Gerd Hergen Lübben

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Gerd Hergen Lübben (* 31. Mai 1937 in Sillenstede, Landkreis Friesland) ist ein deutscher Autor und Kultur- und Bildungsarbeiter.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gerd Hergen Lübben besuchte in Jever und Oldenburg die Schule und studierte anschließend in Göttingen und Bonn Philosophie, Literatur- und Musikwissenschaft, Dramaturgie, Vergleichende Religionswissenschaft und Völkerkunde. Beschäftigung fand er u.a. als Bauarbeiter, Regisseur, Journalist, Volkshochschul-Dozent (Wuppertal, 1970–1972), Kulturamtsleiter (Unna, 1972–1974), Volkshochschuldirektor (Unna, 1974–1978; Essen, 1978–1995) und als Lehrbeauftragter an den Gesamthochschulen Wuppertal (Literatur) und Essen (Weiterbildung). Lübben gründete die „Bühne für sinnliche Wahrnehmung – KONZIL“ (Bonn, 1961–1963).[1][2] Er nahm teil am „Frankfurter Forum für Literatur“ (1966[3] 1967[4]), an der Frankfurter „Literarischen Messe“ (1968) und am „Ersten Kongress der Theaterautoren“ (Essen; 1993[5]), wirkte mit beim Zusammenschluss bundesdeutscher Literatur-Werkstätten zum „Werkkreis Literatur der Arbeitswelt“ (Köln 1970) und bei der Gründung der „Kulturpolitischen Gesellschaft“ (Dortmund 1975), und er half mit bei der Organisation interkommunaler Kulturfestivals („URBS '71“ in Wuppertal, „KULTUR '90“ in Essen).

Gerd Hergen Lübben: Kultur ist-Transparent — „aus dem Fenster gehängt“.[6]

Maßgeblich geprägt hat Lübben das kulturelle Leben in der Stadt Unna,[7] in deren Dienst er von 1972 bis 1978, nach umfassender Bestandsaufnahme,[8] ein grundlegendes Gesamtkonzept für die kommunalen Bereiche Bildung, Kultur und Freizeit mit entwickelt und vorangetrieben hat. Orientiert an den innovativen Erfahrungen der Aufbaujahre einer systematischen Kulturarbeit beriet und verabschiedete am 7. Februar 1974 der Kulturausschuss des Rates der Stadt Unna seine ersten, von Lübben vorgelegten, „Kulturpolitischen Grundsätze“ und damit im Kern bereits das Konzept für einen kommunalen „Kulturentwicklungsplan“. Zugleich lief gemäß nordrhein-westfälischem Landesgesetz von 1974 auf die Volkshochschule die Wahrnehmung der kommunalen Pflichtaufgaben als Weiterbildungseinrichtung zu, mit deren hauptamtlicher Leitung Lübben betraut worden war, und unter seiner Federführung wurde dann für die gemeinsame Aufgabenwahrnehmung mit den Nachbargemeinden Fröndenberg und Holzwickede eine interkommunale Vereinbarung erarbeitet und in den Ratsversammlungen verabschiedet. – Ab 1978 war es Lübben als Direktor der Volkshochschule der Stadt Essen möglich, auf seine kommunalpolitische Erfahrung im Kultur- und Bildungsbereich zu bauen,[9] etwa wenn es um die Kooperation mit den Theatern[10] und den Museen ging; dabei schließt Lübben freilich, eben stets „Macher“ als „Poet“ (von griechisch ποιείν = machen, dichten), ein Scheitern der geplanten Arbeit grundsätzlich nicht aus:

„Das Scheitern gehört zu jeglicher gedanklichen, auf Hoffnungen zielenden Arbeit. Und wenn man die Komponente des Scheiterns total ausklammern würde, käme man sicherlich schnell dazu, dirigistisch Patentrezepte anzubieten.“

Gerd Hergen Lübben (Essen, 1987)[11]

Im Zuge der in Unna initiativfreudig animierten kulturpolitischen Aufbruchstimmung[12] konnte das städtische Kulturressort professionell ausgestattet und gemäß Lübbens Motto Weniger „Veranstalteritis│Kultur für Räume“, mehr „Offenheit│Raum für Kultur“! programmatisch ausgestaltet werden: Durchgesetzt und organisiert wurden Kindermalfeste[13][14] auf dem Marktplatz ebenso, wie beispielsweise kommunal geförderte Ausstellungs-, Film-, Theater- und Konzertreihen, darunter die legendär gewordene Reihe JAZZ AKTUELL.[15][16][17]

Lübben ist Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller (VS); er war zeitweise Sprecher des VS-Bezirks Ruhr. Gerd Hergen Lübben hat u.a. wissenschaftliche und berufsfachliche Beiträge, Gedichte und Logorhythmen, Filmtexte[18] und Theaterstücke (Emphasen für Bühne) veröffentlicht. Unter seinen literarischen Werken beispielhaft hervorzuheben sind wiederholt publizierte und zitierte Gedichte wie die auf eine von Heinrich Heine im Romanfragment Rabbi von Bacherach[19] verwendete Ritualmordlegende sich beziehende Ballade Textfund zu Bacherach,[20] der auch als Kantate vertonte und aufgeführte Sonettenkranz Jahr um Jahr[21] auf das Basis-Sonett krokus im märz[22] sowie die als Logorhythmen[23] bezeichneten Texte Vom Rolandsystem und Vom Essener Marcus.

Seit 1999 lebt Gerd Hergen Lübben wieder in Bonn. Er ist verheiratet mit der Schauspielerin und Marionettentheatergründerin Karin Lübben; sie haben zwei gemeinsame Söhne.

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelpublikationen

  • Feuerfuß. Emphase für Bühne; 1960 (Bühnentext; Bonn, Erstaufführung: 15. Februar 1961)
  • Memento. Emphase für Bühne; 1961 (Bühnentext; Bonn, Erstaufführung: 30. Juni 1961)
  • Sieben verschriebene Lieder. Sangstück; 1961 (Bühnentext; Bonn, Erstaufführung: 8. Dezember 1961)
  • Um nop. Emphase 3; 1962 (Bühnentext; Bonn, Erstaufführung: 2. Februar 1962)
  • Tau. Emphasis 4; 1963 (Bühnentext; Erstaufführung: 8. Februar 1963)
  • Sieben verschriebene Lieder und Texte. München 1966
  • Kakerlak oder Der Eingriff. Stück (Bühnentext); Stuttgart 1967
  • Religiosität im Marxismus? Beitrag zu einer religionswissenschaftlichen Erörterung; Sonderdruck (aus „Religion und Religionen“; Bonn 1967)
  • Ernst Marcus. Ausgewählte Schriften, Band II“. Nachwort; Sonderdruck; Bonn 1981
  • AusBruchVersuche. Logorhythmen und Versionen. Essen 1984. ISBN 3-922507-25-5
  • Grüße aus Lübben. Vergessen Herz · Vergossen Blut. Gedichte. Berlin (1991). ISBN 3-89009-197-0
  • YDBY│zeit nächte zu wachen. Gedichte. Essen 1993. ISBN 3-89206-510-1
  • Feuerfuß meinetwegen oder Die Zebattu-Pentade. Fünf Stücke - Emphasen für Bühne (Dodola; Memento oder Grüß Gott Zebattu; Julietta; Zebattu oder Der Eingriff; Trissire). Essen 1993. ISBN 3-89206-511-X
  • Jahr um Jahr│logorhythmen · verlies. Gedichte. Essen 1998. ISBN 3-89206-880-1
  • Versionen:
    • I - »Aus dem Logbuch eines Seelenverkäufers«, »Thinka kann tanzen • Kleists Emphasen«, »Zueignungen • Daimonion« und andere Texte; E-Book 2014; ISBN 9783955777739
    • II - »Lübbener Vortex • Wurten • Ins Freie«, »Etwas zu schreiben • Celan • Old Ez«, »RWE Olé • Delische Körper • Matwich« und andere Texte; E-Book 2014; ISBN 9783955778002
    • III - »Vom Essener Marcus«, »Fund zu Bacherach • Natürliche Grablegung«, »Ydby opak ahoi • Jahr um Jahr« und andere Texte; E-Book 2014; ISBN 9783955778354.
  • im lidschlag die drosseln : gedichte. Bamberg 2015. ISBN 9783935167116

Herausgeberisches

Texte in Sammelpublikationen

  • Religiosität im Marxismus? Beitrag zu einer religionswissenschaftlichen Erörterung. In: „Religion und Religionen“; hrsg. von Rudolf Thomas. Bonn 1967
  • Neues Museum. Ein Konzept. Wuppertal 1970 (Mitverfasser)
  • Lebenslänglich: Alternsprozesse, Lernprozesse. In: „Die abgeschobene Generation - Vorschläge zur Überwindung der Isolation alter Menschen“; hrsg. von Ursula Schulz. Wuppertal 1972
  • Gesang aus Gewahrsam. In: „Bombenstimmung; Worte gegen Waffen aus Liebe zum Leben“; hrsg. von Thomas Rother. Essen 1983
  • Ins Freie. In: „Im Autobahnkreuz“; hrsg. von Westfälischen Literaturbüro. Essen 1984
  • Heurekas Gleichung mit Kogito. In: „Essener Lesebuch“; hrsg. von Walter Wehner. Essen 1984
  • Lesezeichen. In: „Bibliographie Essener Autoren“; hrsg. von Walter Wehner. Essen 1986
  • krokus im märz. In: „Das deutsche Gedicht - Vom Mittelalter bis zur Gegenwart“; hrsg. von Wulf Segebrecht. Frankfurt/Main 2005
  • Der Textfund zu Bacherach. In: „Deutsche Balladen. Gedichte, die dramatische Geschichten erzählen“; hrsg. von Wulf Segebrecht. München 2012

Texte in Zeitungen und Zeitschriften

  • Sieben verschriebene Lieder. sangstück; in: „akut“, Nachrichtenblatt, XIV. Jahrgang, Ausgabe 6, Seite 12 (Bonn 1962)
  • ΑΠΟ “ΤΡΑΓΟΥΔΙΑ ΓΙΑ ΤΗ ΛΙΛΑ„(= Aus „Lieder für Lila“). In: Nea Estia, Heft 906, S. 443 (Athen 1965; Übers. ins Griechische von Angelos Parthenis)
  • Story. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14. April 1966
  • Ein Singsang. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20. April 1966
  • Um. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11. Mai 1966
  • Atheistische Religion. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21. Juni 1966
  • Irrationale Religion. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13. Juli 1966
  • Popsong. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15. August 1966
  • Nichts als Gott. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18. August 1966
  • Wo bleibt Quetzalcouatl?. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. August 1966
  • Heimatlied. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13. Oktober 1966
  • Gefällte Lorbeerhaine, ausgeraufte Lilien. Marx, Marxismus und die Religionen. Nach der chinesischen Kulturrevolution. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. Dezember 1966
  • Mit und ohne Gott. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25. Januar 1967
  • Was lachen macht. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13. Februar 1967
  • Zeitweise. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20. Februar 1967
  • Personale Philosophie. Kants Lehre vom aufzuklärenden Menschen. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10. März 1969
  • Zeitgeist und Gott. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21. März 1967
  • Gesang aus Gewahrsam. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8. Juli 1967
  • In dulci dubio. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19. Juli 1967
  • Warten auf Gott. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29. Juli 1967
  • Ohne Etikette. Das literarische Chanson. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10. Oktober 1967
  • Erlöserfragen. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. Dezember 1967
  • Mythologische Bilanzen. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. Dezember 1967
  • Auf dem Holzweg zu Heil? „Yoga in Deutschland“. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 5. Januar 1968
  • Chiffre Christus. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31. Mai 1968
  • Geist auf Abruf. Computerisierte Geistesarbeit. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8. Juni 1968
  • Die Vernunft und die Wirklichkeit. Der 14. Internationale Kongreß für Philosophie (I). In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 4. September 1968
  • Denen das Denken schwerer fällt. Bericht vom Philosophenkongreß in Wien (II). In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18. September 1968
  • Für einen redenden Gott. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28. September 1968
  • Verschiedenes aus dem Auge Gottes. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. Oktober 1968
  • Betr.: „Fassungen“. 1961, E. Jünger, Werke 8, S. 331 ff. In: Streit-Zeit-Schrift; Heft VI, 2. Frankfurt am Main 1968
  • Ohne Heil? Im Dialog: Buddhismus und Christentum. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28. Februar 1969
  • A la Allah. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. März 1969
  • Cargo aus Kanaan. Religionen der Südsee und Australiens. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24. April 1969
  • Broschierter Kant zur Wahl. Wanderlungen durch ein Gedankenmassiv. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10. Mai 1969
  • Die Religion im Sowjetstaat. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10. Juni 1969
  • Gott ist tot - und was das heißt. (Zu Ernst Bloch, „Atheismus im Christentum. Zur Religion des Exodus und des Reichs“). In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. Oktober 1969
  • Magd der Wissenschaft. Der IX. Deutsche Kongreß für Philosophie in Düsseldorf. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21. Oktober 1969
  • Aus dem Korb der Lehrreden Buddhas. (Zur Gesamtausgabe der „Anguttara-nikaya“). In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25. November 1969
  • Mit Kant in die USA. Bemerkungen zum Kant-Kongreß in Rochester. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. Juni 1970
  • Maschinen und Lohntüten literarisch. In: Volkshochschule im Westen; Heft 6, 1970
  • Berichte aus der Arbeitswelt. Literarische Werkstätten tagten in Mannheim. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11. November 1969
  • Lernprozesse im Museum. In: Volkshochschule im Westen; Heft 1, 1971
  • Spracharbeit und Arbeitswelt. Vom „Wupperbund“ zur Wupper-„Werkstatt“. In: Westdeutsche Rundschau, 2. Januar 1971
  • Aus der Maloche zur Sprache. Die Wuppertaler Werkstatt für Literatur der Arbeitswelt. In: Werkstatt-Heft 1 (Wuppertal 1971)
  • Leitlinien für die Volkshochschulen. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. November 1971
  • Urbs 71. Notizen zu einer kulturellen Initiative. In: Der Städtetag; Heft 9, Köln 1972
  • Informationszentrum, Medienzentrum, Selbstlernzentrum. In: Buch und Bibliothek, Heft 1, 1972
  • Kommunale Kulturarbeit und die kulturellen Vereinigungen. In: Westfälische Rundschau, 2./3. September 1972
  • Die Versteppung des Reviers. Soll die Dortmunder Oper zumachen? In: Die Zeit, 8. Februar 1974
  • Animationen - mit eigenen Füßen fortzuschreiten. Vorstellung eines Begriffs und seiner Wirkungen. In: Buch und Bibliothek; Heft 6, 1977
  • „Metamorphosen des Buches“. Notizen zur Bücher-Abteilung der „documenta 6“. In: Buch und Bibliothek; Heft 10, 1977
  • Anregen statt schulmeistern. Animation, ein kulturpolitisches Programm wider die passive Konsumhaltung. In: Vorwärts, 10. November 1977. [Nachdruck in: Kulturpolitische Mitteilungen, Zeitschrift der Kulturpolitischen Gesellschaft (1978)]
  • Gesang vom Rolandssystem. In: Schreibheft, Zeitschrift für Literatur und kulturelle Initiativen; Heft 14 (1980; Essen)
  • Pflichteinrichtung Volkshochschule. In: Volkshochschule im Westen, Zeitschrift des Deutschen Volkshochschul-Verbandes; Heft 5 (Dortmund 1985)
  • Akku-Ladung für Kultur und Bildung. Bausteine aus der Zukunft-Werk-Statt. In: Revier-Kultur, Zeitschrift für Gesellschaft/Kunst/Politik im Ballungsraum; Heft 2, 1987 (Essen)
  • die gedanken fliegen die gedanken tanzen. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 27. Januar 1990
  • Sprachgitter | Landessprache. Betr.: Celan / Dichterlesung. In:Tasten, Magazin / Zeitschr. f. Literatur; 5.Ausg.; 1992/93 (Wuppertal)
  • Mehr Freiraum Für das Wagnis. Erster Kongreß deutschsprachiger Stückeschreiber in Essen. In: Der Tagesspiegel, 4. Juni 1993 (Berlin)
  • Dem Dichter des Lesens. In: Impressum (Nachfolge) - Periodikum für AutorInnen und VerlegerInnen, 3. Jg., Nr. 9/1998 (Siegen)
  • Wie man unsere Theater durch Reformen retten kann. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 4. März 1995
  • »...Roman starb« in Essen dank »Schreibheft«. In: Kunst & Kultur - Zeitschrift der IG Medien, Nr. 2/1998 (Stuttgart)
  • Wortfacharbeiter auf der Suche nach Don Quichotte. In: Kunst & Kultur - Zeitschrift der IG Medien, Nr. 3/1998 (Stuttgart)
  • Datenschatten im Sauerteig. In: Kunst & Kultur - Zeitschrift der IG Medien, Nr. 2/1999 (Stuttgart)
  • Kleist und die Emphase der Tarantella. In: 'rohrblatt - Magazin für Oboe, Klarinette, Fagott und Saxophon; 2000, Heft 3 (Schorndorf)
  • Der Textfund zu Bacherach (Vorsatz / »vom Heiligen Werner und Pogrom in Bacherach am Rhein« / Nachklang). In: Die Brücke – Forum für antirassistische Politik und Kultur, Heft 140, 2/2006 (Saarbrücken)
  • Wie von Engeln zu singen. In: Die Brücke – Forum für antirassistische Politik und Kultur, Heft 142, 4/2006 (Saarbrücken)
  • Rolandsystem • Logorhythmen. In: „Die Brücke – Forum für antirassistische Politik und Kultur“, Heft 146, 4/2007 (Saarbrücken). – (Nachdruck in „Rhein! Zeitschrift für Worte, Bilder, Klang“, Nr. S 2, Köln 2013, S.50 ff.)
  • Auf schmalem Grat • Für ein Lernen und Wachsen aus dem Geist der Wahrheit, der Kunst und der Menschlichkeit. Annäherungen an den Pädagogen Artur Jacobs – auch mit Blick auf den Philosophen Ernst Marcus und die Bewegungsbildnerin Dore Jacobs, geborene Marcus. In: „Die Brücke – Forum für antirassistische Politik und Kultur“, Saarbrücken 2008 (ISSN 0931-9514ISBN 3-925134-11-5), Heft 147 ff (»Ricercar I« • „Intrada alla ricerca: Spurensuche, Ausgangsebenen“ und „Erste Annäherung: Von mir aus — Propädeutische Schnappschüsse“; »Ricercar II« • „Zweite Annäherung: Zu Marcus und Jacobs — Ziegelsteine, Frachtgut“; »Ricercar III« • „Dritte Annäherung: Wesen und Ziele einer Volkshochschule — Gelebte Utopie“).
  • Vom Essener Marcus • Logorhythmen. In: „Die Brücke – Forum für antirassistische Politik und Kultur“, Heft 150, 1/2009 (Saarbrücken), S. 19–24
  • Unser Land (1: Lubinski aus Lubin; 2: Von gestern; 3: Noch heute; 4: Heimatlied; 5: Morgenröte). In: „Die Brücke – Forum für antirassistische Politik und Kultur“, Heft 155, 3/2010 (Saarbrücken), S.95
  • Wenn im Herbscht <-> Skål und Salut'. neun mails betreffend autoren im netz. In: Die Brücke – Forum für antirassistische Politik und Kultur, Heft 157, 2/2011 (Saarbrücken), S. 154f.[24]
  • Thinka • Wappenschwanrap; Text- & Bild-Collage. In: „Die Brücke – Forum für antirassistische Politik und Kultur“, Heft 159, 1/2012 (Saarbrücken), S.138
  • Sieben Programmsplitter (betr.: »bühne für sinnliche wahrnehmung • Konzil«). In: „Rhein! Zeitschrift für Worte, Bilder, Klang“, Nr. 5 (Köln 2012), S. 74 f.
  • Alte Hefte (I: ihrem weissfedervieh; II: geesche und aischa; III: wiedersehn.) In: „Die Brücke – Forum für antirassistische Politik und Kultur“, Heft 162, 1/2013 (Saarbrücken), S.95
  • Delische Körper. Drei Versionen angesichts von Werken des Bildhauers Carlernst Kürten (I | Möglichkeitsraum • Alte Heide; II | Hab's gewagt • Körper Apolls; III | Alt mahlisch • Daheim). In: „Rhein! Zeitschrift für Worte, Bilder, Klang“, Nr. 6 (Köln 2013), S. 68 ff.
  • ΚΡΟΚΟΣ ΤΟΝ ΜΑΡΤΗ (= „krokus im märz“). In: Pariana, Heft 128, S. 55 (Athen 2013; Übers. ins Griechische von Angelos Parthenis)

Texte im Internet

Film-Texte

  • Flucht. Film von Jürgen Hilgert u. Gerhard Schmidt (1961)
  • Um Nop. Emphase mit Sequenzen; Foto von Heinrich Breloer und Film von Jürgen Hilgert u. Gerhard Schmidt (1962)
  • Morgengrauen. Film von Jürgen Hilgert u. Gerhard Schmidt (1963)

Texte auf Tonträger

  • Jahr um Jahr (Aufs Neue, Lullaby-Elegien, Unbeschwert, In unserer Mitte). Kantate-Text. Vertonung von Heinz Ufer. Auf CD „Jahresverläufe“ (LC 02570 / CM 6.40008; Horse records 2002)

Vertonungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • „Sieben verschriebene Lieder. sangstück: I. das ist doch nur; II. wo der tod; III: tu nichts verkehrts; IV. als david eines warmen abends; V. der krieg kommt durch die städte; VI. heute nacht; VII. lieber clown“. Bonn 1961 / Musik: Georg Müller.[25][26][1]
  • Jahr um Jahr. Kantate: I. Auf's Neue; II. Lullaby-Elegien; III: Unbeschwert; IV. In unserer Mitte. Mannheim 1997 / Musik: Heinz Ufer.[27][28]

Einzelnachweise / Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Georg Müller, Lübben und Konzil – Konzil und Lübben. In: „Das Sägeblatt 13“ (S. 16 f; München, 1963).
  2. Gerd Hergen Lübben, Bühne für sinnliche Wahrnehmung – KONZIL (Bonn, 1961–1963) / INFORMATIONEN · MATERIALIEN: Programme · Plakate · Register; Bonn 1961/2012. (Aufgerufen am 9. Januar 2016.)
  3. Vgl. Karl Heinz Bohrer, „Ein Forum für Literatur. Rückblick auf einen Versuch, junge Schriftsteller zu sammeln“; in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. November 1966; hierin wird dem parabolischen Stück „Kakerlak“ (= „oder: Der Eingriff“) des Autors Lübben szenarische Pracht, allegorischer Erfindungsreichtum zugeschrieben.
  4. Vgl. Karl Heinz Bohrer, „Die Engagierten und die Dandys. Literatur und Kritik auf dem zweiten Frankfurter Forum“; in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29. November 1967
  5. Vgl. Erster Kongress der Theaterautoren; hrsg. von „Stiftung Kunst und Kultur des Landes Nordrhein-Westfalen“; Berlin 1993
  6. Vgl. Gerd Hergen Lübben; Essen/Ruhr 1988: „Kultur '90“. (Aufgerufen am 18. September 2014.)
  7. Vgl. Wolfgang Althaus, Das kulturelle Leben in Unna maßgeblich geprägt / szene-Nr. 189; in: Hellweger Anzeiger / Kultur-Magazin, 24. Dezember 1977.
  8. Vgl. Neuer Kulturamtschef arbeitet an langfristigem Fahrplan! Umfassende Bestandsaufnahme als Basis für Mobilisierung; in: Westfälische Rundschau, 5. Mai 1972
  9. „Kulturelles Angebot solider Rahmen und Test auf Publikumsgewohnheiten“. Lübben: „Erwachsenenbildung eng mit kultureller Arbeit verbunden“; in: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 14. September 1973
  10. Vgl. Zwei Medien, die sich ergänzen. VHS und Theater arbeiten zusammen; in: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 27. September 1986
  11. Vgl. hierzu Die Aufgaben der kommunalen Kulturarbeit müssen neu bestimmt werden, Gespräch zum Projekt „Kultur 90“ u.a. mit Gerd Hergen Lübben, in: Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Sonderseite „Das Thema“), Juni 1987
  12. Vgl. beispielsweise Notenschränke der Chöre von alten Beständen geräumt; in: Hellweger Anzeiger, 13. November 1972; darin: Lübben, dessen überall spürbarer Versuch, das Kulturleben der Stadt mit neuen Impulsen zu versehen, auch vom Sängerkreis mit Freude vermerkt wird.
  13. Malfest soll Bedürfnisse der Kleinen verdeutlichen. Bürgerschaft von morgen braucht heute Spielplätze; in: Hellweger Anzeiger, 18. August 1972
  14. Rainer Zunder, Toller Erfolg beim Kindermalfest auf Unnas buntbekleckstem Markt. Dem Tatendrang der Kleinen konnten auch Reporter nicht entfliehen. Aber: Vielfach Unverständnis seitens der Erwachsenen und Lehrer; in: Westfälische Rundschau, 21. August 1972
  15. Vgl. Jazz soll kulturelles Angebor bereichern, in: Hellweger Anzeiger, 24. Mai 1972; weiter heißt es: Der Kulturausschuß konnte sich der Güte dieses Angebots nich verschließen und gab Lübben nach intensiver und den Experten beeindruckender Diskussion das Startzeichen.
  16. Vgl. Jazzmusiker Gunter Hampel denkt an Kinder-Musikfest als Pendant zum Kinder-Malfest auf dem alten Markt, in: Hellweger Anzeiger, 13. Dezember 1972; weiter heißt es: Die Idee wurde nachts auf dem Unnaer Markt geboren: Gunter Hampel und die übrigen Mitglieder seiner „Galaxie Dream Band“ streiften nach ihrem Konzert (...) mit Kulturamtsleiter Gerd Hergen Lübben durch die Innenstadt...
  17. In der Reihe traten auf – teils solistisch, teils in jeweils aktueller Gruppierung –: Dollar Brand (= Abdullah Ibrahim), Peter Brötzmann, Han Bennink und Fred Van Hove, „Wolfgang Dauner etcetera“, Gunter Hampel und Jeanne Lee, Albert Mangelsdorff, Dave Pike, Alexander von Schlippenbach, Peter Kowald und Manfred Schoof, Tomasz Stańko, Ralph Towner und, nicht zuletzt, Detlef Schönenberg/Günter Christmann+Pina Bausch: Vgl. Programmblatt Jazz aktuell der Stadt Unna, 12. Juni 1974: Total Music + Free Dance; dazu auch das von Lübben initiierte und redigierte Programmblätter-Projekt der Stadt Unna InformationKulturUnna│iku : „AUF DER ANDEREN SEITE • Texte Grafik Konzepte Noten“ (20 Blätter, 1972–1974) mit Beiträgen u.a. von Wilhelm Buschulte, Franz Josef Degenhardt, Frank Göhre, Carl Heuer, Hans-Wolfgang Lingemann, Wilhelm Meinecke, Klaus Naumann, Fred Viebahn.
  18. Vgl. Kurzfilme Flucht (1961) und Morgengrauen (1963)
  19. Vgl. Text bei: hagalil.com
  20. Vgl. Gerd Hergen Lübben, Der Textfund zu Bacherach [Vorsatz / »vom Heiligen Werner und Pogrom in Bacherach am Rhein« / Nachklang] in: Die Brücke – Forum für antirassistische Politik und Kultur, Heft 140, 2/2006 (Saarbrücken), S. 126–128; zudem in Deutsche Balladen. Gedichte, die dramatische Geschichten erzählen, 2012 (München) und in Versionen III │»Vom Essener Marcus«, »Fund zu Bacherach • Natürliche Grablegung«, »Ydby opak ahoi • Jahr um Jahr« und andere Texte, 2014 (eBook).
  21. Heinz Ufer, Jahr um Jahr: I. Auf's Neue; II. Lullaby-Elegien; III: Unbeschwert; IV. In unserer Mitte. / Kantate nach Texten von Gerd Hergen Lübben; auf CD „Jahresverläufe“ (LC 02570 / CM 6.40008; Horse records 2002).
  22. U.a. in: Jahr um Jahr│logorhythmen · verlies. Gedichte, 1998 (Essen); Jahr um Jahr, Kantate-Text, 2002 (CD); Das deutsche Gedicht - Vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 2005 (Frankfurt/Main); Versionen III │»Vom Essener Marcus«, »Fund zu Bacherach • Natürliche Grablegung«, »Ydby opak ahoi • Jahr um Jahr« und andere Texte, 2014 (E-Book).
  23. U.a. in: AusBruchVersuche, 1984 (Essen); „Die Brücke – Forum für antirassistische Politik und Kultur“, Heft 146, 4/2007 (Saarbrücken); Rhein! Zeitschrift für Worte, Bilder, Klang, Nr. S 2, 2013 (Köln); Versionen (ISBN 9783955777739, ISBN 9783955778002 und ISBN 9783955778354).
  24. Diese Texte – bearbeitet publiziert als 4.2 » Wenn im Herbscht <-> Skål und Salut «│oder » Neun Mails von und an … <-> A conto finto « in: Versionen — I | »Aus dem Logbuch eines Seelenverkäufers«, »Thinka kann tanzen • Kleists Emphasen«, »Zueignungen • Daimonion« und andere Texte; E-Book 2014, ISBN 9783955778354 —, beziehen sich auf Lübbens letzte eMail-Korrespondenz betreffend autoren im netz mit dem Medienwissenschaftler und Lyriker Reinhard Döhl vor dessen Tod am 29. Mai 2004 in Stuttgart.
  25. „Sieben verschriebene Lieder. sangstück von Gerd Hergen Lübben. musik von Georg Müller“ in: „akut“, Nachrichtenblatt, XIV. Jahrgang, Ausgabe 6, Seite 12 (Bonn 1962).
  26. Heinrich Vormweg, „Sie nennen es Konzil“; in: Deutsche Zeitung, 12. Dezember 1961.
  27. Jens Dirksen, „Politisch' Lied – garstig?“ in: NRZ, 17. September 1998.
  28. Rolf Michaelis, „Schön wär's mit uns zwein... Ein dumpfer Nationalhymnenstreit“; in „Die Zeit“, 24. September 1998.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]