Konstantin Ames

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Konstantin Ames

Konstantin Ames (* 1979 in Völklingen) ist ein deutscher Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur am Technisch-Wissenschaftlichen Gymnasium in Dillingen/Saar studierte Ames Kommunikations- und Medienwissenschaft, Philosophie, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Neuere Deutsche Literatur an der Universität Greifswald und der Universität Leipzig. Er schloss das Studium mit einer Magisterarbeit zur Kooperation von Becher-Literaturinstitut und Mitteldeutschem Verlag ab. Ames ist außerdem Absolvent des Deutschen Literaturinstituts Leipzig.

Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit verfasst er Übersetzungen und Literaturkritiken zu Neuerscheinungen im Bereich Poesie. Ames gilt als Kritiker des Lyrikbetriebs.[1] Er lebt mit seiner Familie in Berlin.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alsohäute. 2. Aufl., Solothurn: roughbooks 2021 [2010].
  • sTiL.e(ins) Art und Weltwaisen. 2. Aufl., Berlin und Solothurn: roughbooks 2021 [2012].
  • sTiL.e(zwi) Schenspiele. Poesien (Topicana-Reihe des VS Saar, Bd. 30). Saarbrücken: Edition Saarländisches Künstlerhaus 2016.
  • sTiL.e(dir) Sämtliche Landschaften, Welt. Wien: Klever Verlag 2018.
  • sTiL.e(vir) Lyrik, Glückswürdigkeit. Mit einem Nachwort zum sTiL.e-Zyklus von Michael Gratz. Berlin: Noack & Block 2021.

Herausgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übersetzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rezeption (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die FAZ beschreibt seine Werke als hochkarätige Lyrik.[6]
  • Die Süddeutsche Zeitung hebt Ames als rigorosen Stilpluralisten hervor.[7]
  • Florian Kessler setzte die Publikation 08/15-hegemonien auf die Liste der Lyrik-Empfehlungen 2018 und bezeichnete die übersetzerische Arbeit als kunstvoll.[8]
  • Michael Braun notiert zum Habitus von Ames und zum Stil von dessen viertem Gedichtband: Der Autor bevorzugt die Haltung des wilden Sprach-Anarchisten, der mit dem ganzen Register an Wortwitz, antigrammatischem Furor und einfallsreicher Assoziationskunst gegen eine ideologisch verbiesterte Sprachordnung anschreibt. Seine Elegien, die von ihrer antiken Herkunftsgeschichte her ja als Klagelieder angelegt sind, verwandelt Ames dabei in furiose Zornesgesänge.[9]

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Konstantin Ames – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Konstantin Ames: Grußwort zum Endebeginn des Lyrikbetriebs - Signaturen. Abgerufen am 24. Mai 2022.
  2. Christian Morgenstern: Galgenlieder In: Signaturen-Magazin vom 7. Juni 2016. Abgerufen am 26. Februar 2019.
  3. Autoren von A bis Z Konstantin Ames die-horen.de
  4. randnummer literaturhefte randnummer.org
  5. Drehe die Herzspindel weiter für mich wallstein-verlag.de
  6. Gedichte unter erschwerten Bedingungen. In: faz.net vom 8. Juni 2011. Abgerufen am 29. Juni 2014.
  7. Lyrikpreis München: http://lyrikpreis-muenchen.de/ Abgerufen am 26. Oktober 2014.
  8. Florian Kessler: Lyrik-Empfehlung: Catherine Hales, 08/15-hegemonien In: Lyrik-Empfehlungen 2018 vom 12. März 2018. Abgerufen am 8. Mai 2018.
  9. Dichterwetter is getting better In: Signaturen-Magazin vom 14. November 2018. Abgerufen am 26. Februar 2019.
  10. Kultur: Stipendiatenlesung der Extraklasse | shz.de. Abgerufen am 24. Mai 2022.
  11. Trauer ist der Witz. Die Neue Südtiroler Tageszeitung, 8. Mai 2016, abgerufen am 10. Mai 2016.
  12. Konstantin Ames - Autorenlexikon. Abgerufen am 24. Mai 2022.
  13. Förderergebnisse Literatur. 5. Januar 2022, abgerufen am 24. Mai 2022.