Fredy Glanzmann

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Fredy Glanzmann Nordische Kombination
Nation SchweizSchweiz Schweiz
Geburtstag 16. Juli 1963
Größe 169 cm
Gewicht 63 kg
Karriere
Verein SC Marbach
Nationalkader seit 1983
Status zurückgetreten
Karriereende 1992
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
WM-Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
0Silber0 1988 Calgary Team
FIS Nordische Skiweltmeisterschaften
0Silber0 1989 Lahti Team
Platzierungen im Weltcup
 Debüt im Weltcup 29. Dezember 1983
 Weltcupsiege 1
 Gesamtweltcup 6. (1985/86)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzel 1 1 1
 

Fredy Glanzmann (* 16. Juli 1963) ist ein ehemaliger Schweizer Nordischer Kombinierer.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Glanzmann, der für den SC Marbach startete, wurde 1983 in den Nationalkader aufgenommen und gab am 29. Dezember 1983 in Oberwiesenthal sein Debüt im Weltcupo der Nordischen Kombination. Als 45. verpasste er dabei die vorderen Plätze und damit die Weltcup-Punkte deutlich. Bei der Nordischen Skiweltmeisterschaft 1985 in Seefeld in Tirol erreichte er im Einzel den fünften Platz.[1] Im März erreichte er als 12. in Lahti und Neunter in Oslo seine ersten 22 Weltcup-Punkte und erreichte damit Rang 22 der Weltcup-Gesamtwertung. In die folgende Saison 1985/86 gelangen ihm auf Anhieb auch deutliche Punkteplatzierungen in Tarvis und Schonach im Schwarzwald. Dabei stand er als Dritter in Schonach erstmals auf einem Weltcup-Podium. Jedoch blieb es für ein Jahr sein letztes Podium. Die Saison 1985/86 beendete er auf Rang sechs der Gesamtwertung.

In der Saison 1986/87 erreichte er im Januar 1987 in Reit im Winkl seinen ersten und einzigen Weltcup-Sieg. Glanzmann war damit der erste Schweizer, der einen Weltcup in der Nordischen Kombination gewinnen konnte.[2] Auch im folgenden Weltcup in Autrans stand er als Zweiter auf dem Podium. Daraufhin reiste er zuversichtlich zur Nordischen Skiweltmeisterschaft 1987 in Oberstdorf. Dort erreichte er gemeinsam mit Hippolyt Kempf und Andreas Schaad den fünften Rang im Mannschaftswettbewerb.[3] Die Saison 1986/87 beendete er wenig später auf Rang 10 der Gesamtwertung.

Bei den Olympischen Winterspielen 1988 in Calgary gewann er Silber mit der Mannschaft. Im Einzel kam er über Rang 35 nicht hinaus. Mit der Nordischen Skiweltmeisterschaft 1989 in Lahti bestritt Glanzmann schließlich seinen letzten großen internationalen Wettbewerb und gewann auch dort Silber mit der Mannschaft. Von 1990 bis 1992 bestritt er noch einmal einige Wettbewerbe im B-Weltcup, bevor er seine aktive Karriere beendete.

Seit 2003 führt Glanzmann auf dem Langis unterhalb des Glaubenbergs einen Sportfachhandel mit Skilanglauf-Schule und Vermietung.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcup-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Platz Punkte
1984/85 16. 22
1985/86 06. 44
1986/87 10. 52
1987/88 15. 24

Weltcup-Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tabelle zeigt die erreichten Platzierungen im Einzelnen.

  • Platz 1.–3.: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
Platzierung Einzela Sprint Massenstart Team Gesamt
Sprint Staffel
1. Platz 1 1
2. Platz 1 1
3. Platz 1 1
Top 10 9 9
Punkteränge 16 16
Starts 17         17
Stand: Karriereende
a inkl. Einzelrennen und Gundersen-Einzelstarts

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. World Ski Championships 1985 - Men's Gundersen K90/15.0 Km in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch), abgerufen am 1. April 2014
  2. «Ich wusste, dass die Chance riesig ist». Neue Zürcher Zeitung. 5. Januar 2014. Abgerufen am 1. April 2014.
  3. World Ski Championships 1987 - Men's Team K90/3x10 Km in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch), abgerufen am 1. April 2014