Georg Restle

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Georg Restle (2018)

Georg Restle (* 1965 in Esslingen am Neckar) ist ein deutscher Journalist und seit 2012 Leiter und Moderator des Politmagazins Monitor im Ersten Deutschen Fernsehen.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Restle studierte von 1987 bis 1993 Rechtswissenschaften an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Staatsexamen) und Internationales Recht an der London School of Economics.[1]

Von 1991 bis 1994 war er Herausgeber der rechtspolitischen Zeitschrift „Forum Recht“, gleichzeitig arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg im Breisgau. Zudem war er Mitglied im Arbeitskreis kritischer Juristinnen und Juristen Freiburg.

Neben journalistischer Tätigkeit bei verschiedenen Tageszeitungen arbeitete Restle auch beim Radio Dreyeckland, Deutschlands erstem Piratensender.[1] Nach einem Volontariat beim WDR war er als Autor zahlreicher Filme und Magazinbeiträge für WDR und ARD tätig. Im Jahr 2000 wurde er Redakteur bei MONITOR und übernahm dort 2007 die stellvertretende Redaktionsleitung. Von 2010 bis 2012 war er ARD-Korrespondent in Moskau.

Im August 2017 verbreitete sich sein Tagesthemen-Kommentar zur Flüchtlingspolitik von einzelnen EU-Staaten[2] viral im Netz.[3]

Juristische Auseinandersetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach 2004 scheiterten die Katholische Pfadfinderschaft Europas (KPE) und der Orden Diener Jesu und Mariens mit Verleumdungsklagen gegen Restle vor mehreren Gerichten in St. Pölten und Wien. Restle hatte angegeben, in Veröffentlichungen der KPE homophobe und antisemitische Äußerungen gefunden zu haben, und beide Gemeinschaften als Sekten mit braunem Anstrich bezeichnet.[4][5]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Restle ist zudem Mitglied der Auswahlkommission für die Studienstiftung des deutschen Volkes.[1]

Restle ist der Meinung, das politische Koordinatensystem habe sich nach rechts bewegt. Eine rot-rot-grüne Koalition dürfe keine „No-Go-Area“ für die SPD sein.[6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Georg Restle – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Lebenslauf beim WDR
  2. Das Elend wird in die Wüste verlagert. In: Tagesthemen. 28. August 2017, abgerufen am 29. August 2017.
  3. Schäme mich für Flüchtlingspolitik. In: Neue Ruhr Zeitung. 28. August 2017, abgerufen am 29. August 2017.
  4. „Răspopiţi“ catolici din Austria păcătuiesc în România. Adevărul, 4. Mai 2010
  5. Georg Restle: Katholischer Fundamentalismus: Pfadfinder auf Abwegen. ARD-Monitor (22. Juli 2004), archiviert vom Original am 8. September 2012; abgerufen im 23. September 2009 (PDF; 82 kB).
  6. https://www.facebook.com/monitor.wdr/posts/1084810601557879