Karlova Studánka

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Karlova Studánka
Wappen von Karlova Studánka
Karlova Studánka (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Moravskoslezský kraj
Bezirk: Bruntál
Fläche: 46 ha
Geographische Lage: 50° 4′ N, 17° 18′ OKoordinaten: 50° 4′ 24″ N, 17° 18′ 26″ O
Höhe: 775 m n.m.
Einwohner: 193 (1. Jan. 2017)[1]
Postleitzahl: 793 24
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 1
Verwaltung
Bürgermeister: Radka Chudová (Stand: 2013)
Adresse: Karlova Studánka 17
793 24 Karlova Studánka
Gemeindenummer: 597473
Website: www.kstudanka.cz

Karlova Studánka (deutsch Bad Karlsbrunn ) ist ein Kurort im tschechischen Bezirk Bruntál. 2006 hatte der Kurort 226 Einwohner.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortschaft liegt in den Sudeten; in unmittelbarer Nähe befindet sich der 1.491 m hohe Altvater, die höchste Erhebung von Mähren. Vom Ort aus führen beiderseits der Weißen Oppa (Bílá Opava) Wanderwege in die Bergregion.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trinkhalle

Bis Anfang 1803 trug der Ort den deutschen Namen Hinnewieder und war als Bergmann- Siedlung bekannt. Es wurde Eisenerz abgebaut. Nach der Entdeckung der ersten Quellen wurden 1785 durch Maximilian Franz von Österreich das erste Badehaus errichtet. Die ersten Kurgäste legten dem Ort Hinnewieder den Spitznamen (hin und wieder) zu, denn sie reisten jeden Tag an und ab weil es noch keine ausreichenden Unterkünfte gab. Später, nach der Entdeckung von weiteren Quellen, wurden auch die Gästehäuser errichtet. Bezeichnenderweise sowohl Maximilian, als auch Karl von Österreich-Teschen bevorzugten den Badeort. Zu Ehren von Erzherzog Karl wurde der Ort 1803 in Bad Karlsbrunn umbenannt.

Kurbad und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karlova Studánka gilt als einer der schönsten Kurorte in der Tschechischen Republik. Die Kuranlagen beinhalten ein Sanatorium zur Behandlung von Patienten mit Erkrankungen der Atmungsorgane. Besonders die eisenhaltigen Quellen und die Sauerbrunnen sind berühmt. Die Kurhäuser stammen aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts und zeugen vom Reichtum des Ortes, der auf den Betrieb des Kurortes zurückgehen.

Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karlsbrunn (Karlova Studánka). Selbstverlag der Bäderverwaltung, 1926.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Karlova Studánka – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2017 (PDF; 371 KiB)