Hans Gerhard Evers

Hans Gerhard Evers (* 19. März 1900 in Lübeck; † 8. April 1993 in Hofgeismar[1]) war ein deutscher Kunsthistoriker und Hochschullehrer.
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Evers war das jüngste von drei Kindern des Pastors und ab 1919 Seniors der Evangelisch-Lutherischen Kirche im Lübeckischen Staate Johannes Evers (1859–1945) und seiner Frau Anna Evers, geb. Plitt (1874–1906).[2]
Bis zum Abitur 1917 besuchte Evers das Humanistische Gymnasium Katharineum zu Lübeck.[2]
Akademische Laufbahn bis 1939
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Evers studierte Deutsch, Geschichte und Turnen an der Georg-August-Universität Göttingen und der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und legte 1923 in Berlin das Staatsexamen für das höhere Lehrfach ab.[3][4] Während seines Studiums in Göttingen wurde er 1918 Mitglied der Schwarzburgbund-Verbindung Burschenschaft Germania.[5] Im Nebenfach studierte Evers später auch Kunstgeschichte bei Georg Vitzthum von Eckstädt und klassische Archäologie bei Ludwig Curtius.[2] Prägend war der Kontakt mit dem Kreis von gelehrten Intellektuellen um Marianne Weber und Alfred Weber in Heidelberg. Mit dem Archäologen Ludwig Curtius, dem Ägyptologen Hermann Ranke und dem Dichter und Literaturwissenschaftler Friedrich Gundolf aus dem Stefan-George-Kreis stand er in intensiven Gedankenaustausch.[6][7] 1924 promovierte Evers mit einer unveröffentlicht gebliebenen Arbeit zu Winkelmann und Lessing im Kampf um die Erziehung zur Kunst.[4][8]
1924/1925 war Evers Assistent am kunsthistorischen Seminar der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg bei Carl Neumann.[4] Ein amerikanisches Arbeits- und Reise-Stipendium für ägyptologische Studien ermöglichte ihm im Winter 1925/1926 einen sechsmonatigen Studienaufenthalt in Ägypten.[4] Anschließend arbeitete er am ägyptologischen Institut bei Hermann Ranke in Heidelberg.[4] Als Ergebnis erschien 1929 Staat aus dem Stein über die ägyptische Plastik des Mittleren Reichs.[9][4] Ab 1928 war Evers Assistent am Lehrstuhl von Wilhelm Pinder an der Ludwig-Maximilians-Universität München.[4] Dort habilitierte er sich 1932 mit einer Arbeit über die Breitrichtung der Basilika, die später Teil seiner Publikation Tod, Macht und Raum als Bereiche der Architektur wurde,[10][4] und lehrte dort von 1933 bis 1939 als Privatdozent.[6][4]
Nationalsozialismus, Wehrmacht und militärischer Kunstschutz im zweiten Weltkrieg
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1937 wurde Evers, dessen Ehefrau als „Halbjüdin“ stigmatisiert wurde,[6] von seinem Dekan Walther Wüst vor die Alternative gestellt, sich von dieser zu trennen oder den Hochschuldienst aufzugeben.[11] In der Folge erging im Februar 1938 ein Erlass zum Entzug seiner Lehrerlaubnis nach § 18 Reichshabilitationsordnung. Dieser wurde jedoch nicht ausgehändigt und 1939 zurückgezogen, da die Ehe inzwischen geschieden wurde.[12] Im selben Jahr trat Evers der Sturmabteilung (SA) und dem Nationalsozialistischen Deutschen Dozentenbund bei.[6][4] Mitglied der NSDAP war er nicht.[13] Daraufhin wurde Evers zum „Dozenten neuer Ordnung“[11][14] und 1942 zum außerordentlichen Professor unter dem Ordinarius Hans Jantzen ernannt.[6]
Am 9. August 1939 wurde Evers als Wehrpflichtiger zum Militärdienst in einer Truppenentgiftungseinheit eingezogen. Er diente an der Ostfront zunächst als einfacher Soldat, wurde am 1. November 1939 zum Gefreiten und am 30. April 1940 zum Unteroffizier befördert.[15] 1940 wurde Evers zum Dienst beim Kunstschutz der Wehrmacht beim Oberkommando des Heeres-Generalquartiermeister mit Sitz in Paris abkommandiert, wo er an der fotografischen Dokumentation von Kunstdenkmälern mitwirkte.[4] Auf Betreiben von Franz Graf Wolf-Metternich sowie von Walter Delius wurde Evers im Winter 1940/1941 sowie im Winter 1941/1942 an die Feldkommandantur Antwerpen abkommandiert,[16][17][4] um im Auftrag des Oberkommandos der Wehrmacht[18][19] eine Monographie zu Peter Paul Rubens zum Abschluss und zum Druck zu bringen.[20] Der Kölner Kunsthistoriker Wolfgang Krönig, der als Kriegsverwaltungsrat Referent beim militärischen Kunstschutz für das besetzte Belgien und Nordfrankreich mit Sitz in Brüssel und außerdem stellvertretender Direktor des Deutschen Wissenschaftlichen Instituts in Brüssel (DIWI) war, sorgte dafür, dass Evers an dieses Institut geholt wurde, „um dort in Ruhe seine Rubensarbeiten abschließen zu können“.[21] Der Direktor dieses Instituts in Brüssel, Walter Mönch, berichtet dagegen, dass Evers, den er als „originellen Kopf“ und „eigensinnigen Gelehrten“ bezeichnete, sich für die Rubensforschung überwiegend in Antwerpen aufhielt.[22]
Am 12. November 1943 wurde Evers nach der Besetzung Italiens zum Militärverwaltungsrat befördert und zum Leiter der Abteilung Kunst-, Bibliotheks- und Archivschutz in Italien sowie zum Leiter des Stabes Rom und Mittelitalien des Kunstschutzes ernannt.[15][23] Als Leiter dieser Abteilung wurde er im Februar 1944 mit dem deutschen Rückzug aus Mittelitalien durch den Archäologen und SS-Standartenführer Alexander Langsdorff abgelöst und stattdessen von Mai bis Juli 1944 in dem zur Abteilung Kunst-, Archiv- und Bibliotheksschutz beim Chef der Militärverwaltung umbenannten militärischen Kunstschutz in Verona sowie anschließend bis April 1945 als Leiter des Stabes Mailand eingesetzt.[24][16][25] Zusammenfassend stellt der Kunsthistoriker Christian Fuhrmeister fest, dass in der Zeit, in der „Evers die Arbeit des Kunstschutzes zu verantworten hatte“, die „deutsch-italienische Zusammenarbeit beim Kulturgüterschutz“ „als weitestgehend erfolgreich bezeichnet werden muss.“ Insbesondere betont er, dass „keine Diebstähle, Beraubungen oder Beschlagnahmen durch den Kunstschutz“ dokumentiert sind.[23] Und die italienische Kunsthistorikerin Cecilia Ghibaudi berichtet, dass italienische Denkmalschützer (Soprintendenti) Evers in Stellungnahmen nach Kriegsende übereinstimmend als Wissenschaftler würdigten, „der den Schutz der italienischen Kunstdenkmäler politischen und militärischen Motiven voranstellte“.[17]
Fortsetzung der akademischen Karriere ab 1948
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im September 1945 wurde Evers aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft entlassen.[26][4] Danach zunächst aus dem bayerischen Staatsdienst entlassen,[6] wurde Evers nach einer Zeit des Berufsverbots im Rahmen der Entnazifizierung als entlastet eingestuft.[4] 1948 kehrte er als außerplanmäßiger Professor an die Universität München zurück.[6][4] Ab 1949 unterrichtete er in Vertretung des plötzlich verstorbenen Oskar Schürer als Lehrbeauftragter für Kunstgeschichte in der Fakultät für Architektur der Technischen Hochschule Darmstadt. Im April 1950 wurde er dort auf den Lehrstuhl für Kunstgeschichte berufen, den er bis zu seiner Emeritierung 1968 innehatte. Der Kunsthistoriker Josef Adolf Schmoll genannt Eisenwerth vermutete 1998, dass er als „vielleicht einziger Lehrstuhlinhaber seiner Zeit Vorlesungen über den Gesamtzeitraum von der Steinzeit über die Antike und das Mittelalter, über Renaissance und Barock bis zur Kunst der Gegenwart“ hielt, und wundert sich nicht, „dass seine Universalität von manchen Fachkollegen mitunter verkannt wurde, weil er nicht die ausgetretenen Wege der traditionellen Kunsthistorie ging.“[27] Vom Wintersemester 1955/1956 bis zum Sommersemester 1957 war Evers Dekan der Fakultät für Architektur.[4] In den 1950er Jahren übernahm Evers zudem kunsthistorische Lehrveranstaltungen an der Werkkunstschule Darmstadt.[4]
Familiäres
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Evers hatte zwei Kinder aus einer ersten und vier Kinder aus einer zweiten Ehe. Der Sozialwissenschaftler Tilman Evers war sein Sohn.[22][7]
Beigesetzt ist Evers auf dem Bergfriedhof in Heidelberg.
Werk
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Publikationen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Themen von Evers’ Publikationen reichen von der Skulptur der alten Ägypter über den griechischen Tempel, die frühchristliche Basilika, flämische Malerei, bis zu moderner Kunst und Fotografie.[6]
Evers’ Dissertation Studien zu Winckelmanns Stil von 1924 gilt, wie der Winckelmannforscher Arthur Schulz 1957 festhält, neben Stilmerkmalen, Spracheigentümlichkeiten und ästhetischen Anschauungen Johann Joachim Winckelmanns vor allem deren Vergleich mit Überlegungen Gotthold Ephraim Lessings und Johann Gottfried Herders.[28]
Evers’ zweibändige Publikation zur ägyptischen Plastik des Mittleren Reichs von 1929 hebt sich, wie 2011 die Ägyptologin Alexandra Verbovsek betonte, von der bis dahin eher deskriptiven Ägyptologie durch eine „besondere Dichte formanalytischer und stilkritischer Hinweise“ und „größere methodische Gründlichkeit“ ab.[29][30] Edna R. Russmann bedauert 2003, dass Evers' Ansatz eines „systematisches Studiums der Kunst“ trotz großer Verbreitung dieser Publikation zu wenig Nachahmung in der Ägyptologie gefunden hat,[31] und der Ägyptologe Alessio Delli Castelli würdigt das Werk noch 2025 wegen des dort herausgearbeiteten Zusammenhangs zwischen der Entstehung von Staat und Monumenten als Materialisierungen des Staates und Orten der Geschichtsschreibung sowie wegen der erstmaligen systematischen Analyse des Stils ikonographischer Elemente als Datierungskriterium als immer noch obligatorischen Bezugspunkt der Ägyptologie.[32]
In seinem Sammelband Tod, Macht und Raum als Bereiche der Architektur von 1939[33] untersucht Evers, inwiefern die Ordnung von Architektur den Fortbestand einer Gemeinschaft von Menschen konstituiert und kommt dabei, wie die Kunsthistorikerin Christiane Fork 2007 festhielt, dem Kunstgeschichtsbild des Nationalsozialismus teilweise besonders nahe.[6] Der Kunsthistoriker Christian Fuhrmeister versteht Formulierungen von Evers dagegen als „Ausdruck der Überzeugung [...], dass Macht- und Herrschaftsverhältnisse stets eine essentielle Rolle bei Entstehung von Kunst [...] spielen, die politische Dimension also vom Kunsthistoriker immer mitgedacht werden muss“.[23] 2010 wurde das Buch in die Hauptwerke der Kunstgeschichtsschreibung aufgenommen und vom Herausgeber, dem Kunsthistoriker Paul von Naredi-Rainer besprochen. Naredi-Rainer betont die „ungewöhnlichen Beobachtungen, originellen Fragestellungen und über die Fachgrenzen hinausgehenden Verknüpfungen“ mit denen Evers „als einer der ersten Kunsthistoriker des 20. Jahrhunderts“ der Architektur den „Sitz im Leben“ zurückgegeben habe.[34] Auch Panagloss.de listet das Werk in der Chronik zur Geschichte der Kunstgeschichte.[35] Trotz der „enormen zeitlichen Spannweite von der Spätantike bis in das frühe 20. Jahrhundert“[36] erwähnt Evers die nationalsozialistischen Monumentalarchitektur und ihre Machtsymbolik in dem Buch überhaupt nicht, obwohl das bei dem Titel hätte nahe liegen können.
Zu Rubens veröffentlichte Evers 1942 eine Monografie,[20] in der, wie der Kunsthistoriker Hans-Joachim Raupp 2001 zusammenfasste, „germanische Mythen und die Blut-und-Boden-Ideologemen des Dritten Reiches eine für den heutigen Leser teils groteske, teils verstörende Rolle“ spielen,[37][19] und 1943 einen Sammelband mit einzelnen Forschungsbeiträgen.[38] Der Kunsthistoriker und Rubenskenner Emil Kieser würdigte 1950 den Umfang der Arbeit und das Quellensstudium und erwähnt besonders, dass der zweite Band mit einer „Zeittafel“ beginnt, „für welche jeder Rubensforscher dem Verfasser Dank wissen wird“.[39] Und Otto von Simson hielt 1996 die beiden Bänder wegen der „ausgebreiteten archivarischen Kenntnisse“ für „noch immer wertvoll“.[40] Im Lauf seines Lebens veröffentlichte Evers noch zwei wissenschaftliche Aufsätze[41][42] sowie zahlreiche weitere Texte zu Rubens.
1938 verfasste Evers unter Nutzung wenig später im Krieg verbrannter Archivalien einen ausführlichen Beitrag zu Schlossbauten von Ludwig II. von Bayern,[43] dem er eine 1989 von Josef Adolf Schmoll genannt Eisenwerth finalisierte und herausgegebene umfassende Monografie widmete.[44] Bernd Mohnhaupt bezeichnet dieses Buch in Arthistoricum.net als „die zentrale Ludwig-Monografie“.[45] Mit seinem in fünf Sprachen übersetztem Band Vom Historismus zum Funktionalismus von 1967 trug Evers, wie Christiane Fork 2007 hervorhob, wesentlich zur Anerkennung von Historismus und Ingenieurskunst als Sachgebieten der Kunstgeschichte bei.[46][6] Über die Architektur des 20. Jahrhunderts in Hessen verfasste er 1969 nach seiner Emeritierung einen umfangreichen Bildband.[47] Texte zu Henry Moore aus einem unvollendet und unveröffentlicht gebliebenen Manuskript wurden wegen der „kongenialen Schau von Evers auf Moore“ und der „besonderen Gedankentiefe“ sowie des „persönlichen Engagements im Ausdeuten der Formenwelt Moores und seiner kosmischen Bezüge“ (Josef Adolf Schmoll gen. Eisenwerth) posthum in den Ausstellungskatalog zur Wiener Retrospektive zum 100. Geburtstag Henry Moores 1998 aufgenommen.[48][49]
Evers publizierte auch zu Fotografie, die er auch als eigenständige neue Kunstform interpretierte.[26]
Fotografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Wo immer möglich fotografierte Evers seine Forschungsgegenstände selbst und verdeutlichte oft schon durch die Wahl des Blickwinkels und durch Detailaufnahmen seine besondere Sichtweise und Interpretation.[4][26] Der Kunsthistoriker und Fotograf Rolf Sachsse charakterisierte Evers’ Architekturfotografie als „Abbreviaturen und Extrakte der von ihm gesehenen Bauten“, deren Tektonik, Volumenabfolge und Ornamentik er jeweils so vereinzelt habe, dass sie einen Hinweis auf das Ganze eines Bauwerks gebe, ohne es in seiner Gesamtheit zu zeigen. In den 1930er Jahren war Evers mehrfach als Fotograf für Richard Hamann und Foto-Marburg tätig.[50] Sein fotografischer Nachlass befindet sich überwiegend im Kunstgeschichtlichen Institut der Technischen Universität Darmstadt und ist im Bildarchiv Foto Marburg und im Department of Art History der New York University zu finden.[4][26] Als Lehrstuhlinhaber an der Technischen Hochschule Darmstadt baute Evers zu Lehrzwecken eine Glasdiasammlung mit ca. 60.000 Dias im Format 6 × 9 cm auf. Ein erheblicher Teil sind Evers’ eigene Fotografien. „Die Sammlung ist sowohl aus wissenschaftsgeschichtlicher als auch aus medienhistorischer, fototheoretischer und kulturpolitischer Perspektive von großem Wert“ und wird in einem mehrjährigen „Glasdiaprojekt“ derzeit „wissenschaftlich erschlossen, digitalisiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht“.[51]
Öffentliches Wirken
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Kulturleben Darmstadts nahm Evers eine Scharnierfunktion zwischen Hochschule, Stadt, Kulturszene und Öffentlichkeit ein. Er gehörte zu den Mitinitiatoren der Darmstädter Gespräche, organisierte aus Anlass eines allgemeinen „Unbehagens an der modernen Kunst“ das erste Gespräch Das Menschenbild in unserer Zeit 1950, das die moderne Kunst in Deutschland rehabilitieren sollte, beteiligte sich an dessen inhaltlicher Ausrichtung und leitete es. Bis 1975 gehörte er zum Ständigen Komitee der Darmstädter Gespräche, übernahm auch bei zwei weiteren Gesprächen die Gesprächsleitung und gab die Tagungsakten heraus.[3][52][53] In engem Zusammenhang damit setzte sich Evers für zahlreiche Ausstellungen in Darmstadt ein[6][3] wie etwa für die große Darmstädter Kunstausstellung Zeugnisse der Angst in der modernen Kunst (1963).[54][55] Wie die Kunsthistorikerin Lisa Beißwanger zusammenfassend feststellt, war es Ziel der Darmstädter Gespräche, nach Ende des Dritten Reichs eine intellektuelle Streitkultur wiederherzustellen und zum geistigen Wiederaufbau von Stadt und Nation beizutragen. Evers habe dabei Ideologiefreiheit gefordert und eine konsensliberale Geisteshaltung vertreten. Da die jüngste Vergangenheit dort allerdings nicht angesprochen worden sei, sei Evers’ Pochen auf Sachlichkeit und Ideologiefreiheit während des Gesprächs nicht nur einem wissenschaftlichen Neutralitätsethos geschuldet gewesen, sondern auch einem politisch konnotierten Moment des Verdrängens.[3]
Evers nahm auch am kulturpolitischen Vereinsleben in Darmstadt aktiven Anteil: Er war u. a. Mitglied der „Förderer der Darmstädter Künstlerkolonie“, Gründungsmitglied und 2. Vorsitzender der „Freunde des Hessischen Landesmuseums“ sowie Mitglied in der städtischen Kunstankaufskommission.[3] Ab 1963 war Evers neben Günter Busch, Klaus Lankheit, Josef Adolf Schmoll genannt Eisenwerth und Stephan Waetzoldt als Mitglied der Kerngruppe des Arbeitskreises für Kunst- und Architekturgeschichte am Aufbau der Fritz Thyssen Stiftung beteiligt.[56]
Auszeichnungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Johann-Heinrich-Merck-Ehrung der Stadt Darmstadt (1960)[57]
- Silberne Verdienstplakette der Stadt Darmstadt (1965)[58]
Veröffentlichungen (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Eine Bibliografie von Evers' Schriften bis 1968 findet sich in: Josef Adolf Schmoll genannt Eisenwerth (Hrsg.): Beiträge. Für Hans Gerhard Evers anlässlich der Emeritierung im Jahre 1968 (= Darmstädter Schriften. Band 22), Justus von Liebig Verlag, Darmstadt, 1968, S. 101–106. Weitere Bibliographien siehe unten in den Weblinks.
Buchpublikationen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Staat aus dem Stein. Denkmäler, Geschichte und Bedeutung der ägyptischen Plastik während des Mittleren Reichs. 2 Bände. F. Bruckmann, München 1929. (Digitalisat und Hinweise zur Edition im Hans Gerhard Evers Familienarchiv).
- Tod, Macht und Raum als Bereiche der Architektur. Neuer Filser-Verlag, München 1939. 2., verbesserte und um zahlreiche Abbildungen erweiterte Auflage, Wilhelm Fink Verlag, München 1970. (Inhaltsverzeichnis, Digitalisat der 2. Aufl., und Hinweise zur Edition im Hans Gerhard Evers Familienarchiv).
- Peter Paul Rubens. F. Bruckmann, München 1942. (Flämische Ausgabe, übersetzt von Karel Ruyssinck, bei De Sikkel, Antwerpen 1946). (Digitalisat und Hinweise zur Edition im Hans Gerhard Evers Familienarchiv).
- Rubens und sein Werk. Neue Forschungen. De Lage Landen, Brüssel 1943.[59] (Digitalisat und Hinweise zur Edition im Hans Gerhard Evers Familienarchiv).
- Das Menschenbild in unserer Zeit. Hrsg. im Auftrag des Magistrats der Stadt Darmstadt und des Komitees Darmstädter Gespräch 1950 von H. G. Evers. Neue Darmstädter Verlagsanstalt, Darmstadt 1951. (Digitalisat und Hinweise zu Tagung und Edition im Hans Gerhard Evers Familienarchiv).
- Vom Historismus zum Funktionalismus. Holle Verlag, Baden-Baden 1967. (1980, ISBN 3-87355-121-7) (Kunst der Welt. Ihre geschichtlichen, soziologischen und religiösen Grundlagen. Die Kulturen des Abendlandes). (Digitalisat und Hinweise zur Edition im Hans Gerhard Evers Familienarchiv).
- Kunst des 20. Jahrhunderts in Hessen. Bd. III: Architektur. Peters Verlag, Hanau 1969.
- Dürer bei Memling. Wilhelm Fink Verlag, München 1972. (Digitalisat des Inhaltsverzeichnisses im Hans Gerhard Evers Familienarchiv).
- Schriften. Wichtige Aufsätze aus verschiedenen Lebensperioden, nachgedruckt zu Ehren des 75. Geburtstages. Technische Hochschule Darmstadt, 1975. (Digitalisat und Hinweise zur Edition im Hans Gerhard Evers Familienarchiv).
- Ludwig II. von Bayern, Theaterfürst, König, Bauherr. Herausgegeben von Josef Adolf Schmoll genannt Eisenwerth und besorgt von Klaus Eggert. Hirmer Verlag, München 1986. (Digitalisat und Hinweise zur Edition im Hans Gerhard Evers Familienarchiv).
Andere Publikationen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ägyptologie/Archäologie/Sinologie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Zu den Konstantinsbauten am Heiligen Grabe in Jerusalem. In: Zeitschrift für ägyptische Sprache. 75, 1939, S. 53–60. (Nachdruck in Schriften, 1975, Digitalisat im Hans Gerhard Evers Familienarchiv).
- Der griechische Tempel, vorher und nachher. In: Das Werk des Künstlers. Studien zur Ikonographie und Formgeschichte. Hubert Sehrade zum 60. Geburtstag dargebracht von Kollegen und Schülern. Stuttgart 1960, S. 1–35. (Nachdruck in Schriften, 1975, Digitalisat im Hans Gerhard Evers Familienarchiv)
- mit Rolf Romero: Rotes und weißes Kloster bei Sohag. Probleme der Rekonstruktion. In: Klaus Wessel (Hrsg.): Christentum am Nil. Aurel Bongen, Recklinghausen 1964, S. 175–199 (Internationale Arbeitstagung zur Ausstellung „Koptische Kunst“, Essen, Villa Hügel, 23.–25. Juli 1963). (Veröffentlichung zu einer bauhistorischen Exkursion mit Architekturstudenten zu koptischen Klöstern in Ägypten. Digitalisat bei Deutsche Digitale Bibliothek)
- Carl Hentze. In: Carl Hentze. Das Werk des Gelehrten und Künstlers. Ausstellungskatalog Kunsthalle Darmstadt, 3. Febr. – 10. März 1968. (Nachdruck in Schriften, 1975, Digitalisat im Hans Gerhard Evers Familienarchiv).
- Sehnsucht nach Ägypten. Festschrift Wolfgang Krönig. In: Aachener Kunstblätter. 41, Verlag L. Schwann, Düsseldorf 1971, S. 7–18. (Nachdruck in Schriften, 1975, Digitalisat im Hans Gerhard Evers Familienarchiv).
Mittelalter
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Die acht Seiten der spätgotischen Skulptur. In: Variae Formae. Festschrift F. Gerke. 1962, S. 149–162. (Nachdruck in Schriften, 1975, Digitalisat im Hans Gerhard Evers Familienarchiv).
- Entstehung des Würfelkapitells. In: Festschrift Karl Oettinger zum 60. Geburtstag am 4. 3 1966. Universitätsbund Erlangen-Nürnberg e. V., Erlangen 1967, S. 71–92. (Nachdruck in Schriften, 1975, Digitalisat im Hans Gerhard Evers Familienarchiv).
Renaissance/Barock
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- De Weg geudgd door de blijde Inkomsten langs de Straten te Antwerpen. In: Irmengard v. Roeder-Baumbach: Versieringen bij blijde Inkomsten. Antwerpen 1943, S. 117–175.
- Die Engelsbrücke in Rom von G. Lorenzo Bernini. Gebr. Mann, Berlin 1948. (= Kunstbrief. Nr. 53) (Nachdruck in Schriften, 1975, Digitalisat im Hans Gerhard Evers Familienarchiv).
- Zur 'Scala Regia' des Vatikan. In: Rendiconti della Pontificia Accademia di Archeologia. 39, 1966/67, S. 189–215. (Nachdruck in Schriften, 1975, Digitalisat im Hans Gerhard Evers Familienarchiv).
- Einführung zu: Wendel Dietterlin, Architectura. Reprografischer Nachdruck der Ausgabe Nürnberg 1598 aus der Landes- und Hochschulbibliothek Darmstadt. Wiss. Buchgesellschaft, Darmstadt 1965. (Nachdruck in Schriften, 1975, Digitalisat im Hans Gerhard Evers Familienarchiv).
Peter Paul Rubens
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Zu einem Blatt mit Zeichnungen von Rubens im Berliner Kupferstichkabinett. In: Pantheon. 19, 1961, S. 93–97 und 136–140. (Nachdruck in Schriften, 1975, Digitalisat im Hans Gerhard Evers Familienarchiv).
- Selbstbildnisse von Rubens; Rubens als Bürger. In: Peter Paul Rubens. Ausstellungskatalog Siegen, 28. Juni – 19. Juli 1967, S. 8–47.
19. Jahrhundert/Historismus
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Historismus. In: Ludwig Grote (Red.): Historismus und Bildende Kunst. Vorträge und Diskussion im Oktober 1963 in München und Schloß Anif (= Studien zur Kunst des 19. Jahrhunderts. Band 1), Prestel, München 1965, S. 25–42. (Nachdruck in Schriften, 1975, Digitalisat im Hans Gerhard Evers Familienarchiv).
- Plastik des 19. Jahrhunderts. In: Rudolf Zeitler: Propyläen Kunstgeschichte. Band 11, Propyläen Verlag, Frankfurt am Main / Berlin / Wien 1966, S. 153–169, Tafeln 312–357.
- Kann die historistische Kirchenbaukunst des 19. Jahrhunderts als Trivialkunst verstanden werden? In: Triviale Zonen in der religiösen Kunst des 19. Jahrhunderts. Klostermann, Frankfurt am Main 1971, S. 179–198 (= Studien zur Philosophie und Literatur des neunzehnten Jahrhunderts. Band. 15).
- Die bayerischen Königsschlösser. In: Renate Wagner-Rieger, Walter Krause (Hrsg.): Historismus und Schlossbau (= Studien zur Kunst des 19. Jahrhunderts. Band 28). Prestel, München 1975, S. 119–128 (Digitalisat im Hans Gerhard Evers Familienarchiv).
- Gedanken zur Neubewertung der Architektur des 19. Jahrhunderts. In: Hilda Lietzmann (Zusammenstellung): Bibliographie zur Kunstgeschichte des 19. Jahrhunderts (= Studien zur Kunst des 19. Jahrhunderts. Band 4). Prestel, München 1968, S. 41–46.
- Brücken. In: Ludwig Grote (Hrsg.): Die deutsche Stadt im 19. Jahrhundert. Stadtplanung und Baugestaltung im industriellen Zeitalter (= Studien zur Kunst des neunzehnten Jahrhunderts. Band 24). Prestel, München 1974, S. 247–256, ISBN 3-7913-0051-2.
20. Jahrhundert
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Zu der Ausstellung Francis Bacon in der Kunsthalle Mannheim. In: Mannheimer Hefte. 1962, Nr. 3, S. 8–15 (Nachdruck in Schriften, 1975, Digitalisat im Hans Gerhard Evers Familienarchiv).
- Zeugnisse der Angst in der modernen Kunst. Katalog zur Ausstellung zum 8. Darmstädter Gespräch auf der Mathildenhöhe Darmstadt vom 29. Juni bis 1. September 1963 (Herausgeber sowie „Vorwort und Nachwort“, Digitalisat im Hans Gerhard Evers Familienarchiv).
- Gedanken zur Kunst Henry Moores. In: Wilfried Seipel (Hrsg.): Henry Moore 1898–1986, Eine Retrospektive zum 100. Geburtstag. Ausstellungskatalog des Kunsthistorischen Museums Wien. Wien 1998, ISBN 3-900-325-83-3, S. 55–76 (posthum erschienen, Digitalisat im Hans Gerhard Evers Familienarchiv).
Fotografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Über Architektur-Fotografie. Perutz-Mitteilungen, München, Jahrgang 1933, Heft Nr. 2, S. 54–59. (Nachdruck in Schriften, 1975, Digitalisat im Hans Gerhard Evers Familienarchiv).
- Brief über die Architektur-Fotografie. In: Baukunst und Werkform. 7, 1954, H. 9, S. 522–548. (Nachdruck in Schriften, 1975, Digitalisat im Hans Gerhard Evers Familienarchiv).
- Einleitung zu: Otto Steinert (Hrsg.): Das deutsche Lichtbild 1964. Jahresschau. Strache, Stuttgart 1963 (Nachdruck in Schriften, 1975, Digitalisat im Hans Gerhard Evers Familienarchiv).
- Das menschliche Antlitz Europas. Vortrag zur Foto-Ausstellung, 1960. (Nachdruck in Schriften, 1975, Digitalisat im Hans Gerhard Evers Familienarchiv).
- Fotografie – Wirklichkeit – Bewußtsein. In: Bauwelt. 7/1976. (THEMA: Fotografie – Wirklichkeit – Bewußtheit, 1976), (Nachdruck in Schriften, 1975, Digitalisat im Hans Gerhard Evers Familienarchiv.)
Sonstiges
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Studien zu Winckelmanns Stil. Maschinenschriftliche Dissertation, unveröffentlicht, Göttingen 1924 (Die Disputationsthesen in: Studien zu Winkelmanns Stil. In: Jahrbuch der Philosophischen Fakultät der Georg August-Universität zu Göttingen. 1924, S. 20. – Digitalisat der Disputationsthesen im Internet Archive).
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Josef Adolf Schmoll genannt Eisenwerth: Einzelgänger und Querdenker, Von Stonehenge bis zum Königtum Ludwig II: Eine Erinnerung an den Kunsthistoriker Hans Gerhard Evers. (Anlässlich des Todes.). In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 22. April 1993 (Familienarchiv Hans Gerhard Evers [PDF; abgerufen am 2. April 2026]).
- Josef Adolf Schmoll genannt Eisenwerth, im Auftrag des Magistrats der Stadt Darmstadt (Hrsg.): Beiträge – Für Hans Gerhard Evers (= Darmstädter Schriften. Band 22). Justus von Liebig, Darmstadt 1968.
- Walter Mönch: Aus meinem Leben. Erfahrungen. Gestalten. Betrachtungen. Elztal-Dallau 1981, ISBN 978-3-88260-006-3, S. 102 f.
- Christiane Fork: Evers, Hans Gerhard. In: Peter Betthausen u. a. (Hrsg.): Metzler-Kunsthistoriker-Lexikon. Zweihundert Porträts deutschsprachiger Autoren aus vier Jahrhunderten. 2. aktualisierte und erweiterte Auflage. J. B. Metzler, Stuttgart/Weimar 2007, ISBN 978-3-476-02183-0, S. 84–86 (bei Springe Nature Link [PDF]).
- John-Paul Stonard: Fault Lines. Art in Germany 1945-55. Ridinghouse Press, London 2007 (englisch, Das Buch ist die Druckversion der Dissertation Art and National Reconstruction in Germany. University of London, London 2004, S. 233 f. Es enthält im Anhang eine Seite mit einer Biografie von Evers, die den deutschen Biografien entspricht. Im Text nimmt das Buch an mehreren Stellen Bezug auf das „1. Darmstädter Gespräch“ unter der Leitung von Evers, sowie den von ihm herausgegebenen Tagungsband).
- Christian Fuhrmeister: Optionen, Kompromisse und Karrieren. Überlegungen zu den Münchener Privatdozenten Hans Gerhard Evers, Harald Keller und Oskar Schürer. In: Nikola Doll, Christian Fuhrmeister, Michael H. Sprenger (Hrsg.): Kunstgeschichte im Nationalsozialismus. Beiträge zur Geschichte einer Wissenschaft zwischen 1930 und 1950. VDG, Weimar 2005, ISBN 3-89739-481-2, S. 219–242.
- Friedrich Wilhelm Knieß: Evers, Hans Gerhard. In: Historischer Verein für Hessen im Auftrag der Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.): Stadtlexikon Darmstadt. Theiss, Stuttgart 2006, ISBN 3-8062-1930-3 (darmstadt-stadtlexikon.de [abgerufen am 2. April 2026]).
- Daniela Bohde: Kulturhistorische und ikonographische Ansätze in der Kunstgeschichte im Nationalsozialismus. In: Olaf Peters, Ruth Heftrig, Barbara Schellewald (Hrsg.): Kunstgeschichte im „Dritten Reich“. Theorien, Methoden, Praktiken (= Schriften zur modernen Kunsthistoriographie. Band 1). De Gruyter, Berlin/Boston 2008, ISBN 978-3-05-006215-0, S. 189–204.
- Christian Fuhrmeister, Johannes Griebel, Stephan Klingen, Ralf Peters (Hrsg.): Kunsthistoriker im Krieg, Deutscher Militärischer Kunstschutz in Italien 1943–1945. Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2012, ISBN 978-3-412-20804-2.
- Cecilia Ghibaudi: Pinacoteca di Brera, Mailand 1943-1945 – Die Schutzmaßnahmen der Soprintendenza alle Gallerie und ihr Verhältnis zum deutschen 'Kunstschutz'. In: Christian Fuhrmeister, Johannes Griebel, Stephan Klingen, Ralf Peters (Hrsg.): Kunsthistoriker im Krieg, Deutscher Militärischer Kunstschutz in Italien 1943–1945. Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2012, ISBN 978-3-412-20804-2, S. 129–152.
- Christian Fuhrmeister: Die Abteilung 'Kunstschutz' in Italien, Kunstgeschichte, Politik und Propaganda 1936-1963. Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2019, ISBN 978-3-412-22404-2.
- Lisa Beißwanger: Hans Gerhard Evers. In: Lisa Beißwanger, Alexandra Karentzos, Christiane Salge (Hrsg.): Zwischen Enklave und Vernetzung: Kunstgeschichte an der TU Darmstadt. arthistoricum.net, Heidelberg 2022, ISBN 978-3-9850102-0-2, S. 329–332 (uni-heidelberg.de).
- Lisa Beiswanger: Hans Gerhard Evers. In: TU-Darmstadt, 150 Jahre Kunstgeschichte, Personen. Abgerufen am 30. März 2026.
- Frederike Lausch: Hans Gerhard Evers’ fotografisches Sehen und sein Architekturverständnis – Sechs Glasdias aus der Sammlung des Fachgebiets Architektur- und Kunstgeschichte. In: Lisa Beißwanger, Alexandra Karentzos, Christiane Salge (Hrsg.): Zwischen Enklave und Vernetzung: Kunstgeschichte an der TU Darmstadt. arthistoricum.net, Heidelberg 2022, ISBN 978-3-9850102-0-2, S. 145–169 (uni-heidelberg.de).
- Flavio Altamura, Stefano Paolucci,: L'incendio delle navi di Nemi. Indagine su un cold case della Seconda guerra mondiale. Passamonti Editore, Grootaferrata 2023, ISBN 979-1-22103106-5 (italienisch, Das Buch klärt die Zerstörung der römischen Schiffe von Nemi, die zeitweise und fälschlich Evers angelastet wurde, durch fehlgeleitete amerikanische Granaten und rehabilitiert Evers vollständig). Verlaginfo
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Literatur von und über Hans Gerhard Evers im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek.
- Publikationen von Hans Gerhard Evers, Liste bei 150 Jahre Kunstgeschichte an der TU Darsmtadt.
- Publikationen von Hans Gerhard Evers, Liste im Hans Gerhard Evers – Familienarchiv. Download der Liste als PDF, Abruf 16. Mai 2026.
- Dokumentation zum 150-jährigen Jubiläum des Lehrstuhls für Kunstgeschichte an der TU Darmstadt.
- Evers, Hans Gerhard. Hessische Biografie. (Stand: 8. April 2023). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
- Eintrag im Dictionary of Art Historians.
- Familienarchiv Hans Gerhard Evers.
- Archief van Hans Gerhard Evers. 1920–1978. In: Rubenshuis. Bibliotheek.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Evers, Hans Gerhard. In: Deutsche Biographie. Abgerufen am 15. Mai 2025.
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- 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 Lisa Beißwanger: Hans Gerhard Evers. In: Lisa Beißwanger / Alexandra Karentzos / Christiane Salge (Hrsg.): Zwischen Enklave und Vernetzung. Kunstgeschichte an der TU Darmstadt. arthistoricum.net, Heidelberg 2022, ISBN 978-3-98501-020-2, S. 329–332. Abgerufen am 1. Mai 2025.
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- 1 2 Wehrpass Hans Gerhard. Hans Gerhard Evers Familienarchiv, abgerufen am 22. März 2026.
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- ↑ Josef Adolf Schmoll gen. Eisenwerth: Hans Gerhard Evers und Henry Moore. In: Wilfried Seipel (Hrsg.): Henry Moore 1898-1986, Eine Retrospektive zum 100. Geburtstag. Ausstellungskatalog des Kunsthistorischen Museums Wien. Wien 1998, ISBN 88-8118-364-1, S. 55–57 (Digitalisat im Hans Gerhard Evers Familienarchiv [PDF]).
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- ↑ Rudolf Krämer-Badoni, Hans Gerhard Evers [Hrsg.]: Darmstädter Gespräch, Mensch und Menschenbilder. Neue Darmstädter Verlagsanstalt, Darmstadt 1968.
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- ↑ Hans Günter Hockerts: Ein Erbe für die Wissenschaft. Die Fritz Thyssen Stiftung in der Bonner Republik. 2., durchgesehene Auflage (Erstausgabe 2018). Ferdinand Schöningh, Paderborn 2021, ISBN 978-3-506-76016-6, S. 244, 246.
- ↑ Historischer Verein für Hessen im Auftrag der Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.): Stadtlexikon Darmstadt. Theiss Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 3-8062-1930-3.
- ↑ Satzung über die Ehrungen der Stadt Darmstadt (PDF; 235 kB) und darmstadt.de (Übersicht über Ehrungen der Stadt Darmstadt)
- ↑ Rubens-Biografie und Forschungen. Info zur Entstehung und Downloadlink
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Evers, Hans Gerhard |
| ALTERNATIVNAMEN | Evers, Hans-Gerhard; Evers, H.G.; Evers, Hans G. |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Kunsthistoriker und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 19. März 1900 |
| GEBURTSORT | Lübeck |
| STERBEDATUM | 8. April 1993 |
| STERBEORT | Hofgeismar |
- Kunsthistoriker
- Rubensforscher
- Ludwig II. (Bayern)
- Architekturhistoriker
- Hochschullehrer (Technische Universität Darmstadt)
- Hochschullehrer (Hochschule Darmstadt)
- Korporierter im Schwarzburgbund
- SA-Mitglied
- Person (deutsche Besetzung Belgiens 1940–1945)
- Person (deutsche Besetzung Italiens 1943–1945)
- Person (Lübeck)
- Deutscher
- Geboren 1900
- Gestorben 1993
- Mann