Frederic Böhle

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen noch folgende wichtige Informationen:
nicht aktuell, veraltet
Hilf der Wikipedia, indem du sie recherchierst und einfügst.
Frederic Böhle (rechts) mit Dana Golombek (2017)

Frederic Böhle (* 12. März 1988 in München) ist ein deutscher Schauspieler und Sänger.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seine Schauspielausbildung begann er am Mozarteum Salzburg, welche er jedoch zugunsten einer Regieassistenz bei dem amerikanischen Regisseur Jay Scheib abbrach. Er assistierte Scheib in weiteren Produktionen in Deutschland, USA und Frankreich.

Seit 2000 wirkt er in Produktionen des Bayrischen Rundfunks mit und arbeitete unter anderem mit Thomas Holtzmann, Joachim Höppner, Christian Friedel und Martin Semmelrogge zusammen.

2010 erhielt er von Creactor ein Stipendium. In einer Inszenierung der Stipendiaten spielte er den Robespierre in Dantons Tod. Die Aufführungen fanden 2010 und 2011 in München statt.

Bekannt wurde Böhle in der Sat.1-Telenovela Anna und die Liebe. Dort verkörperte er von 2011 bis 2012 die Rolle des Kai Kosmar.[1]

2012 war Böhle als Otto von Bayern in dem Film Die Reichsgründung zu sehen.

Von 2014 bis 2018 spielte er die durchgängige Hauptrolle des Theo Lichtenhagen in der ARD-Telenovela Rote Rosen (siehe Rote Rosen/Rollenbesetzung).

2018 hatte er einen Gastauftritt in der bereits abgesetzt Seifenoper Alles oder Nichts. Er spielte dort insgesamt zwei Episoden lang einen Notar.

Theater spielte er in Salzburg unter Alex Linse in Insomnia (2014) und bei den Salzburger Festspielen, an der Schauburg München, am Stadttheater Kempten in Was ihr wollt (2014/15). Der österreichische Theatermacher Hubert Lepka lud ihn für mehrere Produktionen seiner Gruppe „Lawine Torrén“ ein. U.a. war er dadurch vor 80.000 Menschen in der Produktion „Hochwald“ von Adalbert Stifter zu sehen.[2]

Als „John Lennon“ in der Musicalproduktion Backbeat des Altonaer Theaters trat er 2016 bundesweit auf.[3]

Böhle arbeitete mit der Philharmonie Luxemburg und der Philharmonie Salzburg. So spielte er im Zauberlehrling, in Schwanensee, verkörperte Antonio Vivaldi oder Joseph Haydn und 2017 den Judas Iskariot in einer szenischen Inszenierung der Matthäus Passion an der Staatsoper Nürnberg.

Lesungen hielt er u. a. für das „Kurt Weill Festival Dessau“, die internationale Wilhelm Müller Gesellschaft und die Komische Oper Berlin. Im Buchfunk Verlag erschien 2019 die Stefan Zweig Novelle „Angst“.[4] 

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörspiele/Sprecher (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2003: Willy Watson und der Mops der Königin
  • 2004: Willy Watson und das Auge des Jaguars[6]
  • 2004: Die Jagd nach der Zaubergondel[7]
  • 2005: Schwarzer Freitag für Robinson
  • 2009: Bach – Die Matthäuspassion
  • 2012: Händel – Der Messias

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Frederic Böhle – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rolle: Kai Kosmar, abgerufen am 18. Oktober 2011
  2. Frederic Böhle bei filmmakers. Abgerufen am 21. Mai 2019.
  3. Die fantastischen Fünf. Tagesspiegel vom 3. Juni 2016, abgerufen am 3. März 2017
  4. Stefan Zweig: Angst. Abgerufen am 21. Mai 2019.
  5. agentur hahlweg - Frederic Böhle. Abgerufen am 21. Mai 2019 (deutsch).
  6. Frederic Böhle bei „Willy Watson und das Auge des Jaguars“ (abgerufen am 18. Oktober 2011)
  7. Frederic Böhle bei „Die Jagd nach der Zaubergondel“ (abgerufen am 18. Oktober 2011)