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Jan Dismas Zelenka

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Jan Dismas Zelenka (Taufname Jan Lukáš Zelenka; * getauft 16. Oktober 1679 in Louňovice pod Blaníkem (dt. Launiowitz), Böhmen; † 23. Dezember 1745 in Dresden) war ein böhmischer Barockkomponist. Als Sohn eines Organisten genoss er ein ländliches schulisches Umfeld, das der musikalischen Entwicklung zuträglich war. In Prag förderte ihn die Adelsfamilie Hartig. Ab 1710 wirkte er als Kontrabassist und Komponist vor allem von Kirchenmusik am katholischen Hof zu Dresden. Eine Studienreise führte ihn zu Johann Joseph Fux nach Wien. In der Bemühung um die Nachfolge Johann David Heinichens als Hofkapellmeister unterlag er dem jüngeren Opernkomponisten Johann Adolph Hasse.

Zelenkas Musik ist unkonventionell und verbindet strenge Kontrapunktik mit Virtuosität und starkem Ausdruck. Orchestersuiten und Sonaten in Bläserbesetzung verarbeiten italienische und französische Einflüsse in individuellen Lösungen. Insbesondere in seinen Capricci für Orchester werden Hörgewohnheiten durchkreuzt. Konzertanter Charakter ist auch in seinen Messen zu finden. Im Spätwerk integrierte er Elemente des neuen galanten Stils in seinen eher entgegengesetzten Personalstil mit expressiver Harmonik, bewegten Bässen und irregulären Phrasen.

Zelenkas kompositionstechnisch anspruchsvolle Musik wurde von Kennern geschätzt aber gegen Ende des 18. Jahrhunderts kaum noch gespielt. Eine Förderung erfuhr sie um die Mitte des 19. Jahrhunderts im Zuge der tschechischen Nationalbewegung. Seit dem späten 20. Jahrhundert wird sie im Umfeld einer bewusst komplizierten Neuen Musik wieder beachtet und durch Aufnahmen einer breiten Hörerschaft erschlossen.

Jugend und Ausbildung

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Jan Dismas Zelenkas Vorfahren waren dörfliche Organisten-Kantoren. Mit dem Amt war die Funktion des Schullehrers verbunden.[1.1] Ende des 18. Jahrhunderts suchte Charles Burney nach einem Verständnis für die große Zahl bedeutender böhmischer Musiker und beschäftigte sich deshalb mit dem ländlichen Schulwesen in Böhmen. Seine Beschreibung ähnelt derjenigen im Jahrbuch der Tonkunst von Wien und Prag (1796) und dokumentiert intensive musikalische Übungen der Volksschulkinder auf engem Raum im Hause der Organisten. Neben Jan Dismas wurde auch sein jüngster Bruder Jan Kilián Musiker, was zu Problemen der Zuschreibung von Kompositionen führte.[1.2]

Das Clementinum in Prag

1704 schrieb Zelenka die inzwischen verloren gegangene Musik zu einem lateinischen Schuldrama, das im Jesuitenkolleg St. Nicholas in der Prager Kleinseite (Malá-Strana) aufgeführt wurde. Die erhaltene Synopsis weist bereits den auf Jan Dismas geänderten Vornamen auf.[1.3] Dismas steht für einen der mit Jesus gekreuzigten Verbrecher; und die Wahl des Vornamens wird als Prägung Zelenkas durch „das Motiv tiefster Zerknirschung im Angesicht Gottes“ gedeutet, wie es auch das Titelblatt der Missa Dei Patris (ZWV 19) mit der Selbstcharakterisierung als „infima, subjectissima, indignissima sua creatura“ nahelegt.[2] Wann Zelenka von Louňovice nach Prag kam, ist unbekannt.[1.4] Nach dem Jahrbuch der Tonkunst von Wien und Prag wurde Zelenka in eine „Stiftung“ zur weiteren Ausbildung gebracht, wo er Priester und Musikliebhaber kennenlernte. Bald könnte er in einem Orchester oder einer Kapelle in der Stadt beschäftigt worden sein.[3] Vom Titelblatt der erhaltenen Komposition Immisit Dominus pestilentiam (ZWV 58) von 1709 erfahren wir, dass Zelenka dieses für das Clementinum, das größe Jesuitenkolleg Prags geschaffene Werk selbst dirigierte, und dass er im Haushalt des böhmischen Grafen Hartig lebte. 1712 gab Zelenka in einem Bewerbungsschreiben an Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen an, seine Ausbildung unter einem Baron Hartig empfangen zu haben, sodass verschiedene Mitglieder der Adelsfamilie für diese Funktion in Betracht kommen. Wahrscheinlich war der bekannte Dilettant Ludwig Joseph von Hartig sein Lehrer und dessen Bruder Jan Hubert sein Gönner, da dieser auch nach Zelenkas Übersiedlung nach Dresden seine Unterstützung fortsetzte.[1.5]

Dresden und Wien

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Im Jahr 1710 oder 1711 trat er eine Stelle als Violonist bzw. Kontrabassist am sächsischen Hof in Dresden an.[1.6] Inmitten einer lutherischen Bevölkerung wandte sich der Hof zum Katholizismus, damit der einzige rechtmäßige Sohn von Friedrich August I., Kurprinz Friedrich August als König von Polen kandidieren könne. In der prächtigen Architektur von „Elb-Florenz“ fanden zu Zelenkas Zeiten Schauspiele, Maskeraden, Bälle, Bankette und andere Veranstaltungen statt.[1.7] 1708 wurde eine neue katholische Hofkapelle eröffnet, die ab 1710 von Jesuiten verwaltet wurde. Zahlreiche talentierte Knaben sangen bis zum Stimmbruch im Chor und blieben in Folge als Musiker in Sachsen.[1.8] Zur Gründung der Kapelle wurden verschiedene Instrumente angeschafft, darunter eine kleine Orgel, hinzu kam 1712 eine weitere.[1.9] Als erstes bekanntes Werk Zelenkas, das er für Dresden komponierte, gilt die Missa Sanctae Caeciliae (ZWV 1), die laut Diarium im November 1711 zu Ehren der heiligen Cäcilia, der Schutzpatronin der Musik gesungen wurde.[1.10] Einer revidierten Fassung der Messe wurde 1712 das bereits genannte Bewerbungsschreiben angefügt, das neben Baron Hartig den Kapellmeister Johann Christoph Schmidt der Hofkapelle als Lehrer Zelenkas nennt. Zelenkas Gesuch betraf eine Studienreise nach Frankreich und Italien, um den „soliden Kirchen Stylo“ zu perfektionieren. Bis 1714 ist seine Zuständigkeit für die Musik mehrerer gesungener Messen belegt.[1.11]

Bildnis des Kurprinzen August im Harnisch von Nicolas de Largillière, 1715

1715 wurden für Zelenka, den Organisten Christian Petzold, den Geiger Johann Georg Pisendel und den Oboisten Johann Christian Richter je 300 Thaler für eine Italienreise bestellt. Wahrscheinlich begleiteten sie den Kurprinzen auf seiner Grand Tour, während der er von Februar 1716 bis Juli 1717 in Venedig weilte.[1.12] Die Handschrift von Zelenkas Offertorium Currite ad aras (ZWV 166) nennt Zeit und Ort der Komposition: Am 13. Juni 1716 war er also in Wien, wo er 1717 Johann Joachim Quantz im Kontrapunkt unterrichtete, wie jener in seiner Autobiographie berichtet. 1717–1719 legte Zelenka in Wien die vierbändige Musiksammlung Collectaneorum Musicorum Libri Quatuor an.[1.13] Der Aufenthalt in Wien wird abgesehen von den Angaben in diesen Bänden durch Zahlungen aus Dresden für sein Auskommen in Wien fassbar. Aus dem 19. Jahrhundert datieren mehrere Berichte, die Zelenka dort als Schüler des Hofkapellmeisters Johann Joseph Fux nennen. Fux war Autorität für kontrapunktische Techniken und demonstrierte in seinen Werken, dass sich der italienische und der französische Stil verbinden ließen.[1.14] 1718 komponierte Zelenka in Wien unter anderem zwei Capricci.[1.15] Im Karneval 1719 ist Zelenka wieder in Dresden nachweisbar, wo er ein divertissement spielte. Der inzwischen dort wirkende Komponist und Sänger Antonio Lotti verlangte eine Verstärkung der Kontrabass-Besetzung. Zelenkas Bezahlung stand nun hinter der des italienischen Kontrabassisten Girolamo Personelli zurück.[1.16]

Gedenktafel an der Stelle von Zelenkas Wohnhaus in Dresden

Der Kurprinz heiratete die Tochter Kaiser Josephs I., Maria Josepha von Österreich und kehrte im September 1719 nach Dresden zurück, wo in Folge die Pracht der katholischen Zeremonien gesteigert wurde, was auf Maria Josephas Einfluss zurückgeführt wird.[1.17] Auch die Schließung des Opernhauses als Folge von Streitigkeiten zwischen Johann David Heinichen und italienischen Kastraten lenkte die Aufmerksamkeit auf die kirchenmusikalischen Aktivitäten.[1.18] Die Leitung der königlichen Kapelle oblag von 1721 bis 1729 Heinichen, dem Zelenka als königlicher Kammermusiker assistierte. Neben diesen beiden trug Giovanni Alberto Ristori eine größere Zahl an Werken für die königliche Kapelle bei, zudem der „Kirchen-Composit.“ Tobias Butz. Im Laufe der 1720er Jahre belegt eine zunehmende Zahl feierlicher Messen von Zelenka dessen wachsenden Status. Als Heinichen starb, machte sich Zelenka, der von dem Erkrankten viele Aufgaben übernommen hatte, zweifellos Hoffnungen auf die Nachfolge.[1.19] „Kapellmeister“ als Ehrentitel wurde 1731 jedoch dem gerade in Dresden angekommenen Johann Adolf Hasse verliehen, dessen Oper Cleofide im selben Jahr ihre Premiere feierte.[1.20] Nach dem Tod Augusts des Starken trat 1733 sein Sohn die Nachfolge an und berief Hasse zum Kapellmeister. Zelenkas erfolglose Bewerbung um das Amt, für die neben langjährigen Diensten das Requiem für den verstorbenen König von Polen sprechen konnte, hatte lediglich die Ernennung zum „Kirchen-Compositeur“ im Jahr 1735 zur Folge. Er blieb, mit Ausnahme gelegentlicher Reisen nach Prag, bis zu seinem Tod im Jahr 1745 in Dresden.[2]

Zelenkas Grab auf dem Alten Katholischen Friedhof in Dresden ist nicht erhalten. Seit 1996 erinnert auf dem Friedhof eine Gedenkstele an ihn. Ein authentisches Porträt Zelenkas ist nicht überliefert.[4] Im Internet zu findende angebliche Darstellungen Zelenkas zeigen in Wirklichkeit meist Johann Joseph Fux.[5]

Denkmal für Zelenka im Geburtsort Louňovice pod Blaníkem

Zelenkas Werk ist verglichen mit dem vieler seiner Zeitgenossen nicht umfangreich aber sehr originell und demonstriert in den geistlichen Kompositionen starken Ausdruck bei der Textvertonung.[6] Als Außenseiter kreuzte er Altes mit Neuem in einer unkonventionellen, exzentrischen Musik mit „vertrackte[n] Kontrapunkte[n]“, virtuos „bis an die Grenzen des Machbaren“.[7.1] Zelenkas Fähigkeiten als Kontrabassist lassen sich in seinen Partituren als Gefallen an der Beweglichkeit der Bässe ablesen.[8]

Instrumentalmusik

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In Zelenkas Orchestersuiten folgen die italienischen und französischen Tänze sowie freie und programmatische Sätze einer Eröffnung aus ein oder zwei umfangreichen Einleitungssätzen, die verschiedenen Gattungen entnommen sind: der Kirchensonate, dem Instrumentalkonzert und der Ouvertüre.[9] Formaler Schematismus etwa im Concerto G-Dur ZWV 186 wird durch „ungebärdig expressiven Ausdruck“ aufgebrochen. Zelenkas Vorliebe für das Bizarre wird insbesondere in den Capricci deutlich, wenn die Hörerwartungen durch individuelle Lösungen durchkreuzt werden.[10.1] Die Hipocondrie à 7 Concertanti A-Dur ZWV 187 für zwei Oboen, Fagott und Streicher von 1723 drückt einen „pathologische[n] Komplex von Ängsten“ durch einen Kontrapunkt, „in dem sich alles wechselseitig zu behindern scheint“, ein „leicht dümmliches Motiv“ in ständiger Wiederholung und „wehleidige Chromatismen“ aus.[7.2]

Als „Bestleistungen“[11] gelten Zelenkas Sei Sonate a due Hautbois et Basson con due bassi obligati ZWV 181 für zwei Oboen (in Nummer 3 Oboe und Violine), Fagott und Basso continuo, solistisch virtuose Werke unter venezianischem Einfluss mit tschechischen Eigenheiten in Rhythmik und Melodik.[12] Die italienische Gattung wird mit der aus der französischen Oper stammenden Besetzung von zwei Oboen und Fagott verknüpft.[9] Zur Bassstimme tritt zum Teil eine zweite tiefe Stimme hinzu. Als Vorbilder zu nennen sind neben den Kirchen- und Kammersonaten Arcangelo Corellis das Konzert und die Fuge,[13] die vom strengen Kanon bis zur dreistimmigen Doppelfuge Zelenkas Meisterschaft der Polyphonie verrät. Die außerordentlich originellen Werke verfügen über weit ausholende Motive und Motivketten in rhythmischer Kontrastierung und mit gewagter Harmonik mit „schmerzvoller Chromatik“.[10.2]

Geistliche Vokalmusik

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In den Oratorien liegt das Schwergewicht weniger in den Rezitativen als in den Arien mit ihrer Affektdarstellung, bei der allgemein musikalische Mittel Verwendung finden, Figuren zur Textausdeutung jedoch eine geringere Rolle spielen.[14]

Bereits vor seinem Studium in Wien ordnete Zelenka vokale und instrumentale Kräfte nach Prinzipien des Concerto Grosso in solistische und Tutti-Gruppen, etwa in der Missa Judica me (1714).[1.21] In festlichen Messen treten neben Trompeten und Pauken ein Paar Hörner in Erscheinung.[6] Auch Elemente eines einfachen, beinahe ländlichen Stils integrierte er in Messkompositionen.[1.22] Der vermischte Kirchenstil findet sich bei Zelenka nicht nur als Folge verschiedener Charaktere und Stile in Arien, konzertanten Chören und kontrapunktischen Abschnitten, sondern auch innerhalb der Fugen, die Ritornelle anderer Sätze aufgreifen können und im Verband eines virtuosen Chorkonzerts konzertanten Charakter annehmen.[15]

Zelenkas Psalm- und Magnifikat-Vertonungen, die hauptsächlich in den 1720er Jahren entstanden, bieten vielfältige und originelle Formen und Satztechniken. Psalmen können durchkomponiert sein, wie in der Kantate in eine Folge von Nummern zerfallen oder in einer Mischform dieser beiden Varianten gefasst sein;[16.1] Vereinheitlichung wird durch Bogen- oder Rahmenform, Ostinati, Cantus firmi oder Ritornelle hergestellt.[17] Statt des instrumentalen Ritornells kann ein Motto als kurzer Chorsatz immer wiederkehren, der im Gegensatz zum Ritornell stets vollständig zitiert wird, es werden auch beide Techniken kombiniert. In kantatenähnlichen Formen verzichtet Zelenka auf Rezitative. Die Mischformen bestehen aus Teilen, die Texteinheiten nach gedanklichen Zusammenhängen oder Charakteren zusammenfassen.[16.2]

Im Requiem d-Moll ZWV 48 verwendet Zelenka wie in Werken zu den Exequien gregorianischen Choral oder Psalmodie, dem Totengedenken entspricht ein strenger, polyphoner Stil.[18]

In den Lamentationen wird die Eingangsformel in einen instrumentalen, kontrapunktischen Satz „eingewoben“. Verschiedene Affekte werden durch unterschiedliche Tempi und Taktarten, Tonarten, Metren und harmonische Abläufe realisiert.[19]

In der zweiten Hälfte der 1720er-Jahre begann ein neapolitanischer galanter Stil Einfluss zu gewinnen, besonders ab der Ankunft von Sängern mit italienischer Ausbildung 1730 sowie von Johann Adolf Hasse und Faustina Bordoni im Jahr darauf.[1.23] Die späten Kompositionen, Messen ZWV 17–21, Litaneien ZWV 151–153 und das Miserere ZWV 57 erreichen höchstes Niveau bei großem Anspruch.[20.1] Das Bestreben, in seinen Stil aus expressiver Harmonik, bewegten Basslinien, ungewöhnlich balancierten Phrasen und Motiven mit großem Entwicklungspotenzial die galanten Merkmale einfacherer langsam fortschreitender Harmonik, des „Trommelbasses“, symmetrischer Phrasen und der Dominanz der Melodielinie zu integrieren, gelang insbesondere ab der Mitte der 1730er-Jahre in liturgischer Musik mit lateinischen Texten.[1.24] Dabei verzichtete Zelenka auf große instrumentale Apparate, die seine „voranstürmende Arbeitsweise“ einzuschränken scheinen. Im „vermischten Kirchenstil“ entstanden nun „organische Zyklen mit ausgewogener Disposition der unterschiedlichen Satztypen“.[20.2] Musikalische Sprache und Stile werden durch spirituelle Dimensionen transzendiert.[1.25]

Gedenkstele für Zelenka auf dem Alten Katholischen Friedhof in Dresden

Zur frühen Zelenka-Rezeption muss auf die Schrift Zur Geschichte der Musik und des Theaters am Hofe zu Dresden (1861–1862) von Moritz Fürstenau zurückgegriffen werden. Nach Zelenkas Tod wurde der Nachlass in die königliche Musiksammlung integriert. Seine geistliche Musik wurde bis mindestens 1763 in der katholischen Hofkirche dargeboten. Johann Georg Pisendel kopierte heimlich eines der Werke für Georg Philipp Telemann, wie aus einem seiner Briefe hervorgeht. Telemann schätzte den Wert und die Besonderheit der Musik. Eventuell durch die Verbindung mit Telemann kam es zu der positiven Einschätzung Zelenkas in Johann Matthesons Schrift Der vollkommene Capellmeister (1739) noch zu Zelenkas Lebzeiten:[1.26]

„Der doppelte Contrapunct, und die von ihm herstammenden Doppel-Fugen gehören nicht nur für solche Componisten, die von Natur eine starke Urtheils=Krafft besitzen, von großem, unermüdeten Nachdencken und Fleiß sind, auch die Kräffte der Harmonie oder Vollstimmigkeit tief einsehen, wie man solches von dem Herrn Zelenska zu Dresden rühmet; sondern es gehören diese Sachen nicht weniger für gewisse, auserlesene Zuhörer, die eine tüchtige Kundschafft melodischer Künste, einen reinen Geschmack an dauerhaffter Arbeit, und ein sonst wol eingerichtetes Gehirn haben. Von beiden gibt es sehr wenige.“

Johann Mattheson: Der vollkommene Capellmeister. Hamburg 1739, Vollständiges Digitalisat, S. 415

Zu Zelenkas Schülern gehörten der spätere Hoforganist und Kammermusiker Johann Georg Röllig, sowie Gottlob Harrer, der 1750 Johann Sebastian Bach in Leipzig nachfolgte. Eventuell aus seiner Musiksammlung gelangten in den 1760er Jahren Werke Zelenkas zum Leipziger Verleger Breitkopf, der davon Drucke und handschriftliche Kopien verkaufte.[1.27] Nach Bachs Sohn Carl Philipp Emanuel Bach schätzte Bach in späten Jahren Johann Joseph Fux, Antonio Caldara, Georg Friedrich Händel, Reinhard Keiser, Johann Adolph Hasse, Johann Gottlieb Graun, Carl Heinrich Graun, Georg Philipp Telemann, Zelenka und Franz Benda. Der Bach-Biograph Philipp Spitta kannte Zelenkas Magnificat (ZWV 108) aus der Bibliothek der Leipziger Thomasschule.[1.28]

Im Jahr 1770 befand der „Directeur des plaisirs“ von Friedrich August III. die meiste für die Hofkirche angeschaffte Musik wegen ihrer Länge und des altmodischen Stils für unbrauchbar. Aufführungen von Zelenkas Werken an der katholischen Hofkirche in Dresden fanden in Folge selten statt. Allerdings interessierten sich Sammler im 18. und 19. Jahrhundert für Zelenkas Musik, nicht nur in Deutschland und Böhmen, sondern auch in England. In den 1820er Jahren wurden Werke von ihm von der Leipziger Singakademie aufgeführt. 1830 bemühte sich František Palacký, Gründer der tschechischen Nationalgeschichtsschreibung, um Wiederbelebung der Musik Zelenkas. Die Gesellschaft zur Förderung der tschechischen Kultur Umělecká beseda beauftragte Bedřich Smetana, Noten von Werken Zelenkas zu beschaffen. 1863 kam sodann seine Ouverture à 7 ZWV 188 in Prag zur Aufführung. Der Musikhistoriker Emilián Trolda (1871–1949) erforschte und bewarb die Musik Zelenkas.[1.29]

Die Zeit der größten Vernachlässigung erlitt Zelenkas Schaffen im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. 1944 verfasste der ehemalige Theologiestudent Norbert Schulz eine Dissertation über Zelenkas Leben und Werk. 1956 erschienen zwei Artikel zu seiner Instrumentalmusik von Günter Haußwald und Camillo Schoenbaum. In den 1960er Jahren erschienen Ausgaben der sechs Sonaten (ZWV 181).[1.30] Milan Munclinger spielte bereits 1959 mit seinem Ensemble Ars Rediviva für das Label Supraphon eine der Kammersonaten ein (in dem Ars-rediviva-Konzertzyklus schon 1958 aufgeführt). 1964 folgten die Schallplattenaufnahmen von weiteren Triosonaten, Orchesterwerken und 1969 die Lamentationes Jeremiae Prophetae (Solisten: Theo Altmeyer, Karel Berman, Nedda Casei; Ars rediviva unter der Leitung von Milan Munclinger), ebenfalls für Supraphon. Der Oboist, Dirigent und Komponist Heinz Holliger leitete 1972 die Schallplattenaufnahmen der sechs Triosonaten für das Label DGG Archiv Produktion und war 1977 an der Einspielung der Orchesterwerke (ebenfalls DGG Archiv Produktion) beteiligt. Anlässlich des 300. Jahrestages von Zelenkas Geburt im Jahre 1979 stellte Adrienne Simpson fest, dass lediglich vier Zelenka-Veröffentlichungen erhältlich waren, neben den oben genannten noch eine tschechische Kompilation (Panton 11 0331).[21] Der Marburger Bachchor wird seit langem mit der Wiederentdeckung von Zelenkas geistlicher Musik assoziiert. Viele zuvor nicht aufgenommene Werke Zelenkas hat Adam Viktora eingespielt, er leitete das Ensemble Inégal und die Prague Baroque Soloists.[22] Das tschechische Ensemble Collegium 1704 widmet sich unter Leitung des Cembalisten und Dirigenten Václav Luks schwerpunktmäßig dem Werk Zelenkas. Es ehrt den Komponisten auch mit der Jahreszahl 1704 in seinem Namen: Im August 1704 wurde Zelenkas Werk Via Laureata in der Prager Sankt-Nikolaus-Kirche aufgeführt.[23]

Zelenkas unkonventionelle und exzentrische Musik machte ihn zum „Wahlverwandte[n] bewusst komplizierter Musik“ im 20. Jahrhundert.[7.1]

Zelenkas Kompositionen wurden vom Musikwissenschaftler Wolfgang Reich im Zelenka-Werke-Verzeichnis (ZWV) zusammengefasst und katalogisiert.

Geistliche Vokalmusik

  • 21 Messvertonungen:
    • Missa Sanctae Caeciliae G-Dur (ZWV 1, ca. 1711)
    • Missa »Judica me« F-Dur (ZWV 2, 1714)
    • Missa Corporis Domini C-Dur (ZWV 3, ca. 1719)
    • Missa Sancti Spiritus D-Dur (ZWV 4, 1723)
    • Missa Spei C-Dur (ZWV 5, 1724 [verschollen])
    • Missa Fidei C-Dur (ZWV 6, 1725)
    • Missa Paschalis D-Dur (ZWV 7, 1726)
    • Missa Nativitatis Domini D-Dur (ZWV 8, 1726)
    • Missa Corporis Domini D-Dur (ZWV 9, ca. 1727)
    • Missa Charitatis D-Dur (ZWV 10, 1727)
    • Missa Circumcisionis D-Dur (ZWV 11, 1728)
    • Missa Divi Xaverii D-Dur (ZWV 12, 1729)
    • Missa »Gratias agimus tibi« D-Dur (ZWV 13, 1730)
    • Missa Sancti Josephi D-Dur (ZWV 14, ca. 1731)
    • Missa Eucharistica D-Dur (ZWV 15, 1733)
    • Missa Purificationis B.M.V. D-Dur (ZWV 16, 1733)
    • Missa Sanctissimae Trinitatis a-Moll (ZWV 17, 1736)
    • Missa votiva, dicta: »Vota mea Domino reddam« e-Moll (ZWV 18, 1739)
    • Missa Dei Patris C-Dur (ZWV 19, 1740)
    • Missa Dei Filii C-Dur (ZWV 20, ca. 1740)
    • Missa Omnium Sanctorum a-Moll (ZWV 21, 1741)
  • 4 Requiems: (ZWV 45; 46; 48; 49)
  • Werke für die Karwoche:
    • Lamentationes Jeremiae (ZWV 53; 54)
    • Responsoria pro Hebdomada Sancta (ZWV 55)
    • 2 Miserere (ZWV 56; 57)
  • Geistliche Oratorien:
    • Il Serpente del bronzo (ZWV 61)
    • Gesù al Calvario (ZWV 62)
    • I penitento al Sepolchro del Redentore (ZWV 63)
  • Diverse Psalm-Vertonungen und Magnificats
  • 19 marianische Antiphonen
  • Vertonungen des Te Deum und der Litaneien

Weltliche Vokalmusik

  • Sub olea pacis: Melodrama de Sancto Wenceslao (ZWV 175)
  • 8 italienische Arien (ZWV 176)
  • Serenata Il diamante (ZWV 177), 1737
  • 2 Krebskanons Emit amor (ZWV 178)
  • Cantilena circularis Vide Domine (ZWV 179)

Instrumentalmusik

  • 6 Triosonaten für 2 Oboen oder Oboe und Violine, Fagott und Basso continuo (ZWV 181).
  • Mehrere Orchesterwerke für unterschiedliche Besetzungen, bezeichnet mit
    • „Capriccio“ (ZWV 182–185; 190)
    • „Concerto a 8 Concertanti“ G-dur (ZWV 186)
    • „Simphonie a 8 Concertanti“ a-moll (ZWV 189)
    • „Hipocondrie a 7 Concertanti“ A-dur (ZWV 187)

Der Nachlass von Jan Dismas Zelenka wird in der Musikabteilung der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden unter der Signatur Mus.2358-… aufbewahrt. Er enthält Musikautographe im Umfang von ca. 190 Katalognummern.[24]

  • Norbert Schulz: Johann Dismas Zelenka. Dissertation. Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin, Berlin 1944.
  • Dietmar Polaczek: Jan Dismas Zelenka. Hamburg 1978. Im Beiheft der DGG Archiv Produktion 2565 99-101, 2723 059 (Zelenka: Die Orchesterwerke, Camerata Bern, Heinz Holliger). Englische Version: siehe Dietmar Polaczek: Jan Dismas Zelenka - Mysterious and Glorious. 1978, abgerufen am 28. Dezember 2018 (englisch).
  • Wolfgang Reich: Jan Dismas Zelenka – Thematisch-systematisches Verzeichnis der musikalischen Werke (ZWV) (= Studien und Materialien zur Musikgeschichte Dresdens, Band 6). Sächsische Landesbibliothek, Dresden 1985.
  • Susanne Oschmann: Jan Dismas Zelenka. Seine geistlichen italienischen Oratorien. B. Schott’s Söhne, Mainz 1986, ISBN 3-7957-1794-9.
  • Thomas Kohlhase (Hrsg.): Die Referate der Internationalen Fachkonferenz Jan Dismas Zelenka (1679 - 1745), J.-G.-Herder-Institut, Marburg, 16. – 20. November 1991. Bärenreiter Verlag, Kassel et al. 1993, ISBN 3-76181-176-4.
  • Günter Gattermann (Hrsg.): Zelenka-Studien II. Referate und Materialien der 2. Internationalen Fachkonferenz Jan Dismas Zelenka (Dresden und Prag 1995) (= Deutsche Musik im Osten, Band 12). Academia-Verlag, Sankt Augustin 1997, ISBN 3-89665-035-1.
  • Janice B. Stockigt: Jan Dismas Zelenka – A Bohemian musician at the court of Dresden. Oxford University Press, Oxford 2000, ISBN 0-19-816622-2 (englisch, mit Werkverzeichnis, Buchvorschau).
  • Uwe Schweikert: Jan Dismas Zelenka. In: Ingeborg Allihn (Hrsg.): Barockmusikführer. Instrumentalmusik 1550–1770. Metzler, Stuttgart 2001, ISBN 978-3-7618-2022-3, S. 507–512.
  • Jaroslav Smolka: Jan Dismas Zelenka. Akademie múzických umění v Praze, Prag 2006, ISBN 80-7331-075-9.
  • Wolfgang Horn: Zelenka, Jan Dismas. In: Ludwig Finscher (Hrsg.): Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Zweite Ausgabe, Personenteil, Band 17 (Vina – Zykan). Bärenreiter/Metzler, Kassel u. a. 2007, ISBN 978-3-7618-1137-5, Sp. 1381–1391 (Online-Ausgabe, für Vollzugriff Abonnement erforderlich)
Commons: Jan Dismas Zelenka – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Janice B. Stockigt: Jan Dismas Zelenka. A Bohemian Musician at the Court of Dresden. Oxford University Press, New York 2000, ISBN 0-19-816622-2.
    1. S. 1
    2. S. 2 f.
    3. S. 3 f.
    4. S. 4
    5. S. 5 f.
    6. S. 32
    7. S. 25 f.
    8. S. 27 f.
    9. S. 30
    10. S. 32 f.
    11. S. 36 f.
    12. S. 39
    13. S. 40 f.
    14. S. 43 ff.
    15. S. 47
    16. S. 54 f.
    17. S. 59 f.
    18. S. 60 f.
    19. S. 62 f.
    20. S. 198
    21. S. 139
    22. S. 142
    23. S. 135
    24. S. 229
    25. S. 251
    26. S. 265 f.
    27. S. 267 f.
    28. S. 270 f.
    29. S. 275 ff.
    30. S. 283 f.
  2. a b Wolfgang Horn: Zelenka, Jan Dismas. In: Ludwig Finscher (Hrsg.): Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Zweite Ausgabe, Personenteil, Band 17 (Vina – Zykan). Bärenreiter/Metzler, Kassel u. a. 2007, ISBN 978-3-7618-1137-5, Sp. 1381–1391 (Online-Ausgabe, für Vollzugriff Abonnement erforderlich)
  3. Jahrbuch der Tonkunst von Wien und Prag. Schönfeldischer Verlag 1796, S. 105. https://www.digitale-sammlungen.de/en/view/bsb10599456?page=117
  4. Volker Hagedorn: Der Bizarre neben Bach. zeit.de, 17. März 2011.
  5. Zum Beispiel hoasm.org, last.fm, rateyourmusic.com oder classicalm.com
  6. a b Janice B. Stockigt, Andrew Frampton, Frederic Kiernan: Zelenka, Jan (Lukáš Ignatius) Dismas. In: Grove Music Online. Oxford Music Online. Oxford University Press, Version: 26. Dezember 2018. http://www.oxfordmusiconline.com.
  7. Claus-Steffen Mahnkopf: Jan Dismas Zelenka (1679–1745). Böhmischer Komponist der Barockzeit. In: Bernd Asmus, Claus-Steffen Mahnkopf, Johannes Menke: Schlüsselwerke der Musik. Reclam, Ditzingen 2020, ISBN 978-3-15-014025-3, S. 160f.
    1. a b S. 160
    2. S. 160 f.
  8. Jaroslav Smolka: Zwei Kapitel aus der Instrumentation Jan Dismas Zelenkas. In: Günter Gattermann (Hrsg.): Zelenka-Studien II. Referate und Materialien der 2. Internationalen Fachkonferenz Jan Dismas Zelenka (Dresden und Prag 1995). Academia-Verlag, Sankt Augustin 1997 (= Deutsche Musik im Osten, Band 12), ISBN 3-89665-035-1, S. 507–534, hier 507.
  9. a b Susanne Oschmann: Zelenka, Jan (Lukáš Ignatius) Dismas. In: Horst Weber (Hrsg.): Metzler Komponistenlexikon. Metzler, Stuttgart/Weimar 1992, ISBN 978-3-476-00847-3, S. 889–891, hier 889.
  10. Uwe Schweikert: Jan Dismas Zelenka. In: Ingeborg Allihn (Hrsg.): Barockmusikführer. Instrumentalmusik 1550–1770. Metzler, Stuttgart 2001, ISBN 978-3-7618-2022-3, S. 507–512.
    1. 508f.
    2. 510f.
  11. Ernst Schenk: Die außeritalienische Triosonate. Volk, Köln 1970 (= Das Musikwerk, Heft 35), S. 12.
  12. Hubert Unverricht: Die Triosonate bei Fux und Zelenka. Versuch einer historischen Einordnung der sechs Sonaten Jan Dismas Zelenkas. In: Günter Gattermann (Hrsg.): Zelenka-Studien II. Referate und Materialien der 2. Internationalen Fachkonferenz Jan Dismas Zelenka (Dresden und Prag 1995). Academia-Verlag, Sankt Augustin 1997 (= Deutsche Musik im Osten, Band 12), ISBN 3-89665-035-1, S. 193–200, hier 199.
  13. Lorenz Welker: Konstituenten der Form in Zelenkas Triosonaten. In: Günter Gattermann (Hrsg.): Zelenka-Studien II. Referate und Materialien der 2. Internationalen Fachkonferenz Jan Dismas Zelenka (Dresden und Prag 1995). Academia-Verlag, Sankt Augustin 1997 (= Deutsche Musik im Osten, Band 12), ISBN 3-89665-035-1, S. 201–216, hier 203.
  14. Susanne Oschmann: Jan Dismas Zelenka. Seine geistlichen italienischen Oratorien. B. Schott’s Söhne, Mainz 1986, ISBN 3-7957-1794-9, S. 270f.
  15. Monika Unterberger: Die Chorfugen Zelenkas – analytische Aspekte. In: Günter Gattermann (Hrsg.): Zelenka-Studien II. Referate und Materialien der 2. Internationalen Fachkonferenz Jan Dismas Zelenka (Dresden und Prag 1995). Academia-Verlag, Sankt Augustin 1997 (= Deutsche Musik im Osten, Band 12), ISBN 3-89665-035-1, S. 535–541, hier 535 sowie 539.
  16. John Eric Floreen: Zelenkas Psalmvertonungen – Formale Konzepte und Satztechnik. In: Thomas Kohlhase (Hrsg.): Die Referate der Internationalen Fachkonferenz Jan Dismas Zelenka (1679 - 1745), J.-G.-Herder-Institut, Marburg, 16. – 20. November 1991. Bärenreiter Verlag, Kassel et al. 1993, ISBN 3-76181-176-4, S. 241–252.
    1. S. 241
    2. S. 241 f.
  17. Janice Stockigt: Einflüsse auf Zelenkas Kompositionsstil am Beispiel seiner Vesperpsalm-Vertonungen von etwa 1725 bis 1730. In: Thomas Kohlhase (Hrsg.): Die Referate der Internationalen Fachkonferenz Jan Dismas Zelenka (1679 - 1745), J.-G.-Herder-Institut, Marburg, 16. – 20. November 1991. Bärenreiter Verlag, Kassel et al. 1993, ISBN 3-76181-176-4, S. 253–296, hier 255.
  18. Vratislav Bělský: Zelenkas Requiem d-Moll ZWV 48 – Überlieferung und Stil. In: Thomas Kohlhase (Hrsg.): Die Referate der Internationalen Fachkonferenz Jan Dismas Zelenka (1679 - 1745), J.-G.-Herder-Institut, Marburg, 16. – 20. November 1991. Bärenreiter Verlag, Kassel et al. 1993, ISBN 3-76181-176-4, S. 297–310, hier 300f.
  19. Hans Joachim Marx: Zelenkas Lamentations-Vertonungen von 1722. In: Günter Gattermann (Hrsg.): Zelenka-Studien II. Referate und Materialien der 2. Internationalen Fachkonferenz Jan Dismas Zelenka (Dresden und Prag 1995). Academia-Verlag, Sankt Augustin 1997 (= Deutsche Musik im Osten, Band 12), ISBN 3-89665-035-1, S. 161–166, hier 163.
  20. Thomas Kohlhase: Gedanken zu Zelenkas Spätwerk. In: Günter Gattermann (Hrsg.): Zelenka-Studien II. Referate und Materialien der 2. Internationalen Fachkonferenz Jan Dismas Zelenka (Dresden und Prag 1995). Academia-Verlag, Sankt Augustin 1997 (= Deutsche Musik im Osten, Band 12), ISBN 3-89665-035-1, 289–294.
    1. S. 290
    2. S. 293
  21. Adrienne Simpson: Zelenka on record. In: Early Music, 9/2 (1981), ISSN 1741-7260, S. 274–276, hier 274.
  22. Janice B. Stockigt: Zelenka, sacred and secular. In: Early Music, 42/2 (2014), ISSN 1741-7260, S. 318–321, hier 319f.
  23. Collegium 1704: Über uns (siehe Ende des Textes)
  24. Kalliope | Verbundkatalog für Archiv- und archivähnliche Bestände und nationales Nachweisinstrument für Nachlässe und Autographen. Abgerufen am 14. Mai 2020.