Hollerath

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Hollerath
Gemeinde Hellenthal
Koordinaten: 50° 27′ 21″ N, 6° 24′ 13″ O
Höhe: 599 m ü. NHN
Fläche: 31,8 km²
Einwohner: 561 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 18 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1969
Postleitzahl: 53940
Vorwahl: 02482
Hollerath von der „Sonnenseite“ aus
Hollerath von der „Sonnenseite“ aus

Hollerath ist ein Ortsteil der Gemeinde Hellenthal in Nordrhein-Westfalen.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf liegt naturräumlich auf der Hollerather Hochfläche (282.60), die zur Rureifel gehört. Es liegt im Westen der Gemeinde Hellenthal und damit direkt an der Grenze zu Belgien. Nördlich des Ortes fließt der Platißbach, westlich der Prether Bach und südlich dessen Zufluss Ramsbach. Im Zitterwald, 2,2 km südwestlich von Hollerath, liegt die Quelle der Olef.

Überregional bekannt ist Hollerath für sein Wintersport­gebiet und seinen Skilift (). Der Skiclub Bonn e. V. von 1907 unterhält in Hollerath die „Bonner Skihütte“, ein im Jahre 1913 erbautes Fachwerkhaus.

Durch den Ort verläuft die Bundesstraße 265.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1969 wurde Hollerath nach Hellenthal eingemeindet.[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hollerath wird auch mit den Narzissen­wiesen am oberen Lauf der Olef assoziiert, von welchen Teile als Stiftungsfläche unter der Schirmherrschaft der Loki Schmidt Stiftung stehen.[3]

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Katholische Pfarrkirche. Sie ist St. Bernhard geweiht und wurde 1948–1950 erbaut.[4]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hubert Wachtendonk (1928–1985), Dichter und Heiler[5]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Walter Hanf: Chronik von Hollerath. Selbstverlag, Hollerath 1990, DNB 995462372.
  • Walter Hanf: Aufkommender Sommer- und Wintertourismus im Schleidener Tal und im Höhengebiet um Hollerath. In: Im Kaiserreich – die Zeit Wilhelms II. im Kreis Euskirchen (= Geschichte im Kreis Euskirchen – Jahresschrift Geschichtsverein des Kreises Euskirchen e. V). Jahrgang 13. Euskirchen 1999, ISBN 3-930137-91-7.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Einwohnerzahlen (HW). In: Rathaus & Politik. Gemeinde Hellenthal, abgerufen am 28. Juli 2015.
  2. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 100.
  3. Projekte / Stiftungsland Westdeutschland / Narzissenwiesen Oleftal. Loki Schmidt Stiftung, abgerufen am 25. September 2015.
  4. Walter Hanf: Die Verehrung des heiligen Bernhard von Clairvaux. Helfer bei Lähmungen und Kinderkrämpfen. In: Eifeljahrbuch. Eifelverein, 2001, ISSN 0424-687X, S. 67–70.
  5. Bernhard Kirfel: Eisvogel. Der Seher, Dichter und Heiler Hubert Wachtendonk (1928–1985). Verlag Clemens Zerling, Berlin, ISBN 978-3-88468-039-1.