Groden (Cuxhaven)

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Groden
Stadt Cuxhaven
Koordinaten: 53° 50′ 43″ N, 8° 43′ 44″ O
Höhe: 2 m
Fläche: 8,1 km²
Einwohner: 3396 (Dez. 2006)
Bevölkerungsdichte: 419 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1935
Postleitzahl: 27472
Vorwahl: 04721
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Lage von Groden in Cuxhaven
Groden (Cuxhaven)
Groden (Cuxhaven)

Groden ist ein Stadtteil von Cuxhaven und liegt östlich des historischen Ritzebüttel.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine natürliche Grenze bildet die Nordsee im Norden, wo auch der Stadtteil der Kernstadt Cuxhaven liegt. Zudem grenzen die Ortsteile Süder- und Westerwisch sowie Altenwalde westlich und Altenbruch südlich.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortschaft Groden entstand aus dem Zusammenschluss mehrerer Bauernhöfe. Der Herzog Erich I. von Sachsen-Lauenburg verpfändete die Kirchspiele von Groden und Altenwalde im Jahre 1324 an Wolderich Lappe.

Die Lappes ihrerseits verpfändeten die Kirchspiele im Jahre 1372 an Hamburg. Weil die fällige Rückzahlung im Jahre 1374 ausblieb, gelangten Groden und Altenwalde in den Pfandbesitz Hamburgs.

Am 31. Juli 1394 wurden die verpfändeten Kirchspiele durch einen Kaufvertrag offiziell Hamburger Grundbesitz und damit gleichzeitig Teil des Hamburgischen Amtes Ritzebüttel.

1616 wurde damit begonnen, das Grodener Außendeichland einzudeichen. Am 26. Juni 1756 wurden große Teile von Groden durch einen Tornado zerstört.

Die Gemeinden Arensch, Berensch, Cuxhaven, Döse, Duhnen, Groden, Gudendorf, Holte, Insel Neuwerk, Oxstedt, Ritzebüttel, Sahlenburg, Spangen, Stickenbüttel, Süder- und Westerwisch gehörten bis 1864 dem hamburgischen Amt Ritzebüttel und danach der Landherrenschaft Ritzebüttel an. 1926 gingen die Gemeinden Arensch, Berensch, Duhnen, Groden, Gudendorf, Holte, Insel Neuwerk, Oxstedt, Sahlenburg, Spangen, Stickenbüttel, Süder- und Westerwisch in der Landherrenschaft Hamburg auf.

Durch Inkrafttreten des Gesetzes über die Eingemeindung der Landgemeinden Groden, Westerwisch, Süderwisch, Stickenbüttel, Duhnen und Neuwerk mit Scharhörn vom 6. Februar 1935 wurden diese mit Wirkung zum 1. März 1935 dem Gebiet der Stadt Cuxhaven zugeordnet, die wiederum am 1. April 1937 mit dem Groß-Hamburg-Gesetz von Hamburg an den Regierungsbezirk Stade der preußischen Provinz Hannover überging.[1]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die um 1200 aus massiven Feldsteinen errichtete St.-Abundus-Kirche in Groden erhielt ihren Namen nach dem Schutzheiligen St. Abundus.[2]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Groden (Cuxhaven) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gesetz über Groß-Hamburg und andere Gebietsbereinigungen vom 26. Januar 1937, Art.1 (RGBl. 1937 I S. 91)
  2. St.-Abundus.Kirche