Eskimo Callboy

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Eskimo Callboy
Eskimo Callboy beim Reload Festival 2015
Eskimo Callboy beim Reload Festival 2015
Allgemeine Informationen
Genre(s) Metalcore, Trancecore, Post-Hardcore
Gründung 2010
Website eskimocallboy.de
Aktuelle Besetzung
Sebastian „Sushi“ Biesler
Kevin Ratajczak
Daniel Haniß
Pascal Schillo
Daniel Klossek
David Friedrich (seit 2012)
Ehemalige Mitglieder
Michael „Micha“ Malitzki (2010 bis 2012)
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
We Are the Mess
  DE 8 24.01.2014 (1 Wo.)
  AT 64 24.01.2014 (1 Wo.)
Crystals
  DE 6 03.04.2015 (… Wo.)
  AT 54 03.04.2015 (1 Wo.)
  CH 70 29.03.2015 (1 Wo.)

Eskimo Callboy ist eine 2010 gegründete deutsche Metalcore-/Trancecore-Band aus Castrop-Rauxel.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pascal Schillo 2012 auf dem Summer Breeze Festival in Dinkelsbühl

Ihre erste EP wurde 2010 in Eigenregie veröffentlicht. Inzwischen wurde sie von Redfield Records neu veröffentlicht. Die Band war Vorgruppe für Machinemade God, Papa Roach,Five Finger Death Punch, We Butter the Bread with Butter, Neaera, Callejon, Asking Alexandria, The Devil Wears Prada und mehrfach für His Statue Falls. Auf dem Feel the Pressure Festival in Wissen spielte die Gruppe zusammen mit Bakkushan, Ohrbooten und Cocoon. Des Weiteren trat Eskimo Callboy auf mehreren Festivals mit namhaften Musikern auf, darunter Casper, Rantanplan und Distance In Embrace. 2011 spielten sie zudem auf dem Mair1 Festival und dem Traffic Jam Open Air und tourten durch Deutschland und Österreich (dort drei Konzerte).

Das Debütalbum Bury Me in Vegas wurde 2012 veröffentlicht.[2] Im selben Jahr spielten sie auf dem Soundgarden Festival in Bad Nauheim, absolvierten eine Asien-Tour durch Japan, die Volksrepublik China und Russland und waren danach Support für Callejon auf deren Blitzkreuz-Tour.[3]

2012 verließ Michael „Micha“ Malitzki die Band, neuer Schlagzeuger wurde David Friedrich.

2013 war die Gruppe mit Intohimo, Close to Home und The Browning auf „Get Drunk or Fuck Off Euro Tour“ durch Europa.[4] Im April 2013 war die Gruppe gemeinsam mit Kottonmouth Kings,Deuce (Hollywood Undead), Dizzy Wright und Snow Tha Product in den Vereinigten Staaten zu sehen.[5] Es folgten Auftritte auf mehreren Festivals in Deutschland und in Japan.[6]

Am 13. September 2013 wurden Eskimo Callboy bei den Metal Hammer Awards in der Kategorie „Up And Coming“ ausgezeichnet.[7]

2014 wurde das zweite Album We Are The Mess veröffentlicht.[8] In Japan erschien das Album über Warner Music Japan Incorporation. In Deutschland stieg das Album auf Platz 8, in Österreich auf Platz 64 der offiziellen Longplay-Charts ein. Im Frühling 2014 tourt die Gruppe erneut durch Japan.[9] Das dritte Album Crystals erschien 2015.

Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Band spielt Metalcore mit Post-Hardcore-Einflüssen, den sie mit Elementen des Techno mischen. Diesen Musikstil bezeichnet man auch als Trancecore. Als besondere Einflüsse nennt die Gruppe Bands wie Asking Alexandria und Attack Attack!. Außerdem merkte Sänger Sebastian Biesler an, dass sich die Musiker der Hardcore-Punk-Szene „nicht zugehörig fühlen“.[10]

Anders als bei vielen anderen Bands, die der Post-Hardcore-Szene zuzuordnen sind, haben die Texte keine politikkritischen Hintergründe. Die Texte handeln eher von Party, Sex und Alkoholexzessen.[11] Kritiker bezeichneten die Texte unter anderem als frauen- und minderheitenfeindlich und als homophob.[10][12] Die Gruppe selbst bezeichnet ihren Musikstil als „Porno-Metal“, dessen Texte man nicht zu ernst nehmen solle.[13]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

EPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2011: Eskimo Callboy (Eigenproduktion, unter Redfield Records neuveröffentlicht)

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chartquellen: Deutschland - Österreich
  2. osnametal.de: Eskimo Callboy:Heute Veröffentlichung des neuen Albums
  3. Stephan Killermann: Ibanez: ESKIMO CALLBOY on Tour
  4. partyausfall.de: ESKIMO CALLBOY - GET DRUNK OR FUCK OFF EURO TOUR 2013 mit THE BROWNING, CLOSE TO HOME und INTOHIMO
  5. Marc Siekmann: Ruhr Nachrichten: Band aus Castrop-Rauxel tourt durch die USA
  6. Norddeutscher Rundfunk: ndr.de: Live on Stage - Eskimo Callboy
  7. Sebastian Kessler: Metal Hammer: Gewinner und erste Fotos der METAL HAMMER AWARDS 2013
  8. http://www.emp.de/art_274587/
  9. Frank Engelhardt: FUZE Magazin #44 (März/April 2014): Eskimo Callboy: Metal-Atzen, Seiten 22–23
  10. a b Thomas Renz: FUZE Magazine Nr. 33 Apr./Mai 2012, Seite 37: Reviews
  11. Kai Butterweck: Laut.de: Bury Me in Vegas von Eskimo Callboy
  12. allschools.de: ESKIMO CALLBOY bei Redfield Records
  13. Bandbiographie bei Redfield Records

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]