Grosser Rat (Thurgau)

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Sitzverteilung nach den Wahlen von 2012

Der Grosse Rat des Kantons Thurgau ist das Parlament des Kantons Thurgau. Er tritt in der Regel einmal alle zwei Wochen an einem Mittwochvormittag zusammen; in den Monaten April bis September im Rathaus Frauenfeld, in den Monaten Oktober bis März im Rathaus Weinfelden. Er ist die gesetzgebende und oberste aufsichtsführende Behörde des Kantons. Seine 130 Mitglieder werden nach Proporzverfahren für vier Jahre gewählt, zuletzt am 10. April 2016. Das Amtsjahr beginnt mit dem Monat Mai. Die derzeitige Amtsperiode läuft von Mai 2016 bis April 2020.

Aufgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Thurgauische Kantonsverfassung[1] regelt in den Artikeln 34 ff. die Befugnisse des Grossen Rats. Er ist demzufolge die gesetzgebende und oberste Aufsichtsbehörde im Kanton, besteht aus 130 Mitgliedern und wird für vier Jahre gewählt.

Der Grosse Rat wählt aus seiner Mitte jeweils für ein Jahr den Präsidenten, dessen Stellvertreter (Vizepräsidenten) sowie vier Stimmenzähler. Diese stellen das Büro des Grossen Rats dar. Ebenso wählt der Grosse Rat aus dem fünfköpfigen Regierungsrat den Regierungsratspräsidenten und dessen Stellvertreter für die Dauer eines Jahres. Der Inhaber des Regierungsratspräsidentenamtes ist im Jahr darauf nicht wieder wählbar (Art. 38). Des Weiteren wählt der Grosse Rat die Präsidenten, Mitglieder und Ersatzmitglieder der kantonalen Gerichte sowie den Generalstaatsanwalt.

Der Grosse Rat beschliesst Gesetze bzw. deren Änderung oder Aufhebung, wobei es zweimaliger Beratungen bedarf (Art. 36).

Gesetze oder Beschlüsse über Staatsverträge und Konkordate müssen dem Volk zur Abstimmung vorgelegt werden, wenn dies 30 Grossratsmitglieder verlangen. Andererseits kann per Volksbegehren eine fakultative Abstimmung herbeigeführt werden, wenn mindestens 2000 Stimmberechtigte dies innerhalb von drei Monaten fordern (Art. 22).

Die Staatsrechnung und der Budgetentwurf werden vom Grossen Rat verabschiedet (Art. 39).

In Entscheidungen über neue finanzielle Verpflichtungen des Kantons ist der Grosse Rat berechtigt, über Ausgaben einmaliger Natur bis 1 Millionen Franken bzw. Ausgaben wiederkehrender Art bis 200'000 Franken frei zu entscheiden. Oberhalb dieser Grenzen besteht die Möglichkeit, vom Grossen Rat gefällte Entscheidungen per fakultativem Referendum einer Volksabstimmung zu unterstellen; 2000 Stimmberechtigte müssen dies innerhalb von drei Monaten fordern. Einmalige Neuausgaben von mehr als 3 Millionen Franken bzw. neue wiederkehrende Ausgaben von mehr als 600'000 Franken müssen grundsätzlich per Volksabstimmung abgesegnet werden (Art. 23).

Per Volksinitiative kann zudem eine Verfassungs- oder Gesetzesänderung verlangt werden, die entweder als Anregung oder als ausgearbeiteter Vorschlag an den Grossen Rat gerichtet wird. Einer solchen Initiative müssen innerhalb von sechs Monaten mindestens 4000 Stimmberechtigte zustimmen (Art. 26).

Im Gegensatz zu vielen anderen Kantonsparlamenten findet im Grossen Rat von Thurgau die Stimmabgabe nicht elektronisch, sondern durch Aufstehen statt. Bei einer namentlichen Abstimmung unter Zuruf des Namens wird die Stimme im Sitzen abgegeben (Art. 32 der Geschäftsordnung des Grossen Rates).[2] Bei Stimmengleichheit entscheidet in offenen Abstimmungen das Stimmverhalten des Präsidenten; sollte dieser sich der Stimme enthalten haben, fällt er den Stichentscheid. Bei geheimen Abstimmungen wird eine Stimmengleichheit als Ablehnung gewertet.

Mitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wählbarkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Artikel 29 der Kantonsverfassung schreibt vor, dass niemand seiner unmittelbaren Aufsichtsbehörde angehören darf. Zudem dürfen Mitglieder des Regierungsrates, des Obergerichtes, des Verwaltungsgerichtes, des Zwangsmassnahmengerichtes und der Rekurskommission nicht dem Grossen Rat angehören.

Artikel 4 des Gesetzes über Stimm- und Wahlrecht schreibt vor, dass eine vom Volk gewählte Person ein Amt nur ausüben kann, wenn diese im Amtsgebiet ihren Wohnsitz hat.[3]

Anzahl und Verteilung auf die Wahlkreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wahlkreise sind deckungsgleich mit den Bezirken des Kantons Thurgau. Die Zahl der Bezirke lag bei der Grossratswahl im Jahre 2008[4] noch bei acht. Durch die per 1. Januar 2011 gültige Verwaltungsreform wurde die Zahl der Bezirke ab 2012 auf fünf reduziert.

Die Verteilung der Mandate auf die Bezirke erfolgt durch den Regierungsrat. Massgebend ist dabei die Wohnbevölkerung gemäss kantonaler Statistik am Ende des dritten Kalenderjahres der laufenden Amtsperiode (Art. 36 Gesetz über Stimm- und Wahlrecht).

Die vormalige Verteilung auf die alten acht Bezirke gestaltete sich wie folgt:

Bezirk Anzahl Vertreter
Arbon 21
Bischofszell 17
Diessenhofen 4
Frauenfeld 25
Kreuzlingen 18
Münchwilen 21
Steckborn 10
Weinfelden 14

Seit 2012 gilt für die Grossratswahlen die Mandatsverteilung auf die fünf Bezirke, bei den Wahlen 2016 galt folgende Zuordnung:[5]

Bezirk Anzahl Vertreter
Arbon 27
Frauenfeld 32
Kreuzlingen 23
Münchwilen 22
Weinfelden 26

Vergütung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Entschädigung der Abgeordneten wird per Erlass geregelt. Aktuell gilt der Erlass vom 9. April 2008.[6]

Abgeordnete erhalten danach für Sitzungen des Grossen Rats, der Fraktionen, des Ratsbüros, die einen halben Tag in Anspruch nehmen, 150.- SFr ganztägige Sitzungen werden mit 250.- SFr abgegolten. Für Kommissionssitzungen gilt ein Halbtagessatz von 200.- SFr und ein Ganztagessatz von 300.- SFr. Mitglieder, die Sitzungen leiten, erhalten das doppelte Sitzungsgeld.

Zusätzlich erhält der Präsident des Grossen Rates eine pauschale Jahresentschädigung von 12'000 SFr, der Vizepräsident 1'500 SFr.

Die Fraktionen erhalten zudem jährlich 5'000 SFr, zusätzlich pro Mitglied 300 SFr. Findet eine kantonale Abstimmung statt, erhält jede Fraktion zusätzlich eine Entschädigung von 5'000 SFr.

Als Ausgleich erhalten Mitglieder, die keiner Fraktion angehören, jährlich pauschal 500 SFr.

Mitglieder des Grossen Rates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Amtsbezeichnung für die einzelnen Mitglieder des Grossen Rates lautet Kantonsrätin bzw. Kantonsrat.

Stand: 20. April 2015, gültig bis Ende April 2016

Name Partei Wohnort Wahljahr Funktion
Inge Abegglen SP Arbon 2008 Stimmenzählerin
Wolfgang Ackerknecht EVP Frauenfeld 2006 Mitglied
Margrit Aerne SVP Lanterswil 2000 Mitglied
Clemens Albrecht SVP Eschlikon 2008 Mitglied
Hansjürg Altwegg SVP Sulgen 2007 Mitglied
Max Arnold SVP Weiningen 2004 Grossratsvizepräsident
Jakob Auer SP Arbon 2013 Mitglied
Rudolf Bär EVP Kreuzlingen 2002 Mitglied
Ruedi Bartel SVP Balterswil 2012 Mitglied
Kurt Baumann SVP Sirnach 2004 Mitglied
Markus Berner BDP Amriswil 2012 Mitglied
Joos Bernhard CVP Sulgen 2010 Fraktionspräsident (CVP/GLP)
David Blatter SVP Kreuzlingen 2008 Mitglied
Maja Bodenmann CVP Diessenhofen 2014 Mitglied
David H. Bon FDP Romanshorn 2010 Mitglied
Thomas Bornhauser FDP Weinfelden 2012 Mitglied
Cäcilia Bosshard-Galmarini CVP Wilen (Gotthaus) 2002 Mitglied
Josef Brägger Grüne Amriswil 2010 Mitglied
Renate Bruggmann SP Kradolf 2000 Mitglied
Konrad Brühwiler SVP Frasnacht 2008 Stimmenzähler
Hansjörg Brunner FDP Wallenwil 2012 Mitglied
Max Brunner SVP Weinfelden 1992 Mitglied
Urban Brütsch CVP Diessenhofen 2013 Mitglied
Peter Dransfeld SP Ermatingen 2012 Mitglied
Kurt Egger Grüne Eschlikon 2012 Mitglied
Armin Eugster CVP Bürglen 1994 Mitglied
Daniel Eugster FDP Arbon 2014 Mitglied
Dieter Feuerle Grüne Arbon 2013 Mitglied
Hans Feuz CVP/GLP Altnau 2012 Mitglied
Ulrich Fisch CVP/GLP Ottoberg 2012 Mitglied
Alex Frei CVP Eschlikon 2010 Mitglied
Daniel Frischknecht EDU Romanshorn 2008 Mitglied
Hanspeter Gantenbein SVP Wuppenau 2004 Mitglied
Stefan Geiges CVP/GLP Frauenfeld 2012 Mitglied
Josef Gemperle CVP Fischingen 2004 Mitglied
Roman Giuliani SP Diessenhofen 2010 Mitglied
Heidi Grau-Lanz FDP Zihlschlacht 2004 Mitglied
Hans-Peter Grunder BDP Fruthwilen 2012 Mitglied
Viktor Gschwend FDP Neukirch(Egnach) 2013 Mitglied
René Gubler SVP Frauenfeld 2008 Mitglied
Peter Gubser SP Arbon 2000 Mitglied
Andreas Guhl BDP Oppikon 2012 Fraktionspräsident (BDP)
Marianne Guhl SP Steckborn 2012 Mitglied
Aliye Gül SP Romanshorn 2012 Mitglied
Diana Gutjahr SVP Amriswil 2012 Mitglied
Hansjörg Haller EVP Hauptwil 2014 Mitglied
Guido Häni SVP Dettighofen 2004 Mitglied
Brigitta Hartmann Grüne Weinfelden 2004 Mitglied
Ruedi Heim CVP/glp Aadorf 2013 Mitglied
Kolumban Helfenberger BDP Tuttwil 2012 Mitglied
Felix Heller SP Arbon 2012 Mitglied
Hermann Hess FDP Amriswil 2012 Mitglied
Roland A. Huber BDP Frauenfeld 2012 Mitglied
Patrick Hug CVP Arbon 2008 Mitglied
Walter Hugentober SP Matzingen 2000 Mitglied
Erwin Imhof SVP Bottighofen 2004 Mitglied
Helen Jordi EDU Bischofszell 2008 Mitglied
Toni Kappeler GP Münchwilen 2009 Mitglied
Christa Kaufmann CVP Bichelsee 2010 Mitglied
Barbara Kern SP Kreuzlingen 2004 Mitglied
Walter Knöpfli SVP Kesswil 2004 Mitglied
Christian Koch SP Matzingen 2010 Mitglied
Paul Koch SP Matzingen 2012 Mitglied
Cornelia Komposch SP Herdern 2004 Fraktionspräsidentin (SP)
Esther Kuhn CVP/GLP Mammern 2012 Mitglied
Reto Lagler CVP Ermatingen 2014 Mitglied
Hermann Lei SVP Frauenfeld 2008 Mitglied
Stefan Leuthold CVP/GLP Frauenfeld 2012 Mitglied
Ralph Limoncelli CVP Frauenfeld 2014 Mitglied
Bruno Lüscher FDP Aadorf 2004 Mitglied
Christian Mader EDU/EVP Frauenfeld 2012 Mitglied
Marlise Marazzi-Egloff FDP Kreuzlingen 2011 Mitglied
Urs Martin SVP Romanshorn 2008 Mitglied
Walter Marty SVP Ellighausen 2006 Mitglied
Robert Meyer GLP Eschlikon 2000 Mitglied
Max Möckli FDP Schlatt 2004 Mitglied
Barbara Müller SP Ettenhausen 2012 Mitglied
Gallus Müller CVP Guntershausen 2000 Mitglied
Ulrich Müller CVP Weinfelden 2000 Mitglied
Willy Nägeli SVP Oberwangen 1996 Mitglied
Ueli Oswald FDP Berlingen 2010 Mitglied
Carlo Parolari FDP Frauenfeld 2004 Fraktionspräsident (FDP)
Beat Pretali FDP Altnau 2010 Mitglied
Marianne Raschle CVP/GLP Kreuzlingen 2012 Mitglied
Elisabeth Rickenbach EVP Thundorf 2014 Mitglied
Jost Rüegg Grüne Kreuzlingen 2013 Mitglied
Regina Rüetschi-Fischer Grüne Frauenfeld 2011 Mitglied
Matthias Rutishauser SVP Lengwil 2012 Mitglied
Martin Salvisberg SVP Amriswil 2012 Mitglied
Erich Schaffer SVP Pfyn 2013 Mitglied
Turi Schallenberg SP Bürglen 2005 Mitglied
Marcel Schenker SVP Frauenfeld 2000 Mitglied
Fabienne Schnyder-Cerny SVP Zuben 2006 Mitglied
Urs Schrepfer SVP Busswil 2012 Mitglied
Brigitte Schönholzer SVP Riedt bei Erlen 2004 Ratssekretärin
Walter Schönholzer FDP Neukirch an der Thur 2009 Mitglied
Norbert Senn CVP Romanshorn 2001 Mitglied
Klemenz Somm CVP/GLP Kreuzlingen 2012 Mitglied
Doris Günter EVP Winden 2014 Mitglied
Walter Strupler SVP Weinfelden 2008 Mitglied
Martin Stuber SVP Ermatingen 2004 Mitglied
Moritz Tanner SVP Winden 2000 Mitglied
Thomas Thalmann SVP Güttingen 2010 Mitglied
Marion Theler Grüne Bottighofen 2004 Stimmenzählerin
Gisela Theus SP Kreuzlingen 2014 Mitglied
Christa Thorner-Dreher SP Frauenfeld 2002 Mitglied
Stephan Tobler SVP Neukirch(Egnach) 1996 Fraktionspräsident (SVP)
Hans Trachsel EDU/EVP Amriswil 2012 Mitglied
Daniel Vetterli SVP Rheinklingen 2008 Mitglied
Kristiane Vietze FDP Frauenfeld 2012 Mitglied
Max Vögeli FDP Weinfelden 1992 Mitglied
Andrea Vonlanthen SVP Arbon 2000 Mitglied
Hans-Peter Wägeli SVP Buch 2011 Mitglied
Hanspeter Wehrle FDP Münchwilen 2010 Mitglied
Willy Weibel CVP Balterswil 2000 Ratssekretär
Jürg Wiesli CVP/GLP Dozwil 2012 Mitglied
Sonja Wiesmann Schätzle SP Wigoltingen 2005 Grossratspräsidentin
Katharina Winiger Grüne Frauenfeld 2004 Fraktionspräsidentin (Grüne)
Andreas Wirth SVP Frauenfeld 2008 Mitglied
Daniel Wittwer EDU Sitterdorf 2000 Fraktionspräsident (EDU/EVP)
Edith Wohlfender-Oertig SP Kreuzlingen 2007 Mitglied
Iwan Wüst-Singer EDU/EVP Tuttwil 2012 Mitglied
Robert Zahnd SVP Frauenfeld 1996 Mitglied
Vico Zahnd SVP Sankt Margarethen 2008 Mitglied
Ruedi Zbinden SVP Mettlen 2008 Mitglied
Astrid Ziegler CVP Birwinken 2012 Mitglied
David Zimmermann SVP Braunau 2008 Mitglied
Andreas Zuber SVP Märstetten 2008 Mitglied
Käthi Zürcher CVP/GLP Romanshorn 2012 Mitglied
Fritz Zweifel FDP Scherzingen 2004 Stimmenzähler

Am 15. August 2012 trat Astrid Ziegler die Nachfolge von Thomas Merz an, der per 31. Juli 2012 von seinem Amt zurückgetreten ist.

Am 1. Oktober 2012 wurde Marianne Guhl als Nachfolgerin von Sibylle Kaufmann vereidigt, die per 13. September 2012 von ihrem Amt zurückgetreten war.

Am 9. Januar 2013 wurde Viktor Geschwend als Nachfolger von Gabi Badertscher vereidigt.

In der Sitzung vom 13. März 2013 traten zum einen Ruedi Heim die Nachfolge des zurückgetretenen Roland Kuttruff, zum anderen Erich Schaffer die Nachfolge der zurückgetretenen Verena Herzog an. Beide waren bereits bis Mai 2012 Mitglieder des Grossen Rates, hatten jedoch bei den Wahlen im Jahre 2012 den Wiedereinzug verpasst.

Am 12. Juni 2013 wurde Dieter Feuerle vereidigt, er trat die Nachfolge von Silvia Schwyter an.

Am 14. August 2013 trat Jakob Auer die Nachfolge von Heinz Herzog an.

Am 11. September 2013 wurde Jost Rüegg als Nachfolger von Kathrin Erni vereidigt.

Monika Weber trat per 30. September 2013 aus dem Grossen Rat zurück. Ihr Nachfolger Urban Brütsch legte am 23. Oktober 2013 sein Amtsgelübde ab.[7]

Regula Streckeisen hatte Ende November 2013 ihren Rücktritt per 31. Dezember 2013 eingereicht. Ihre Nachfolgerin Doris Günter aus Winden legte am 22. Januar 2014 das Amtsgelübde ab.

Carmen Haag trat als Grossrätin zurück, nachdem sie in den Regierungsrat gewählt wurde. Ihr Nachfolger wurde Ralph Limoncelli, der am 12. März 2014 das Amtsgelübde ablegte.

Per Ende März 2014 trat Anina Wulf zurück; ihre Nachfolgerin wurde Gisela Theus, deren Vereidigung am 23. April 2014 erfolgte.

In der Sitzung vom 18. Juni 2014 wurden gleich drei neue Grossräte vereidigt: Elisabeth Rickenbach für Matthias Müller, Daniel Eugster für Hans Munz und Reto Lagler für Christian Lohr.

Per Ende Juli 2014 trat Elsbeth Aepli Stettler zurück. Ihre Nachfolgerin Maja Bodenmann wurde am 13. August 2014 vereidigt.

Per Ende Oktober 2014 trat Urs-Peter Beerli zurück. Sein Nachfolger Hansjörg Haller wurde am 5. November 2014 vereidigt.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Verfassung des Kantons Thurgau
  2. Geschäftsordnung des Grossen Rates@1@2Vorlage:Toter Link/www.parlament.tg.ch (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF; 153 kB)
  3. Gesetz über Stimm- und Wahlrecht@1@2Vorlage:Toter Link/www.rechtsbuch.tg.ch (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  4. Wahlergebnis Grossratswahl 6. April 2008@1@2Vorlage:Toter Link/www.tg.ch (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  5. Grossratswahlen 2016: Verteilung der Mandate des Grossen Rates auf die Bezirke (PDF)@1@2Vorlage:Toter Link/www.tg.ch (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen am 22. April 2016
  6. Beschluss des Grossen Rates über die Entschädigungen seiner Mitglieder und der Fraktionen@1@2Vorlage:Toter Link/www.parlament.tg.ch (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF; 76 kB)
  7. Protokoll vom 23. Oktober 2013, S. 14@1@2Vorlage:Toter Link/www.parlament.tg.ch (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF)