Hallenradsport-Weltmeisterschaften 2014

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Radball Piktogramm Hallenrad-WM 2014 Kunstrad Piktogramm
Hallenradsport-WM 2014.jpg
Datum 21. – 23. November 2014
Austragungsland TschechienTschechien Tschechien
Austragungsort Brünn
Gewinner
Radball OsterreichÖsterreich Österreich
Kunstrad 1er Frauen DeutschlandDeutschland Deutschland
Kunstrad 1er Männer DeutschlandDeutschland Deutschland
Kunstrad 2er Frauen DeutschlandDeutschland Deutschland
Kunstrad 2er Mixed DeutschlandDeutschland Deutschland
Kunstrad 4er Frauen SchweizSchweiz Schweiz
Medaillenspiegel
Platz Land G S B Gesamt
1 DeutschlandDeutschland Deutschland 4 3 1 8
2 OsterreichÖsterreich Österreich 1 2 1 4
3 SchweizSchweiz Schweiz 1 2 0 3
4 TschechienTschechien Tschechien 0 0 1 1
5 HongkongHongkong Hongkong 0 0 1 1
6 SlowakeiSlowakei Slowakei 0 0 1 1
2013 2015

Die Hallenradsport-WM 2014 fand vom 21. bis 23. November 2014 in Brünn (Tschechien) statt. Es wurden Wettkämpfe im Radball und Kunstradfahren ausgetragen.

Mit vier Goldmedaillen war Deutschland die erfolgreichste Nation, welche die Wettbewerbe im Einer- und Zweierkunstradfahren sowohl der Frauen als auch der Männer gewinnen konnte. Es haben Sportler aus insgesamt 17 Nationen teilgenommen, welche alle aus dem europäischen oder asiatischen Raum stammen, mit Ausnahme eines Radball-Duos und drei Kunstradfahrern, welche für Kanada starteten.

Radball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es wurde ein 2er-Teamwettkampf bei den Herren durchgeführt.

Modus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Turnier umfasste zwei Gruppen: Gruppe A mit den sechs besten Mannschaften und die Gruppe B mit sieben schwächeren Mannschaften. Die Einteilung erfolgte anhand der Rangliste des Vorjahres. In beiden Gruppen gab es jeweils eine Runde, in der alle einmal gegen alle spielten. In der Zwischenrunde der Gruppe-A-Teams traf die zweitplatzierte Mannschaft der Vorrunde auf die fünftplatzierte und die dritt- auf die viertplatzierte. Die beiden Sieger dieser Zwischenrunde und der Sieger der Vorrunde qualifizierten sich für die Halbfinale. Im ersten Halbfinale traf der Sieger der Vorrunde auf den Sieger aus dem Spiel zwischen dem zweit- und fünftplatzierten. Der Verlierer dieses Spiels musste in einem zweiten Halbfinale gegen den Sieger aus dem Spiel zwischen dem dritt- und viertplatzierten antreten. Die beiden Sieger aus den Halbfinalen spielten schließlich im Finalspiel den Weltmeister aus. Der Sieger der Gruppe B trat schließlich gegen den Tabellensechsten der Gruppe A um den Aufstieg respektive Verbleib in Gruppe A an.

Gruppe A[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rang Team SchweizSchweiz OsterreichÖsterreich DeutschlandDeutschland TschechienTschechien BelgienBelgien FrankreichFrankreich S U N Tore Punkte
1. SchweizSchweiz Schweiz   6:4 1:1 4:3 5:1 5:2 4 1 0 21 – 11 13
2. OsterreichÖsterreich Österreich 4:6   3:2 3:1 6:3 8:1 4 0 1 24 : 13 12
3. DeutschlandDeutschland Deutschland 1:1 2:3   5:1 4:1 3:1 3 1 1 15:7 10
4. TschechienTschechien Tschechien 3:4 1:3 1:5   3:3 1:0 1 1 3 9:15 4
5. BelgienBelgien Belgien 1:5 3:6 1:4 3:3   3:3 0 2 3 11:21 2
6. FrankreichFrankreich Frankreich 2:5 1:8 1:3 0:1 3:3   0 1 4 7:20 1

Finalrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischenrunde
Österreich Belgien 7 : 4
Deutschland Tschechien 3 : 4
1. Halbfinale
Schweiz Österreich 2 : 4
2. Halbfinale
Schweiz Tschechien 2 : 0
FINALE
Österreich Schweiz 4 : 1
Endstand
Rang Land Spieler Spieler
1. OsterreichÖsterreich Österreich Patrick Schnetzer Markus Bröll
2. SchweizSchweiz Schweiz Roman Schneider Dominik Planzer
3. TschechienTschechien Tschechien Pavel Smid Petr Skotak
4. DeutschlandDeutschland Deutschland Uwe Berner Matthias König
5. BelgienBelgien Belgien Christoph Baudu Peter Martens
6. FrankreichFrankreich Frankreich Quentin Seyfried Benjamin Meyer

Auf-Abstiegsspiel Gruppe A/B[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frankreich konnte den Ligaerhalt erfolgreich verteidigen.

FrankreichFrankreich FrankreichSpanienSpanien Spanien 3 : 2

Gruppe B[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rang Land Spieler Spieler
1. SpanienSpanien Spanien Florencio Monge Marcel Chaves
2. JapanJapan Japan Yosuke Murakami Koji Okajima
3. UngarnUngarn Ungarn Tamas Aremdas Vilmos Toma
4. MalaysiaMalaysia Malaysia Dahalan Mohamad Zikri Muhammad Khairulazhar Ahmad Tajuddin
5. HongkongHongkong Hongkong Wing Tai Ho Chun Hin Kwan
6. KanadaKanada Kanada Jean Saucier Benoit Fish
7. SlowakeiSlowakei Slowakei Szilard Kiss Robert Jakab

Kunstradfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es wurden Wettkämpfe im 1er-, 2er- und 4er-Kunstradfahren der Damen, im 1er-Kunstradfahren der Herren und 2er-Kunstradfahren in einer offenen Klasse durchgeführt.

Modus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jeder Teilnehmer bzw. jedes Team hatte eine Kür zu fahren. Diese dauerte maximal fünf Minuten und beinhaltete bei den Einzelstartern maximal 30 und bei den Teams maximal 25 verschiedene Elemente mit je einer gewissen Schwierigkeitsstufe, die mit der Grundpunktzahl addiert als Basis für die Bewertung dienten (eingereichte Punkte). Das Endresultat ergab sich nach Abzug der Fehlerpunkte (ausgefahrene Punkte).

Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insgesamt nahmen am Wettkampf 21 Athletinnen aus 13 Nationen teil.

Medaillengewinner
Rang Land Fahrerin einger. ausgef.
1. DeutschlandDeutschland Deutschland Corinna Biethan 187.90 178.02
2. OsterreichÖsterreich Österreich Adriana Mathis 178.50 170.93
3. SlowakeiSlowakei Slowakei Nicole Frýbortová 174.80 164.97

Zweier[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insgesamt nahmen am Wettkampf 10 Teams aus acht Nationen teil.

Medaillengewinner
Rang Land Fahrerin 1 Fahrerin 2 einger. ausgef.
1. DeutschlandDeutschland Deutschland Katrin Schultheis Sandra Sprinkmeier 165.30 160.92
2. DeutschlandDeutschland Deutschland Katharina Wurster Jasmin Soika 163.60 156.57
3. SchweizSchweiz Schweiz Bettina Weber Anja Weber 130.00 114.95

4er-Team[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Teilnehmerfeld bestand aus fünf Teams.

Medaillengewinner
Rang Land Fahrerinnen einger. ausgef.
1. SchweizSchweiz Schweiz Céline Burlet
Melanie Schmid
Jennifer Schmid
Flavia Zuber
232.70 211.53
2. DeutschlandDeutschland Deutschland Anja Fahrion
Nelly Ludwig
Sandra Möbus
Janina Raisch
230.00 206.12
3. OsterreichÖsterreich Österreich Marion Müller
Julia Wetzel
Alice Stampach
Anna Pircher
177.70 156.38

Herren Einer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insgesamt nahmen am Wettkampf 24 Athleten aus 15 Nationen teil.

Medaillengewinner
Rang Land Fahrer einger. ausgef.
1. DeutschlandDeutschland Deutschland Michael Niedermeier 210.50 202.55
2. DeutschlandDeutschland Deutschland Simon Puls 201.60 187.51
3. HongkongHongkong Hongkong Wong Chin To 183.30 170.96

Mixed Zweier[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es nahmen insgesamt 14 Duos aus 9 Nationen teil.

Medaillengewinner
Rang Land Fahrer 1 Fahrer 2 einger. ausgef.
1. DeutschlandDeutschland Deutschland Andre Bugner Benedikt Bugner 165.20 162.57
2. OsterreichÖsterreich Österreich Fabian Allgäuer Adriana Mathis 154.20 138.87
3. DeutschlandDeutschland Deutschland Michael Rauch Melissa Breitenbach 144.10 133.22

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]