Kalter Schweiß

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Filmdaten
Deutscher TitelKalter Schweiß
OriginaltitelDe la part des copains
ProduktionslandFrankreich, Italien
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1970
Länge94 Minuten
AltersfreigabeFSK 16[1]
Stab
RegieTerence Young
DrehbuchShimon Wincelberg
Jo Eisinger
Dorothea Bennett
ProduktionRobert Dorfmann
MusikMichel Magne
KameraJean Rabier
SchnittJohn Dwyre
Besetzung
Synchronisation

Kalter Schweiß (Originaltitel: De la part des copains) ist ein französisch-italienischer Action-Thriller des britischen Regisseurs Terence Young aus dem Jahre 1970 mit Charles Bronson in der Hauptrolle. Der Film basiert auf dem Roman Ride the Nightmare des US-amerikanischen Autors Richard Matheson.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bootsbesitzer Joe Martin ist glücklich mit seiner Frau Fabienne verheiratet, lebt an der Côte d'Azur und hat eine zwölfjährige Stieftochter. Er hat jedoch ein Geheimnis. Vor sieben Jahren brach er zusammen mit vier anderen Häftlingen (Joe, Captain Ross, Fausto, Katanga) aus einem deutschen Gefängnis aus, er sollte dabei der Fahrer sein. Als bei der Flucht jedoch ein Polizist getötet wurde, ergriff Joe die Flucht und ließ die anderen zurück, weshalb diese zu jeweils 20 Jahre Haft verurteilt wurden. Seine Vergangenheit holt Joe ein, als die anderen, die inzwischen zu Drogendealern geworden sind, aus dem Gefängnis ausbrechen, ihn erpressen seine Jacht für Drogengeschäfte zu benutzen und schließlich seine Frau und seine Tochter entführen. Joe sieht rot und entführt Moira, die Geliebte eines der Drogendealer und hält sie in einer Hütte in den Bergen gefangen.

Als Moira gegen Fabienne und Joes Tochter getauscht werden soll, eskaliert die Situation. Einer der Drogendealer bekommt einen Bauchschuss und verblutet langsam. Joe fährt in die Stadt, um einen Arzt zu holen. Er rast im Höllentempo und wird dabei von der Polizei verfolgt, kommt jedoch zu spät. Am Ende ist nur noch ein Drogendealer übrig. Joe schafft es, seine Familie zu retten und den Entführer zu töten.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Roman Ride the Nightmare wurde bereits 1962 als eine Folge der Serie The Alfred Hitchcock Hour verfilmt.

In Deutschland startete Kalter Schweiß am 14. Januar 1972 im Verleih der Columbia Pictures in den Kinos.[2]

Im Gegensatz zur Kinofassung und neueren DVD-Veröffentlichungen wurde die ältere DVD von „Magic Video“ um ca. eine Minute geschnitten. Ein Genickbruch und der Tod des letzten Drogendealers fehlen.[3]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Lexikon des internationalen Films stellt fest: „Routiniert inszenierter Spannungsfilm mit einigen Längen.“[4] Auch das Urteil auf cinema.de fällt zwiespältig aus: Der Regisseur mache das Beste aus der konstruierten Story, und Ingmar-Bergman-Darstellerin Ullmann wirke deplatziert.[5]

Das Erste hingegen schreibt: „Action-Ikone Charles Bronson und Ingmar Bergmans Muse Liv Ullmann harmonieren erstaunlich gut“ und sieht die Höhepunkte in der langen Verfolgungsjagd, „der Auftritt von Bronsons Ehefrau Jill Ireland als kiffende Hippiebraut, die mit ihrer Beziehung zu einem Gangster gegen das Establishment rebelliert“ und die „knochentrockene[n] Dialoge“[6]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Fahrzeug, das in diesem Film von Charles Bronson gefahren wurde, war ein Opel Commodore GS/E Coupé von 1970.

Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Kalter Schweiß. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, November 2005 (PDF; Prüf­nummer: 43 940 V/DVD).
  2. Kalter Schweiß. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 6. November 2017.
  3. Eintrag zur geschnittenen Fassung in der Online-Filmdatenbank.
  4. Kalter Schweiß. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 6. November 2017.
  5. Kalter Schweiß auf Cinema.de.
  6. http://www.daserste.de/unterhaltung/film/filme-im-ersten/sendung/kalter-schweiss-110.html
  7. Daten der Synchronkartei