Frankensteins Monster jagen Godzillas Sohn

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Filmdaten
Deutscher TitelFrankensteins Monster jagen Godzillas Sohn
Originaltitel怪獣島の決戦 ゴジラの息子
Frankensteins Monster jagen Gozillas Sohn Logo 001.svg
ProduktionslandJapan
OriginalspracheJapanisch
Erscheinungsjahr1967
Länge86 Minuten
AltersfreigabeFSK 16
Stab
RegieJun Fukuda
DrehbuchShinichi Sekizawa,
Kazue Shiba
ProduktionTomoyuki Tanaka
MusikMasaru Satō
KameraKazuo Yamada
SchnittRyohei Fujii
Besetzung
Synchronisation
Chronologie

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Frankenstein und die Ungeheuer aus dem Meer

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Frankensteins Monster jagen Godzillas Sohn (jap. 怪獣島の決戦 ゴジラの息子, Kaijūtō no kessen: Gojira no musuko) ist ein japanischer Film des Regisseurs Jun Fukuda. Es handelt sich um den achten Teil der Godzilla-Reihe des Tōhō-Studios.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf der fiktiven Insel Sollgell Island arbeitet ein Wissenschaftlerteam unter der Leitung von Dr. Tsunezou Kusumi an einer Wetterkontrollanlage. Bei einem Test entweicht aus der Maschine radioaktives Gas. Durch dieses steigert sich die Körpergröße der auf der Insel lebenden riesigen Gottesanbeterinnen (im Original Kamakirasu). Einige Wissenschaftler beobachten im Folgenden, wie drei dieser Geschöpfe ein riesenhaftes Ei angreifen. Infolge dieser Angriffe zerbricht dieses und ein putziges, an Godzilla entfernt erinnerndes Baby kommt zum Vorschein. Aufgrund der Hilferufe dieses Babys erscheint kurz darauf Godzilla, der zwei der Gottesanbeterinnen tötet und die Basis der Wissenschaftler verwüstet.

Das Baby wächst schnell zu ungefähr der halben Größe von Godzilla heran und trainiert in einer Szene zusammen mit seinem Elternteil das Brüllen und das Ausatmen des atomaren Feuers. Hierbei bringt der Junior zuerst nur Rauchringe hervor. Dieser Minilla genannte Godzilla-Nachwuchs kommt Reiko zur Hilfe, als diese von der übrig gebliebenen dritten Gottesanbeterin angegriffen wird. Dies weckt eine riesige Spinne (im Original Kumonga), in deren Netz sich Minilla verfängt. Es kommt zum Kampf zwischen dem herbeigeeilten Godzilla und der Riesenspinne.

Nachdem Godzilla die Riesenspinne besiegt hat, werden er und Minilla auf der eigentlich tropischen Insel von einem durch die Wetterkontrollmaschine erzeugten Wetterumsturz eingeschneit.

Erwähnenswertes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch wenn der deutsche Titel „Frankensteins Monster jagen Godzillas Sohn“ lautet, hat dieser Film keinen Bezug zu den Frankenstein-Filmen.

Der Film wurde offensichtlich für ein jüngeres Publikum gedreht als die vorhergehenden Teile. Handelte es sich beim ersten Godzilla-Film noch um einen Horrorfilm, trifft dies auf diesen Film nicht mehr zu. Besonders die „Lernszene“ von Minilla hat eher Ähnlichkeit mit einem Slapstick-Film. Die amerikanische Schnittfassung (Monster Island's Decisive Battle: Godzilla's Son) ist ca. zwei Minuten kürzer als die Ursprungsversion und enthält einige kleinere Änderungen.

Die deutsche Synchronisation entstand 1971.[1]

Uraufführungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Japan: 16. Dezember 1967
  • Deutschland: 15. Juli 1971[2]

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Unbekümmert inszeniertes, fantasievoll-naives Science-fiction-Märchen mit Disney-Anleihen. (Alternativer TV-Titel: "Godzillas Sohn")“

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. synchrondatenbank.de (abgerufen am 8. März 2010)
  2. Uraufführungen lt. IMDb
  3. Frankensteins Monster jagen Godzillas Sohn. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.