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WSG Tirol

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WSG Tirol
Aktuelles Wappen der WSG Tirol
Verein
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Name Wattener Sportgemeinschaft Tirol
Sitz Wattens, Tirol
Gründung 1930
(als SpV FC Wattens)[1]
Farben Grün-Weiß
Präsidentin Diana Langes-Swarovski
ZVR-Zahl 424142674
Fußballunternehmen
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Name WSG Swarovski Tirol GmbH
Gesellschafter 100 %: Verein
Geschäftsführerin Diana Langes-Swarovski
Website wsg-fussball.at
Erste Mannschaft
Cheftrainer Philipp Semlic
Spielstätte Tivoli Stadion Tirol, Innsbruck
Plätze 16.008
Liga Bundesliga
2024/25 9. Platz
Heim
Auswärts

Die Wattener Sportgemeinschaft Swarovski Tirol[2], kurz WSG Tirol sowie traditionell WSG Wattens, ist ein Fußballverein aus der Tiroler Marktgemeinde Wattens im Bezirk Innsbruck-Land. Die Vereinsfarben sind grün-weiß, die Heimstätte ist das Wattener Gernot-Langes-Stadion, das frühere Wattener Alpenstadion. Ihre Heimspiele trägt die Mannschaft seit der Saison 2019/20 jedoch im Tivoli Stadion Tirol in Innsbruck aus.

Der Verein wurde 1930 gegründet und 1931 als Sportverein Fußballklub Wattens beim Tiroler Fußballverband angemeldet. Seit 1967 ist er die Fußballsektion des Gesamtvereins Werksportgemeinschaft Swarovski Wattens. Der Profibetrieb ist aktuell in die Wattener Sportgemeinschaft (WSG) Tirol GmbH ausgegliedert.[3][4] Diese spielt zurzeit in der Bundesliga.

1930–1938
Saison[5][6] Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
B-Klasse Unterland
1930/31 (1)nicht teilgenommen
1931/32keine vollständigen Daten
1932/33 (2)3. (6)1052321:1812
1933/34 (2)4. (6)1050523:2310
1934/35 (2)4. (6)1051437:2211
1935/36 (2)1. (6)1073048:1317
1936/37 (3)3. (6)1061327:1613
1937/38keine vollständigen Daten
Legende
Aufstieg
(1) 
1930: gegründet als SC Wattens
(2) 
1931–36: Der Verein spielte unter dem Namen SpV FC Wattens.
(3) 
1937: Der Verein spielte unter dem Namen FC Wattens.

Der Fußballverein wurde im April 1930 von Arbeitern aus Wattener Industriebetrieben, wie der Glasschleiferei Swarovski, der Papierfabrik Wattens oder der Ziegelei Tonwerk Fritzens mit den Farben grün-weiß gegründet; zu einer Zeit, als der grün-weiße SC Rapid Wien – gegründet als 1. Wiener Arbeiter-Fußball-Club – regierender Meister 1929/30 war. Als Sportverein Fußballklub Wattens (SpV FC Wattens) wurde der Verein 1931 beim Tiroler Fußballverband angemeldet. Ab 1932 spielte der SpV FC Wattens, so wie andere Vereine aus der Region, in der Gruppe Unterland, einer der zweiten Spielstufen des Tiroler Fußballsports. Das schildförmige Gründungswappen bestand aus zwei Hälften, einer vertikal grün-weiß gestreiften linken Hälfte und einer weißen, den Tiroler Adler zeigenden rechten Hälfte, über denen sich ein goldener Balken mit der schwarzen Aufschrift „SP.V. F.C. WATTENS“ befand. In lokalen Medien wie dem Tiroler Anzeiger wurde bereits am 9. Juni 1931 über den SpV FC Wattens geschrieben, als dieser bei einem Jubiläumsturnier des Innsbrucker Peter-Mayer-Bundes teilnahm. Am 13. August 1934 berichtet der Tiroler Anzeiger über einen „anerkennenswerten“ 2:0-Sieg des SpV FC Wattens gegen den FC Wacker Innsbruck.[7]

1938–1945: Tiroler Kreisliga (Fußball in der Kriegszeit)

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1938–1945
Saison[5][6] Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
Kreisliga Tirol
1938/39 K1 K21. (6)540110:108
1939/40 K2nicht teilgenommen
1940/41 K2 (1)6. (6)621316:315
1941/42 K2nicht teilgenommen
1942/43 K2nicht teilgenommen
1944nicht teilgenommen
1945nicht ausgetragen
K1 
Änderung des Meisterschaftsmodus und Umbenennung der Liga.
K2 
Meisterschaft wurde abgebrochen.
(1) 
1940/41: Umbenennung in DTSG Wattens

In der Zeit des Zweiten Weltkrieges gelang es dem Verein kaum, eine Auswahl zu stellen. Nur in der Saison 1938/39 und 1940/41 nahm man an einer Meisterschaft teil. In der Saison 1940/41 wurde, bedingt durch das NS-Regime, ein Namenswechsel zu Deutsche Turn- und Sportgemeinschaft (DTSG Wattens) durchgeführt.

1946–1950: Nachkriegszeit

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1946–1950
Saison[5][6] Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
Klasse Unterland
1946 K1 (1)5. (7)62138:165
1946/47 K15. (10)1894571:3522
1947/482. (9)16120479:2314
1948/491. (9)16160098:732
1. Klasse
1949/504. (8)1493542:2815
1. Klasse Unterland
1950/511. (10)1091041:1619
Legende
Aufstieg
K1 
Änderung des Meisterschaftsmodus und Umbenennung der Liga.
(1) 
1946: Der Verein spielte unter dem Namen SpV FC Wattens

In der Nachkriegszeit benannte sich der Verein wieder in SpV FC Wattens zurück und spielte in der Klasse Unterland.

1950–1960: Aufstieg in die Arlbergliga

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Das 1959 eröffnete Gernot-Langes-Stadion in Wattens.
1950–1960
Saison[5][8] Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
Tiroler Landesliga
1951/52 K1[9]2. (8)14101356:1721
1952/53 (1)1. (8)14113751:1225
Arlbergliga
1953/544. (12)2085739:4021
1954/552. (12)22151658:3031
1955/563. (12)22107548:3927
1956/576. (12)22103963:5023
1957/583. (12)22143561:3531
1958/596. (12)221111055:3223
1959/604. (12)22134572:2730
Legende
Aufstieg
K1 
Änderung des Meisterschaftsmodus und Umbenennung der Liga.
(1) 
1952/53: Umbenennung in SV Wattens

Nach einer Ligareform 1950/51 spielte der Verein noch immer in der Klasse Unterland. In der Saison 1951/52 belegte der SpV FC Wattens den zweiten Platz in der Landesliga Tirol. Als Tiroler Landesmeister konnte der Sportverein Fußballklub Wattens (nun SV Wattens abgekürzt) 1953 erstmals in die zweitklassige Arlbergliga aufsteigen und belegte dort den vierten Platz.

1960–1971: Regionalliga und Nationalliga

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1960–1971
Saison[5][10] Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
Regionalliga West
1960/61 K16. (12)22114748:4426
1961/624. (12)22115648:3927
1962/632. (12)22125565:3129
1963/648. (12)22751036:3819
1964/653. (12)22125549:2829
1965/663. (12)22145355:2633
1966/673. (12)22134539:1930
1967/68 (1)1. (14)26195251:1643
Nationalliga
1968/6912. (15)28781332:3522
1969/707. (16)301271145:3531
1970/718. (16)301271150:4531
Legende
Aufstieg
Abstieg
K1 
Änderung des Meisterschaftsmodus und Umbenennung der Liga.
K2 
Meisterschaft wurde abgebrochen.
(1) 
1967/68: Umbenennung in WSG Wattens

Die Tiroler konnten sich in der Folgezeit in der zweithöchsten Leistungsstufe etablieren und konnten diese schließlich in der Saison 1967/68 erstmals als Werksportgemeinschaft Swarovski Wattens (WSG Swarovski Wattens), für sich entscheiden. Zum damaligen Zeitpunkt war die Arlbergliga bereits durch die Regionalliga West ersetzt worden und als Meister hatte der SV Wattens direktes Aufstiegsrecht in die Nationalliga. Nachdem der Verein in der ersten Saison noch gegen den Abstieg gekämpft hatte, konnte er sich aber bald in der neuen Liga etablieren. Eine wichtige Spielerverpflichtung kam im Sommer 1969 mit jener von Hans Küppers zustande.

1971–1985: Die Spielgemeinschaft mit Wacker Innsbruck

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1971–1985
Saison[5] Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
Platzierungen der SpG Wattens-Wacker Innsbruck
Gebietsliga Ost
1971/722. (14)26182663:2838
Gebietsliga Mitte
1972/73 K12. (10)18124264:2028
1973/741. (10)18151285:938
Tiroler Amateurliga
1974/75 K11. (10)20182084:1538
Tiroler Landesliga
1975/761. (12)22173255:1537
2. (3)43018:36
1976/771. (12)22156156:2136
Alpenliga
1977/78 K13. (14)26136740:2532
1978/795. (14)26125943:3129
1979/802. (14)26166461:2438
Regionalliga West
1980/81 K13. (14)26137641:2433
1981/82.2 (14)26145758:2933
2. Division
1982/8313. (16)306131131:3825
1983/8411. (16)309111044:3729
1984/8510. (16)301181137:4130
Legende
Aufstieg
Abstieg
K1 
Änderung des Meisterschaftsmodus und Umbenennung der Liga.

1971 gelang es, mit dem zweiten Tiroler Erstligisten, dem FC Wacker Innsbruck, eine Spielgemeinschaft einzugehen. Die Zeit als SpG Wattens-Wacker Innsbruck bildet die erfolgreichste in der Vereinsgeschichte, während die zweite Mannschaft von Wattens, die SpG Amateure Wattens, im Tiroler Unterhaus startete. Mit Peter und Friedrich Koncilia, Walter Skocik, Roland Hattenberger, Helmut Siber, Manfred Gombasch und Günther Rinker kamen zahlreiche Spieler in die neue gemeinsame Mannschaft, die zu Stammspielern der späteren Meisterelf wurden. Auch wenn diese heute vor allem als „Wacker-Spieler“ in Erinnerung geblieben sind, kamen sie doch vonseiten Wattens. Friedl Koncilia war der einzige unter ihnen gewesen, der bereits vor der Zeit der Spielgemeinschaft in der österreichischen Nationalmannschaft als erster Fußballer der WSG Wattens gespielt hatte.

Die Spielgemeinschaft wurde bald zur erfolgreichsten Mannschaft im österreichischen Fußball. In den Jahren 1972, 1973, 1975 und 1977 eroberten die Tiroler jeweils den österreichischen Meistertitel in der Bundesliga und siegten auch viermal im ÖFB-Cup (1973, 1975, 1978 und 1979). In diese erfolgreiche Zeit fallen auch zwei Mitropapokalsiege. Im Finale von 1975 besiegte die SpG Wattens-Wacker Innsbruck den ungarischen Verein Honved Budapest zu Hause mit 3:1 und auswärts mit 2:1. Im darauf folgenden Jahr 1976 wartete im Finale Velež Mostar auf die Spielgemeinschaft. Wattens-Wacker Innsbruck feierte mit zwei 3:1-Erfolgen über die Jugoslawen den zweiten Mitropapokalsieg. In der Saison 1977/78 gelangen auch nennenswerte Erfolge im Europacup mit Siegen gegen den FC Basel, Celtic Glasgow und Borussia Mönchengladbach. Nach zahlreichen Abgängen, dem zwischenzeitlichen Abstieg in die 2. Division und wirtschaftlichen Schwierigkeiten kam es 1986 zur Trennung der Spielgemeinschaft mit Wacker, wo der FC Swarovski Tirol die erste Mannschaft in der Bundesliga übernahm. Der WSG Wattens gelang ihrerseits bereits in der Saison 1981/82 als Zweiter der Regionalliga West der Aufstieg in die 2. Division.

1985–2002: Zwischen zweiter und dritter Liga

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1985–2002
Saison[5] Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
Regionalliga West
1985/86 K12. (14)26191667:3339
1986/873. (14)26126850:3230
1987/882. (14)26174567:2138
1988/891. (14)26165561:2837
2. Division / Unteres Play-off
1989/907. (12)2277823:2621 (11)
2. (8)3614101245:4528
1990/918. (12)2268836:4220
3. (8)3611131255:5925
1991/925. (12)22104828:2524 (12)
2. (8)361681242:3928
1992/9311. (12)22741123:3118 (9)
7. (8)3610111547:5322
2. Division
1993/9415. (16)30372025:6713
Regionalliga West
1994/951. (8)1475227:1519
2. Division
1995/96 K29. (16)30715834:3436
1996/9711. (16)301081241:4538
1997/9812. (15)288101032:3634
Regionalliga West
1998/991. (16)302442104:2876
2. Division
1999/20008. (10)361081852:6638
2000/0110. (10)368101839:6234
Regionalliga West
2001/022. (16)30205577:3165
Legende
Aufstieg
Abstieg
K1 
Änderung des Meisterschaftsmodus und Umbenennung der Liga.
K2 
1995/96: Einführung der Dreipunkteregel.

Wattens konnte sich bis zur Einführung des Play-off-Systems 1985 in der 2. Division halten und scheiterte in der Regionalliga West als Vizemeister 1986, 1988 nur knapp am Wiederaufstieg, ehe dieser eine Saison später gelang. In dieser Zeit spielten unter anderem Robert Wazinger und Roland Kirchler, die später nach Innsbruck gingen und auch in der Nationalmannschaft zum Einsatz kamen. Wattens hielt sich diesmal bis 1994 in der zweiten Spielstufe, nach nur einem Jahr in der Regionalliga meldete sich der Verein jedoch mit dem sofortigen Wiederaufstieg zurück. Mit der Zweitligareform von 1998 kam jedoch erneut der Gang in die Regionalliga West. Es folgte der fast obligatorische Wiederaufstieg nur eine Saison später. Die Tiroler hielten sich nun bis 2001 in der zweiten Spielklasse, dem Abstieg folgte dieses Mal jedoch nur der Vizemeistertitel.

2002–2003: Spielgemeinschaft mit FC Wacker Tirol

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2002–2003
Saison Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
Regionalliga West
2002/031. (16)302622101:1780
Legende
Aufstieg mit dem FC Wacker Tirol

In der Saison 2002/03 trat man mit dem neu gegründeten FC Wacker Tirol als Spielgemeinschaft auf und wurde wiederum Meister der Regionalliga West.

2003–2016: Zwischen dritter und vierter Liga

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2003–2016
Saison Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
Tiroler Liga
2003/044. (16)30149771:4751
2004/051. (16)302424115:3374
Regionalliga West
2005/064. (16)30165959:4253
2006/073. (16)30175858:3056
2007/085. (16)301521354:4247
2008/092. (16)301610485:3958
2009/102. (16)30187578:3961
Regionalliga West / Relegation
2010/112. (16)30185764:4059
FC Blau-Weiß Linz – WSG Wattens 0:1 / 1:0 n. V. 4:3 i. E.
2011/121. (16)30237067:1476
WSG Wattens – SV Horn 1:5 / 0:4
Regionalliga West
2012/133. (16)30185773:4959
2013/142. (16)30224488:3670
2014/152. (16)30216381:2269
2015/161. (16)30243381:1875
Legende
Aufstieg

Mit dem Aufstieg war jedoch die Lösung der Spielgemeinschaft verbunden. Der FC Wacker nahm das Aufstiegsrecht wahr, die Werksportgemeinschaft Wattens spielte nach dem Aufstieg der II. Mannschaft in der Tiroler Liga. Nach dem Tiroler Meistertitel von 2005 spielt die WSG Wattens wieder in der Regionalliga West und hat sich nun den Aufstieg in die Erste Liga zum Ziel gesetzt. Diesen verfehlte der Klub als Vizemeister der Regionalliga West 2008/09 nur knapp. In der Saison 2010/11 verpassten sie den Aufstieg in der Relegation gegen Blau-Weiß Linz nach einem 1:0-Auswärtssieg und einem 0:1 im Rückspiel nach Verlängerung im Elfmeterschießen mit 3:4 erneut. In der Saison 2011/12 gelang es den Wattenern unter Trainer Roland Kirchler mit sechs Punkten Vorsprung auf den zweitplatzierten USK Anif, den Meistertitel der Regionalliga West zu erobern. Dabei vollbrachte die Mannschaft das Kunststück, in sämtlichen 30 Spielen der Saison ungeschlagen zu bleiben. Damit qualifizierten sich die Tiroler für die Relegationsspiele gegen den SV Horn, den Vertreter der Regionalliga Ost. Die Niederösterreicher erwiesen sich aber als zu stark, die Wattener verloren das Heimspiel vor 3.000 Zuschauern mit 1:5 und unterlagen auswärts mit 0:4.

Die Start in die Saison 2013/14 verlief für die Wattener wenig erfreulich, nach 20 Spielen hatte der FC Wacker nur magere 16 Punkte auf dem Konto. Der Verein entließ daher Trainer Kirchler am 16. Dezember 2013. Neuer Trainer wurde Thomas Silberberger. Er konnte mit dem Team 2014 mit einem 5:1-Erfolg gegen den FC Kitzbühel den Tiroler Cup gewinnen. 2014 und 2015 belegte man jeweils den 2. Platz in der Regionalliga West. In der Saison 2015/16 schaffte man überlegen den ersten Platz in der Regionalliga West. Das Relegationsspiel zwischen WSG Wattens und FC Blau-Weiß Linz wurde abgesagt, da der SV Grödig zum Amateurklub geworden war und der SV Austria Salzburg sowie der SK Austria Klagenfurt die Lizenz nicht erhalten hatten.[11]

2016–2019: Erste Liga

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2016–2019
Saison Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
Erste Liga
2016/175. (10)3613121156:5451
2017/187. (10)3610101645:5640
2. Liga
2018/19 K11. (16)30198359:2665
Legende
Aufstieg
K1 
Änderung des Meisterschaftsmodus und Umbenennung der Liga.

Nach 15 Jahren Pause spielte die Werksportgemeinschaft Wattens wieder in der zweithöchsten Spielstufe. Die erste Saison 2016/17 beendete der Neuling auf Platz 5, 2017/18 beendete man als Siebter und schon in der dritten Saison 2018/19 konnten die Tiroler die Meisterschaft in der zweiten Liga feiern und stieg in die Bundesliga auf.

2019–heute: Bundesliga

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2019–heute
Saison Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
Bundesliga / Quali- od. Meister-Gruppe
2019/20 (1)12. (12)32681834:6616
2020/216. (12)321081453:6023
2021/22 (2)7. (12)3210101246:5828
2022/239. (12)321081444:5324
2023/2411. (12)32752029:5419
(1) 
2019/20: Umbenennung in Wattener Sportgemeinschaft Swarovski Tirol
(2) 
2021/22: Umbenennung in Wattener Sportgemeinschaft Tirol

Am 4. Juni 2019 machte Diana Langes-Swarovski die Umbenennung in Wattener Sportgemeinschaft Swarovski Tirol in einem Interview mit dem ORF-Landesstudio Tirol öffentlich. Da das Gernot-Langes-Stadion nicht bundesliga-tauglich ist und umgebaut wird, trägt die Mannschaft ihre Heimspiele seither im Tivoli Stadion Tirol in Innsbruck aus.[12][13] Der für den Arbeiterverein identitätsstiftende Namensbestandteil Werksportgemeinschaft wird seither nur mehr für die übrigen Sektionen des Gesamtvereins verwendet.

Die Neulings-Saison 2019/20 endete zwar mit dem letzten Platz, doch der SV Mattersburg zog sein Team zurück und der WSG blieb der Zweitligaabstieg erspart.[14] Die zweite Saison 2020/21 beendete das Team mit einem hervorragenden 6. Platz und auch im ÖFB-Cup kam das Team bis ins Viertelfinale, wo man gegen den Zweitligisten SC Austria Lustenau im Elfmeterschießen (2:2 / 3:3 n. V. / 3:5 i. E.) ausscheiden musste.

Am 21. Juni 2021 wurde auf der Homepage der Ausstieg des bisherigen Hauptsponsors Swarovski sowie die damit verbundene Anpassung des Vereinswappen bekannt gegeben.[15]

In der Saison 2021/22 wurde man Siebter, 2022/23 Neunter. In der Saison 2023/24 entging man als zweitletzter nur knapp dem Abstieg und Trainer Silberberger trat anschließend nach elf Jahren als WSG-Trainer von seinem Amt zurück.[16]

Zur Saison 2024/25 wurde Philipp Semlic als neuer Trainer verpflichtet.[17] Die Tiroler holten im Grunddurchgang lediglich vier Siege aus 22 Spielen und standen nur drei Punkte vor dem letzten Platz. In der Qualifikationsgruppe wurde dann jedoch einige Runden vor Schluss mit einem 4:1-Sieg beim späteren Absteiger Austria Klagenfurt der Klassenerhalt fixiert[18].

Der Startschuss in die Saison 2025/26 fiel am 25. Juli mit einem Cup-Spiel gegen Traiskirchen, das mit 4:0 gewonnen wurde. Eine Woche darauf ging der erste Spieltag der Bundesliga über die Bühne. Der WSG Tirol gelang ein 4:2-Heimsieg über TSV Hartberg. Eine Woche später setzten sich Wattens etwas überraschend mit 3:1 gegen LASK Linz durch, hält somit nach zwei Spieltagen beim Punktemaximum und lacht von der Tabellenspitze[19].

P1 
Daniel Swarovski war der Gründer der Firma D. Swarovski, Daniel Swarovski II wurde 1946 zum geschäftsführenden Gesellschafter ernannt.

Sportlicher Leiter

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Sportlicher Leiter der Herren seit 2006:

Trainer der Kampfmannschaft seit 1970[24][25]:

Kampfmannschaft

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Stand: 1. Juli 2024[26]

Funktion Name Geburtsdatum Nationalität beim Verein
seit
letzter Verein
TrainerPhilipp Semlic21.04.1983Österreich2024SKN St. Pölten
Co-TrainerMartin Švejnoha25.11.19772017Spieler
TormanntrainerMischa Todeschini15.09.1975Österreich2021SV Kematen
TormanntrainerFerdinand Oswald05.10.1990Deutschland2024Spieler
AthletiktrainerMichael Öhlknecht15.12.1994Österreich2024AKA Sturm Graz

Aktueller Kader

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Stand: 12. Jänner 2026[26]

Rücken-
nummer
Name Geburtsdatum Nationalität beim Verein
seit
letzter Verein
Torhüter
1Paul Schermer04.04.2004Österreich07/2021AKA Tirol
13Alexander Eckmayr06.07.1999Österreich07/2024SCR Altach
40Adam Stejskal28.03.200207/2023FC Red Bull Salzburg
Verteidigung
3David Gugganig10.02.1997Österreich07/2023Wolfsberger AC
5Jamie Lawrence10.11.2002Deutschland07/2024FC Bayern München
6Lukas Sulzbacher06.04.2000Österreich07/2022SK Rapid Wien
14David Kubatta29.10.2003Deutschland09/2025Dynamo Dresden
18Lukas Schweighofer27.10.2006Österreich07/2025WSG Tirol II
20Benjamin Böckle17.06.2002Österreich07/2025SK Rapid Wien (Leihe)
23Marco Boras28.09.200107/2025NK Slaven Belupo Koprivnica
27David Jaunegg28.02.2003Österreich07/2022WSG Tirol II
28Thomas Geris16.10.2002Österreich07/2022WSG Tirol II
31Michael Neuner12.10.2006Österreich07/2025WSG Tirol II
Mittelfeld
4Valentino Müller19.01.1999Österreich07/2021LASK
15Mazou Bambara29.07.200509/2024SC Majestic
17Johannes Naschberger25.01.2000Österreich08/2020SV Wörgl
22David Falkner10.06.2007Österreich07/2025AKA Tirol
30Matthäus Taferner30.01.2001Österreich08/2023Wolfsberger AC
32Raphael Gschösser20.04.2006Österreich07/2025WSG Tirol II
37Moritz Wels25.09.2004Österreich07/2025FK Austria Wien (Leihe)
Angriff
7Quincy Butler01.09.2001Vereinigte Staaten07/2024TSG 1899 Hoffenheim II
8Nikolai Baden Frederiksen18.05.2000Dänemark10/2025vereinslos (zuvor Lyngby BK)
9Ademola Ola-Adebomi03.09.2003England07/2025Crystal Palace
10Thomas Sabitzer12.10.2000Österreich07/2025Wolfsberger AC
11Tobias Anselm24.02.2000Österreich07/2024LASK
16Lukas Hinterseer28.03.1991Österreich07/2024Hansa Rostock
19Christian Huetz03.07.2006Österreich04/2025WSG Tirol II
21Yannick Vötter17.12.2004Österreich07/2023WSG Tirol II

Stand: 15. Jänner 2026[27]

Zugänge Abgänge
Sommer 2025
Winter 2025/26

Zweite Mannschaft

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Die zweite Herrenmannschaft der WSG Tirol spielt in der Regionalliga Tirol. Spielstätte ist ein Nebenplatz des Gernot-Langes-Stadions.

Europapokalbilanz

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Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
1970Intertoto-Cup Gruppenphase Tschechoslowakei TJ Baník Ostrava OKD0:30:2 (H)0:1 (A)
Polen 1944 Gwardia Warschau1:81:5 (H)0:3 (A)
Danemark Aalborg BK8:45:2 (H)3:2 (A)
Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Gesamtbilanz: 6 Spiele, 2 Siege, 4 Niederlagen, 9:15 Tore (Tordifferenz −6)


Commons: WSG Tirol – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Museum Wattens (2022): WSG Kurier. Vereinszeitung zur Sonderausstellung. 1930–2022. Wattens.
  2. Siehe den Vereinsregisterauszug.
  3. WSG Wattens: Projekt Aufstieg in die Bundesliga nimmt Kontur an, tt.com, 7. November 2018, abgerufen am 6. März 2019.
  4. WSG Tirol GmbH, firmenabc.at
  5. 1 2 3 4 5 6 7 Wackerarchiv (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Februar 2023. Suche im Internet Archive ) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.) Wacker Archiv auf wackerarchiv.co.at (offline), abgerufen am 27. März 2017.
  6. 1 2 3 Austria - Tirol - List of Champions. In: rsssf.org. Abgerufen am 18. Juni 2019.
  7. Österreichische Nationalbibliothek
  8. Austria Final League Tables Vorarlberg 1920-1960. In: rsssf.org. Abgerufen am 18. Juni 2019.
  9. Wacker Archiv, Saison 1951/52. In: wackerarchiv.co.at. Archiviert vom Original am 30. März 2019; abgerufen am 18. Juni 2019.
  10. Austria Final League Tables (First and Second Level). In: rsssf.org. Abgerufen am 18. Juni 2019.
  11. Entscheidung bei Austria Klagenfurt gefallen sportnet.at, am 30. Mai 2016, abgerufen am 30. Mai 2016
  12. WSG Wattens steigt auf und zieht nach Innsbruck. In: stadionwelt.de. 3. Juni 2019, ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 3. Juni 2019. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )
  13. Wattens läuft in der Bundesliga künftig als WSG Swarovski Tirol auf. In: tt.com. 5. Juni 2019, abgerufen am 30. Juni 2019.
  14. ÖFBL.at - SVM legt Lizenz zurück. Abgerufen am 22. Juli 2024.
  15. Alles Logo bei der WSG. Abgerufen am 22. Juni 2021.
  16. Thomas Silberberger verlässt die WSG Tirol zum Saisonende. Abgerufen am 22. Juli 2024.
  17. Philipp Semlic wird neuer Cheftrainer der WSG Tirol. Abgerufen am 22. Juli 2024.
  18. WSG fixierte mit 4:1-Auswärtssieg in Klagenfurt den Klassenerhalt. Abgerufen am 13. August 2025.
  19. Bundesliga: Tirol lacht von der Tabellenspitze. 10. August 2025, abgerufen am 13. August 2025.
  20. WSG Wattens 1930 - 2016. In: wsg-fussball.at. Abgerufen am 24. Mai 2015.
  21. Wattens mit neuer Präsidentin auf www.fanreport.com/at. In: fanreport.com/at. Abgerufen am 24. Mai 2015.
  22. Mitarbeiterhistorie WSG Wattens, Sportlicher Leiter. In: transfermarkt.at. Abgerufen am 30. Mai 2019.
  23. Mitarbeiterhistorie WSG Wattens, Manager. In: transfermarkt.at. Abgerufen am 30. Mai 2019.
  24. Mitarbeiterhistorie WSG Wattens/Trainer auf www.transfermarkt.at. In: transfermarkt.at. Abgerufen am 29. April 2016.
  25. WSG Wattens/Trainerhistorie auf www.weltfussball.at. Abgerufen am 29. April 2016.
  26. 1 2 WSG Wattens: Kader Profis (abgerufen am 2. Juli 2017)
  27. Transfermarkt.at: Transfers 2025/26 (abgerufen am 1. Juli 2022)