Django und die Bande der Gehenkten

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Filmdaten
Deutscher Titel Django und die Bande der Gehenkten
Originaltitel Preparati la bara!
Produktionsland Italien
Originalsprache italienisch
Erscheinungsjahr 1968
Länge 91 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Ferdinando Baldi
Drehbuch Ferdinando Baldi
Franco Rossetti
Produktion Manolo Bolognini
Musik Gianfranco Reverberi
Kamera Enzo Barboni
Schnitt Eugenio Alabiso
Besetzung

Django und die Bande der Gehenkten (Originaltitel: Preparati la bara!) ist ein Italowestern von Ferdinando Baldi aus dem Jahre 1968 mit Terence Hill in der Hauptrolle. Wiederaufführungstitel des Films in gekürzter, umsynchonisierter Form war Joe, der Galgenvogel; andere deutsche Titel lauten Viva Django und Django – sein Haß ist tödlich.

Inhalt[Bearbeiten]

Django (Joe) ist ein Revolverheld, der sich aus dem Geschäft zurückziehen und eine Familie gründen will. David Barry, ein alter Freund, bittet ihn um Hilfe bei seinem Vorhaben, sich zum Gouverneur wählen zu lassen. Django lehnt ab, da er sich verpflichtet hat, eine Ladung Gold für die Bundesbehörden zu eskortieren. Während der Fahrt wird der Konvoi von einer von David angeheuerten Bande angegriffen, mit dem Revolverhelden Lukas an der Spitze. Die gesamte Ladung wird geraubt und die Begleitmannschaft sowie Djangos Frau werden getötet. Er selbst überlebt wie durch ein Wunder. Django sinnt nun auf Rache und wird zum Scharfrichter des Bezirks. Dank seines neuen Postens ist er mit Hilfe einer Vorrichtung in der Lage, einige von David zum Tode Verurteilte zu retten.

Mit diesen Männern dürstet er nach Rache. Er schmiedet einen Plan, um sich an Lukas und David zu rächen. Da Django beschäftigt war, – er musste die Hinrichtung von Mercedes (der Frau des Gangmitgliedes Garcia) verhindern – beschließt die Bande den Gold-Konvoi anzugreifen und sich in Richtung Mexiko abzusetzen. Dies verärgert sowohl Django als auch David. Garcia tötet beim Grenzübertritt nach Mexiko alle Bandenmitglieder und nimmt das gesamte geraubte Gold an sich. Django findet den Verräter Garcia durch die Hilfe seiner Frau. Um seinen Verrat wieder gutzumachen, soll er das Gold wieder herausgeben und ihm helfen David zu stellen. Sie locken David auf den Friedhof der Stadt, wo das Gold angeblich vergraben sein soll. Da David Barry unbedingt an das geraubte Gold kommen möchte, lässt er sich von dem Verräter Garcia auf den Friedhof führen.

Neben dem Grab seiner Frau gräbt Django vorgeblich nach dem Gold. Nachdem David und Garcia am Friedhof angekommen sind, scheitern die ersten Überredungsversuche des Gouverneurs, ihm das Gold herauszugeben. Es kommt zu einem kurzen Schusswechsel, woraufhin eine bewaffnete Gruppe dem Gouverneur zu Hilfe kommt. David versucht noch einmal Django zum Teilen des Goldes zu überreden. Dieser gräbt jedoch teilnahmslos weiter. In dieser aussichtslosen Lage will Garcia Django zu Hilfe kommen, wird aber sofort von Davids Bande erschossen. Daraufhin nimmt Django aus dem geöffneten Sarg ein Maschinengewehr und erschießt Davids Bande. David wird von Django durch einen Kopfschuss getötet. Django gibt zum Schluss der Witwe Garcias einen Teil der Beute des geraubten Goldes und verabschiedet sich aus der Stadt.

Kritik[Bearbeiten]

Das Lexikon des internationalen Films befand, die Ursprungsversion des Films sei ein brutale(r) Italo-Western mit zahlreichen Prügel- und Mordszenen.[1] Die italienische Kritik lobte das Bemühen um psychologische Glaubwürdigkeit der handelnden Figuren.[2]

Anmerkungen[Bearbeiten]

Nach Schwierigkeiten mit der Zensur wurde eine Comedyfassung des Filmes erstellt, die um Szenen entschärft wurde, 82 Minuten läuft und eine FSK-Freigabe ab 12 Jahren bekam.

Die Filmlieder singt Nicola De Bari: Viva Django!, You'd Better Smile und Cosa va le un uomo.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Django und die Bande der Gehenkten im Lexikon des internationalen Films
  2. Segnalazioni Cinematografiche, Vol. 64, 1968