Karl Lottes

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Karl Lottes (* 29. April 1912 in Marburg; † 5. Mai 1997) war ein deutscher Motorradrennfahrer.

Karriere[Bearbeiten]

21 Jahre nach seinem Debüt 1934 kam Karl Lottes zu seinem größten Erfolg. Er wurde 1955 auf MV Agusta Deutscher Straßenmeister der 125-cm³-Klasse vor IFA-Werksfahrer Horst Fügner und wiederholte diesen Erfolg 1957 auf einer Ex-Werks-DKW.

Lottes hatte bereits 1951 (250 cm³) und 1952 (125 cm³ und 250 cm³) drei Deutsche Zementbahnmeisterschaften gewonnen. Außerdem war er auf DKW 1938 und 1939 und dann wieder nach dem Krieg 1953 bis 1957 „Bester Deutscher Privatfahrer“.

Beim Feldbergrennen im Taunus kam er zweimal als Gesamt-Zweiter, bzw. dreimal als bester Privatfahrer ins Ziel.

1950 teilten sich Hein Thorn Prikker und Karl Lottes in einem der im Motorradsport sehr seltenen so genannten „Toten Rennen“ den 250er-Sieg beim Burgringrennen in Monschau.

Statistik[Bearbeiten]

Titel[Bearbeiten]

In der Motorrad-WM[Bearbeiten]

Saison Klasse Motorrad Rennen Siege Podien Punkte Ergebnis
1953 125 cm³ MV Agusta 1 1 17.
1954 125 cm³ MV Agusta 2 2 16.
1955 125 cm³ MV Agusta 1 3 9.
Gesamt 4 6

Verweise[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Steffen Ottinger: DKW Motorradsport 1920–1939. Von den ersten Siegen des Zschopauer Zweitakters bei Bahnrennen bis zu den Europameisterschafts-Erfolgen. 1 Auflage. HB-Werbung und Verlag GmbH & Co. KG, Chemnitz 2009, ISBN 978-3-00-028611-7, S. 75, 97–119.

Weblinks[Bearbeiten]