Hermine Haselböck

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Hermine Haselböck (* 7. März 1967 in Melk, Niederösterreich) ist eine österreichische Mezzosopranistin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hermine Haselböck erhielt nach ihrer Matura am Stiftsgymnasium Melk[1] ihre Gesangsausbildung bei Rita Streich, Hartmut Krones, Marjana Lipovšek, Christa Ludwig, Carol Blaickner-Mayo und Brigitte Fassbaender. Entdeckt wurde sie als Mercedes in Nikolaus Harnoncourts Carmen-Produktion bei der styriarte 2005.

Dann folgten bald zwei Verkörperungen von Hosenrollen, 2006 als Hänsel in Engelbert Humperdincks Hänsel und Gretel in der Wiener Volksoper und 2009 als Ramiro in Mozarts Gärtnerin aus Liebe von unter Joji Hattori in der Neuen Nationaloper Tokio. Sie debütierte 2009 als Magdalene in Richard Wagners Meistersinger von Nürnberg, 2012 als Brangäne in Tristan und Isolde, 2013 als Azucena in Giuseppe Verdis Il trovatore bei den Tiroler Festspielen in Erl[2] und als Gertrud/Mutter in Hänsel und Gretel an der Oper Graz. 2013 sang sie erstmals die Flosshilde in Wagners Rheingold an der Accademia Santa Cecilia in Rom.[3] und 2015 in Hongkong. 2014 folgten Rollendebüts als Fricka in Wagners Das Rheingold und Die Walküre bei den Tiroler Festspielen, 2015 Auftritte als Fricka bei der ersten szenischen Aufführung von Rheingold und Walküre in Peking und Schanghai, 2016 verkörperte sie die Tochter in Ella Milch-Sheriffs Baruchs Schweigen beim Festival EntarteOpera, Wien.

Haselböck arbeitete u. a. mit den Dirigenten Bertrand de Billy, Jean-Claude Casadesus, Vladimir Fedoseyev, Gustav Kuhn, Fabio Luisi, Christopher Moulds, Franz Welser-Möst, Kirill Petrenko, Martin Sieghart, Jean-Christophe Spinosi, Christian Thielemann und Jaap van Zweden sowie mit Orchestern wie Arnhem Philharmonic Orchestra, Budapester Philharmoniker, Dresdner Philharmonie, Hongkong Philharmonic Orchestra, L’Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, MDR-Sinfonieorchester, Orchestre National de Lille, RSO Wien, Münchner Philharmonikern, Wiener Hofmusikkapelle und den Wiener Symphonikern zusammen.

Als Lied- und Konzertsängerin trat sie u. a. in der Carnegie Hall in New York City, im Wiener Konzerthaus, im Wiener Musikverein, Mozarteum Salzburg, Concertgebouw Amsterdam, in der Frauenkirche Dresden, Musée d’Orsay, Paris, im Teatro San Carlo in Neapel, und bei den Haydn Festspielen Eisenstadt auf.

Außerdem ist sie auf mehreren CDs zu hören.

Seit März 2017 ist Hermine Haselböck als Gastprofessorin für Sologesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz tätig.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ihre Debüt-CD mit „Liedern von Alexander Zemlinsky“ wurde mit dem Internationalen Preis der Zemlinsky Stiftung und dem Ö1 Pasticcio-Preis ausgezeichnet.
  • Ihre CD Lieder eines fahrenden Gesellen, Kindertotenlieder, Rückert-Lieder von Gustav Mahler mit Russell Ryan, Klavier, 2011: BRIDGE 9341 wurde 2014 mit dem SUPER SONIC Classic music award der Zeitschrift PIZZICATO, Luxemburg ausgezeichnet.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Profil@1@2Vorlage:Toter Link/www.ia-ac.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. , Italartist Austroconcert
  2. Il trovatore in Erl
  3. „Rheingold“: Richard Wagner erobert Rom

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]