Hallenradsport-Weltmeisterschaften 2002

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Radball Piktogramm Hallenrad-WM 2002 Kunstrad Piktogramm
Hallenradsport-Weltmeisterschaften 2002 Logo.jpeg
Datum 25.–27. Oktober 2002
Austragungsland OsterreichÖsterreich Österreich
Austragungsort Dornbirn
Gewinner
Radball SchweizSchweiz Schweiz
Kunstrad 1er Frauen TschechienTschechien Tschechien
Kunstrad 1er Männer DeutschlandDeutschland Deutschland
Kunstrad 2er Frauen DeutschlandDeutschland Deutschland
Kunstrad 2er Männer DeutschlandDeutschland Deutschland
Medaillenspiegel
Platz Land G S B Gesamt
1 DeutschlandDeutschland Deutschland 3 3 1 7
2 TschechienTschechien Tschechien 1 1 2 4
3 SchweizSchweiz Schweiz 1 0 1 2
4 OsterreichÖsterreich Österreich 0 1 1 2
2001 2003

Die Hallenradsport-Weltmeisterschaft 2002 fand vom 25. bis 27. Oktober 2002 in Dornbirn, Österreich statt. Es wurden Wettkämpfe im Radball und Kunstradfahren ausgetragen. Die erfolgreichste Nation war Deutschland, welche drei der fünf Goldmedaillen gewann.

Während der WM wurde außerdem noch zum 3. Mal der Internationale Preis des Fördervereins Hallenradsport in der Kategorie 4er-Kunstradfahren der Frauen verliehen. Gewonnen hat das Team aus Deutschland vor den Teams aus der Schweiz und Österreich.

Radball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es wurde ein 2er-Teamwettkampf bei den Herren durchgeführt.

Modus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Turnier umfasste zwei Gruppen: Gruppe A mit den sechs stärksten Nationen des Vorjahres und die Gruppe B mit acht schwächeren Mannschaften.

In Gruppe A gab es eine Runde, in der alle einmal gegen alle spielten. Im Halbfinale spielte dann das Team auf Rang eins gegen das Team auf Rang vier und das Team auf Rang zwei gegen das auf Rang drei. Die beiden Sieger aus den Halbfinals spielten schließlich im Finalspiel den Weltmeister aus. In der Gruppe B gab es zwei Gruppen welche jeweils alle gegen alle einmal spielten. Danach wurden in der Gruppe B noch Platzierungsspiele ausgetragen zwischen den jeweils gleichplatzierten. Die Mannschaften auf Rang fünf und sechs der Gruppe A mussten in der Abstiegsrunde gegen den Gewinner und Zweitplatzierten der Gruppe B antreten.

Gruppe A[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rang Land Spieler Spieler
1. SchweizSchweiz Schweiz Paul Looser Peter Jiricek
2. OsterreichÖsterreich Österreich Marco Schallert Reinhard Schneider
3. TschechienTschechien Tschechien Pavel Smid Petr Skotak
4. BelgienBelgien Belgien Christoph Baudu Rik Deuvaert
5. DeutschlandDeutschland Deutschland Jens Häuser Thomas Abel
6. FrankreichFrankreich Frankreich Michel Maillavin Frédéric Marcoux

Gruppe B[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rang Land Spieler Spieler
1. RumänienRumänien Rumänien Dorian Doroftei Robert Wasmer
2. JapanJapan Japan Tsuzuki Katsumi Matsuda Ko
3. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Cavin Yarbrough Charles Berry
4. HongkongHongkong Hongkong Tai Ho Wing Fai Lo Man
5. KroatienKroatien Kroatien Daniel Tvrdi Andreas Szabo
6. UngarnUngarn Ungarn Tamas Szitas Attila Tabacs
7. MalaysiaMalaysia Malaysia Zulkefli Senin Samsinar Halim Abd
8. AustralienAustralien Australien Daniel Novak Daniel Cermak

Auf-Abstiegsrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belgien und Frankreich konnten sich den Ligaerhalt sichern.

Rang Land Spieler Spieler
1. DeutschlandDeutschland Deutschland Jens Häuser Thomas Abel
2. FrankreichFrankreich Frankreich Michel Maillavin Frédéric Marcoux
3. JapanJapan Japan Tsuzuki Katsumi Matsuda Ko
4. RumänienRumänien Rumänien Dorian Doroftei Robert Wasmer

Kunstradfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es wurden Wettkämpfe im 1er- 2er- und 4er-Kunstradfahren der Damen und im 1er- und 2er-Kunstradfahren der Herren durchgeführt.

Modus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jeder Teilnehmer bzw. jedes Team hatte eine Kür zu fahren. Diese dauerte maximal sechs Minuten und beinhaltete bei den Einzelstartern 28 und bei den Duos 22 verschiedene Elemente mit je einer gewissen Schwierigkeitsstufe, die mit der Grundpunktzahl addiert als Basis für die Bewertung dienten (eingereichte Punkte). Das Endresultat ergab sich nach Abzug der Fehlerpunkte (ausgefahrene Punkte).

Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insgesamt nahmen am Wettkampf 28 Athletinnen teil.

Medaillengewinner
Rang Land Fahrerin einger. ausgef.
1. TschechienTschechien Tschechien Martina Stepànkovà 340.60 334.19
2. DeutschlandDeutschland Deutschland Astrid Ruckaberle 340.00 329.70
3. DeutschlandDeutschland Deutschland Silke Gaiser 337.80 328.23

Doppel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insgesamt nahmen am Wettkampf 13 Teams aus 10 Nationen teil.

Medaillengewinner
Rang Land Fahrerin 1 Fahrerin 2 einger. ausgef.
1. DeutschlandDeutschland Deutschland Carolin Ingelfinger Katja Knaack 315.60 311.53
2. DeutschlandDeutschland Deutschland Manuela Schönberger Silke Gaiser 319.40 308.40
3. SchweizSchweiz Schweiz Seraina Stahel Letizia Stahel 300.20 286.77

Herren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insgesamt nahmen am Wettkampf 24 Athleten teil.

Medaillengewinner
Rang Land Fahrer einger. ausgef.
1. DeutschlandDeutschland Deutschland Martin Rominger 350.80 348.63
2. TschechienTschechien Tschechien Arnost Pokorny 344.00 329.92
3. TschechienTschechien Tschechien Milan Krivanek 333.00 329.10

Doppel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es nahmen insgesamt 11 Duos aus 9 Nationen teil.

Medaillengewinner
Rang Land Fahrer 1 Fahrer 2 einger. ausgef.
1. DeutschlandDeutschland Deutschland Simon Altvater Nico Kunert 332.00 321.85
2. DeutschlandDeutschland Deutschland Heiko Rauch Michael Rauch 326.40 316.40
3. OsterreichÖsterreich Österreich Andreas Fritsch Matthias Fritsch 298.80 284.50

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]