Grosser Rat (Bern)

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Grosser Rat (Bern)
Kanton Bern Rathaus
Logo Rathaus
Basisdaten
Sitz: Rathaus in Bern
Legislaturperiode: vier Jahre
Erste Sitzung: 1294
Abgeordnete: 160
Aktuelle Legislaturperiode
Letzte Wahl: 30. März 2014
Nächste Wahl: 2018
Vorsitz: Carlos Reinhard (FDP)
16
3
33
11
12
14
17
49
5
16 33 11 12 14 17 49 
Von 160 Sitzen entfallen auf:
Website
www.gr.be.ch

Der Grosse Rat (fr. Grand Conseil) ist das Kantonsparlament des Kantons Bern und damit dessen gesetzgebende Behörde. Er tritt jährlich zu fünf Sessionen im Berner Rathaus zusammen, welche in der Regel zehn Tage dauern. Die 160 Mitglieder des Rates «werden alle vier Jahre von den Stimmberechtigten an der Urne gewählt» (letztmals am 30. März 2014), und zwar nach dem Proporzwahlrecht (Verhältniswahlrecht).[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ancien Régime (bis 1798)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Grosse Rat der Stadt und Republik Bern in der Burgerstube (1735)
Mitglied des Grossen Rates in Amtstracht, Porträtskizze von Johann Rudolf Huber (um 1710)

Der unter dem Vorsitz des Schultheissen tagende bernische Grosse Rat wurde im Rahmen der Verfassungsreform von 1294 geschaffen.[2] Je vier Vertreter der vier Stadtviertel wählten als Wahlmänner (die «Sechzehner») zu Ostern je 50 Mitglieder des Grossen Rats. Die Sechzehner und die Mitglieder des Kleinen Rats gehörten dem Grossen Rat ursprünglich nicht an. Mit dem Grossen Rat schufen die gewerbetreibenden Stadtbürger ein Gegengewicht zu dem durch den städtischen Adel dominierten Kleinen Rat.[3] Jeder Gewählte hatte innert 14 Tagen das bernische Burgerrecht anzunehmen (wenn er es noch nicht besass) und eine Rüstung zu beschaffen.[4] Im 15. Jahrhundert wurde die Mitgliedschaft im Grossen Rat erstmals durch eine Satzung erschwert, indem Berner fünf Jahre, und Eidgenossen zehn Jahre in Bern ansässig sein mussten.[5] Die ursprüngliche Anzahl von 200 Mitgliedern («Rat der Zweihundert») wuchs im Spätmittelalter allmählich an, zeitenweise auf über 300 Mitglieder. Während das Rote Buch die Satzungen der Stadt enthielt, entstand mit den Burgerspunkten die Geschäftsordnung des Grossen Rates. Die Geschäfte des Grossen Rats wurden seit 1526 vom Kleinen Rat vorberaten.[6] 1529 wurde die Satzung erlassen, dass jedes Mitglied des Grossen Rates innerhalb des Stadtbanns ein eigenes Haus besitzen soll, Söhne im Haus ihrer Väter hatten innerhalb eines Jahres eigenen Hausbesitz zu erlangen.[6] Unehelich Geborene durften ab 1557 nicht mehr Einsitz im Rat nehmen.[6] Ab 1530 erhielten alle Mitglieder vier Mütt Dinkel Jahresbesoldung und zwei Batzen Sitzungsgeld.[6]

Bis 1619 wurde der Grosse Rat jährlich ergänzt, im Verlauf des 17. Jahrhunderts erfolgten die Ergänzungswahlen immer seltener, bis schliesslich 1642 beschlossen wurde, eine Wahl nur dann anzusetzen, wenn die Mitgliederzahl unter 200 gefallen sein sollte. Mehr als 300 Mitglieder durften auf keinen Fall mehr gewählt werden.[6] Die 1643 neu geschaffenen Einwohnerkategorien der Ewigen Einwohner (Habitanten) und Hintersässen konnten nicht gewählt werden. Ab 1683 waren nun auch Ledige Männer nach zurückgelegtem 29. Altersjahr wählbar.[7] Dies führte dazu, dass Heiratsstrategien im Vorfeld der Burgerbesatzung (Wahlen) eine bedeutende Rolle zu spielen begannen. Die Töchter («Barettlitöchter») der Sechzehner und Kleinen Räte, welche Nominationen aussprechen durften, waren im Vorfeld der Wahlen heiss umworben. Während die «Burger» im Mittelalter die gesamte Einwohnerschaft der Stadt bezeichnete, meinte der Begriff spätestens in der Neuzeit ausschliesslich die Mitglieder des Grossen Rats. Mit dem Ratsbeschluss vom 8. Mai 1682 erklärte sich der Grosse Rat als Souverän und entriss damit der Burgerschaft die Landesherrschaft.[8] Die Zahl der wahlfähigen Geschlechter wurde durch die Kooptation zunehmend kleiner, was spätestens im 18. Jahrhundert in den nicht regierenden, im Bürgerrecht stehenden Familien zu Missmut führte (s. Henzi-Verschwörung). 1790 wurde beschlossen, dass die Mindestzahl der im Grossen Rat vertretenen Geschlechter 76 betragen soll.[9] Die Wahlen fanden im späten 18. Jahrhundert nur noch alle zehn Jahre oder wenn die Anzahl Grossräte unter 200 gefallen war statt. Dies führte dazu, dass Resignationen (Rücktritte) älterer Ratsmitglieder erkauft wurden.[10] Ein Sitz im Grossen Rat war die Voraussetzung für die Erlangung teilweise lukrativer Amtsstellen. Mit der am 4. März 1798 erfolgten Kapitulation gegenüber Frankreich verlor der Grosse Rat vorübergehend seine Befugnisse.

Helvetik und Mediationszeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während der Helvetik gab es ausschliesslich den helvetischen Grossen Rat. Ein Wahlmann pro hundert Einwohner wählte in den Kirchgemeinden acht Abgeordnete für den Kanton Bern.[11]

Durch die Mediationsakte erhielt der 1803 neu geschaffene Kanton Bern wiederum einen eigenen Grossen Rat mit souveräner Gewalt. Der nun 195 Mitglieder umfassende Rat tagte allerdings nur halbjährlich, je drei Wochen.[12] Der Kanton Bern wurde in fünf Wahlbezirke eingeteilt, diese wiederum in 13 Wahlzünfte. Gewählt wurde alle zwei Jahre in einem komplizierten Wahl- und Losverfahren.[12] Wählbar waren alle Burger (Stadt und Land) ab 30 Jahren, die über Grundbesitz oder Wertschriften verfügten. Dies führte dazu, dass die Burger der Stadt Bern mit 121 Abgeordneten stark übervertreten waren. 80 Mitglieder waren bereits vor 1798 im Grossen Rat vertreten.[13]

Aufgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Amtsperiode des Grossen Rates beginnt mit dem 1. Juni des Jahres der Gesamterneuerungswahlen – aktuell am 1. Juni 2014 – und dauert vier Jahre, endet also am 31. Mai 2018.

Jährlich tritt der Grosse Rat zu fünf Sessionen in Bern zusammen, die bis zu zwei Wochen andauern können. Beratungen finden in Deutsch (Mundart oder Schriftdeutsch) und Französisch statt unter Anwesenheit von Simultandolmetschern. In Sitzungen von Ausschüssen hingegen wird nicht gedolmetscht; hier sind die deutschsprachigen Ratsmitglieder verpflichtet, Schriftdeutsch zu sprechen. Protokolle werden grundsätzlich in der Sprache der protokollführenden Person verfasst, ein Votum aber stets in der Amtssprache wiedergegeben, in der sie abgegeben wurde.

Der Grosse Rat erlässt Gesetze und Dekrete und genehmigt internationale Verträge sowie interkantonale Verträge, soweit diese nicht in die Zuständigkeit des Regierungsrates fallen.

Er wählt den Grossratspräsidenten, den Regierungspräsidenten, den Staatsschreiber, den Präsidenten von Obergericht und Verwaltungsgericht sowie weitere Gerichtsmitglieder, sofern diese nicht der Volkswahl unterstehen.

Der Grosse Rat ist die oberste Aufsichtsbehörde über den Regierungsrat, Gerichte und Verwaltung. Des Weiteren entscheidet er über Gegenstände, die der Volksabstimmung unterliegen, entscheidet bei Zuständigkeitskonflikten zwischen den obersten kantonalen Behörden und beschliesst Amnestien und Begnadigungen.

Im Gegensatz zu anderen Kantonen gibt es im Kanton Bern kein obligatorisches Finanzreferendum ab Ausgaben einer bestimmten Höhe. Der Grosse Rat kann also frei entscheiden. Vielmehr ist es so, dass im Kanton Bern die Entscheidungsgewalt über neue Ausgaben einmaliger Art bis zur Höhe von 1 Million Franken und neue wiederkehrenden Ausgaben bis zu 200'000 Franken in den Händen des Regierungsrates liegt (Artikel 89 Kantonsverfassung).[14]

Hingegen räumt Artikel 62 ein fakultatives Finanzreferendum ein, welches jedoch erst ab einmaligen Ausgaben von über zwei Millionen Franken oder wiederkehrenden Ausgaben über 400'000 Franken ergriffen werden kann. Ein Referendum gilt im Kanton Bern als zustande gekommen, wenn die schriftliche Zustimmung von 10'000 Stimmberechtigten innerhalb von drei Monaten erfolgt ist.

Nach Artikel 57 der Kantonsverfassung können 30'000 Stimmberechtigte jederzeit eine vorgezogene Neuwahl des Grossen Rates verlangen. Über eine solche Vorlage ist innerhalb von 3 Monaten abzustimmen. Wird die Vorlage angenommen, so sind unverzüglich Neuwahlen durchzuführen.[15]

Parteien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

16
3
33
11
12
14
17
49
5
16 33 11 12 14 17 49 
Von 160 Sitzen entfallen auf:
Wahlen zum bernischen Grossen Rat vom 30. März 2014
Wahlbeteiligung: 32,11 %
 %
30
20
10
0
28,98
19,13
11,19
10,66
10,06
6,70
6,44
4,06
2,78
Sonst.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2010
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
+2,36
+0,28
-4,84
+0,32
-0,04
+2,63
+0,54
-0,34
-0,91
Sonst.

Mitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahlkreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemäss Kantonsverfassung geschieht die Verteilung der Mandate entsprechend der Einwohnerzahl. Für den Berner Jura gilt insbesondere, dass ihm mindestens zwölf Mandate zustehen. Weiter heisst es, dass für die französischsprachige Minderheit im Wahlkreis Biel-Seeland eine angemessene Vertretung sicherzustellen ist. Konkret geregelt wird die Wahlkreisaufteilung im Gesetz über die Politischen Rechte von 2012 (aktualisiert 2014).[16]

Der Kanton war bis zur Wahlkreisreform 2010[17] in acht Wahlbezirke unterteilt. Mit der Reform wurde die Anzahl der Wahlkreise auf neun erhöht, die Grenzen angepasst sowie einerseits die Mindestzahl von zwölf Vertretern für den Wahlbezirk Berner Jura und anderseits der garantierte Anspruch der französischsprachigen Bevölkerung im Wahlbezirk Biel-Seeland gemäss ihrem prozentualen Bevölkerungsanteil festgelegt. Die genaue Zahl an Mandaten je Wahlkreis wird durch Regierungsratsbeschluss festgelegt. Letztmals geschah dies am 15. Mai 2013, basierend auf den Bevölkerungszahlen vom 31. Dezember 2011 (in Klammern die Zahlen der letzten Festlegung von 2009).[18]

Wahlkreis Definition Vertreter
Berner Jura Verwaltungskreis Berner Jura 12 (12)
Biel-Seeland Verwaltungsregion Seeland 26 (25)
Oberaargau Verwaltungskreis Oberaargau 12 (12)
Emmental Verwaltungskreis Emmental 15 (15)
Mittelland-Nord nördlicher Teil des Verwaltungskreises Bern-Mittelland 22 (20)
Bern Einwohnergemeinde Bern 20 (20)
Mittelland-Süd südlicher Teil des Verwaltungskreises Bern-Mittelland 20 (22)
Thun Verwaltungskreis Thun 17 (17)
Oberland Verwaltungskreise Obersimmental-Saanen, Frutigen-Niedersimmental und Interlaken-Oberhasli 16 (17)

Wählbarkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jedes Ratsmitglied ist verpflichtet, sich vereidigen zu lassen. Wer sich weigert, den Eid oder das Gelübde abzulegen, verzichtet auf sein Amt.

Dem Grossen Rat darf nicht angehören, wer gleichzeitig Mitglied im Regierungsrat oder einer kantonalen richterlichen Behörde ist; ebenso sind Angestellte der kantonalen Verwaltung und Mitarbeiter der Finanzkontrolle von einem Amt als Grossrat ausgeschlossen.

Entschädigung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regelung bis Mai 2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jedes Ratsmitglied erhält eine Jahrespauschale von 2000 Franken. Für die Teilnahme an den Sitzungen des Grossen Rates, der parlamentarischen Organe, der Ausschüsse und Fraktionen gibt es zudem ein Sitzungsgeld von 170 Franken für einfache, 270 Franken für Doppelsitzungen und 370 Franken für Dreifachsitzungen. Ratsmitglieder, die keiner Fraktion angehören, erhalten zudem eine Jahrespauschale von 3400 Franken. Für Reisen gibt es eine Aufwandsentschädigung von 70 Rappen pro Kilometer, wobei hier Reise- und Übernachtungsspesen enthalten sind.

Zudem bezieht der Ratspräsident zusätzlich eine Entschädigung von 10000 Franken, der 1. Vizepräsident von 2000 Franken, der 2. Vizepräsident von 1000 Franken. Auch die Vorsitzenden der einzelnen Kommissionen werden zusätzlich entschädigt mit jeweils 5000 Franken pro Jahr. Hinzu kommen noch weitere Entschädigungen für Fraktionspräsidenten und Mitglieder des Büros.

Regelung seit Juni 2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die geänderte Fassung der Geschäftsordnung des Grossen Rates sieht eine grundsätzliche Erhöhung der Entschädigungen vor. Jedoch entfällt die bisherige Jahrespauschale für jedes Ratsmitglied.

Neu beträgt das Sitzungsgeld 230 Franken pro Tag. Für jede weitere Sitzung an einem Tag – es werden maximal vier entschädigt – kommen jeweils 100 Franken hinzu. Dazu zählen Sitzungen des Grossen Rates, der Ratsorgane oder deren Abordnungen und der Fraktionen.

Für fraktionslose Mitglieder wird weiterhin eine zusätzliche Jahrespauschale von 3500 Franken gezahlt.

Änderungen gab es zudem bei den jährlichen Entschädigungen für Sonderfunktionen. Der Grossratspräsident erhält weiterhin pauschal 10000 Franken pro Jahr, der 1. Vizepräsident künftig 5000 Franken, der 2. Vizepräsident 3500 Franken. Die weiteren Mitglieder des Ratsbüros erhalten 2500 Franken. Für die Präsidenten der Kommissionen bleibt es bei weiterhin 5000 Franken im Jahr.

Liste der Mitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand vom 1. Oktober 2016

Name Partei Wohnort Wahljahr Funktion
Michael Adrian Aebersold SP Bern 2010 Fraktionspräsident (SP/Juso/PSA)
Markus Aebi SVP Hellsau 2011 Mitglied
Martin Aeschlimann EVP Burgdorf 2012 Mitglied
Luca Alberucci glp Ostermundigen 2016 Mitglied
Madeleine Amstutz SVP Schwanden-Sigriswil 2014 Fraktionspräsidentin (SVP)
Pierre Amstutz Grüne Corgémont 2008 Mitglied
Ueli Augstburger SVP Gerzensee 2010 Mitglied
Christian Bachmann SP Nidau 2013 Mitglied
Alfred Bärtschi SVP Lützelflüh 2010 Mitglied
Antonio Bauen Grüne Münsingen 2010 Mitglied
Kilian Baumann Grüne Suberg 2014 Mitglied
Christoph Berger SVP Aeschi bei Spiez 2010 Mitglied
Roberto Bernasconi SP Malleray 2009 Mitglied
Daniel Beutler-Hohenberger EDU Gwatt 2015 Mitglied
Melanie Sarah Beutler-Hohenberger EVP Gwatt 2010 Mitglied
Roland Benoit SVP Corgémont 2016 Mitglied
Patric Bhend SP Steffisburg 2006 Mitglied
Daniel Bichsel SVP Zollikofen 2014 Mitglied
Andreas Blank SVP Aarberg 2002 Mitglied
Martin Boss Grüne Saxeten 2015 Mitglied
Peter Brand SVP Münchenbuchsee 2002 Mitglied
Thomas Brönnimann glp Mittelhäusern 2010 Mitglied
Ursula E. Brunner SP Hinterkappelen 2008 Mitglied
Matthias Burkhalter SP Rümligen 2001 Mitglied
Andreas Burren SVP Lanzenhäusern 2010 Mitglied
Stefan Coasta FDP Langenthal 2014 Mitglied
Francis Daetwyler SP Saint-Imier 1989–2002
2010
Mitglied
Andrea de Meuron GJG Thun 2014 Fraktionspräsidentin (Grüne)
Marianne Dummermuth SP Thun 2014 Mitglied
Samantha Dunning Thierstein PSR Biel/Bienne 2013 Mitglied
Martin Egger glp Frutigen 2014 Mitglied
Jakob Etter BDP Treiten 2006 Mitglied
Erich Feller BDP Münsingen 2010 Mitglied
Gerhard Fischer SVP Meiringen 2002 Mitglied
Peter Flück FDP Unterseen 2006 Mitglied
Patrick Freudiger SVP Langenthal 2014 Mitglied
Ueli Frutiger BDP Oberhofen am Thunersee 2010 Mitglied
Thomas Fuchs SVP Bern 2002 Mitglied
Regina Fuhrer-Wyss SP Burgistein 2014 Mitglied
Peter Gasser PSA Bévilard 2014 Mitglied
Sabina Geissbühler-Strupler SVP Herrenschwanden 2005–2006
2008
Mitglied
Christine Gerber SVP Detligen 2016 Mitglied
Niklaus Gfeller EVP Rüfenacht 1999 Mitglied
Beat Giauque FDP Ittigen 2002 Mitglied
Jan Gnägi BDP Jens BE 2014 Mitglied
Anne-Caroline Graber SVP La Neuveville 2012 Mitglied
Samuel Graber SVP Horrenbach-Buchen 2003 Mitglied
Johann Ulrich Grädel EDU Huttwil 2014 Mitglied
Urs Graf SP Interlaken 2016 Mitglied
Madeleine Graf-Rudolf Grüne Belp 2016 Mitglied
Christoph Grimm glp Burgdorf BE 2006 Mitglied
Pierre-Yves Grivel PRR Biel 2006 Mitglied
Christine Grogg-Meyer EVP Bützberg 2014 Mitglied
Patrick Gsteiger EVP Eschert 2010 Mitglied
Lars Guggisberg SVP Kirchlindach 2010 Mitglied
Nathan Güntensperger glp Biel 2015 Mitglied
Monika Gygax-Böninger BDP Obersteckholz 2010 Mitglied
Adrian Haas FDP Bern 2002–2010
2012
Fraktionspräsident (FDP)
Christian Hadorn SVP Ochlenberg 2002 Mitglied
Mohamed Hamdaoui PSR Biel/Bienne 2014 Mitglied
Kornelia Hässig Vinzenz SP Zollikofen 2016 Mitglied
Annegret Hebeisen-Christen SVP Münchenbuchsee 2014 Mitglied
Anita Herren-Brauen BDP Rosshäusern 2010 Mitglied
Irma Hirschi PSA Moutier 2006 Mitglied
Stefan Hofer SVP Bern 2016 Mitglied
Andreas Hofmann SP Bern 1998 Mitglied
Daniel Hügli SP Biel 2012 Mitglied
Maria Esther Iannino Gerber Grüne Hinterkappelen 2006 Stimmenzählerin
Natalie Imboden Grüne Bern 2010 Mitglied
Jürg Iseli SVP Zwieselberg 2005 1.Grossratsvizepräsident
Ueli Jost SVP Thun 2010 Mitglied
Marc Jost EVP Thun 2006 Mitglied
Margareta Junker Burkhard SP Lyss 2014 Mitglied
Hans Kipfer EVP Allmendingen bei Thun 2008 Mitglied
Daniel Klauser Grüne Bern 2016 Mitglied
Etienne Klopfenstein SVP Corgémont 2013 Mitglied
Hubert Klopfenstein FDP Biel 2006–2010
2013
Mitglied
Thomas Knutti SVP Weissenburg im Simmental 2010 Mitglied
Hans-Peter Kohler FDP Spiegel BE 2014 Stimmenzählerin
Vania Kohli BDP Bern 2010 Stimmenzählerin
Michael Köpfli glp Bern 2014 Mitglied
Samuel Krähenbühl SVP Unterlangenegg 2014 Mitglied
Blaise Kropf Grüne Bern 2002 Mitglied
Hugo Kummer SVP Burgdorf BE 2010 Stimmenzähler
Raphael Lanz SVP Thun 2014 Mitglied
Samuel Leuenberger BDP Trubschachen 1999 Mitglied
Anna-Magdalena Linder Grüne Bern 2009 Mitglied
Ruedi Löffel-Wenger EVP Münchenbuchsee 2002 Mitglied
Anita Luginbühl-Bachmann BDP Krattigen 2010 Fraktionspräsidentin (BDP)
Andrea Lüthi SP Burgdorf 2006–2010
2011
Stimmenzählerin
Simone Machado Rebmann GPB-DA Bern 2014 Mitglied
Willy Marti SVP Kallnach 2010 Mitglied
Ursula Marti SP Bern 2013 Mitglied
Pierre Masson SP Langenthal 2014 Mitglied
Luc Mentha SP Liebefeld 2010 Mitglied
Walter Messerli SVP Interlaken 2006 Mitglied
Philippe Messerli-Weber EVP Nidau 2014 Mitglied
Werner Moser SVP Landiswil 2010 Mitglied
Peter Moser FDP Biel 1998 Mitglied
Barbara Mühlheim glp Bern 2006 Mitglied
Philippe Müller FDP Bern 2010 Mitglied
Moritz Müller SVP Bowil 2010 Mitglied
Reto Müller SP Langenthal 2013 Mitglied
Mathias Müller SVP Orvin 2014 Mitglied
Roland Näf-Piera SP Muri BE 2005 Mitglied
Stefan Oester EDU Belp 2009 Mitglied
Hansjörg Pfister FDP Zweisimmen 1994 Mitglied
Andrea Pieren SVP Oberburg 2014 Mitglied
Fritz Reber SVP Schangnau 2002 Mitglied
Carlos Reinhard FDP Thun 2014 Grossratspräsident
Bernhard Riem BDP Iffwil 2010 Mitglied
Hans Rösti SVP Kandersteg 2002 Mitglied
Fritz Ruchti SVP Seewil 2006 Mitglied
Michel Rudin glp Lyss 2014 Mitglied
Hans Jörg Rüegsegger SVP Riggisberg 2014 Mitglied
Daphné Rüfenacht Grüne Biel 2011 Mitglied
Thomas Rufener SVP Langenthal 2010 Mitglied
Hasim Sancar Grüne Bern 2013 Mitglied
Pierre Sauvin PSA Moutier 2016 Mitglied
Hans-Rudolf Saxer FDP Gümligen 2015 Mitglied
Marianne Schenk-Anderegg BDP Schüpfen 2010 Mitglied
Meret Schindler SP Bern 2014 Mitglied
Martin Schlup SVP Schüpfen 2010 Mitglied
Corinne Schmidhauser FDP Unterseen 2009 Mitglied
Christine Schnegg-Affolter EVP Lyss 2005 Fraktionspräsidentin (EVP)
Donat Schneider SVP Diessbach bei Büren 2010 Mitglied
Sarah Gabi Schönenberger SP Schwarzenburg 2013 Mitglied
Franziska Schöni-Affolter glp Bremgarten BE 2010 Fraktionspräsidentin (GLP)
Daniel Schwaar BDP Wileroltigen 2016 Mitglied
Jakob Schwarz EDU Adelboden 2012 Fraktionspräsident (EDU)
Hans Rudolf Schweizer SVP Utzigen 2010 Mitglied
Michel Seiler Grüne Trubschachen 2014 Mitglied
Peter Siegenthaler SP Thun 2010 Mitglied
Peter Sommer FDP Wynigen 2006 Stimmenzähler
Anne Speiser-Niess SVP Zweisimmen 2014 Mitglied
Ulrich Stähli BDP Gasel 2013 Mitglied
Barbara Streit-Stettler EVP Bern 2014 Mitglied
Elisabeth Striffeler-Mürset SP Münsingen 2013 Mitglied
Béatrice Stucki SP Bern 2005 Mitglied
Peter Studer BDP Utzenstorf 2001 Mitglied
Ueli Studer SVP Niederscherli 2010 Mitglied
Walter Sutter SVP Langnau i.E. 2014 Mitglied
Ernst Tanner EDU Ranflüh 2012 Mitglied
Marianne Teuscher-Abts FDP Roggwil 2016 Mitglied
Marc Tobler SVP Montagne de Moutier 2016 Mitglied
Daniel Trüssel glp Trimstein 2014 Mitglied
Bruno Vanoni Grüne Zollikofen 2014 Mitglied
Dave von Kaenel FDP Villeret 2010 Mitglied
Hans Rudolf Vogt FDP Oberdiessbach 2014 Mitglied
Nicola von Greyerz SP Bern 2014 Mitglied
Christian von Känel SVP Lenk 2014 Mitglied
Käthi Wälchli-Lehmann SVP Obersteckholz 2002 Mitglied
Markus Wenger EVP Spiez 2013 Mitglied
Adrian Wüthrich SP Huttwil 2010 Mitglied
Daniel Wyrsch SP Jegenstorf 2014 Mitglied
Fritz Wyss SP Wengi 2010 Mitglied
Elisabeth Zäch SP Burgdorf BE 2010 Mitglied
Hannes Zaugg-Graf glp Uetendorf 2010 Mitglied
Andrea Zryd SP Magglingen 2014 Mitglied
Ursula Zybach SP Spiez 2014 1.Grossratsvizepräsidentin

Während der Legislaturperiode 2014–2018 zurückgetretene Mitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Wohnort Rückzugstag Nachfolger
Urs Muntwyler Bern 30. Juni 2014 Bruno Vanoni
Daniel Steiner-Brütsch Langenthal 31. Oktober 2014 Christine Grogg-Meyer
Heinz Siegenthaler Rüti bei Büren 31. Oktober 2014 Jan Gnägi
Tanja Sollberger Bern 31. Dezember 2014 Michael Köpfli
Hans Baumberger Langenthal 31. Dezember 2014 Stefan Costa
Sabine Kronenberg Biel 31. Januar 2015 Nathan Güntensperger
Alfred Schneiter Thierachern 31. August 2015 Daniel Beutler-Hohenberger
Christine Häsler Burglauenen 31. August 2015 Martin Boss
Eva Desarzens-Wunderlin Boll BE 31. August 2015 Hans-Rudolf Saxer
Manfred Bühler Cortébert 31. Januar 2016 Roland Benoit
Béatrice Struchen Epsach 31. März 2016 Christine Gerber
Eva Baltensperger Zollikofen 31. März 2016 Kornelia Hässig
Erich Hess Bern 31. März 2016 Stefan Hofer
Pierre-Alain Schnegg Champoz 31. Mai 2016 Marc Tobler
Karin Zumstein Bützberg 31. Mai 2016 Marianne Teuscher
Vreni Kipfer-Guggisberg Stettlen 31. Mai 2016 Daniel Schwaar
Annette Toggwiler-Bumann Ostermundigen 31. Mai 2016 Luca Alberucci
Christoph Ammann Meiringen 31. August 2016 Urs Graf
Rita Haudenschild Spiegel BE 31. August 2016 Madeleine Graf-Rudolf
Bettina Keller Hinterkappelen 31. August 2016 Daniel Klauser
Maxime Zuber Moutier 31. August 2016 Pierre Sauvain

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Edgar H. Brunner: Patriziat und Adel im alten Bern. In: Berner Zeitschrift für Geschichte und Heimatkunde. Jg. 26 (1964), S. 1–13, DOI:10.5169/seals-244446.
  • Karl Geiser: Die Verfassung des alten Bern. In: Festschrift zur VII. Säkularfeier der Gründung Berns 1191–1891. Schmid, Francke & Co., Bern 1891 (Digitalisat).
  • Roland Gerber: Gott ist Burger zu Bern. Eine spätmittelalterliche Stadtgesellschaft zwischen Herrschaftsbildung und sozialem Ausgleich. H. Böhlaus Nachfolger, Weimar 2001.
  • Beat Junker: Helvetik, Mediation, Restauration: 1798–1830 (= Geschichte des Kantons Bern seit 1798. Band 1). Historischer Verein des Kantons Bern, Bern 1982 (Digitalisat).
  • Beat Junker: Die Entstehung des demokratischen Volksstaates 1831–1880 (= Geschichte des Kantons Bern seit 1798. Band 1). Historischer Verein des Kantons Bern, Bern 1990 (Digitalisat).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Erklärung zum Verhältniswahlrecht
  2. Geiser 1891, S. 19.
  3. Gerber 2001, S. 46.
  4. Geiser 1891, S. 96.
  5. Geiser 1891, S. 97.
  6. a b c d e Geiser 1891, S. 98.
  7. Geiser 1891, S. 99.
  8. Brunner 1964, S. 4.
  9. Geiser 1891, S. 100.
  10. Geiser 1891, S. 102.
  11. Junker 1982, S. 24.
  12. a b Junker 1982, S. 131.
  13. Junker 1982, S. 133–134.
  14. Verfassung des Kantons Bern
  15. Art. 57 Berner Kantonsverfassung
  16. Gesetz über die politischen Rechte, Belex – Gesetzessammlungen des Kantons Bern, abgerufen am 6. Dezember 2016.
  17. Wahlkreisreform 2010. Änderung der Kantonsverfassung und des Gesetzes über die politischen Rechte (Vernehmlassungsvorlage vom 20.06.2007), Kanton Bern, abgerufen am 6. Dezember 2016.
  18. Regierungsratsbeschluss über die Verteilung der Mandate auf die Wahlkreise für die Grossratswahlen vom 30. März 2014, Regierungsrat des Kantons Bern, abgerufen am 6. Dezember 2016.