Hatred (Computerspiel)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Hatred
OriginaltitelHatred
StudioDestructive Creations
PublisherDestructive Creations
Leitende EntwicklerJakub Stychno, Arkadiusz Filip
Erstveröffent-
lichung
1. Juni 2015
PlattformMicrosoft Windows
GenreShoot ’em up
SpielmodusEinzelspieler
SteuerungMaus, Tastatur
MediumDownload
SpracheEnglisch
Altersfreigabe
PEGI ab 18
InformationIndiziert auf Listenteil D

Hatred ist ein Shoot ’em up vom Entwickler Destructive Creations und wurde am 1. Juni 2015 für Microsoft Windows veröffentlicht.

Am 20. April 2016 wurde das Spiel in Deutschland von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien auf Antrag der Kommission für Jugendmedienschutz mit der Entscheidung Nr: 12371 als Telemedium auf Listenteil D indiziert, weil es aufgrund von Gewaltdarstellungen nach § 131 StGB als möglicherweise strafrechtlich relevant beurteilt wurde.[1][2] Am 7. Dezember 2016 hat das Amtsgericht Tiergarten sieben unkommentierte Videoclips mit Aufnahmen des Spieles wegen Gewaltverherrlichung und Menschenwürdeverletzung nach § 131 StGB beschlagnahmt.[3]

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Protagonist ist ein misanthropischer, soziopathischer Massenmörder, der einen „Genozid-Kreuzzug“ beginnt, um so viele Menschen wie möglich zu töten.

Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hatred ist das erste Spiel von Destructive Creations, einem Videospielentwickler aus Gliwice in Polen. Der Großteil der Mitarbeiter hat zuvor für den polnischen Entwickler The Farm 51 gearbeitet.

Destructive Creations hat Hatred am 16. Oktober 2014 mit einem Trailer angekündigt, den eine Vielzahl von Computerspiele-Journalisten als „kontrovers“ beschrieben. Die Entwickler beschrieben Hatred als Reaktion auf den Trend der politischen Korrektheit in Videospielen und wollten ein Spiel entwickeln, das Höflichkeit, bunte Farben und Videospiele als Kunstform meidet. In dieser Hinsicht wollten sie auch ein Spiel kreieren, das die Geschichte der Branche als „ein rebellisches Medium“ zurückfordert und Grundunterhaltung ohne „jegliche falsche Philosophie“ zurückbringt. Obwohl der Trailer provokant sein sollte, hat der Vorsitzende von Destructive Creations, Jarosław Zieliński, nicht mit dem Ausmaß der Reaktionen und unterstützender Fanmail gerechnet. Er fügte hinzu, dass er nicht finde, dass der Trailer eine moralische Grenze überschreite und dass diejenigen, die dem nicht zustimmen, ja das Spiel nicht spielen bräuchten. In einem Interview mit Vice merkte Zieliński an, dass die Dark-Ambient-Musik im Spiel sowie das Charakterdesign absichtlich ohne Freude dargestellt werden sollten, und sagte: „Ich will nichts rechtfertigen. Ich will, dass der Spieler sich fragt: warum.“[4] Das Spiel basiert auf der Unreal Engine 4 und Nvidia PhysX. Das Unreal-Logo wurde nach einer Bitte von Unreal-Entwickler Epic Games entfernt.

Das Entwicklerteam wählte die Einzelspieler-Plattform aufgrund der Größe des Teams und hoffte darauf, das Spiel über Steam und GOG.com zu vertreiben. Am 15. Dezember 2014 stand Hatred kurzzeitig auf Steam Greenlight zur Abstimmung, wurde aber vom Plattformanbieter zunächst wieder entfernt; ein Verantwortlicher von Steam sagte aus, dass die Firma „Hatred nicht veröffentlichen werde.“[5] Am 16. Dezember wurde das Spiel auf dem Service wieder aufgenommen[6] und Valve-Chef Gabe Newell schickte eine Entschuldigung an die Entwickler. Daraufhin wurde es zu dem Spiel, für das auf Greenlight am meisten abgestimmt wurde[7] und es erfolgreich am 29. Dezember freigegeben werden konnte.[8]

Im Januar 2015 wurde Hatred die Wertung „Adults Only“ (deutsch: Nur für Erwachsene) von dem Entertainment Software Rating Board (ESRB) gegeben. Die Wertung verbietet jeglichen Einzelhandelsverkauf des Spiels in den Vereinigten Staaten oder auf Videospielkonsolen, da alle drei großen Konsolenmacher Spiele mit dieser Wertung auf ihrer Plattform verbieten. Es ist das dritte Videospiel, das diese Wertung aufgrund von extremer Gewalt anstatt von sexuellen Inhalten erhielt; zuvor erhielten die Spiele Manhunt 2 und das unveröffentlichte Thrill Kill diese Wertung.[9][10] Einer der Entwickler focht die Wertung an und sagte, dass man „nicht ganz überzeugt“ von dieser Wertung sei, aufgrund der Assoziation zu sexuell expliziten Spielen. Jedoch fügte der Entwickler hinzu, dass „es trotzdem eine Art Errungenschaft ist, das zweite Spiel in der Geschichte zu haben, das solch eine Wertung bloß für Gewalt und Sprache erhält. Obwohl die Gewalt nicht wirklich so schlimm und die Sprache nicht überbeansprucht ist.“[11][12][13] Der zweite Trailer wurde am 29. Januar 2015 zusammen mit den Vorbestellungsinformationen veröffentlicht. Darin wurden neue Waffen wie zum Beispiel ein Flammenwerfer und neue Hinrichtungsanimationen gezeigt.[14]

Die Entwickler haben angekündigt, dass kurz nach der Veröffentlichung Entwicklungstools für Hatred zur Verfügung gestellt werden sollen. Das Spiel wurde von Marcel Weyers ins Deutsche übersetzt, dieser distanziert sich jedoch selbst von den Inhalten im Spiel.[15]

Der Spieledistributor GOG entschied sich ohne Angabe konkreter Gründe, das Spiel nicht in seinen Katalog aufzunehmen.[16] Im Rahmen der Veröffentlichung über die Vertriebsplattform Steam wurde ein Kauf durch in Deutschland oder Australien lebende Kunden unterbunden. Diese Einschränkung, die möglicherweise rechtlichen Schritten entgegenwirken soll, wurde nicht von der Vertriebsplattform, sondern vom Hersteller Destructive Creations initiiert.[17][18]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bewertungen
PublikationWertung
Destructoid5.5[19]
GameSpot3/10[20]
GameStar33 %[21]
Metawertungen
Metacritic43/100[22]

Paul Tassi von Forbes merkte an, dass, obwohl der Spieler dieselbe Kapazität habe, Unschuldige zu ermorden wie zum Beispiel in den Videospielreihen Grand Theft Auto oder Fallout, in diesen Spielen solche Handlungen bestraft würden, wogegen Hatred dieses nicht tue, da Gewalt „wortwörtlich […] der einzige Inhalt des Spiels“ sei.[23] Mike Splechta von GameZone hinterfragte das Timing des Spiels und wie es der „nächste Sündenbock“ werden könnte, wenn Videospiele wieder für Amokläufe an Schulen und andere Gewalttaten verantwortlich gemacht werden. Der Guardian bezeichnete das Spiel als „albernes Ballerspiel, das sich um einen Stepptanz zwischen selbstverachtender Parodie und pseudo-anarchistischer Pose bemüht, um alle Bereiche, Stimmungen und Streitpunkte seiner demografischen Zielgruppe abzudecken“; es sei exakt zugeschnitten auf die Zielgruppe der frustrierten Gamer, die sich durch die Diskussionen über Sexismus und Gewalt in Videospielen marginalisiert fühlten.[24] Ähnlich urteilte Andre Peschke von der Zeitschrift GameStar, der das Spiel vor Veröffentlichung als „Spiel für Loser“ bezeichnete, eine „kalkulierte Provokation, maßgeschneidert, um die schon so oft abgespulte Diskussion vom Amok-Simulator neu aufzurollen und der Nischenkundschaft den Kitzel des Verruchten vorzugaukeln“. Technisch wirke es zwar kompetent, spielerisch aber belanglos und inhaltlich ohne erkennbare Ambitionen „jenseits des Tabubruchs um seiner selbst willen“.[25] Im Test der finalen Fassung erhielt das Spiel eine Wertung von 33 %. Das Spiel sei ohne seine Amokthematik als Computerspiel in keinem Punkt herausragend. Die Kernmechanik eines Top-Down-Shooters, die Schießereien, würden funktionieren, darüber hinaus gäbe es jedoch nichts, was das Spiel von Konkurrenzprodukten abhebe und besser mache. Inhaltlich versage das Spiel durch das Fehlen jeglicher Handlung oder Kontextualisierung und liefere weder einen cleveren noch relevanten Beitrag zu der vom Entwickler postulierten Überhandnahme von political correctness. Das Spiel verstecke sich hinter einer spannenden Frage, ohne sie zu beantworten. Stattdessen diene dies lediglich als Vorwand, „um zu provozieren und [...] Gewalt und Hass zu zelebrieren“.[26] Für Felix Schütz von PC Games ist das Computerspiel „ein bösartiger Amoklaufsimulator, der das Abschlachten Unschuldiger glorifiziert.“. Er hält ihn für „derart eintönig und lustlos, dass selbst gewaltbegeisterte Spieler schnell das Interesse verlieren dürften.“[27] Chris Carter von destructoid.com bezeichnete Hatred als „lauwarm“ und bewertete es als durchschnittlich mit 5,5 von zehn Punkten.[19] Die International Business Times kritisierte, dass der Spieler hauptsächlich wehrlose Opfer ins Visier nimmt und das Ausleben sadistischer Fantasien im Vordergrund stehe.[28]

Die Toronto Sun bezeichnete das Spielen des Computerspieles als „Zeitverschwendung“.[29]

Forbes, The Guardian, Rock, Paper, Shotgun und Kotaku bezeichneten Hatred als „Massenmörder-Simulator“.[23][30][31][32]

Bei Metacritic erhielt das Computerspiel die Wertung 43 von 100 Punkten.[22]

Trailer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mehrere Videospiel-Journalisten reagierten negativ auf den Ankündigungstrailer, insbesondere aufgrund der „Darstellung von schamloser Gewalt“. Colin Campbell von Polygon schrieb, dass sie auf die Presseveröffentlichung „mit ernster Abscheu“ reagierten. Sie beschrieben den Trailer als „entsetzlich, extrem brutal und sehr geschmacklos“. Der NDR berichtete, dass der Amokläufer im Trailer des Spiels, „ein bis an die Zähne bewaffneter weißer Mann“, in einer knappen Minute mehr als 20 Opfer niedermetzelt – „ausschließlich Schwarze, Asiaten und Polizisten“.[33] David Murphy von PC Magazine schrieb, man solle sich auf die Reaktionen auf diesen extrem brutalen Shooter vorbereiten, falls das Spiel überhaupt je veröffentlicht werde. Er verglich das Spiel mit Manhunt, Postal und Mortal Kombat — andere Videospiele, die aufgrund der Gewaltdarstellung als kontrovers gelten – und meinte, dass Hatred „für genau so viel Kontroverse sorgen wird“. Ben Kuchera von Polygon schrieb, dass der Trailer ein „rhetorischer Misserfolg“ sei, da dieser vorgehabt hätte, die Zuschauer zu schocken, aber letzten Endes die an den Slipknot-Stil angelehnte, jugendliche aufmerksamkeitssuchende 1990er-„Schockkultur“ widerspiegelte. Im Gegensatz dazu empfand der Vorsitzende von Destructive Creations, dass der Trailer bei der sogenannten „Schocktaktik“ sehr gute Arbeit geleistet habe, und fügte hinzu, dass die Reaktion der Branche die politische Korrektheit widerspiegelte, wogegen das Spiel rebelliert.

Medien berichteten in Zusammenhang mit der Veröffentlichung des Trailers über Verbindungen des Studiochefs Jarosław Zieliński und einigen seiner Kollegen von Destructive Creations zur rechtsradikalen Szene. Zieliński soll via Facebook Unterstützung für die Neo-Nazi-Organisation „Polska Liga Obrony“ geäußert haben, die mit Aktionen gegen Muslime Schlagzeilen machte. Sein Kollege Marcin Kaźmierczak soll der nationalistischen und homophoben Jugendorganisation „Młodzież Wszechpolska“ nahestehen. Daraufhin distanzierten sich Zieliński und zwei seiner Mitarbeiter von nationalsozialistischer Ideologie und wiesen den Vorwurf des Rassismus zurück.[34][35]

Der zweite Trailer mit dem Titel Devastation erhielt ähnliche Kritiken. Laut Polygon ist er „genauso brutal und zynisch wie der erste Trailer.“[36]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Online-Spiel »Hatred« indiziert. In: BPjM-Aktuell 2/2016. Abgerufen am 17. Februar 2018.
  2. Hatred - BPjM kassiert das Game auf Liste D ein. In: Schnittberichte.com. Abgerufen am 29. Juli 2016.
  3. AG Tiergarten, Beschluss vom 07.12.2016, Az.: (353 Gs) 284 AR 55/16 (5820/16): Beschlagnahme von an ein Online-Spiel angelehnten Videoclips wegen Gewaltverherrlichung. In: JMS-Report. Band 40, Nr. 1, 2017, S. 89 - 90 (nomos-elibrary.de).
  4. BASIM USMANI: Meet the Creator of the Year's Most Hated Video Game. Vice Media. Abgerufen am 1. Januar 2015.
  5. Valve pulls Hatred from Greenlight, calling it unpublishable. Gamasutra.
  6. Brenda Hillier: Hatred mysteriously returns to Steam Greenlight. VG247. 17. Dezember 2014. Abgerufen am 17. Dezember 2014.
  7. Kyle Orland: Controversial shooter Hatred reinstated on Steam Greenlight. In: Ars Technica.
  8. 'Hatred' gets approved on Steam Greenlight. GamePolitics.com. 30. Dezember 2014. Abgerufen am 24. Januar 2015.
  9. EA kills 'Thrill Kill' game before release. In: ZDNet, 15. Oktober 1998. Archiviert vom Original am 16. November 2006. Abgerufen am 18. Dezember 2006. 
  10. The Manhunt Saga: ESRB assigns AO rating. In: Ars Technica. Condé Nast Publications. Abgerufen am 10. Dezember 2013.
  11. Hatred given Adults Only rating in US and Canada. Abgerufen am 16. Januar 2015.
  12. Why the Adults Only rating may be pointless and harmful to games as an art form. In: Polygon. Vox Media. Abgerufen am 22. März 2014.
  13. A history of (muted) violence. In: Polygon. Vox Media. Abgerufen am 22. März 2014.
  14. Hatred Opens Pre-Orders, Gets New Trailer. In: HardcoreGamer. Abgerufen am 30. Januar 2015.
  15. Marcel Weyers: Hatred - Deutsche Übersetzung. 1. Juni 2015. Abgerufen am 1. Juni 2015.
  16. http://arstechnica.com/gaming/2015/05/hatred-developer-says-gog-refuses-to-distribute-the-game/
  17. Meldung auf 4Players. Abgerufen am 2. Juni 2015.
  18. Shooter "Hatred" nicht in Deutschland und Australien erhältlich: Hersteller hatte aus rechtlichen Gründen Geo-Lock bei Steam beantragt, standard.at, 2. Juni 2015
  19. a b Destructoid.com: Do You Hate It? Abgerufen am 17. März 2016.
  20. Rezension auf Gamespot. Abgerufen am 3. Juni 2015.
  21. Rezension auf Gamestar. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 2. Juni 2015; abgerufen am 3. Juni 2015. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.gamestar.de
  22. a b Wertungsübersicht auf Metacritic. Abgerufen am 3. Juni 2015.
  23. a b Paul Tassi: The Video Game Morality Questions Raised By Mass Murder Simulator, 'Hatred'. 16. November 2014. Archiviert vom Original am 1. April 2015. Abgerufen am 29. April 2015.
  24. Keith Stuart: Hatred: gaming's most contrived controversy. In: The Guardian. 29. Mai 2015, abgerufen am 3. Juni 2015.
  25. http://www.gamestar.de/kolumnen/3079426/ein_spiel_fuer_loser.html
  26. Archivlink (Memento des Originals vom 2. Juni 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.gamestar.de
  27. Meinung & Kolumne - Hatred: Die spielgewordene Grausamkeit - ein Kommentar von Felix Schütz
  28. 'Hatred' Review: A Genocide Simulator Is The Most Controversial Game Of 2015, ibtimes.com, 1. Juni 2015
  29. Hatred review: Ultra-violent shooter a waste of time, Toronto Sun, 4. Juni 2015
  30. Keith Stuart: Hatred shooter removed from Steam gaming site. 16. Dezember 2014. Archiviert vom Original am 25. April 2015. Abgerufen am 29. April 2015.
  31. John Walker: Valve "Would Not Publish" Hatred, Deletes From Greenlight. 16. Dezember 2014. Archiviert vom Original am 30. April 2015. Abgerufen am 29. April 2015.
  32. http://kotaku.com/twitch-bans-adult-only-games-1707411881
  33. Kristina Festring-Hashem Zadeh: "Dschihad ist besser als Call of Duty", NDR.de, 4. Dezember 2014
  34. Oliver Klatt: Gewalt-Game „Hatred“: Ekelhaftes Machwerk oder provokanter PR-Stunt?, Wired (dt. Ausg.)
  35. James Fudge: 'Hatred' Developer Creative Destruction Denies Accusations That Some Studio Members Are 'Neo Nazis', gamepolitics.com, 20. Oktober 2014
  36. Colin Campbell: New Hatred trailer is just as vile as the last one. Vox Media. Abgerufen am 30. Januar 2015.