Elbląg (Landgemeinde)

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Gmina Elbląg
Wappen der Landgemeinde Elbląg
Gmina Elbląg (Polen)
Gmina Elbląg
Gmina Elbląg
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Ermland-Masuren
Powiat: Elbląski
Geographische Lage: 54° 10′ N, 19° 24′ OKoordinaten: 54° 10′ 0″ N, 19° 24′ 0″ O
Höhe: -1.8–116 m n.p.m.
Einwohner: 7239
Gmina
Gminatyp: Landgemeinde
Gminagliederung: 37 Ortschaften
24 Schulzenämter
Fläche: 192,06 km²
Einwohner: 7524
(30. Jun. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 39 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 2804012
Verwaltung (Stand: 2008)
Wójt: Genowefa Kwoczek
Adresse: ul. Browarna 85
82-300 Elbląg
Webpräsenz: www.gminaelblag.pl



Die gmina wiejska Elbląg ist eine selbständige Landgemeinde im Powiat Elbląski in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Ihr Sitz befindet sich in der kreisfreien Stadt Elbląg (deutsch Elbing).

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Nogat
Werderlandschaft bei Nowy Dwór

Die Landgemeinde liegt im ehemaligen Westpreußen und bildet im Westen, Süden und Südosten einen Gürtel um die kreisfreie Stadt Elbląg.

Die Landgemeinde umfasst Teile der Elbinger Höhe und der Elbinger Niederung und ist sehr reich an Gewässern. Die Flüsse Elbląg und Nogat münden in das Frische Haff. Der 9,7 Kilometer lange und 2,0 Kilometer breite Druzno (Drausensee) liegt etwa zur Hälfte auf dem Gebiet der Gmina.

In Raczki Elbląskie (Unter Kerbswalde) befindet sich der tiefste Punkt der Woiwodschaft Ermland-Masuren.

Tiefster Punkt der Woiwodschaft Ermland-Masuren

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schulzenämter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Adamowo (Ellerwald II. Trift)
  • Cieplice
  • Czechowo (Böhmischgut)
  • Dłużyna (Langenreihe)
  • Drużno (Drausenhof)
  • Gronowo Górne (Grunau Höhe)
  • Janowo (Ellerwald IV. Trift)
  • Kazimierzowo (Ellerwald III. Trift)
  • Kępa Rybacka (Fischerskampe)
  • Kępiny Wielkie (Zeyersniederkampen)
  • Komorowo Żuławskie (Kämmersdorf)
  • Myślęcin (Meislatein)
  • Nowakowo (Terranova)
  • Nowina (Neuendorf Höhe)
  • Nowe Batorowo
  • Nowotki
  • Pilona (Plohnen)
  • Przezmark (Preußisch Mark)
  • Raczki Elbląskie (Unterkerbswalde)
  • Sierpin (Serpin)
  • Tropy Elbląskie (Troop)
  • Weklice (Wöklitz)
  • Węzina (Weeskendorf)
  • Władysławowo (Ellerwald I. Trift)

Ortschaften ohne Schulzenamt, Siedlungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Adamowo-Osiedle
  • Batorowo
  • Bielnik Drugi
  • Bielnik Pierwszy (Kraffohlsdorf)
  • Bogaczewo (Güldenboden)
  • Chlewki (Melkhof)
  • Dolna Kępa
  • Druzieńska Karczma (Rohrkrug)
  • Helenowo
  • Jagodno (Wogenab)
  • Janów (Hansdorf)
  • Józefowo (Ellerwald V. Trift)
  • Karczowizna (Rodland)
  • Klepa (Kleppe)
  • Krzyż
  • Lisów
  • Nowa Pilona (Neu Plohnen)
  • Nowakowo Trzecie
  • Nowe Pole (Neustädterfeld)
  • Nowy Dwór
  • Pasieki (Bartkamm)
  • Przezmark-Osiedle
  • Rybaki
  • Ujście
  • Zaścianek

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elbing hatte zum Deutschordensstaat gehört und war dann dem gegen den Orden opponierenden Preußischen Bund beigetreten. Nach dem Dreizehnjährigen Krieg kam das Elbinger Gebiet 1466 zum autonomen Preußen Königlichen Anteils unter der Oberhoheit der Krone Polens, was auf eine vorläufige Zweiteilung Preußens hinauslief.

Im Rahmen der ersten polnischen Teilung 1772 kam das Kreisgebiet zum Königreich Preußen und war bis 1919 Teil der Provinz Westpreußen. Als nach dem Ersten Weltkrieg im Januar 1920 die Bestimmungen des Versailler Vertrags in Kraft traten, wurden die Gebiete östlich der Weichsel als Regierungsbezirk Westpreußen an das benachbarte Ostpreußen angegliedert.

Im Zweiten Weltkrieg kam die Region am 26. Oktober 1939 zum Reichsgau Danzig-Westpreußen des Deutschen Reichs. Im Januar 1945 begann die Belagerung Elbings durch die Rote Armee. Im Sommer 1945 wurde die Region von der sowjetischen Besatzungsmacht zusammen mit Westpreußen und der südlichen Hälfte Ostpreußens gemäß dem Potsdamer Abkommen unter polnische Verwaltung gestellt. Die deutsche Bevölkerung wurde in der Folgezeit von den örtlichen polnischen Verwaltungsbehörden aus der Region vertrieben.

Von 1975 bis 1998 gehörte die Landgemeinde zur Woiwodschaft Elbląg.

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partnergemeinden der Gmina Elbląg sind Barßel in Niedersachsen seit 2001, sowie Chechelnyk in der Ukraine seit 2004.[2]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche in Przezmark (Preußisch Mark)
Vorlaubenhaus in Pilona (Plohnen)
Rittergut Hansdorf

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche in Przezmark (Preußisch Mark)
  • Vorlaubenhäuser in Pasieki und Pilona
  • Rittergut und Park Hansdorf in Janów
  • Wasserturm in Bogaczewo

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gmina Elbląg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2019. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF-Dateien; 0,99 MiB), abgerufen am 24. Dezember 2019.
  2. Vgl. http://www.gminaelblag.pl/wspol.php.