Kuck mal, wer da spricht!
| Film | |
| Titel | |
|---|---|
| Originaltitel | Look Who’s Talking |
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1989 |
| Länge | 92 Minuten |
| Altersfreigabe |
|
| Stab | |
| Regie | Amy Heckerling |
| Drehbuch | Amy Heckerling |
| Produktion | Jonathan D. Krane |
| Musik | David Kitay |
| Kamera | Thomas Del Ruth |
| Schnitt | Debra Chiate |
| → Besetzung und Synchronisation | |
| Chronologie | |
Kuck mal, wer da spricht! (in Österreich Schau mal, wer da spricht, Originaltitel Look Who’s Talking) ist eine US-amerikanische Filmkomödie mit John Travolta und Kirstie Alley. Regie führte Amy Heckerling, die auch das Drehbuch schrieb. Seine Premiere fand am 12. Oktober 1989 in Los Angeles statt. Der Film wurde mit Kuck mal, wer da spricht 2 (1990) und Kuck mal, wer da jetzt spricht (1993) fortgesetzt.
Handlung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mollie hat eine Affäre mit dem verheirateten Geschäftsmann Albert und wird von ihm schwanger. Hochschwanger ertappt sie ihn beim Einkaufen mit seiner neuen Freundin und sofort setzen bei ihr die Wehen ein. Albert will keine Verantwortung für sein Kind übernehmen, und so wird Mollie zur Alleinerziehenden, nachdem sie auf einer halsbrecherischen Taxifahrt gerade noch rechtzeitig den Kreißsaal erreicht hat.
Taxifahrer James Ubriacco ist von der schönen Mutter sehr angetan. Darum hilft er nicht nur bei der Geburt, sondern bald auch als Babysitter. Baby Mikey, dessen Stimme das Geschehen schon seit dem Beginn der Schwangerschaft kommentiert, mag James und hätte ihn gern zum Vater. Mollie hingegen ist nicht der Meinung, dass James ein geeigneter Vater wäre, also verabredet sie sich mit einigen Männern, um einen Vater für Mikey zu finden.
Währenddessen entdeckt Albert – von Frau und Freundin verlassen – seine Vatergefühle und seine angebliche Liebe zu Mollie. Sie hingegen erkennt Alberts wahre Absichten und wendet sich von ihm ab.
Als Mikey beim Besuch von James’ Großvater im Altersheim plötzlich verschwindet und in einem abgeschleppten Wagen „Auto fährt“, nehmen Mollie und James die Verfolgung auf und finden Mikey schließlich auf einer stark befahrenen Kreuzung wieder. Sie können ihn heil von der Straße holen und küssen sich anschließend.
Sie werden ein Paar und neben einem neuen Vater bekommt Mikey noch eine Schwester namens Julie.
Rezeption
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Quelle | Bewertung |
|---|---|
| Rotten Tomatoes (Tomatometer) | 56 %[1] |
| Metacritic (Metascore) | 51/100[2] |
| AllMovie | |
| CinemaScore | A[4] |
| Roger Ebert |
Kuck mal, wer da spricht! erhielt ein verhaltenes Presseecho, was sich auch in den Auswertungen US-amerikanischer Aggregatoren widerspiegelt. So erfasst Rotten Tomatoes ähnlich viele freundliche wie kritische Besprechungen und ordnet den Film damit als „Gammelig“ ein.[1] Laut Metacritic fallen die Bewertungen im Mittel „Gemischt oder Durchschnittlich“ aus.[2]
Roger Ebert zeigte sich in der Chicago Sun-Times positiv überrascht. Er bemängelte die schwache Handlung, lobte allerdings die Regie von Amy Heckerling und Darsteller John Travolta.[5]
„Komödie um eine 33jährige schwangere Frau, deren Witz darin liegt, daß der Zuschauer die Gedanken und flapsigen Kommentare des Babys über die Welt der Erwachsenen hören kann. Das komische Potential der Grundidee nutzt sich zusehends ab und kann die an sich dünne Geschichte nicht allein tragen.“
Der Film erhielt die Goldene Leinwand, den Kids’ Choice Award und den People's Choice Award; für den Young Artist Award wurde er in der Kategorie Beste Familienkomödie nominiert. David Kitay gewann den BMI Film Music Award.
Besetzung und Synchronisation
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Figur | Darsteller | Deutscher Sprecher |
|---|---|---|
| James Ubriacco | John Travolta | Thomas Danneberg |
| Mollie | Kirstie Alley | Joseline Gassen |
| Albert | George Segal | Klaus Kindler |
| Rosie | Olympia Dukakis | Bettina Schön |
| Mikey | Jason Schaller Jaryd Waterhouse Jacob Haines Christopher Ayden Bruce Willis (Stimme) |
Thomas Gottschalk |
| Anästhesist | William B. Davis | Walter von Hauff |
| Dr. Fleisher | Don S. Davis | Leon Rainer |
| Ester | Enid Saunders | Sabine Bohlmann |
| Julie | Joan Rivers (Stimme) | Dagmar Heller |
| Lou Franklin | Louis Heckerling | Tommi Piper |
| Pilot Friend | Gerry Bean | Oliver Stritzel |
| Großvater | Abe Vigoda | Heinz Engelmann |
| Rona | Twink Caplan | |
| Melissa | Joy Boushel | |
| synchronisiert bei der FFS Film- & Fernseh-Synchron, München[7] | ||
Quellen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Kuck mal, wer da spricht! In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 22. November 2024 (englisch, aggregiert aus 39 Kritiken).
- 1 2 Kuck mal, wer da spricht! In: Metacritic. Abgerufen am 22. November 2024 (englisch, aggregiert aus 15 Kritiken).
- ↑ Hal Erickson: Kuck mal, wer da spricht! ( vom 13. August 2020 im Internet Archive) bei AllMovie (englisch)
- ↑ Datenbankabfrage bei cinemascore.com
- 1 2 Kritik von Roger Ebert vom 13. Oktober 1989
- ↑ Kuck mal, wer da spricht! In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 7. April 2022.
- ↑ Kuck mal, wer da spricht! In: Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 4. April 2026.