Giulia Steingruber

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Giulia Steingruber Turnen
2015 European Artistic Gymnastics Championships - Floor - Medalists 10.jpg

Giulia Steingruber (2015)

Persönliche Informationen
Nationalität: SchweizSchweiz Schweiz
Disziplin: Gerätturnen
Spezialgerät/e: Saut de cheval.svg Sprung
Verein: TZ Fürstenland
TV Gossau
Trainer: Zoltan Jordanov
Geburtstag: 24. März 1994
Geburtsort: Gossau
Größe: 160 cm

Giulia Steingruber (* 24. März 1994 in Gossau) ist eine Schweizer Kunstturnerin. Sie wird von Zoltan Jordanov trainiert.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Steingruber wurde 2011 sowohl in allen Einzeldisziplinen, Sprung, Boden, Schwebebalken und Stufenbarren, als auch im Mehrkampf Schweizer Meisterin. In ihrer Paradedisziplin Sprung holte sie bei den Europameisterschaften 2012 in Brüssel Bronze. Bei den Olympischen Sommerspielen 2012 in London war Steingruber die jüngste Schweizer Teilnehmerin.[1] Sie konnte sich für keinen Final qualifizieren.

2013 gewann sie bei den Europameisterschaften in Moskau Gold am Sprung. Sie ist damit nach Ariella Kaeslin (EM-Gold im Sprung 2009) erst die zweite Schweizer Turn-Europameisterin. In Moskau wurde sie zudem Vierte im Mehrkampf. Im Juni 2013 gewann sie den Mehrkampf beim Eidgenössischen Turnfest in Biel/Bienne. Bei den Weltmeisterschaften in Antwerpen erreichte sie die Plätze 4 am Sprung, 5 am Boden und 7 im Mehrkampf. Sie hatte sich damit endgültig in der Weltelite etabliert. Im Dezember 2013 wurde sie zur Schweizer Sportlerin des Jahres gewählt.

Auch 2014 war ein erfolgreiches Jahr. Steingruber verteidigte ihren Europameistertitel am Sprung und gewann Bronze am Boden. An den Weltmeisterschaften wurde sie 5. am Sprung. Sie qualifizierte sich ausserdem für den Mehrkampffinal, den sie an 15. Stelle abschloss.

2015 gewann sie bei den Turn-Europameisterschaften in Montpellier als erste Schweizerin die Goldmedaille im Mehrkampf. Ausserdem holte sie sich die Silbermedaille am Sprung und die Bronzemedaille am Boden. Im Juni nahm sie an den Europaspielen in Baku teil, wo sie insgesamt vier Medaillen gewann: Gold am Sprung und am Boden, Silber im Einzelmehrkampf und Bronze am Schwebebalken. An den Weltmeisterschaften in Glasgow erreichte sie in der Qualifikation für den Einzelmehrkampf den zweiten Platz hinter Simone Biles, im Finale wurde sie dann gegen eine verbesserte Konkurrenz 5. Beim Final an ihrem Paradegerät, dem Sprung, stürzte sie beim zweiten Sprung und verletzte sich am Knie. Sie wurde als 7. im Sprungfinal klassiert, musste daraufhin jedoch die Weltmeisterschaft und die Saison vorzeitig abbrechen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Giulia Steingruber – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Anja Knabenhans: Steingruber zeigt ihren neuesten Sprung: Riskant und richtig. In: Neue Zürcher Zeitung, 29. Juli 2012