Filip Stojković

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Filip Stojković
Filip Stojković (2017)
Personalia
Geburtstag 22. Januar 1993
Geburtsort BelgradBR Jugoslawien
Größe 180 cm
Position Außenverteidigung (rechts)
Junioren
Jahre Station
2009–2011 FK Roter Stern Belgrad
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2011–2012 FK Roter Stern Belgrad 1 (0)
2012 → FK Banat Zrenjanin (Leihe) 11 (1)
2012–2016 FK Čukarički 103 (2)
2016–2017 TSV 1860 München 8 (0)
2017–2019 FK Roter Stern Belgrad 54 (2)
2019–2022 SK Rapid Wien 73 (2)
2022– LASK 8 (0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2009–2010 Serbien U-17 3 (0)
2012 Serbien U-19 4 (0)
Serbien U-20 3 (0)
2013–2014 Serbien U-21 8 (0)
2016–2019 Montenegro 15 (0)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 1. Oktober 2022

2 Stand: 25. März 2019

Filip Stojković (serbisch-kyrillisch Филип Стојковић; * 22. Januar 1993 in Belgrad) ist ein montenegrinisch-serbischer Fußballspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stojković entstammt den Nachwuchsmannschaften von Roter Stern Belgrad. Für den Verein gab er 2012 sein Profidebüt in der serbischen Super Liga. Anschließend war er an den FK Banat Zrenjanin in die zweitklassige Prva Liga verliehen. Seit 2013 spielte er – zunächst auf Leihbasis – für den serbischen Erstligisten FK Čukarički. Zur Spielzeit 2016/17 wechselte er in die 2. Bundesliga zum TSV 1860 München, wo er einen Fünfjahresvertrag erhielt.[1]

Nach dem Abstieg mit 1860 kehrte Stojković zur Saison 2017/18 zu Roter Stern Belgrad zurück.[2] Dort wurde er am Ende der Saison 2018/19 von Spielern und Trainern der serbischen Superliga in die „Elf des Jahres“ gewählt.[3]

Im August 2019 wechselte er nach Österreich zum SK Rapid Wien, bei dem er einen bis Juni 2022 laufenden Vertrag erhielt.[4] Für Rapid kam er insgesamt zu 73 Einsätzen in der Bundesliga, in denen er zwei Tore erzielte. Am 25. Mai 2022 wurde bekanntgegeben, dass sein Vertrag in Wien nicht verlängert wird, womit er den Klub nach der Saison 2021/22 hätte verlassen sollen.[5] Nur zwei Tage nach dieser Meldung wurde Stojković aber kurz vor Saisonende von Rapid fristlos entlassen.[6] Kurz davor war ein Video aufgetaucht, das den als verletzt gemeldeten Montenegriner beim Feiern des Pokalsiegs bei seinem Ex-Klub Roter Stern zeigte, während Rapid zeitgleich gegen die WSG Tirol um einen Conference-League-Platz spielte.[7]

Daraufhin wechselte er zur Saison 2022/23 zum Ligakonkurrenten LASK, bei dem er einen bis Juni 2025 laufenden Vertrag erhielt. Beim LASK traf er auf seinen Ex-Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer und Roter-Stern-Mitspieler Branko Jovičić.[8]

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stojković spielte in verschiedenen Altersklassen für serbische Nachwuchsnationalmannschaften. Am 25. Mai 2016 debütierte er für die Fußballnationalmannschaft Montenegros bei einer 0:1-Niederlage gegen die Türkei.[1] Bis März 2019 kam er zu 15 Einsätzen im montenegrinischen Nationalteam, ehe er aus diesem zurücktrat, da der gebürtige Serbe nicht gegen den Kosovo antreten wollte.[9]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Filip Stojković – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Filip Stojkovic wird Löwe. In: tsv1860.de. TSV 1860 München, 10. Juli 2016, abgerufen am 1. August 2016.
  2. Roter Stern Belgrad: Filip Stojković returns home, 12. Juni 2017, abgerufen am 12. Juni 2017.
  3. kicker.de: Marin zum Spieler des Jahres gewählt. Abgerufen am 29. Mai 2019.
  4. Neuzugang in Hütteldorf: Willkommen, Filip Stojkovic! skrapid.at, am 30. August 2019, abgerufen am 30. August 2019
  5. Keine Vertragsverlängerung mit Filip Stojković skrapid.at, am 25. Mai 2022, abgerufen am 25. Mai 2022
  6. Fristlose Auflösung des Dienstverhältnisses mit Filip Stojković skrapid.at, am 27. Mai 2022, abgerufen am 28. Mai 2022
  7. Nach Party in Belgrad: Rapid entlässt Stojkovic fristlos derstandard.at, am 27. Mai 2022, abgerufen am 28. Mai 2022
  8. Filip Stojkovic wird LASKler und unterzeichnet bis 2025 lask.at, am 1. Juni 2022, abgerufen am 1. Juni 2022
  9. Rapid-Leader Stojkovic: "Ich bin kein Bad Boy" laola1.at, am 15. September 2021, abgerufen am 31. Mai 2022