La Gauche moderne

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La Gauche Moderne
Partei­vorsitzender Jean-Marie Bockel
Gründung 2007
Haupt­sitz 89, Boulevard de Magenta
75010 Paris
Aus­richtung Linksliberalismus
Parlamentssitze
1/348

(Senat, 2011)

2/74

(Europaparlament, 2009)

EP-Fraktion EVP
Website www.lagauchemoderne.org

La Gauche moderne (LGM, „Die moderne Linke“) ist eine politische Partei in Frankreich, die 2007 von Jean-Marie Bockel, einem früheren Mitglied der Parti socialiste (PS), gegründet wurde. Die Partei bezeichnet sich selbst als sozialliberal und zur linken Mitte gehörend. Sie unterstützte allerdings die Präsidentschaft des Konservativen Nicolas Sarkozy (UMP) und war im Europäischen Parlament Teil der Fraktion der Europäischen Volkspartei (Christdemokraten). Vor der Gründung der LGM als eigene Partei gab es innerhalb der PS einen Flügel desselben Namens, der sich für eine neue Sozialpolitik nach dem Vorbild des britischen Premierministers Tony Blair eingesetzt hatte.

LGM hatte einen Sitz im Senat. In der Nationalversammlung ist sie nicht vertreten.

Bei den französischen Kommunalwahlen 2008, bei denen LGM erstmals antrat, gewann die Partei etwa vierzig Sitze. In einigen Städten verloren jedoch LGM-Mitglieder, die zuvor für die PS gewählt worden waren, ihre Mandate an neue PS-Kandidaten.

Bei der Europawahl in Frankreich 2009 trat LGM ebenso wie Nouveau Centre, eine weitere Kleinpartei, auf der Liste der konservativen UMP an und erreichte zwei Mandate im Europäischen Parlament.

Für die Präsidentschafts- und die Parlamentswahlen 2012 bildete die LGM im Juni 2011 mit weiteren Parteien des Zentrum die Alliance républicaine, écologiste et sociale. Das Bündnis verzichtete schließlich entgegen der ursprünglichen Ankündigung auf einen eigenen Präsidentschaftskandidaten, unterstützte aber auch nicht ausdrücklich die Kandidatur von Nicolas Sarkozy. Bei den Parlamentswahlen gewann das Bündnis 26 Mandate, von denen aber keines an die LGM fiel.

Am 8. Dezember 2012 unterzeichnete die LGM ein Partnerschaftsabkommen mit der Radikalen Partei.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.lefigaro.fr/flash-actu/2012/12/08/97001-20121208FILWWW00496-le-parti-radical-entre-dans-l-udi.php