Hans Luz

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Hans Luz (* 10. Juni 1926 in Stuttgart; † 9. April 2016, ebenda[1]) war ein deutscher Garten- und Landschaftsarchitekt.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hans Luz verbrachte seine Kindheit in Stuttgart. Zwischen 1944 und 1947 legte er das Kriegsabitur ab, nahm als Soldat am Zweiten Weltkrieg teil und kam in französische Kriegsgefangenschaft. Zurück in Deutschland, machte er eine Lehre zum Landschaftsgärtner bei Adolf Haag in Stuttgart. Von 1953 bis 1955 folgte die Weiterbildung beim Gartenarchitekten Otto Valentien.

1958 gründete er die Landschaftsgärtnerei Luz in Birkach und 1961 das Planungsbüro Luz + Partner, Freie Landschaftsarchitekten. Seit 1975 war er Mitglied der Akademie der Künste in Berlin, seit 1977 Mitglied der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL). Von 1982 bis 1984 amtierte er als Vorsitzender der Landesgruppe Baden-Württemberg im Bund Deutscher Landschaftsarchitekten.

Garten- und Landschaftsanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Joachim Kessler, Hans Luz und Peter Wirth: Beton im Garten- und Landschaftsbau. Stuttgart, Ulmer Eugen Verlag, 1974.
  • Hans Luz: Vom Vorgartenmäuerle zum Grünen U. Vierzig Jahre Landschaftsgärtner. Ein Werkbericht von Hans Luz, Stuttgart 1992.
  • Hans Luz: Planung und Gestaltung der Daueranlagen. In: Garten + Landschaft 103.1993, Heft 7, Seite 8–18.
  • Hans Luz: Mauer mit Nischen. Betonfachwerkmauer auf der IGA. In: Deutsche Bauzeitung db. Zeitschrift für Architekten und Bauingenieure 127.1993, Heft 6, Seite 82.
  • Hans Luz: Wartberg/Steinberg und Leibfriedscher Garten. In: Elisabeth Szymczyk-Eggert: Gärten und Parks in Stuttgart, Stuttgart 1993, Seite 100–105.
  • Hans Luz: Höhenpark Killesberg. In: Elisabeth Szymczyk-Eggert: Gärten und Parks in Stuttgart, Stuttgart 1993, Seite 106–112.
  • Christof Luz; Hans Luz: Gesamtplanung Daueranlagen: Das Grüne U. In: Garten + Landschaft 103.1993, Heft 7, Seite 18–28.
  • Christof Luz; Hans Luz: Das Grüne U–endlich realisiert. Stadtplanung und Freiraum auf der IGA Stuttgart 1993. In: Garten + Landschaft 103.1993, Heft 5, Seite 5–6.
  • Christof Luz; Hans Luz: Planerisches Konzept. Landschaftsgestaltung. In: Klaus-Jürgen Evert (Redaktion): Die Daueranlagen. IGA Stuttgart 1993, München 1993, Seite 12–17.
  • Frank Werner (Herausgeber); Christof Luz (Essay); Hans Luz (Essay): Kunst-Natur-Schauspiel. Earthworks beyond the IGA 1993 Stuttgart, Stuttgart 1993.
  • Hans Luz: Der Killesbergturm im Rahmen des „Grünen U“. In: Petra Kiedaisch (Redaktion): Türme sind Träume. Der Killesbergturm von Jörg Schlaich. Mit einem Essay von Christoph Hackelsberger. Ludwigsburg 2001, Seite 26–35.
  • Hans Luz: Rede von Prof. Hans Luz zur Einweihung des Killesbergturmes am 17.7.2001. Online (Abruf 2013): [1].
  • Hans Luz: Rund ums Grüne U, Manuskript, Stuttgart 2012.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Frank Buchmeier: Landschaftsarchitekt Hans Luz: „Wir leben in einer Stadt der Gärten“. In: Stuttgarter Zeitung vom 10. Juli 2011. (online)
  • Christoph Gunßer: Vom Vorgartenmäuerle zum Grünen U. Ein Werkbericht von Hans Luz, Stuttgart 1992. (Rezension) In: Deutsche Bauzeitung (db), 127. Jahrgang 1993, Heft 6, Seite 170.
  • Luz + Partner. In: Anna Stratenwerth-Nelte (Hrsg.): Landschaftsarchitekten. Arbeiten von Landschaftsarchitekten aus Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz / Saarland. Wiesbaden 1997, Seite 168–173.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hans Luz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der Erfinder des „Grünen U“ ist tot. In: StN.de. 22. April 2016, abgerufen am 23. April 2016.
  2. Website zu Haus Windstosser
  3. Hans Luz: Neuordnung der Gärten und des Landschaftsraums. In: Der Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau (Hrsg.): Gästehaus der Bundesrepublik Deutschland auf dem Petersberg. Bonn 1990, S. 29–30.
  4. Bundespräsidialamt