Hattie Morahan

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Harriet Jane Morahan (* 1979 in London) ist eine englische Schauspielerin.

Privatleben[Bearbeiten]

Die Schauspielerin ist die jüngste Tochter des Produzenten Christopher Morahan und der Schauspielerin Anna Carteret. Sie besuchte die Schulen Frensham Heights School und New Hall. Sie studierte in Cambridge. Während ihres Studiums leitete und spielte sie in Studentenaufführungen. Eine ihrer Rollen war in dem Drama Blick von der Brücke von Arthur Miller als Catherine, für die sie auch 1999 einen Preis beim National Student Drama Festival gewann.

Sie ist mit dem Schauspieler und Produzenten Blake Ritson verlobt, mit dem sie zusammen an einem seiner drei Kurzfilme gearbeitet hat.

Karriere[Bearbeiten]

Ihr Debüt feierte sie im Alter von 17 Jahren, als sie die Hauptrolle der Una Gwithian in der zweiteiligen BBC-Verfilmung von The Peacock Spring (1996) spielte. 2001 wurde Morahan Mitglied der Royal Shakespeare Company, wo sie dann ihr Theaterdebüt in Stratford-upon-Avon feierte, in den Stücken Love in a Wood und ihr Debüt in London am Barbican Theatre im Dezember 2001 in Hamlet.

Am Tricycle Theatre spielte sie im März 2004 die Ruby in Singer von Peter Flannery. Im gleichen Jahr arbeitete sie zum ersten Mal mit Katie Mitchell im National Theatre in Euripides' Iphigenie in Aulis zusammen.

Im Juli 2005 trat sie in Nick Dears Power auf. Großen Erfolg hatte sie im West Yorkshire Playhouse im September 2005 in der Rolle der Viola in Ian Browns Produktion von Was ihr wollt von William Shakespeare.

2006 spielte sie die Hauptrolle der Penelope Toop in Philip Kings Lauf doch nicht immer weg. Im selben Jahr spielte sie Nina in Tschechows Die Möwe am Lyttleton Theatre. Mit dieser Rolle gewann sie ihren zweiten Preis, den Ian Charleson Awards 2007.

Außerdem spiele sie 2008 die Elinor Dashwood in der dreiteiligen BBC-Adaption Sinn und Sinnlichkeit nach dem Roman von Jane Austen. Für diese Rolle bekam sie am 13. Juni 2008 bei den vierzehnten Ian Charleson Awards den Preis als Beste Schauspielerin.

Im Juli 2008 spielte sie in Katie Mitchells Adaption von Dostojewskis Roman Der Idiot zusammen mit dem Schauspieler Ben Whishaw am Cottesloe Theatre. Später spiele sie in T. S. Eliots Ein Familientag im Donmar Warehouse. Im April 2009 spielte sie Kay Conway in Rupert Goolds Produktion von John Boynton Priestleys Die Zeit und die Conways.

Rollen[Bearbeiten]

Theater[Bearbeiten]

Film[Bearbeiten]

Fernsehen[Bearbeiten]

  • 1996: Wenn der Pfau erwacht (The Peacock Spring, Fernsehfilm)
  • 2004: New Tricks – Die Krimispezialisten (New Tricks, Fernsehserie, eine Folge)
  • 2005: Bodies (Fernsehserie, 7 Folgen)
  • 2007: Outnumbered (Gastrolle)
  • 2008: Sinn und Sinnlichkeit (Sense & Sensibility, Miniserie, drei Folgen)
  • 2008: Bike Squad (Fernsehfilm)
  • 2008: Der Preis des Verbrechens (Trial & Retribution: To Kill A King, Fernsehserie, 2 Folgen)
  • 2011: Lewis – Der Oxford Krimi (Lewis, Fernsehserie, eine Folge)
  • 2012: Eternal law (Fernsehserie, 6 Folgen)

Radio[Bearbeiten]

  • 2006: Trevor’s World of Sport als Carrie (Gastrolle)
  • 2010: The Art of Deception als Jessica Brown (BBC Radio 4)
  • 2010/2011: I, Claudius als Agrippina (BBC Radio 4)

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]