Etzleben

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen fehlt
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Etzleben
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Etzleben hervorgehoben
51.26194444444411.175833333333130Koordinaten: 51° 16′ N, 11° 11′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Kyffhäuserkreis
Verwaltungs­gemeinschaft: An der Schmücke
Höhe: 130 m ü. NHN
Fläche: 6,14 km²
Einwohner: 290 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 47 Einwohner je km²
Postleitzahl: 06577
Vorwahl: 034673
Kfz-Kennzeichen: KYF, ART, SDH
Gemeindeschlüssel: 16 0 65 016
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Bahnhof 43
06577 Heldrungen
Bürgermeister: Michael Boldt (seit 14. September 2014)
Lage der Gemeinde Etzleben im Kyffhäuserkreis
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Über dieses Bild
Dorfkirche

Etzleben ist eine Gemeinde im thüringischen Kyffhäuserkreis an der Lossa gelegen. Sie gehört zur Verwaltungsgemeinschaft An der Schmücke.

Lage[Bearbeiten]

Etzleben liegt im Thüringer Becken und in der erweiterten Lage der Unstrutniederung in einer fruchtbaren Gegend. Die Bundesstraße 85 erschließt das Gebiet verkehrsmäßig. Nördlich befinden sich die Hainleite und etwas weiter das Kyffhäusergebirge. Östlicher liegt die Schmücke. Zwischen Schmücke und Hainleite liegt die Thüringer Pforte, ein Unstrutübergang. Südlich vom Dorf ist Sömmerda und nordwestlich Sondershausen als größere Stadt erreichbar.

Geschichte[Bearbeiten]

Etzleben wurde im Jahr 750 erstmals urkundlich erwähnt. Wolfgang Kahl fand den 17. Januar 1000.[2] Das Dorf zählt zu den Haufendörfern. Etzleben gehörte bis 1815 zum kursächsischen Amt Sachsenburg. Durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses kam es zu Preußen und wurde 1816 dem Landkreis Eckartsberga im Regierungsbezirk Merseburg der Provinz Sachsen zugeteilt, zu dem der Ort bis 1944 gehörte.[3] 1881 erhielt der Ort einen Bahnhof an der Bahnstrecke Sangerhausen–Erfurt. Bis 1990 war Etzleben ohne Wasser- und Abwasserleitung. Im landwirtschaftlich orientierten Dorf wurden die Bauern zur Zeit der DDR zwangskollektiviert.

Kirche[Bearbeiten]

St. Laurentius (Etzleben)

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1994 – 337
  • 1995 – 342
  • 1996 – 336
  • 1997 – 342
  • 1998 – 334
  • 1999 – 315
  • 2000 – 324
  • 2001 – 330
  • 2002 – 331
  • 2003 – 331
  • 2004 – 332
  • 2005 – 314
  • 2006 – 311
  • 2007 – 304
  • 2008 – 304
  • 2009 – 303
  • 2010 – 290
  • 2011 – 289
  • 2012 – 291
  • 2013 – 290
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung der Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften nach Geschlecht in Thüringen (Hilfe dazu)
  2. Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 73
  3. Orte des preußischen Landkreises Eckartsberga im Gemeindeverzeichnis 1900

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Etzleben – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien