Josh Groban

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Josh Groban im Februar 2009
Josh Groban im Februar 2009
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1][2]
Josh Groban
  UK 28Gold 08.02.2003 (9 Wo.)
  US 8 4-fach-Platin 29.12.2001 (101 Wo.)
Josh Groban in Concert
  US 34Gold 21.12.2002 (17 Wo.)
Closer
  DE 13 15.03.2004 (4 Wo.)
  AT 10 14.03.2004 (7 Wo.)
  CH 44 14.03.2004 (3 Wo.)
  UK 91Gold 13.12.2003 (2 Wo.)
  US 1 5-fach-Platin 29.11.2003 (98 Wo.)
Live at the Greek
  US 24Gold 18.12.2004 (12 Wo.)
Awake
  DE 27 08.12.2006 (6 Wo.)
  AT 49 08.12.2006 (4 Wo.)
  CH 33 19.11.2006 (15 Wo.)
  UK 12Gold 10.02.2007 (18 Wo.)
  US 2 Doppelplatin 25.11.2006 (71 Wo.)
Noël
  CH 69 13.01.2008 (1 Wo.)
  UK 58Silber 22.12.2007 (2 Wo.)
  US 1 6-fach-Platin 27.10.2007 (89 Wo.)
Awake – live
  UK 22 24.05.2008 (2 Wo.)
  US 8 24.05.2008 (9 Wo.)
Josh Groban – A Collection
  DE 53 05.12.2008 (7 Wo.)
  AT 26 05.12.2008 (9 Wo.)
  CH 19 14.12.2008 (10 Wo.)
  UK 22Gold 13.12.2008 (8 Wo.)
Illuminations
  DE 42 03.12.2010 (4 Wo.)
  AT 29 03.12.2010 (3 Wo.)
  CH 46 05.12.2010 (6 Wo.)
  UK 30Silber 04.12.2010 (6 Wo.)
  US 4 Platin 04.12.2010 (36 Wo.)
All That Echoes
  DE 18 22.03.2013 (4 Wo.)
  AT 18 22.03.2013 (2 Wo.)
  CH 21 24.03.2013 (4 Wo.)
  UK 9 Silber 09.03.2013 (13 Wo.)
  US 1 Gold 23.02.2013 (29 Wo.)
Stages
  DE 31 05.05.2015 (1 Wo.)
  AT 48 08.05.2015 (1 Wo.)
  CH 13 03.05.2015 (3 Wo.)
  UK 1 Gold 02.05.2015 (12 Wo.)
  US 2 Gold 16.05.2015 (40 Wo.)
Stages: Live
  US 149 27.02.2016 (1 Wo.)
Bridges
  DE 14 28.09.2018 (5 Wo.)
  AT 32 05.10.2018 (1 Wo.)
  CH 17 30.09.2018 (1 Wo.)
  UK 6 04.10.2018 (5 Wo.)
  US 2 06.10.2018 (… Wo.)
Singles[1]
You Raise Me Up
  US 73Platin 20.03.2004 (17 Wo.)
I’ll Be Home for Christmas
  US 95 30.12.2006 (1 Wo.)
You Raise Me Up (mit dem African Children’s Choir)
  AT 54 19.12.2008 (3 Wo.)
  CH 54 21.12.2008 (2 Wo.)
  UK 74 09.06.2007 (1 Wo.)
  US 76 12.05.2007 (2 Wo.)
The Prayer (Live) (mit Céline Dion)
  US 70 01.03.2008 (1 Wo.)
To Where You Are
  UK 53 08.11.2008 (2 Wo.)
Brave
  DE 99 17.05.2013 (1 Wo.)
  UK 64 09.03.2013 (3 Wo.)

Joshua Winslow „Josh“ Groban (* 27. Februar 1981 in Los Angeles) ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Sänger mit klassisch ausgebildeter Bariton-Stimme. Bis 2012 hat er weltweit über 25 Millionen Schallplatten verkauft.[3]

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zunächst sang Groban im Schulchor, doch nachdem man sein Talent erkannt hatte, wurde er am angesehenen Interlochen Center for the Arts angenommen, wo er an verschiedenen Schulaufführungen mitwirkte. Nach seinem Schulabschluss studierte er an der Los Angeles County High School for the Arts.

Von 2002 bis 2006 war Josh Groban mit der Mad Men-Schauspielerin January Jones liiert. Von Oktober 2014 bis August 2016 war er mit der Schauspielerin Kat Dennings zusammen.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1998 war Musikproduzent David Foster auf der Suche nach einem Sänger für die Inaugurationsfeier des Gouverneurs von Kalifornien; Groban schickte ihm ein Demo-Band und wurde engagiert. Ein Jahr später fiel Andrea Bocelli für seine Proben bei der Grammy-Verleihung aus, Groban sprang ein und sang ein Duett mit Céline Dion. Im Jahr 2000 bekam Groban eine Gastrolle in der Fernsehserie Ally McBeal. 2002 sang er zusammen mit Charlotte Church auf der Abschlussfeier der Olympischen Winterspiele in Salt Lake City den Song The Prayer, darüber hinaus trat er am Broadway sowie 2004 im Vorprogramm des Super-Bowl-Finales auf. Im Mai 2008 war er in Chess in Concert, einer Konzertfassung des Musicals Chess, in der Royal Albert Hall in London als Anatoly Sergievsky an der Seite von Idina Menzel zu sehen..[4] Im selben Jahr trat er bei der Feier zu Nelson Mandelas 90. Geburtstag mit vielen anderen Künstlern im Hyde Park in London auf. Grobans musikalisches Spektrum reicht von Klassik bis Pop, er singt auf Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch. Sein Debütalbum Josh Groban verkaufte sich in den USA über vier Millionen Mal und erhielt 4 Mal Platin. Sein zweites Studioalbum Closer verkaufte sich in den USA bisher über fünf Millionen Mal. Sein Live Album Live at the Greek schaffte es auf über 500.000 verkaufte Exemplare in den USA. Sein 2006 erschienenes Studioalbum Awake verkaufte sich in den USA knapp zwei Millionen Mal und zählt zu den erfolgreichsten Alben, die 2006 veröffentlicht wurden. 2007 veröffentlichte er sein Weihnachtsalbum Noël. Das Album verkaufte sich nach drei Wochen in den USA bereits über eine Million Mal und reiht sich damit in die Liste der wenigen Weihnachtsalben ein, die diese Marke überschreiten konnten. Mit etwa zwölf Millionen verkaufter Alben in den USA zählte er dort zu den erfolgreichsten männlichen Solokünstlern des Jahrzehnts.

Groban hat außerdem an den Soundtracks der Filme A.I. (For Always, Duett mit Lara Fabian), Troja (Remember, Duett mit Tanja Tzarovska), Der Polarexpress (Believe) und Die Schöne und das Biest von 2017 (Evermore) mitgearbeitet. Im November 2010 ist sein Album Illuminations erschienen.[5] Seit Oktober 2016 spielt Groban die Titelrolle des Pierre Bezhukov im Broadway-Musical Nathasha, Pierre & The Great Comet of 1812, das auf einem Ausschnitt aus Krieg und Frieden von Leo Tolstoi beruht. Für diese Rolle wurde er 2017 für einen Tony Award in der Kategorie bester Schauspieler nominiert. Seit September 2018 ist Groban bei Netflix in der Krimi-Serie The Good Cop an der Seite von Tony Danza zu sehen.

Soziales Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nicht zuletzt durch den Einfluss seines Mentors David Foster sang Groban immer wieder bei Benefizveranstaltungen wie dem Concert of Hope für Tsunami-Opfer oder Live 8. Nach einer Reise zu Nelson Mandela nach Südafrika, die ihn nachhaltig beeindruckte, gründete er 2004 die Josh Groban Foundation (seit 2011: Find Your Light Foundation), die bedürftige Kinder unterstützt.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Josh Groban (2001)
  • Closer (2003)
  • Awake (2006)
  • With You (Hallmark) (2007) (US: Gold)
  • Noël (2007)
  • Josh Groban – A Collection (2008)
  • Illuminations (2010)
  • All That Echoes (2013)
  • Stages (2015)
  • Bridges (2018)

CD/DVD-Kompilationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Josh Groban in Concert (2002) (US: 6-fach-Platin)
  • Closer “Special Edition” (2003)
  • Live at the Greek (2004) (US: 6-fach-Platin)
  • Awake “Special Edition” (2006)
  • Noël (2007)
  • Awake Live (2008)
  • An Evening in New York City (2009)
  • Stages: Live (2016)

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen für Musikverkäufe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Goldene Schallplatte

  • AustralienAustralien Australien
    • 2007: für das Album Awake
    • 2015: für das Album Stages
  • BelgienBelgien Belgien
    • 2008: für das Album Awake
  • DanemarkDänemark Dänemark
    • 2009: für das Album Josh Groban - A Collection
  • FinnlandFinnland Finnland
    • 2002: für das Album Josh Groban
  • FrankreichFrankreich Frankreich
    • 2007: für das Album Awake
    • 2008: für das Album Josh Groban - A Collection
  • IrlandIrland Irland
    • 2005: für das Album Closer
    • 2006: für das Album Awake
    • 2010: für das Album Illuminations
  • KanadaKanada Kanada
    • 2013: für das Album All That Echoes
    • 2015: für das Album Stages
  • NeuseelandNeuseeland Neuseeland
    • 2002: für das Album Josh Groban
    • 2004: für das Album Closer
    • 2006: für das Album Awake
    • 2010: für das Album Illuminations
  • SchwedenSchweden Schweden
    • 2003: für das Album Josh Groban
    • 2006: für das Album Closer
    • 2007: für das Album Noël
    • 2008: für das Album Josh Groban - A Collection

Platin-Schallplatte

  • AustralienAustralien Australien
    • 2005: für das Album Closer
    • 2007: für das Album Josh Groban
  • IrlandIrland Irland
    • 2008: für das Album Josh Groban - A Collection
  • KanadaKanada Kanada
    • 2010: für das Album Illuminations
  • NeuseelandNeuseeland Neuseeland
    • 2008: für das Album Josh Groban - A Collection
  • NorwegenNorwegen Norwegen
    • 2009: für das Album Awake
    • 2009: für das Album Noël

2× Platin-Schallplatte

  • KanadaKanada Kanada
    • 2007: für das Album Awake

4× Platin-Schallplatte

  • KanadaKanada Kanada
    • 2003: für das Album Josh Groban
    • 2005: für das Album Closer

6× Platin-Schallplatte

  • KanadaKanada Kanada
    • 2015: für das Album Noël

Anmerkung: Auszeichnungen in Ländern aus den Charttabellen bzw. Chartboxen sind in ebendiesen zu finden.

Land/Region Silver record icon.svg Silber Gold record icon.svg Gold Platinum record icon.svg Platin Verkäufe Quellen
AustralienAustralien Australien (ARIA) 0! S 2 2 210.000 aria.com.au
BelgienBelgien Belgien (BEA) 0! S 1 0! P 25.000 ultratop.be
DanemarkDänemark Dänemark (IFPI) 0! S 1 0! P 20.000 ifpi.dk
FinnlandFinnland Finnland (IFPI) 0! S 1 0! P 15.107 ifpi.fi
FrankreichFrankreich Frankreich (SNEP) 0! S 2 0! P 150.000 snepmusique.com
IrlandIrland Irland (IRMA) 0! S 3 1 37.500 irishcharts.ie
KanadaKanada Kanada (MC) 0! S 2 17 1.640.000 musiccanada.com
NeuseelandNeuseeland Neuseeland (RMNZ) 0! S 4 1 45.000 nztop40.co.nz
NorwegenNorwegen Norwegen (IFPI) 0! S 0! G 2 60.000 ifpi.no
SchwedenSchweden Schweden (IFPI) 0! S 4 0! P 100.000 sverigetopplistan.se
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (RIAA) 0! S 5 31 22.700.000 riaa.com
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich (BPI) 3 5 0! P 680.000 bpi.co.uk
Insgesamt 3 30 54

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: DE AT CH UK US1 US2 US3
  2. Auszeichnungen für Musikverkäufe: UK US
  3. Josh Groban sings his way into the hearts of festival crowd, Napa Valley Register. 
  4. Chess in Concert. Abgerufen am 17. November 2018.
  5. [1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Josh Groban – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien