Gianna Molinari

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Gianna Molinari (2017)

Gianna Molinari (* 1988 in Basel) ist eine Schweizer Schriftstellerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gianna Molinari studierte von 2009 bis 2012 Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel und im Anschluss Neuere Deutsche Literatur an der Universität Lausanne. 2012 war sie Stipendiatin der Autorenwerkstatt Prosa am Literarischen Colloquium Berlin. Derzeit lebt sie in Zürich, wo sie mit Julia Weber die Kunstaktionsgruppe Literatur für das, was passiert mitbegründet hat, die Menschen auf der Flucht helfen will. Für ihr Projekt erhielt sie 2016 eine Anerkennungsgabe der Stadt Zürich.[1][2]

Ihre Kurzgeschichte Herr Bleier wurde 2012 mit dem 1. Preis und dem Publikumspreis des MDR-Literaturwettbewerbes ausgezeichnet.[3] Auf Einladung von Hildegard E. Keller las sie 2017 beim Ingeborg-Bachmann-Preis den Text Loses Mappe und erhielt den mit 7500 Euro dotierten 3sat-Preis.[4]

2018 gelangte sie mit ihrem Romandebüt Hier ist noch alles möglich auf die Longlist des Deutschen Buchpreises.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hier ist noch alles möglich. Roman. Aufbau Verlag, Berlin 2018, ISBN 978-3-351-03739-0.[5]
  • Literarische Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Theodora Peter: Mit der Schreibmaschine die Welt verbessern. In: Berner Zeitung. 18. März 2017, abgerufen am 10. Juli 2017.
  2. Stadt Zürich: Kulturelle Auszeichnungen. Abgerufen am 10. Juli 2017.
  3. 17. MDR-Literaturpreis geht an Gianna Molinari. 8. Mai 2012, abgerufen am 10. Juli 2017.
  4. Gianna Molinari. 8. Juli 2017, abgerufen am 10. Juli 2017.
  5. Buchbesprechung in der Sendung 52 beste Bücher des Schweizer Radios (16. September 2018)
  6. Stipendiaten der Autorenwerkstatt Prosa 2012. Literarisches Colloquium Berlin, abgerufen am 10. Juli 2017.
  7. «Hier ist noch alles möglich» erhält Robert Walser Preis 2018. Artikel vom 20. Juli 2018, abgerufen am 21. Juli 2018.