Jürgen Seeberger

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Jürgen Seeberger
Erik Meijer, Jürgen Seeberger 170508.jpg
Seeberger in Darmstadt, 2012
Personalia
Geburtstag 25. März 1965
Geburtsort KonstanzDeutschland
Stationen als Trainer
Jahre Station
1994–1997 FC Schwamendingen
1994–1997 FC Red Star Zürich
1999–2000 SC Kriens
2000–2007 FC Schaffhausen
2008–2009 Alemannia Aachen
2010–2011 VfB Stuttgart II
2012 SV Darmstadt 98
2014–2015 FC Winterthur
2016–2018 FC Kosova Zürich
2018 Stuttgarter Kickers

Jürgen Seeberger (* 25. März 1965 in Konstanz) ist ein deutscher Fußballtrainer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seebergers Trainerkarriere begann im Schweizer Amateurfußball, als er 1994 den FC Schwamendingen in der 2. Liga (sechsthöchste Spielklasse) übernahm. 1997 wechselte er zum Amateur-Erstligisten FC Red Star Zürich. Im Juli 1999 trat er beim SC Kriens in der Nationalliga B sein erstes Traineramt im Profifußball an. Von Juli 2000 bis zum 21. März 2007 betreute Seeberger den FC Schaffhausen, den er von der 1. Liga in die höchste Fußball-Liga führte. Mit Schaffhausen beendete er die Saison 2004/05 auf dem neunten, die folgende Saison auf dem achten Platz der Super League. Als der Club in der Saison 2007/08 auf einem Abstiegsrang stand, wurde Seeberger freigestellt.

Am 2. Januar 2008 wurde Seeberger Cheftrainer des deutschen Zweitligisten Alemannia Aachen als Nachfolger Guido Buchwalds. Nach drei verhältnismäßig erfolgreichen Halbserien führte Seeberger die Mannschaft zuletzt in der Saison 2008/09 auf den vierten Platz und verpasste den Aufstieg nur knapp. In der Folgesaison trennte sich der Verein jedoch bereits nach dem vierten Saisonspiel, das Seebergers Mannschaft mit 3:0 gewonnen hatte, von ihm.[1]

Am 28. Januar 2010 wurde Seeberger neuer Cheftrainer der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart in der 3. Fußball-Liga.[2] Nachdem er die Saison 2010/11 mit dem VfB II auf dem 10. Platz beendet hatte und somit als einziger Trainer einer zweiten Mannschaft in der 3. Liga die Klasse halten konnte, beendete Seeberger seine Tätigkeit beim VfB Stuttgart.[3]

Am 5. September 2012 wurde Seeberger neuer Trainer des Drittligisten SV Darmstadt 98 in der 3. Fußball-Liga.[4] Dort folgte er Kosta Runjaic, der zum MSV Duisburg gewechselt war. Am 17. Dezember 2012 trennte sich der SV Darmstadt 98 von Seeberger. In 13 Spielen unter seiner Führung hatte die Mannschaft nur zweimal gewonnen und belegte den letzten Platz in der 3. Liga.

Von Juli 2014 bis November 2015 trainierte er den Schweizer Zweitligisten FC Winterthur. Anschließend war er Trainer des Schweizer Amateurvereins FC Kosova Zürich. Im April 2018 übernahm er die abstiegsgefährdeten Stuttgarter Kickers in der Fußball-Regionalliga Südwest. Seeberger erhielt bei den Stuttgartern einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2017/18.[5] Nach dem Abstieg aus der Regionalliga endete Seebergers Engagement bei den Kickers im Mai 2018.[6]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alemannia Aachen: Jürgen Seeberger beurlaubt (Memento des Originals vom 5. März 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.alemannia-aachen.de; Meldung vom 5. September 2009
  2. VfB Stuttgart: Jürgen Seeberger übernimmt den VfB II; Meldung vom 28. Januar 2010. Memento vom Original. Abgerufen am 31. August 2017.
  3. VfB Stuttgart: Getrennte Wege; Meldung vom 14. Mai 2011
  4. SV Darmstadt 98: Jürgen Seeberger neuer Cheftrainer beim SV Darmstadt 98; Meldung vom 5. September 2012. Abgerufen am 31. August 2017
  5. "Breiter Erfahrungsschatz": Seeberger folgt auf Vaz
  6. kicker, Nürnberg, Germany: Kickers und Seeberger gehen getrennte Wege. In: kicker. (kicker.de [abgerufen am 17. Mai 2018]).