Tabea Steiner

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Tabea Steiner (* 9. September 1981 in Altishausen) ist eine Schweizer Germanistin, Literaturvermittlerin und Autorin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tabea Steiner wuchs auf einem Bauernhof in der Ostschweiz auf. Sie liess sich zur Grundschullehrerin ausbilden und studierte von 2004 bis 2016 Germanistik und Geschichte an der Universität Bern.

Seit 2004 ist Steiner in der Literaturvermittlung tätig. Sie veranstaltet und moderiert Lesungen und ist unter anderem Initiatorin und Geschäftsleitungsmitglied des Thuner Literaturfestivals, das vom «Projekt Literaare» veranstaltet wird.[1] 2007 bis 2016 organisierte sie die Tournee Literatour der kantonalen Berner Literaturpreisträger, 2009 bis 2011 die Veranstaltungsreihe Kleist in Thun. 2014 war sie Co-Kuratorin des Berner Lesefests Aprillen.

Steiner war Mitglied der Literaturkommission des Kantons Bern und Jurymitglied des Schreibwettbewerbs OpenNet der Solothurner Literaturtage. Seit 2016 ist sie Mitglied der Schweizer Literaturpreise, der Eidgenössischen Jury für Literatur.[2]

In ihrem ersten Roman Balg erzählt Steiner von einer Kindheit auf dem Land.[3][4][5][6] Das im Frühjahr 2019 erschienene Werk wurde für den Schweizer Buchpreis nominiert.[7][8]

Tabea Steiner lebt und arbeitet in Zürich. Sie ist Mitglied des Autorinnenkollektivs RAUF.

Auszeichnungen und Stipendien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelpublikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Texte (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Erika Burkart, 1922–2010, Ein Aufruf! Alle Kinder werden alles vergessen. In: Fabrikzeitung. Zürich 2019.[10]
  • Sienna Street 55. Plattform Gegenzauber. 2019.[11]
  • Männlein, zählen bitte! Schweizer Buchjahr. Zürich 2019.[12]
  • Auch die Fantasie ist autobiographisch. In: Kulturtipp. Zürich 2019.[13]
  • Lichtbilder. In: Miromente. Bregenz 2019.[14]
  • zimmli geil. Kulturzeiger der Stadt Thun. 2018.[15]
  • Bar 63. Die Bar. Literatur im Schwärzler. 2018.
  • Nach drei Seiten hin Fenster. V # 33. Literatur Vorarlberg. 2017.
  • Auszug aus Das Dorf (Arbeitstitel). In: Bella triste, Zeitschrift für junge Literatur. Sonderausgabe Prosanova. 2017.
  • Heidi kann brauchen was es gelernt hat. In: Viceversa Literatur, 10. Jahrbuch der Schweizer Literaturen. 2016.
  • Auszug aus Wollmützen. In: Sprache im technischen Zeitalter. 201. 2012

Jury-Tätigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jungfrau Zeitung: Der Sprung ins Rampenlicht. 27. Februar 2019, abgerufen am 21. Mai 2020.
  2. Bundesamt für Kultur: Jurymitglieder Schweizer Literaturpreise. Abgerufen am 21. Mai 2020.
  3. Martina Läubli: Wenn ein Kind seinen Eltern entgleitet. In: NZZ am Sonntag. Abgerufen am 21. Mai 2020.
  4. Mirjam Comtesse: Einmal Problemkind, immer Problemkind. In: Tages-Anzeiger. ISSN 1422-9994 (tagesanzeiger.ch [abgerufen am 21. Mai 2020]).
  5. Starker «Balg». In: Berner Zeitung. ISSN 1424-1021 (bernerzeitung.ch [abgerufen am 21. Mai 2020]).
  6. Céline Graf: Rebellische Kinder sind Autorin Tabea Steiner sympathisch. In: St. Galler Tagblatt. Abgerufen am 21. Mai 2020.
  7. Schweizer Buchpreis gibt die fünf Nominierten bekannt. In: Berner Zeitung. ISSN 1424-1021 (bernerzeitung.ch [abgerufen am 21. Mai 2020]).
  8. Schweizer Buchpreis: Tabea Steiner im Gespräch. Abgerufen am 21. Mai 2020 (Schweizer Hochdeutsch).
  9. Literaturkommission der Stadt Bern vergibt Auszeichnungen. Abgerufen am 21. Mai 2020.
  10. Tabea Steiner: Erika Burkart, 1922-2010. Ein Aufruf! Alle Kinder werden alles vergessen. In: Fabrikzeitung. 1. Juni 2019, abgerufen am 21. Mai 2020 (deutsch).
  11. Tabea Steiner "Sienna Street 55", Plattform Gegenzauber. In: literaturblatt.ch. 29. Mai 2019, abgerufen am 21. Mai 2020 (Schweizer Hochdeutsch).
  12. Tabea Steiner: Männlein, zählen bitte! -. In: Schweizer Buchjahr. 13. Mai 2019, abgerufen am 21. Mai 2020 (deutsch).
  13. Tabea Steiner: Auch die Fantasie ist autobiografisch. Abgerufen am 21. Mai 2020 (Schweizer Hochdeutsch).
  14. miromente 55. Abgerufen am 21. Mai 2020.
  15. zimmli geil | Fixpoetry. Abgerufen am 21. Mai 2020.