Kleinvach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Kleinvach
Koordinaten: 51° 14′ 50″ N, 9° 59′ 42″ O
Höhe: 152 m ü. NHN
Fläche: 4,32 km²[1]
Einwohner: 264 (31. Dez. 2013)[2]
Bevölkerungsdichte: 61 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 37242
Vorwahl: 05652

Kleinvach ist ein Stadtteil von Bad Sooden-Allendorf im Werra-Meißner-Kreis in Nordhessen (Deutschland).

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kleinvach liegt knapp 3 km südsüdöstlich von Allendorf an einer westlich des Höhenzugs Gobert gelegenen Werraschleife. Nördlich führen jenseits des Flusses die Bundesstraße 27 und die Bahnstrecke Bebra–Göttingen am Dorf und an der Siedlung „Weiden“ vorbei. Nordöstlich des Orts steht oberhalb der Werra das Schloss Rothestein.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1297 wurde das Dorf erstmals schriftlich erwähnt. Damals lautete der Ortsname Vach. Tobias Hombergk, ein hessischer Rat und Lehrer des Landgrafen Moritz, wurde von diesem am 9. Januar 1596 mit dem Dorf Vach belehnt. Er begründete damit das Geschlecht der Hombergk zu Vach. Die Kirche wurde 1598 erbaut. Bis 1821 gehörte der Ort zum hessischen Amt Allendorf.

Am 31. Dezember 1971 wurde der Ort in die Stadt Bad Sooden-Allendorf eingegliedert.[3]

Besonderheiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Nordhang oberhalb des Ortes gegrabene Keller.

Im Ort gibt es eine Wassertretstelle.

Eine Kuriosität in Kleinvach sind die in einem Terrassenbereich eines Nordhangs oberhalb des Ortes gegrabenen Kellerräume. Wegen häufiger Überschwemmungen durch die Werra gab es früher im Dorf keine Keller.

Der Verein Wir für uns - Kleinvach e.V. stellt das Dorfgemeinschaftshaus allen Bürgern, Vereinen und Interessierten zur Nutzung zur Verfügung.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kleinvach, Werra-Meißner-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 2. März 2016). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. Geodatenzentrum: Kleinvach, abgerufen im März 2016.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 410.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]