte längere Erläuterung oben ist doch, das unten im Hauptartikel zu ergänzen, dort sind die eingefügten Inhalte in (bei meinem Bildschirm) 1,5 Zeilen aufgeführt - die sollten doch passend erweitert werden. Kein Einstein (Diskussion) 15:42, 1. Jul. 2019 (CEST)

Die Kraft ist ..., die durch einen Vektor dargestellt werden kann. Für zwei Kräfte, die am gleichen Punkt angreifen, ...
Das finde ich nicht gründlich durchdiskutiert, auch wenn das im üblichen Physik-Unterricht so, d.h. nicht ausreichend vermittelt wird: Zur Kraft gehören ein Vektor und ein Angriffspunkt.
Nebenbei: Sind Editionen an gründlich Durchdiskutiertem immer sofort, d.h. vor dem Durchlesen zu revertieren?
In der Baustatik und Festigkeitslehre werden Einzellasten (Punktlasten) von Streckenlasten (Linienlasten) und Flächenlasten unterschieden. Auch das Eigengewicht als Gewichtslast wird zu Berechnungszwecken häufig zu Einzel-, Linien- oder Flächenlasten vereinfacht. Hier stimmen die Reihenfolgen nicht:
Einzellasten (Punktlasten, “Kräfte an sich” = Kraft) und Streckenlasten (Linienlasten) sind von Flächenlasten zu unterscheiden.
Die Flächenlast ist kaum eine Vereinfachung, aber die Streckenlast und vor allem die “Kraft an sich” (= Kraft) sind Vereinfachungen.
-- mfGn Ana Lemma 37 17:15, 1. Jul. 2019 (CEST)

@Ana Lemma Was ist bei zwei Kräften, die am gleichen Punkt angreifen, nicht gründlich durchdiskutiert? Sind halt zwei Kräfte mit dem gleichen Angriffspunkt. Nebenbei: Und was das Durchlesen angeht: Hast Du vielleicht KeinEinsteins Entschuldigung überlesen? --Bleckneuhaus (Diskussion) 18:13, 1. Jul. 2019 (CEST)

Eben, auch Dir fällt nichts Fragliches auf an dem, was Dir seit eh und je über die Kraft gesagt wurde: Sie ist als Vektor darstellbar und greift punktförmig an, Punkt!?
mfGn Ana Lemma 37 10:37, 2. Jul. 2019 (CEST)
Na komm, nun sag schon! Hilf uns doch, darauf zu kommen, was da fehlen könnte. Allein schaffe ich das nicht (jedenfalls nicht, wenn ich Wikipedia-verständlich und -relevant bleiben will). --Bleckneuhaus (Diskussion) 11:51, 2. Jul. 2019 (CEST)
Sei nicht faul, gib dir einen Ruck. Ich habe inzwischen genug dazu geschrieben, dass das, was bildungs-läufig als Kraft (Physik) verstanden wird, meistens nur eine Vereinfachung der phys. Realität ist.
-- mfGn Ana Lemma 37 12:31, 2. Jul. 2019 (CEST)
Nachtrag @Benutzer:Analemma (wg. Androhung der Sperrung [1]): Wo hast Du denn "genug dazu geschrieben", wenn nicht auf dieser Disk-Seite, wo Dein erster Eintrag überhaupt Anfang dieses Monats erfolgte?? So klingt das wie eine billige Ausflucht mangels überzeugungskräftiger Begründung. Deine verengte Sichtweise hätte Platz in einem entsprechenden Unterabschnitt (starrer Körper, statischer Fall), aber nicht gleich nach der Begriffsdefinition. Kannst Du das verstehen? --Bleckneuhaus (Diskussion) 12:59, 10. Jul. 2019 (CEST)
Ich halte die verbreitete abstrahierende und vereinfachende Sichtweise, dass eine Kraft linienförmig ist und an einem Punkt angreift, für “verengt”. Sie ist zwar sehr brauchbar, aber selbst eine von einem Faden weiter geleitete Kraft ist bei genauerem Hinsehen eine über dessen kleinen Faden-Querschnitt verteilte Kraft bzw. eine mechanische Spannung. Um die “Kirche im Physik-Unterricht zu lassen”, hatte ich eine m.E. notwendige Bemerkung dazu in meinem ersten Edit nur in eine Fußnote reingeschrieben. Aber: Was an der Uni (auch in weit mehr als nur 2 Semesten) unterschlagen und im Berufsleben nicht hinterfragt wird, gehört nicht hier her (WP:TF).
-- mfGn Ana Lemma 37 11:27, 11. Jul. 2019 (CEST)
Analemma, du musst schon erläutern, was du warum im Artikel haben willst. Kein Einstein (Diskussion) 20:21, 2. Jul. 2019 (CEST)

konzentriert wirkende, d. h. punktförmig angreifende physikalische Größe[Quelltext bearbeiten]

Nein, ich kenne keine „konzentriert wirkende physikalische Größe“. Nein, ich weiß nicht, was eine „punktförmig angreifende“ Größe ist. Solche selbstgemachten Sprachbilder haben in der Einleitung eines enzyklopädischen Artikels nichts zu suchen.
Ebenso wende ich mich gegen als <ref> getarnte Anmerkungen. Was es zu sagen gibt, soll klar gesagt werden und was in der Einleitung steht, soll den Text weiter unten zusammenfassen und Laienverträglich aufbereiten. Anmerkungen leisten hier nur selten einen guten Beitrag. Das gilt umso mehr, wenn sie sich für den geneigten Leser widersprechen: In der ersten Anmerkung heißt es, „Im Allgemeinen wirkt die Kraft nicht punktförmig, sondern auf eine Fläche“ - als wäre „Im Allgemeinen“ die Oberflächenkraft das Maß der Dinge; in der zweiten Anmerkung wird dann aber ohne weiteren Übergang über die Gewichtskraft gesprochen und ihre Volumenkraft-Eigenschaft verwendet.
Ich habe deshalb die Änderungen der Einleitung erneut revertiert. Kein Einstein (Diskussion) 20:21, 2. Jul. 2019 (CEST)

Klingt für mich wie "Was der Bauer (WP-Benutzer) nicht kennt, isst er nicht (revertiert er)".
Was das Maß der Dinge betrifft: M. E. ist bei den (gerichteten) Kraftwirkungen nur die Oberflächenkraft bzw. Flächenlast relevant. Wie würde die Volumenkraft eines Körpers (z.B. Gewichtskraft) anders als über eine (Kontakt-)Fläche auf einen anderen Körper wirken können?
-- mfGn Ana Lemma 37 11:27, 11. Jul. 2019 (CEST)
Ich dachte immer, die Gewichtskraft rührt von der gegenseitigen Anziehung aller Volumenelemente des Körpers mit denen der Erde (o.ä.) her, und die wirkt (auf beide) auch ohne Kontaktfläche. Man sieht bei Benutzer:Analemma also mal wieder einen aufs statische beschränkten Ingenieursblick, der nicht in die Einleitung gehört. --Bleckneuhaus (Diskussion) 13:30, 11. Jul. 2019 (CEST)
Die Kontaktflächen bei der Gewichtskraft sind Deine Physiker-Fußsohlen oder Dein Physiker-Allerwertester, bei der Erde der Fußboden oder eine Sitzgelegenheit (auch bei zusätzlichen Beschleunigungs- also dynamischen Kräften auf dem Karussell oder im Auto).
-- mfGn Ana Lemma 37 16:47, 11. Jul. 2019 (CEST)
Ich glaube, du hast das Argument noch nicht wirklich gesehen: Wo ist die Kontaktfläche bei der Gewichtskraft des fallenden Steins (im Vakuum, wenn das nötig ist um dir den Punkt noch deutlicher zu machen), wo bei elektrischen oder magnetischen Kräften... Kein Einstein (Diskussion) 17:05, 11. Jul. 2019 (CEST)
Der freie Fall hat keinen praktischen Nutzen. In bemannten Sateliten ist er bzw. die Gegenkraftlosigkeit praktisch ziemlich störend. In welchen praktischen Anwendungen wirken magnetische und elektromagneische Kräfte nicht über Kontaktflächen-- mfGn Ana Lemma 37 15:14, 13. Jul. 2019 (CEST)
Es geht nicht "um praktischen Nutzen" - sondern um das, was "Kraft" ist. Du verfehlst das Thema.
In Satelliten stört der freie Fall???
Dein Konzept von "Kontaktfläche" ist so, dass ich es nicht verstehe - oder siehst du beim Herausziehen von Eisen aus dem Restmüll mittels Magnetismus oder bei Wirbelstrombremsen (um nur die ersten beiden "praktischen" Beispiele, die mir einfallen, zu nennen) "Kontakt" bei der Kraftwirkung? Kein Einstein (Diskussion) 17:05, 13. Jul. 2019 (CEST)
+1, obwohl ich auch aus der Ingenieur-Ecke komme. Das ganze Flächen-, Linien-, Volumenkraft-Thema ist zwar für konkrete Berechnungen sehr wichtig, hat aber in der Einleitung nichts verloren. --DWI 14:18, 11. Jul. 2019 (CEST)

@Analemma: Es ist eine sehr philosophische Frage, ob die an einem einzelnen Punkt angreifende Kraft die Vereinfachung des allgemeineren Konzepts ist (so wie Du es meinst) oder ob die Oberflächen- und Volumenkräfte die Verallgemeinerung des elementareren Konzepts ist. Und weder das eine Konzept noch das andere beschreibt, wie etwas "in Wirklichkeit" ist, denn jede naturwissenschaftliche Beschreibung ist ein theoretisches Konstrukt, das sich als mehr oder weniger brauchbar erweist. Die "Wirklichkeit" kann niemals vollständig durch theoretische Begriffe abgebildet werden. Ich finde (so wie @Kein Einstein:) dass die genannten Begriffe durchaus in dem Artikel über Kräfte einen großen Stellenwert haben sollten. Trotzdem ist der Fachbegriff Kraft als das definiert, was als "entlang einer Linie wirkend" gedacht werden kann. Dass dieses Konzept in vielen Fällen nicht ausreicht, um das Verhalten eines komplexen Systems zu beschreiben, ändert nichts an der Definition des Begriffs. --Pyrrhocorax (Diskussion) 14:03, 3. Jul. 2019 (CEST)

Kraft ist mehr als eine Definition. Etwas von dem mehr wollte ich beitragen. Ich erkenne im Wissen über die Kraft keine verschiedenen theoretischen Konstrukte, von denen man mal das eine, mal ein anderes hervorholt. In der WP kommt verstreut alles vor, die klar bekannten Zusammenhänge sind nur nicht deutlich dargestellt. Die Kraft-Artikeleinleitung suggeriert, dass die Kraft i.d.R. linienförmig ist und nur auf einen Punkt wirkt. Deine Bemerkung, Ich finde (so wie @Kein Einstein:),dass die genannten Begriffe durchaus in dem Artikel über Kräfte einen großen Stellenwert haben sollten, verstehe ich nicht ganz. Meinst Du, dass meine Anstöße weiter verfolgt werden sollten, oder bist Du auch mit dem alten Artikelinhalt zufrieden, auch über die Einleitung hinaus? Kein Einstein lässt nämlich faktisch nur diesen gelten (und Du selbst bist noch weiter zurück gegangen, indem Du einen Teil, den ich zu verbessern suchte, gestrichen hast).
-- mfGn Ana Lemma 37
In der Diskussion wurde mir deutlich, dass mit "Kraft" tatsächlich nur die Größe gemeint ist, die entlang einer Linie gedacht werden kann. Will man die räumliche Verteilung angeben, kommt man zu einem Vektorfeld. Das Vektorfeld hat aber (je nach Flächen- oder Volumenkräften) die Dimension N/m² bzw. N/m³. Die Kraft (Dimension N) gibt aber die Gesamtheit des Feldes an. (Es erinnert an das Verhältnis vom magnetischen Fluss und der Flussdichte in der Elektrodynamik, oder Wahrscheinlichkeit und Wahrscheinlichkeitsdichte in der Quantenmechanik). Dieser Umstand gehört in den Artikel, nicht aber in die Einleitung, da es vom Begriff der Kraft wegführt.--Pyrrhocorax (Diskussion) 12:03, 11. Jul. 2019 (CEST)
Wurde Dir als Physiklehrer tatsächlich erst hier klar, in welchem Maße verengend (Stichpunkte Vektor und Punkt) dieser Begriff vielfach und geradezu als Definition angewendet wird? Da die Kraft keine Eigenschaft der Körper ist, und weil sich mit der Verengung sehr gut arbeiten lässt, ist das angemessen. Es sollte aber m.E. nicht diese Lücke zwischen den ersten beiden und den folgenden Sätzen in der Einleitung geben. Hier müsste die im Allgemeinen im Raum wirkende Kraft angedeutet werden, und dem Leser nicht später bei Volumen-, Flächenkraft usw. zusammenhanglos mit der Tür ins Haus gefallen werden.
-- mfGn Ana Lemma 37 15:14, 13. Jul. 2019 (CEST)

meistens vereinfacht als einzelne, punktförmig angreifende Vektoren dargestellt[Quelltext bearbeiten]

@Analemma: Du lieferst keine tragfähige oder gar belegte Begründung für deine Sicht auf Kraft. Dagegen revertierst du mehrfach gegen begründeten Widerspruch (zuletzt völlig kommentarlos). Das nennt man Editwar und wird bei nächster Gelegenheit auf VM landen. Kein Einstein (Diskussion) 08:30, 10. Jul. 2019 (CEST)

Freischneiden[Quelltext bearbeiten]

Der Abschnitt Freischneiden ist imo völlig daneben. Wenn man einen Körper freischneidet entsteht eine Schnittkraft oder eine Auflagerkraft. Wenn man die Einheit Kraft pro Fläche meint, ist das Ergebnis eine Spannung (Normal- oder Schubspannung). Warum man ausgerechnet ein Volumenkraftbeispiel nimmt um Freischneiden zu erklären bleibt ein Rätsel. Dass F_0 überall sowohl als äußere Kraft und als Schnittkraft ist in der Mechanik unüblich. Eine Schnittkraft wird zunächst mal als Unbekannte angetragen. Dass man einen Körper in "differenziell" kleine Stücke zerschneidet ist Unsinn. Bei FE-Methoden sind's kleine Elemente, beim Freischneiden (analytisch) wird das Schnittufer verschoben. Da sollte mal jemand ran, der sich damit auskennt (ev. Benutzer:JoKalliauer).--Wruedt (Diskussion) 14:16, 3. Jul. 2019 (CEST)

@Wruedt: Ich konnte im Text keine inhaltlichen Fehler finden, das mache ich aber oft auch erst wenn ich konkrete den Text umschreibe. (In meiner Forschung erklären wir warum die Kontuumsmechanik nicht gilt (ist experimentell bereits von unabhänigen Forschungsgruppen bestätigt und publiziert), mein Chef und mein Dissertationsbetreuer (Professor) geht sogar einen Schritt weiter und sagt, dass das Schnittprinzip gar nicht in der Kontuumsmechanik gilt, insofern könnte ich natürlich mehr kritisieren, es ist eine Frage welches Theorem/Annahmen man für welchen Zweck glauben will.)
Beim Bild ist die Summe der Vertialkräfte nicht erfüllt.
„Wenn man einen Körper freischneidet entsteht eine Schnittkraft oder eine Auflagerkraft.“
Ich würde es anders formulieren, an einer Fläche die man gedanklich freischneidet entsteht eine gedankliche Kraft, die in einer mittleren Traktionsspannung resultiert. Diese Trakionsspannungen aufintegriert ergeben die für die Stabmechanik/Plattenmechnanik relevanten Schnittkräfte und Schnittmomente. Bei Auflagerkräften lässt man diese Schnittfläche (Trennfläche zwischen Objekt und Auflager) im Modell im limes gegen Null gehen und erhält Modell damit auch Einzelkräfte.
Aufgrund von Gleichgewichtsbetrachtungen kann man oft die Schnittkräfte und Schnittmomente berechnen und daraus die Spannungen im Querschnitt rückschließen.
„Warum man ausgerechnet ein Volumenkraftbeispiel nimmt um Freischneiden zu erklären bleibt ein Rätsel.“
Ich gebe dir Recht, dass es nicht sehr relevant ist. Ich vermute die/der AutorIn wollte damit sagen, dass das Eigenengewicht eines homogenen Körpers sich in einem homogegen Feld sich direkt proportional zum freigeschnittenen Volumen verhält.
„Dass F_0 überall sowohl als äußere Kraft und als Schnittkraft ist in der Mechanik unüblich.“
Schneide ein System so, dass die Systemgrenze die Schnittgrenze ist und die äußere Kräfte sind Schnittkräfte indente Begriffe. (Wie oben beschrieben geht man in der Kontuumsmechanik üblicherweise davon aus, dass es an der Oberfläche Spannungensrandbediungen oder Verschiebungsrandbediungen gibt. Wenn wir unendlich große Spannungen in der Kontuumsmechanik verhindern wollen, braucht jede Kraft auch eine Fläche auf der sie angreift und somit würde ich, wenn wir nicht nur von Stabtheorie reden eher von äußeren Oberflächenspannungen, anstatt von Kräften sprechen. Bei einer allgemeinen 3D-Kontuumskartofel, die allgmeine 3D-Beanspruchungen hat, macht es IMHO keinen Sinn von Schnittkräften zu reden.)
Außerdem Nenne F_0 es N und es passt wieder?
„Dass man einen Körper in "differenziell" kleine Stücke zerschneidet ist Unsinn.“
Hier ist gemeint, dass man in der Stabmechanik das die Volumenkraft als eine Kraft pro Länge anschreibt, nur eben schlecht formuliert. Wenn du dir Bernoullische_Annahmen#Anwendung durchliest siehst du, dass es Differentialgleichungen sind und die sind immer auf einer infinitesimal kleinen Länge definiert. Man muss z.B: für die Durchbiegung gewisse Therme aufintegrieren.

Textvorschlag:

Beim Schnittprinzip werden an der Schnittfläche Schnittkräfte frei.
Behandelt man ein komplexes Problem – wie die mechanischen Wechselwirkungen mehrerer Körper untereinander oder die mechanischen Wirkungen in miteinander verbundenen Körpern (z. B. starre oder deformierbare Körper) – so schneidet man ein relevantes Untersystem gedanklich von seiner Umgebung frei (Schnitt in Verbindungen oder in  Körpern selbst). An der Schnittfläche werden anstatt des Kontinuums Spannungs- und Verschiebungsrandbediungen angesetzt. Diese Spannungen werden oft zu Spannungsresultanten zusammengefasst die auch Schnittgrößen genannt werden.
Ich hab das Gefühl dass @Kein Einstein: die perfekte Person wäre so einen Übersichtsartikel zu schreiben (nur etwas zu eingedeckt), ich bin eher der Detailfreak.
 — Johannes Kalliauer - Diskussion | Beiträge 23:31, 15. Jul. 2019 (CEST)
@JoKalliauer: Vielen Dank für Deine Kommentare. Zu einigen Punkten. Dein Bild zum Freischneiden ist schon mal wesentlich besser als das aktuelle (Schnittkraft extra bezeichnet, korrekte Symbole z.B. Q für Querkraft). Zur Schnittkraft. Imo erhält man beim Freischneiden eine Schnittkraft. Der Begriff Oberflächenkraft kennzeichnet zwar richtig den Ort des Angriffs (wo soll denn eine Schnittkraft denn sonst angreifen), ist also eine Trivialität. Dass man dabei eine Fläche angeben muss ist erst erforderlich, wenn es um die Spannungen geht. Dass die allseits bekannte Schnittkraft in WP zur Oberflächenkraft umtauft wird grenzt an TF. Differenzielle Schnitte. Auch wenn in die Gleichungen irgend wo dG eingehen sollte, wird der Balken nicht zerschnitten, zumindest ist das seltsam formuliert.
Der Text wirft mE Spannung und Kraft durcheinander. Da Baustatik nicht zu meinem home-field gehört, würd ich Dich bitten zumindest die größten Unsauberkeiten im Text zu begradigen. Die Streckenlast beim Gewicht hab ich schon geändert. Ansonsten sollte der Abschnitt nicht unbedingt den letzten Stand der Forschung widergeben, sondern die solide Art und Weise wie die Balkenstatik in den Grundsemestern vermittelt wird.--Wruedt (Diskussion) 08:04, 16. Jul. 2019 (CEST)
Freischneiden von Teilen eines Autos
@Wruedt:
„Imo erhält man beim Freischneiden eine Schnittkraft.“
Man kann auch allgemeine Elemente Freischneiden: File:FAE_visualization.jpg. Hier kann man nicht eine Schnittkraft rechnen und dann die Spannungen rückbestimmen, vielmehr umgekehrt. Also man schneidet frei und setzt stattdessen Spannungen an, diese kann man dann zu einer Schpannungsresultante aufintegrieren, aber hier macht es kaum Sinn Schnittgrößen zu betrachten, Spannungen hingegen schon.
„Der Begriff Oberflächenkraft kennzeichnet zwar richtig den Ort des Angriffs (wo soll denn eine Schnittkraft denn sonst angreifen), ist also eine Trivialität.“
Es gibt in der Kontinuumsmechanik,
  1. Trägheitskraftdichten [N/m³]
  2. externe Volumenkraftdichten (z.B. zufolge Gravitation oder Magnetismus) [N/m³]
  3. externe Oberflächenspannungen [N/m²] und
  4. interne Spannungstensoren [N/m²].
Also es IMO gibt in der Kontinuumsmechanik vier Arten von Kräften.
„Dass man dabei eine Fläche angeben muss ist erst erforderlich, wenn es um die Spannungen geht.“
Der Erddruck wird als Spannung angegeben und nicht als Kraft und es wird auch "nie" in eine Kraft umgerechnet
Den Wasser- und Erddruck bei einer Winkelstützwand wirst man in einer Spannung angeben und nicht als Kraft.
„Dass die allseits bekannte Schnittkraft in WP zur Oberflächenkraft umtauft wird grenzt an TF.“
Ich argumentiere mit Hausverstand (TF). Wenn du die Literatur abbilden willst ist @Der-Wir-Ing: der bessere Ansprechpartner. Wir haben sehr konträre Ansetzte, daher ergänzen wir uns meiner Meinung nach(mMn) sehr gut. mMn ist jedoch ein großer Teil der Literatur nur einen für eingeschränkten Bereich (oftmals statisch bestimmte Stabtragwerke) anwendbar. Viele schreiben das in das Vorwort, aber leider unterschlagen das auch viele. Aber Literatur die Freischneiden von allgemeinen 3D-Objekten (z.B. Auto) beschreiben wirst du kaum finden. Jetzt kann man natürlich mit Relevanz argumentieren, aber dann müssen wir auch hineinschreiben das der Abschnitt sich nur auf Stabtragwerke bezieht. (Ist in einem Übersichtsartikel über Kraft ev. zu hinterfragen.)
„Differenzielle Schnitte. Auch wenn in die Gleichungen irgend wo dG eingehen sollte, wird der Balken nicht zerschnitten, zumindest ist das seltsam formuliert.“
Beim Schnittprinzip wird der Balken nur gedanklich geschnitten und man kann den gedanklichen Schnitt mit einer Laufvariable x weiterlaufen lassen. Aber ich gebe dir Recht ich würde das raushauen oder bestenfalls auf die DG verweisen.
„Der Text wirft mE Spannung und Kraft durcheinander.“
Mein Text oder der derzeitige im Aritel oder beide?
Es ist ein Henne-Ei-Problem ob zuerst die Kraft da ist und dann eine Spannung daraus resultiert oder ob die Spannung aufintegriert eine Schnittkraft ergibt. Auch wenn man rechnerisch (aufgrund von vereinfachenden Annahmen) sehr schnell eine Schnittkraft berechnen kann und man dann Spannungen rückrechnet, merkt man bei einer Störstelle schnell, dass das nicht möglich ist, daher muss man die inhomogene Spannungsverteilung bestimmen und kann diese zu einer Schnittkraft aufintegrieren, ist mühsamer aber funktioniert "immer". Und Störstellen sind z.B. jeder Knoten der den Anschluss einer Decke an eine Wand darstellt.
PS. die Literatur bezeichnet mit Traktionskräften Spannungvektoren [N/m²]. Da mache ich mal wirklich TF und bezeiche die Spannungen die lt. Literatur Traktionskräfte heißen als Traktionsspannungen, weil einen Spannungvektor mit Traktionskraft zu bezeichen finde ich irreführend, aber so ist nun mal die Literatur.

„In der französischen und amerikanischen Literatur wird Glg.(1.34) oft ”Tetraeder-Lemma“ genannt. Glg. (1.34) definiert eine Operation, welche die auf drei wechselseitig orthogonal stehende Flächen wirkende Traktionskräfte (Spannungsvektoren) linear (!) mit den Komponenten des Normalenvektors auf eine beliebig ausgerichtete Fläche verknüpft, um den auf diese Fläche wirkenden Spannungsvektor (Traktion) zu quantifizieren.“

Christian Hellmich und Institut für Mechanik der Werkstoffe und Strukturen und weitere: Skriptum zur Vorlesung aus Festigkeitslehre. In: Festigkeitslehreskriptum für Bauingenieure. 2018/19 (autumn term) Auflage. Nr. 202.664. TU WienInstitut der Mechanik für Werkstoffe und Strukturen, TU Wien; WienInstitut für Mechanik der Werkstoffe und StrukturenTU Wien, Oktober 2018 (tuwien.ac.at).

T

 — Johannes Kalliauer - Diskussion | Beiträge 23:37, 16. Jul. 2019 (CEST)

@Kein Einstein, JoKalliauer: Dein obiger Textvorschlag ist mit zu allgemein, da nur von Schnittgrößen die Rede ist (ev. Schnittkraft, Schnittmoment). Das Bild ist aber wesentlich besser, da zumindest auch Querkraft und Moment eingezeichnet sind. Beim aktuellen Bild könnte man den Eindruck gewinnen, es handle sich um einen frei fallenden Klotz (s. oben Dein Post Summe der Vertikalkräfte). Trotzdem wird auf die Durchbiegung unter Eigengewicht verwiesen (frag mich was der Abschnitt eigentlich erklären will). Da der Artikel aber Kraft heißt, sollte man imo keine Größen in der Dimension N/m^2 (Spannung, Druck) ins Spiel bringen. Halt mich aber trotzdem raus, ist immerhin (noch) ein lesenswert Artikel. Vielleicht find sich noch jemand der wirklich was davon versteht und textsicher ist.

PS: Zum Auto: Natürlich gibt es an der Barriere Spannungen, die man zu Kräften aufintegieren kann. Das ist beim Reifen der auf der Straße steht nicht anders. Trotzdem wird das ganze als Radlast (N) angegeben, ohne dass man die Fläche des Latsches dabei erwähnt. Die Bemerkung im Text, dass zur Oberflächenkraft auch die Fläche dazu gehört ist unzutreffend.--Wruedt (Diskussion) 09:16, 18. Jul. 2019 (CEST)

Darstellung von Kräften[Quelltext bearbeiten]

Ich dachte, es wäre damit getan, die Beschriftung einer Abbildung zu ändern, jedoch glaube ich inzwischen, dass der Fehler tiefer liegt. Der Textabschnitt lautet:

Die Verformung eines Körpers kommt genau genommen nicht durch eine einzelne Kraft zustande, sondern dadurch, dass an verschiedenen Angriffspunkten im Körper unterschiedliche Kräfte wirken (s. nebenstehende Abbildung). Die dadurch entstehenden mechanischen Spannungen können beschrieben werden, indem Kraft als ein vektorielles Feld aufgefasst wird: In jedem Angriffspunkt, bezeichnet durch den Ortsvektor , kann prinzipiell eine andere Kraft  wirken. Je nachdem, wie diese Kräfte gerichtet sind, wird der Körper gedehnt, komprimiert oder verzerrt. Die Krafteinleitung in einen Körper erfolgt genau genommen auch nicht durch eine einzelne Kraft, sondern durch Kräfte in einem vektoriellen Feld bzw. in der Kontaktfläche des Körpers mit einem anderen Körper, über den die Belastung erfolgt.

Die nebenstehende Abbildung ist inkorrekt, weil sie äußere Kräfte mit inneren Spannungen in einer Abbildung darstellen will. Die Darstellung der äußeren Kräfte ist zudem unvollständig, weil die Kräfte am linken Ende des Balkens vollkommen außer acht gelassen werden .

Zum Text: Im ersten Satz ist nicht klar, ob äußere Kräfte oder innere Kräfte gemeint sind. Dann: Die Kraft kann nicht als vektorielles Feld aufgefasst werden. Vielmehr gilt . Es ist die Spannung, nicht die Kraft, die ein Vektorfeld ist. (Wäre das nicht so, dann würden zwei unmittelbar benachbarte Flächenelemente sofort zu einer Verdopplung der Kraft führen (was absurd ist). Schließlich kann man sich fragen, ob der ganze kritisierte Abschnitt nicht eh offtopic ist, weil er ja nicht über Kräfte schreibt, sondern über Spannungen.--Pyrrhocorax (Diskussion) 14:47, 9. Jul. 2019 (CEST)

i Info: In der lesenwerten Version und noch einige Jahre danach stand

Die Verformung eines Körpers kommt genau genommen nicht durch eine einzelne Kraft zustande, sondern dadurch, dass an verschiedenen Angriffspunkten unterschiedliche Kräfte wirken. Solche mechanische Spannungen können beschrieben werden, indem Kraft als ein vektorielles Feld aufgefasst wird: In jedem Angriffspunkt, bezeichnet durch den Ortsvektor , kann prinzipiell eine andere Kraft herrschen. Je nachdem, wie diese Kräfte gerichtet sind, wird der Körper gedehnt, komprimiert oder verzerrt.

Was imho sicher erhaltenswert ist, ist eine Anmerkung dazu, dass "eine Kraft alleine" nichts verformt.
<quetsch> Das gilt für den statischen Fall. Oder man muss bei Beschleunigung die Trägheitskräfte mitzählen.--Bleckneuhaus (Diskussion) 17:30, 9. Jul. 2019 (CEST)<quetsch\>
Was auch seinen Platz im Artikel haben sollte, ist der Bezug von Kraft und Spannung. Hier aufgrund missratener Formulierungen gleich alles zu streichen fände ich ein wenig das Kind mit dem Bade ausgeschüttet.
Eine Ursache dieser ganzen Schräglage: Die Positionierung im Abschnitt "Darstellung" kommt daher, dass es solche Darstellungen wie im Kragträger-Bild gibt und es hilfreich wäre, den Bezug zu Kraft-Darstellungen klarzustellen. Dieser Ort passt aber eher nicht zu Ausführungen zur mechanischen Spannung, die eher als eigener Punkt nach "Zusammenhang von Kraft und Drehmoment" gehörte.
Newtopic: Was ich gerne mal lesen würde wäre ein zusammenhängender Überblick über die verschiedenartige Herangehensweise (nebst Hintergrund) und die teilweise recht andersartige Darstellung der (vereinfachend so genannten) Ingenieure vs. uns Physiker - inklusiver solcher Formulierungen wie "Krafteinleitung". Aber das kann wohl nur jemand gut darstellen, der in beiden Welten gleichermaßen zuhause ist. Kein Einstein (Diskussion) 15:52, 9. Jul. 2019 (CEST)
"jemand [...] der in beiden Welten gleichermaßen zuhause ist." Nunja, ich hab zwei Semester lang Technische Mechanik studiert und ein paar Jahre später Bücher zur Theoretischen Mechanik gelesen. --DWI 17:41, 9. Jul. 2019 (CEST)
Zwei Semester TM ist nicht viel. Entscheidend zum fähigen Mitreden ist aber, es auch verstanden zu haben. Und grade bei Kollegen die damit argumentieren „etwas gelesen“ zu haben ist das sehr häufig nicht der Fall. --91.47.26.178 10:38, 10. Jul. 2019 (CEST)