Klaus-Peter Justus

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Klaus-Peter Justus (* 1. Juli 1951 in Königsee) ist ein deutscher Leichtathlet und Olympiateilnehmer, der - für die DDR startend - in den 1970er Jahren ein erfolgreicher 1500-Meter-Läufer war. Sein größter Erfolg ist der Sieg bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 1974 (3:40,1 min).

Sein erster Sieg bei einem internationalen Höhepunkt gelang ihm 1970 mit dem 1. Platz im 1500-Meter-Lauf bei den Junioren-Europameisterschaften 1970 in Colombes bei Paris.

1972 schied er bei den Olympischen Spielen im Halbfinale aus.

1973 wurde er Dritter bei den Hallen-Europameisterschaften.

1970, 1972, 1973, 1974 und 1975 wurde er DDR-Meister, 1971, 1972, 1973 und 1976 gewann er bei den DDR-Hallenmeisterschaften; im Dezember 1970 bei den DDR-Meisterschaften 1971 im Crosslauf (Kurzstrecke).

Klaus-Peter Justus startete für den SC Motor Jena. In seiner Wettkampfzeit war er 1,73 m groß und wog 61 kg. 1974 wurde er mit dem Vaterländischen Verdienstorden in Bronze ausgezeichnet.[1]

Justus war bis 2015 als Sportlehrer und Trainer an der Eliteschule des Sports in Jena tätig und Landestrainer des Triathlonverbandes von Thüringen. Seit dem Februar 2015 ist er U23-Bundestrainer der Deutschen Triathlon Union und arbeitet in dieser Funktion am Olympiastützpunkt Rheinland-Pfalz/Saarland in Saarbrücken.

Sein Sohn Steffen Justus ist ein erfolgreicher Triathlet und Läufer.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Neues Deutschland, 30. November 1974, S. 2