Hitzelrode

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Hitzelrode
Gemeinde Meinhard
Koordinaten: 51° 14′ 28″ N, 10° 3′ 15″ O
Höhe: 345 (302–384) m ü. NHN
Fläche: 2,89 km²[1]
Einwohner: 193 (Sep. 2014)[2]
Bevölkerungsdichte: 67 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. April 1972
Postleitzahl: 37276
Vorwahl: 05651
Hitzelrode, Blick vom Aussichtspunkt Pferdeloch
Hitzelrode, Blick vom Aussichtspunkt Pferdeloch

Hitzelrode ist ein Ortsteil der Gemeinde Meinhard im nordhessischen Werra-Meißner-Kreis.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hitzelrode liegt 4 km nördlich von Grebendorf, dem Gemeindesitz von Meinhard. Es befindet sich zwischen den Bergen der Gobert, in dem sich die "Hessische Schweiz bei Meinhard" ausbreitet, und liegt am Oberlauf des rechtsseitigen Werra-Zuflusses Mühlbach (auch Motzbach genannt). Im Dorf treffen sich die Landesstraßen 3403, die über Motzenrode und Jestädt zur Bundesstraße 249 führt, und 3424, die dorthin über Neuerode und Grebendorf verläuft.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. April 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Hitzelrode in die Gemeinde Meinhard eingegliedert.[3]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die evangelische Kirchengemeinde gehört zum Kirchspiel Jestädt. Die Kirche wurde im Jahre 1855 erbaut. Der Turm stammt aber noch aus der Zeit vor der Reformation.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsvorsteher ist Erwin Roth (SPD).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Renovierte Dorfkirche
  • Rundanger
  • Fachwerkhäuser
  • Premium-Wanderweg P4, der vom Deutschen Wanderinstitut mit dem Wandersiegel zertifiziert wurde und rund um den Ort durch die Hessische Schweiz führt
  • ehemaliger Grenzverlauf der BRD und DDR (Teilstück einer Grenzanlage noch vorhanden)
  • alte Kultstätte "Wolftisch"
  • Kalkfelsen "Pferdeloch" und "Salzfrau"
  • seltene Pflanzen konnten sich hier behaupten

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hitzelrode war ein staatlich anerkannter Luftkurort.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hitzelrode, Werra-Meißner-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 9. Februar 2016). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. Einwohnerzahlen der Ortsteile im Haushaltsplan 2015 der Gemeinde Meinhard (Vorbericht Seite 2), abgerufen im Februar 2016
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 389.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]