Körös-Kultur

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Die Körös-Kultur (auch Körös-Criș-Kultur) wird auf 6200 bis 5600 v. Chr. datiert und als eine der wichtigsten danubischen Kulturen des Frühneolithikums betrachtet. Oft werden die auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawien und im ungarischen Transdanubien verbreitete Starčevo-Kultur mit Körös-Criș als ein Komplex (SKC). Benannt ist die Körös-Kultur nach der Körös (rumänisch Criș), einem Nebenfluss des ostungarischen Flusses Theiß.

Verbreitungsgebiet[Bearbeiten]

Die Körös-Kultur findet sich von Ungarn und Rumänien[1] bis in die transkarpatische Ukraine und in Moldawien[2]. János Banner (1888–1971) verortete die Kulturen zwischen Tisza, Körös, Maros und der Donau im Süden[3].

Siedlungsschwerpunkte treten im Mündungsgebiet des Maros sowie entlang der Körös und ihrer rumänischen Zuflüsse (Schwarze, Weiße und Schnelle Criṣ) auf. Fundhäufungen liegen in der Gegend um Hódmezővásárhely und Endrőd. Mit der Entdeckung von Tiszaszőlős–Domaháza-puszta im Jahr 2003 dehnte sich das Gebiet der Körös-Kultur über die bis dahin als Grenze angenommene Kunhegyes-Berettyóújfalu-Grenze nach Norden in die Obere Theiß-Region aus.[4] Wichtige Fundorte sind hier unter anderen Ibrány-Nagyerdő,[5] Calinești-Oaș-Dâmbul Sfîntei Marii[6] und Tășnad-Sere.[7]

Forschungsgeschichte[Bearbeiten]

Erste Ausgrabungen, die Material der Körös-Kultur zutage förderten, wurden von Banner in den 1930er Jahren durchgeführt, ohne dass die Fundstücke kulturhistorisch genauer eingeordnet werden konnten. Die systematische Aufarbeitung des Materials, die chronologische Einordnung und der Vergleich mit den benachbarten Kulturen erfolgte 1944 durch die ungarische Archäologin Ida Kutzián.[8] Die Arbeit wird bis heute wegen ihres wissenschaftlichen Wertes beachtet. In den folgenden Jahrzehnten konnten neue Grabungen das Fundmaterial bereichern und neue Ergebnisse zum Siedlungswesen und zur materiellen Kultur liefern. Die zahlreich erfolgten Ausgrabungen sind jedoch fast ausschließlich unzureichend publiziert. Etwas ausführlicher legte J. Makkay 1992 die Körös-Siedlung von Endrőd-Öregszőlők vor.

Siedlungswesen[Bearbeiten]

Über das Siedlungswesen der Körös-Kultur ist bislang wenig bekannt. Fundorte der Körös-Kultur finden sich hauptsächlich in der Nähe von Flüssen. Es liegen einerseits einfache Bauten in Pfostenbauweise vor, die durchweg kleineren Ausmaßes sind; andererseits treten sog. "Grubenhäuser" auf, große Wohnbauten, die in den Boden eingetieft sind. Oft weisen diese Befunde jedoch weder Pfostenlöcher noch Herdstellen auf und sind daher nicht sicher als Wohnstätten zu identifizieren.

Seit 1992 gräbt Alasdair Whittle (* 1949) von der Universität Cardiff in Ecsegfalva, Komitat Békés.[9]. Er konnte eine dichte Fundstreuung dokumentieren, jedoch keinen eindeutigen Hausgrundriß. Die Häuser wurden - ähnlich wie in der mitteleuropäischen Bandkeramik - nach etwa 20 bis 25 Jahren aufgegeben und teilweise verbrannt.

Endrőd-Öregszőlők[Bearbeiten]

In der 1992 von János Makkay (* 1933) publizierten Siedlung liegen mehrere Grubenhäuser mit Öfen vor.[10] Hinzu kommen weitere Gruben, die reich mit Keramik und Knochenmaterial verfüllt waren. Wie viele Bauten zur gleichen Zeit bestanden, ist unklar. Die Siedlung von Endrőd mag etwa 500 Jahre bestanden haben, umfasst also nahezu die ganze Zeitspanne der Körös-Kultur.

Méhtelek-Nádas[Bearbeiten]

Im Norden Ungarns die Körös-Siedlung von Méhtelek-Nádas. Es wird vermutet, dass die Siedlung errichtet wurde, um Obsidian abzubauen. Dafür spricht die Tatsache, dass 80 % aller Geräte in Méhtelek aus diesem Gestein gefertigt wurden. Obsidian als besonders hochwertiges und ästhetisch ansprechendes Material konnte wie Feuerstein zur Herstellung von Geräten verwendet werden und wurde weit verbreitet.

Unpublizierte Siedlungen[Bearbeiten]

Weitere Siedlungen sind z. B. aus Szajol-Felsőföld, Röszke-Ludvár, Endrőd Fundort 39 etc. bekannt geworden.

Materielle Kultur[Bearbeiten]

Keramik[Bearbeiten]

Im Gegensatz zur Keramik der Starčevo-Kultur, die Bemalung in weiß-auf-rot und dunkel-auf-rot kennt, ist die Keramik der Körös-Kultur oft unbemalt. In der frühesten Phase der Kultur finden sich komplex polychrom bemalte Gefäße, zum Beispiel in Gura Baciului bei Cluj[11]. In Ungarn sind die Muster meist einfacher und beschränken sich auf eine weiße Bemalung [12]. Typische Gefäßformen sind große oval Vorratsgefäße, Schüsseln, Schalen, halbkugelige Gefäße und Schalen mit einem konischen Standfuß, der hohl oder massiv sein kann. Auffällig ist, dass viele dieser Stücke drei bis sechs kleinen Füßchen haben. Verzierungen sind meist plastisch appliziert und äußerst vielgestaltig. Es treten plastische Leisten, Warzen, Buckel und flächige Rauungen (Barbotinedekor) auf. Als Besonderheit sind plastisch applizierte anthropo- und zoomorphe Darstellungen zu erwähnen, etwa Ziegen und Hirsche.

Sonderform sind rundliche Gegenstände aus gebranntem Ton, die in verschiedenen Formen auftreten (tomatenförmig, blumenförmig, flach etc.) und in der Mitte durchlocht sind. Da sich die Körös-Siedlungen stets in Gewässernähe befinden, spricht einiges für die Deutung der Stücke als Netzsenker.

Die Keramik ist vorwiegend organisch gemagert[13]. Im Banat analysierte Michaela Spataro Keramik der Phase 2 nach Lazarovici und fand, dass Druschreste aus Weizen- und Gerstenstroh und Sand (Feldspat), gelegentlich in Kombination, als Magerung verwendet wurde[14]. Glimmerhaltiger Ton wurde bevorzugt verwendet[15]. Spataor konnte keinen Zusammenhang zwischen Gefäßtyp und ausgewähltem Ton feststellen, allerdings wurden Tonaltäre und Statuetten häufig aus sonst selten verwendeten Tonarten hergestellt [16].

Die Keramik wird von Gheorge Lazarovici (* 1941) in vier Phasen eingeteilt[17].

Knochen- Zahn- und Geweihgeräte[Bearbeiten]

Für Knochengeräte wurden meist die Knochen kleinerer und größerer Wiederkäuer verwendet, Haustiere wurden bevorzugt.[18] Unter den Zähnen fanden besonders die Hauer von männlichen Schweinen Verwendung.[18]

Ahlen aus den Metapodien von Rehen oder Capriden sowie von Rindern und Auerochsen sind die häufigsten Knochengeräte.[19] Auch löffel- und spatelartige Geräte kommen vor. In Dévaványa-Barcéi kishalom wurde ein Keramikglätter gefunden, der aus einer Rippe hergestellt war.[18] Knochenlöffel wurden aus dem Stirnbein von Ochsen hergestellt und sind oft völlig abgenutzt.[20] Aus Geweih wurden Sicheln hergestellt, die man zum Beispiel in Valea Răii, Cărcea und Basarabi fand.[21]

Steingeräte[Bearbeiten]

Aus Felsgestein wurden Beile und ovale Mahlsteine hergestellt. Für die Herstellung von Geräten aus geschlagenem Stein dienten Feuerstein, limnischer Quarzit[22] und Obsidian, vorwiegend aus dem Vorkommen bei Zemplén. Feuerstein konnte über weite Distanzen gehandelt werden, wie der blonde balkanische Flint[23][24] und der Prutflint (Wolhynischer Flint). Daneben wurden auch zahlreiche lokale Materialien verwendet.[25]

Bestattungen[Bearbeiten]

Bis heute sind nur wenige Bestattungen der Körös-Kultur bekannt. Es handelt sich dabei meist um so genannte Hockergräber (auf der Seite liegend Bestattete), die häufig zusammen mit zahlreichen Keramikfragmenten und Tierknochen in großen Gruben innerhalb von Siedlungen liegen. Daneben sind Einzelgräber bekannt.[26] Da es sich aber insgesamt nur um eine Handvoll Bestattungen handelt, stellt sich die Frage, ob in der Körös-Kultur nicht weitaus häufiger eine Bestattungssitte ausgeübt wurde, die eine Auffindung der Toten unmöglich macht - etwa die Aufbahrung „außerhalb“ der Siedlung, wo Tiere die Toten entfleischten (Exkarnation).

Wirtschaftsweise[Bearbeiten]

Die Träger der Körös-Kultur betrieben Acker- oder Gartenbau und Viehzucht. Bisher sind folgende Nutzpflanzen nachgewiesen:

Das Getreide wurde in glockenförmigen Vorratsgruben gelagert.[33]. Besonders der Fundort von Íbrany-Nagyerdő lieferte ein breites Spektrum von Pflanzenresten.[34].

Der Anteil domestizierter Tierarten schwankt stark zwischen den einzelnen Siedlungen. Werte zwischen 25.2 und 92.7 % Haustiere sind belegt[35] Fischfang ist unter anderem in Tiszaszőlős-Domaháza-Puszta[36] belegt.

Kult[Bearbeiten]

Im Fundmaterial der Körös-Kultur begegnen, ähnlich wie im Bereich der Starčevo-Kultur, doch bedeutend zahlreicher, anthropomorphe Figurinen aus Ton. Es liegen einfache, säulenartig gestaltete Stücke und besser ausgeformte Figuren vor, die, soweit erkennbar, weiblichen Geschlechts sind; sie weisen oft lange, stabartige Köpfe und Hälse und ein stark betontes Gesäß auf. Es wird vermutet, dass diese Stücke mit einem Fruchtbarkeitskult in Verbindung stehen. Auch zoomorphe Stücke treten auf, wobei das dargestellte Tier oft schwer zu identifizieren ist.

Als Besonderheit sind sogenannte „Altäre“ zu erwähnen, Keramikgegenstände auf drei oder vier Füßen, deren Verwendungszweck bis heute ungeklärt ist.

Nachfolgekulturen[Bearbeiten]

Die Körös-Criș-Kultur und die Starčevo-Kultur sind die formativen[37] Kulturen, also gewissermaßen die Vorläuferkulturen, für die bandkeramische Kultur im Westen und der Alföld-Linearkeramik bzw. von Pișcolt im Osten. Eszter Bánffy will die Bandkeramiker allein aus der Starčevo-Kultur herleiten[38].

Literatur[Bearbeiten]

  • Janusz Krzysztof Kozłowski, Pál Raczky (Hrsg.): Neolithization of the Carpathian basin: northernmost distribution of the Starčevo/Körös culture. Papers presented on the symposium organinized by the EU project FEPRE (The Formation of Europe: Population Dynamics and the Roots of Socio-Cultural Diversity). Kraków, Polska Akademia Umiejętności; Budapest, Institute of Archaeological Sciences of the Eötvös Loránd University (2010).
  • Ida Kutzián: A Körös kultúra [The Körös Culture]. Dissertationes Pannonicae (Budapest 1944/1947).
  • Andrew Sherratt: Early agrarian settlement in the Körös region of the Great Hungarian Plain. Acta Archaeologica Academiae Scientiarum Hungaricae 35, (1983), S. 155-169.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. für eine Verbreitungskarte für den Nordwesten des Siedlungsgebiets s. Э. Банффи: Начало оседлово образа жизни в западной части Каррпатского бассейна и ролъ первых земледелъцев Заднавья в европейзкoм Неолите. Stratum plus 2, 2014, puc. 6
  2. Nicolae Ursulescu: Evoluţia culturii Starcevo-Criş pe teritoriul Moldovei. Muzeul Judeţean Suceava, Suceava 1984
  3. László Dombroróczki, Report on the excavation at Tiszaszőlős-Domaháza-Puszta and a new model for the spread of the Körös culture. In: Janusz Krzysztof Kozłowski, Pál Raczky (Hrsg.): Neolithization of the Carpathian basin: northernmost distribution of the Starčevo/Körös culture. Papers presented on the symposium organinized by the EU project „FEPRE (The Formation of Europe: Population Dynamics and the Roots of Socio-Cultural Diversity)“. Polska Akademia Umiejętności/Budapest, Institute of Archaeological Sciences of the Eötvös Loránd University, Kraków 2010, S. 139
  4. László Domboróczki: Report on the Excavation at Tiszaszőlős–Domaháza-puszta and new model for the spread of Körös Culture. In: Janusz Krzysztof Kozłowski (Hrsg.): Neolithization of the Carpathian Basin: Northernmost Distribution of the Starčevo/Körös Culture. Papers presented on the symposium organinized by the EU project „FEPRE (The Formation of Europe: Population Dynamics and the Roots of Socio-Cultural Diversity)“. Polska Akademia Umiejętności/Budapest, Institute of Archaeological Sciences of the Eötvös Loránd University, Kraków 2010, S. 138-176.
  5. Lázló Domboróczki, Pál Raczky: Excavations at Ibrány-Nagyerdő and the northernmost distribution of the Körös culture in Hungary. In: Janusz Krzysztof Kozłowski (Hrsg.): Neolithization of the Carpathian Basin: Northernmost Distribution of the Starčevo/Körös Culture. Papers presented on the symposium organinized by the EU project „FEPRE (The Formation of Europe: Population Dynamics and the Roots of Socio-Cultural Diversity)“. Polska Akademia Umiejętności/Budapest, Institute of Archaeological Sciences of the Eötvös Loránd University, Kraków 2010, S. 191-218.
  6. Tomasz Chmielewski, Ciprian Astaloș: Floating stones down the Tur river. Comparative study of chipped stone assemblages from Calinești-Oaș-Dâmbul Sfîntei Marii and Méhtelek-Nádas. In: Cristian Virag (Hrsg.): Neolithic Cultural Phenomena in the Upper Tisa Basin. Editura Muzeului Satmarean, Satu Mare 2015, S. 29-73
  7. Ciprian Astaloș et al.: Excavations of an Early Neolithic Site at Tăşnad, Romania. Archaeology International (2013) 16, 47-53. doi:10.5334/ai.1614
  8. Ida Kutzián: A Körös kultúra. Budapest 1944; 1947 auf Englisch publiziert
  9. Alasdair Whittle (Hrsg.): The Early Neolithic on the Great Hungarian Plain: investigations of the Koros culture site of Ecsegfalva 23, County Bekes. Varia Archaeologica Hungarica 21, Budapest 2007, ISBN 978-963-7391-90-3
  10. János Makkay: Excavations at the Körös culture settlement of Endrőd-Öregszőlők 119 in 1986-1989. In: S. Bökönyi (Hrsg.): Cultural and landscape changes in south-east Hungary. Archaeolingua, Budapest 1992, S. 121-193
  11. Gheorge Lazarovici, Zoja Maxim, Gura Baciului: Muzeul Naţional de Istorie a Transilvaniei. Cluj-Napoca 1995
  12. Otto Trogmayer: Die Hauptfragen des Neolithikums der Ungarischen Südtiefebene. In: Móra Ferenc: Múzeum Évkönyve 1968. S. 11–19
  13. Michela Spataro: A comparison of chemical and petrographic analyses of Neolithic pottery from South-eastern Europe. Journal of Archaeological Science 38, (2011), S. 258
  14. Michela Spataro: Pottery Typology versus technological Choices: An Early Neolithic Case Study from Banat (Romania). Analele Banatului S.N., Arheologie–Istorie 19/1, (2006), S. 66
  15. Michela Spataro: Pottery Typology versus technological Choices: An Early Neolithic Case Study from Banat (Romania). In: Analele Banatului S.N. Arheologie–Istorie 19/1, (2006), S. 69
  16. Michela Spataro: Pottery Typology versus technological Choices: An Early Neolithic Case Study from Banat (Romania). In: Analele Banatului S.N. Arheologie–Istorie 19/1, (2006), S. 70
  17. Gheorge Lazarovici: Les Carpates méridionales et la Transylvanie 45. In: Janusz Kozłowski (Hrsg.): Atlas du Néolithique Européen. L’Europe Orientale. ERAUL, Liége, Bd. 1, S. 243-284
  18. a b c Zsuzsanna Tóth: Bone, Antler and Tusk Tools of the Early Neolithic Körös Culture. In: Alexandra Anders, Zsuzsanna Siklósi (Hrsg.): The Körös Culture in Eastern Hungary. BAR international series 2334, First Neolithic sites in central/south-east European transect Bd. 3, Archaeopress, Oxford 2012, S. 171
  19. Zsuzsanna Tóth: Bone, Antler and Tusk Tools of the Early Neolithic Körös Culture. In: Alexandra Anders, Zsuzsanna Siklósi (Hrsg.): The Körös Culture in Eastern Hungary. BAR international series 2334, First Neolithic sites in central/south-east European transect Bd. 3, Archaeopress, Oxford 2012, S. 172
  20. Alice Choyke, M. Daróczi-Szabó: The Complete and usable Tool: Some Life Histories of prehistoric Bone Tools in Hungary. In: Legrand-Pineau A., Sidéra I., Buc N., David E., Scheinsohn V. (Hrsg.): Ancient and Modern Bone Artefacts from America to Russia: Cultural, technological and functional signature. British Archaeological Reports, International Series 2136, Archaeopress, Oxford 2010, S. 235–248
  21. a b c d Beatrice Ciută: Plant Species within the prehistoric communities from Transylvania. Editura Mega, Cluj 2012, S. 60
  22. Tomasz Chmielewski, Ciprian Astaloș: Floating stones down the Tur river. Comparative study of chipped stone assemblages from Calinești-Oaș-Dâmbul Sfîntei Marii and Méhtelek-Nádas. In: Cristian Virag (Hrsg.): Neolithic Cultural Phenomena in the Upper Tisa Basin. Editura Muzeului Satmarean, Satu Mare 2015, S. 29-73
  23. P. Biagi, E. Starnini: A source in Bulgaria for Early Neolithic 'Balkan flint'. Antiquity Journal
  24. Маria Gurova: ‘Balkan Flint’ − fiction and/or trajectory to Neolithization: Evidence from Bulgaria. Bulgarian e-Journal of Archaeology/БЪЛГАРСКО е-Списание за АРХЕОЛОГИЯ 1, (2012), S. 15-47
  25. s. z. B. Otis N. Crandell: Regarding the Procurement of Lithic Materials at the Neolithic Site at Limba (Alba County, Romania): Sources of local and imported Materials. In: R. I. Kostov, Biserka Gaydarska, Maria Gurova (Hrsg): Geoarchaeology and Archaeomineralogy, Proceedings of the International Conference 29-30 October 2008. Publishing House St. Ivan Rilski, Sofia 2008, S. 36-45
  26. Ciprian Astaloş, Cristian Virag: Descoperiri funerare neolitice din judeţul Satu Mare (Neolithic funerary finds from Satu Mare county). Studii şi Comunicări Satu Mare – seria Arheologie 22/23, (2006-2007), S. 73-94
  27. Frenec Gyulai: Archaeobotanical research at the Körös Culture site of Íbrany-Nagyerdö and ots relationship to plant remains from contempotaty sites in Hungary. In: Janusz K. Kozłowski, Pál Raczky (Hrsg.): Neolithization of the Carpathian basin: northernmost distribution of the Starčevo/Körös culture. Papers presented on the symposium organinized by the EU project „FEPRE (The Formation of Europe: Population Dynamics and the Roots of Socio-Cultural Diversity)“. Polska Akademia Umiejętności/Budapest, Institute of Archaeological Sciences of the Eötvös Loránd University, Kraków 2010, S. 229
  28. Frenec Gyulai: Archaeobotanical research at the Körös Culture site of Íbrany-Nagyerdö and ots relationship to plant remains from contempotaty sites in Hungary. In: Janusz K. Kozłowski, Pál Raczky (Hrsg.): Neolithization of the Carpathian basin: northernmost distribution of the Starčevo/Körös culture. Papers presented on the symposium organinized by the EU project „FEPRE (The Formation of Europe: Population Dynamics and the Roots of Socio-Cultural Diversity)“. Polska Akademia Umiejętności/Budapest, Institute of Archaeological Sciences of the Eötvös Loránd University, Kraków 2010, S. 229
  29. Frenec Gyulai: Archaeobotanical research at the Körös Culture site of Íbrany-Nagyerdö and ots relationship to plant remains from contempotaty sites in Hungary. In: Janusz K. Kozłowski, Pál Raczky (Hrsg.): Neolithization of the Carpathian basin: northernmost distribution of the Starčevo/Körös culture. Papers presented on the symposium organinized by the EU project „FEPRE (The Formation of Europe: Population Dynamics and the Roots of Socio-Cultural Diversity)“. Polska Akademia Umiejętności/Budapest, Institute of Archaeological Sciences of the Eötvös Loránd University, Kraków 2010, S. 229
  30. Beatrice Ciută: Plant Species within the prehistoric communities from Transylvania. Editura Mega, Cluj 2012, S. 59
  31. Frenec Gyulai: Archaeobotanical research at the Körös Culture site of Íbrany-Nagyerdö and ots relationship to plant remains from contempotaty sites in Hungary. In: Janusz K. Kozłowski, Pál Raczky (Hrsg.): Neolithization of the Carpathian basin: northernmost distribution of the Starčevo/Körös culture. Papers presented on the symposium organinized by the EU project „FEPRE (The Formation of Europe: Population Dynamics and the Roots of Socio-Cultural Diversity)“. Polska Akademia Umiejętności/Budapest, Institute of Archaeological Sciences of the Eötvös Loránd University, Kraków 2010, S. 232
  32. Frenec Gyulai: Archaeobotanical research at the Körös Culture site of Íbrany-Nagyerdö and its relationship to plant remains from contempotaty sites in Hungary. In: Janusz K. Kozłowski, Pál Raczky (Hrsg.): Neolithization of the Carpathian basin: northernmost distribution of the Starčevo/Körös culture. Papers presented on the symposium organinized by the EU project „FEPRE (The Formation of Europe: Population Dynamics and the Roots of Socio-Cultural Diversity)“. Polska Akademia Umiejętności/Budapest, Institute of Archaeological Sciences of the Eötvös Loránd University, Kraków 2010, S. 232
  33. Beatrice Ciută: Plant Species within the prehistoric Communities from Transylvania. Editura Mega, Cluj 2012, S. 63
  34. Ferenc Gyulai: Archaeobotanical research at the Körös culture site of Íbrany-Nagyerdő and its relationship to plant remains from contemporaneous sites in Hungary. In: Janusz K. Kozłowski, Pál Raczky (Hrsg.): Neolithization of the Carpathian basin: northernmost distribution of the Starčevo/Körös culture. Papers presented on the symposium organinized by the EU project „FEPRE (The Formation of Europe: Population Dynamics and the Roots of Socio-Cultural Diversity)“. Polska Akademia Umiejętności/Budapest, Institute of Archaeological Sciences of the Eötvös Loránd University, Kraków 2010, S. 219-237
  35. László Domboróczki: Report on the excavation at Tiszaszőlős-Domaháza-Puszta and a new model for the spread of the Körös culture. In: Janusz Krzysztof Kozłowski, Pál Raczky (Hrsg.): Neolithization of the Carpathian basin: northernmost distribution of the Starčevo/Körös culture. Papers presented on the symposium organinized by the EU project „FEPRE (The Formation of Europe: Population Dynamics and the Roots of Socio-Cultural Diversity)“. Polska Akademia Umiejętności/Budapest, Institute of Archaeological Sciences of the Eötvös Loránd University, Kraków 2010, S. 156
  36. László Domboróczki: Report on the excavation at Tiszaszőlős-Domaháza-Puszta and a new model for the spread of the Körös culture. In: Janusz Krzysztof Kozłowski, Pál Raczky (Hrsg.): Neolithization of the Carpathian basin: northernmost distribution of the Starčevo/Körös culture. Papers presented on the symposium organinized by the EU project „FEPRE (The Formation of Europe: Population Dynamics and the Roots of Socio-Cultural Diversity)“. Polska Akademia Umiejętności/Budapest, Institute of Archaeological Sciences of the Eötvös Loránd University, Kraków 2010, S. 155
  37. Terminus „Formativum“ wurde ursprünglich durch Gordon R. Willey, Philip Phillips: Method and Theory in American Archaeology. University of Chicago Press, Chicago 1958, S. 146 in die Terminologie der altamerikanischen Archäologie eingeführt und bezeichnet dort eine Periode, die gekennzeichnet ist durch „(...) the presence of agriculture, or any other subsistence economy of comparable effectiveness, and by the successful integration of such an economy into well-established, sedentary village life […] Pottery-making, weaving, stone-carving, and a specialized ceremonial architecture are usually associated with these American Formative cultures.”
  38. Э. Банффи: Начало оседлово образа жизни в западной части Каррпатского бассейна и ролъ первых земледелъцев Заднавья в европейзкoм Неолите. Stratum plus 2, (2014), S. 115-182