Liste der Kulturdenkmale in Klipphausen

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Gemarkungen innerhalb der Gemeinde Klipphausen

In der Liste der Kulturdenkmale in Klipphausen sind alle Kulturdenkmale der Gemeinde Klipphausen und ihrer Ortsteile im sächsischen Landkreis Meißen aufgelistet (Stand: Juli 2017). Die Anmerkungen sind zu beachten.

Diese Liste ist eine Teilliste der Liste der Kulturdenkmale in Sachsen.

Legende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bild: zeigt ein Bild des Kulturdenkmals und gegebenenfalls einen Link zu weiteren Fotos des Kulturdenkmals
  • Bezeichnung: Name, Bezeichnung oder die Art des Kulturdenkmals
  • Lage: Straßenname und wenn vorhanden Hausnummer des Kulturdenkmals; Grundsortierung der Liste erfolgt nach dieser Adresse. Der Link Karte führt zu verschiedenen Kartendarstellungen und nennt die Koordinaten des Kulturdenkmals.
  • Datierung: gibt das Jahr der Fertigstellung beziehungsweise das Datum der Erstnennung oder den Zeitraum der Errichtung an
  • Beschreibung: bauliche und geschichtliche Einzelheiten des Kulturdenkmals, vorzugsweise die Denkmaleigenschaften
  • ID: Die ID wird vom Landesamt für Denkmalpflege Sachsen vergeben.

Batzdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Totenhäusel (Weinberghaus mit umgebendem Lindenhain (Gartendenkmal))
Weitere Bilder
Totenhäusel (Weinberghaus mit umgebendem Lindenhain (Gartendenkmal)) (Karte) 1630 Dendro barockes Garten- und Lusthaus in der Nähe eines ehemaligen Weinberges mit einzigartiger Sicht ins Elbtal, Putzbau mit Segmentbogenportal, darüber Wappenstein, Gebäude in hohem Originalzustand, baugeschichtlich und kulturgeschichtlich von Bedeutung. 09267658
 


Obere Mühle Rehbocktal 3
(Karte)
Mitte 19. Jh. Ehemalige Mühle, später Forsthaus, heute Wohnhaus, mit Seitengebäude. Obergeschoss Fachwerk verbrettert, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung 09267656
 


Rehbockschänke (Gasthaus mit seitlichem Anbau)
Rehbockschänke (Gasthaus mit seitlichem Anbau) Rehbocktal 5
(Karte)
um 1800 Obergeschoss Fachwerk, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung. Fachwerk, massiv untersetzt, Fenster im Obergeschoss zum größten Teil original. 09267657
 


Schloss Batzdorf
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Schloss Batzdorf Schloßstraße 1; 2
(Karte)
1687 Dendro Schlossanlage Schloss Batzdorf (Nr. 2) über verwinkeltem Grundriss mit drei aneinandergebauten Hauptbauten (Herrenhaus, Verwalterhaus und Saalbau), einem Nebengebäude sowie ehemaliger Kapelle, weiterhin ehemaliges Wirtschaftsgebäude (Nr. 1), dazu zwei Hofbäume, Terrassen mit Gärten (Gartendenkmal), Stütz- und Einfriedungsmauern, Torbogen und Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges sowie Einfriedungsmauer des Hofegartens. ursprünglich eine mittelalterliche kleine Höhenburg, Ausbau zum Schloss besonders im 17. Jahrhundert im Stil der Renaissance (Treppenturm mit Sitznischenportal), barock und historistisch überformt, baugeschichtlich, regionalgeschichtlich und kunstgeschichtlich von Bedeutung, siehe Dehio Sachsen, 1965, S. 366 09267655
 


Wohnstallhaus und Scheune eines Bauernhofes Teichweg 10
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Wohnstallhaus Obergeschoss Fachwerk, Scheune massiv, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Wohnstallhaus: Fachwerk, massiv untersetzt, Scheune: Bruchstein teilweise verputzt.

09267654
 

Bockwen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Steinkreuz
Weitere Bilder
Steinkreuz (Karte) 15./16. Jh. frühneuzeitliches oder mittelalterliches Mord- und Sühnekreuz, ortshistorische Bedeutung. 09267919
 


Sachgesamtheitsbestandteil des Ritterguts Siebeneichen: nur der Teil der Parkanlage auf Bockwener Flur (Gartendenkmal, siehe auch Sachgesamtheit 09301118, Stadt Meißen, OT Meißen, Siebeneichener Schloßberg 2) (Karte) seit 1805 (Parkanlage) bedeutsamer Landsitz der bekannten Meißner Adelsfamilie von Miltitz, Komplex bau-, landes- und ortsgeschichtlich, künstlerisch, städtebaulich und landschaftsgestaltend bedeutend.[Ausführlich 1] 09303803
 


Wohnstallhaus und Seitengebäude eines Bauernhofes Reichenbacher Weg 10
(Karte)
um 1800 beide Gebäude Obergeschoss Fachwerk, am Seitengebäude Fachwerkkonstruktion mit Wilder-Mann-Figur, baugeschichtlich von Bedeutung.

Torpfeiler wohl vor 2011 beseitigt, (bildet Bauernhof mit Nummer 12).

09267852
 

Burkhardswalde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Scheune und Seitengebäude eines Dreiseithofes Groitzscher Straße 3
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. beide Gebäude in Fachwerkbauweise, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Scheune: Fachwerk, Stall- und Wirtschaftsgebäude: Fachwerk massiv untersetzt.

09268524
 


Wohnstallhaus und Seitengebäude eines Bauernhofes Groitzscher Straße 4
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. beide Gebäude in Fachwerkbauweise, in straßenbildprägender Lage, baugeschichtlich von Bedeutung.

Beide Gebäude mit massiv untersetztem Fachwerk, Stall- und Wirtschaftsgebäude: alte Fenster, Giebel verbrettert.

09268525
 


Wohnstallhaus, Seitengebäude und Scheune eines Vierseithofes Groitzscher Straße 5
(Karte)
um 1700, später überformt alle Gebäude in Fachwerkbauweise, Wohnstallhaus und Seitengebäude mit altertümlicher Fachwerkkonstruktion (Andreaskreuze, profilierte Schwelle), Seitengebäude mit vorkragendem Obergeschoss, baugeschichtlich, wirtschaftsgeschichtlich und hausgeschichtlich von Bedeutung.

Scheune: Fachwerk, Wirtschaftsgebäude: Fachwerk massiv untersetzt, Wohnhaus: massiv oder verputztes Fachwerk, Schleppdach.

09268526
 


Kirche Burkhardswalde (einschließlich Ausstattung), Kirchhof mit Einfriedungsmauer und Kirchhofstor sowie einigen Grabmalen
Weitere Bilder
Kirche Burkhardswalde (einschließlich Ausstattung), Kirchhof mit Einfriedungsmauer und Kirchhofstor sowie einigen Grabmalen Kirchweg 1
(Karte)
im Kern wohl 12. Jh. dreischiffige Hallenkirche der Spätgotik, von malerischer Wirkung auf einem Hügel über dem Dorf gelegen, baugeschichtlich, kunstgeschichtlich, ortsgeschichtlich und ortsbildprägend von Bedeutung.

Evangelische Pfarrkirche. Große spätgotische Hallenkirche, in ihrer nicht einheitlichen Gesamtgestalt von malerischer Wirkung, am Südostpfeiler des Schiffes Inschrift ehem. bezeichnet 1451. Im ummauerten, ehem. wohl befestigten Friedhof nordwestlich über dem Ort gelegen, in vorreformatorischer Zeit Ziel einer Marienwallfahrt. Innenrestaurierung 1972.[Ausführlich 2]

09268522
 


Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges Kirchweg 1 (bei)
(Karte)
nach 1918 (Kriegerdenkmal) ortsgeschichtlich von Bedeutung 09268521
 


Pfarrhof mit Pfarrhaus (Nr. 1), Seitengebäude, Scheune, weiteres Seitengebäude (Nr. 3, Wohnstallhaus), Torpfeiler, Heiste im Hof und am Zufahrtsweg sowie Einfriedungsmauer
Pfarrhof mit Pfarrhaus (Nr. 1), Seitengebäude, Scheune, weiteres Seitengebäude (Nr. 3, Wohnstallhaus), Torpfeiler, Heiste im Hof und am Zufahrtsweg sowie Einfriedungsmauer Markt 1; 3
(Karte)
1824 Pfarrhaus schlichter Putzbau mit Krüppelwalmdach und Fledermausgaupen, alle weiteren Gebäude mit Fachwerk, Wohnstallhaus Obergeschoss Fachwerk mit altertümlicher Konstruktion (K-Streben, Wilde-Mann-Figur), alte Fachwerk-Scheune mit Kreuzstreben, baugeschichtlich, ortsgeschichtlich und sozialgeschichtlich von Bedeutung.

Wohnstallhaus: Fachwerk massiv untersetzt, Mauereinfriedung, Scheune und Seitengebäude: Fachwerk, Pfarrhaus: massiv, Eingangshalle mit Kreuzgratgewölbe, Krüppelwalmdach, Biedermeiertür.

09268520
 


Ehemaliger Gasthof, mit jüngerem Gasthofsgebäude (Saalanbau) und den Gebäudeteilen am und im rückwärtigen historischen Altbau, darunter ein Sitznischenportal und eine Sonnenuhr
Ehemaliger Gasthof, mit jüngerem Gasthofsgebäude (Saalanbau) und den Gebäudeteilen am und im rückwärtigen historischen Altbau, darunter ein Sitznischenportal und eine Sonnenuhr Markt 5
(Karte)
bez. 1864 (Gasthof) rückwärtiger Gebäudeflügel Obergeschoss reich gestaltetes Fachwerk in altertümlicher Konstruktion (Andreaskreuze, Kopfstreben, Zahnschnittfries unterhalb der Schwelle), dieser Gebäudeteil einer der ältesten und wertvollsten Fachwerkkonstruktionen im Meißner Land (Fachwerk von 1674 (demdro), 1648), auch bemerkenswertes Sitznischenportal wohl aus der ersten Hälfte oder der Mitte des 16. Jahrhunderts blieb erhalten, Saalanbau verputztes Massivgebäude mit klassizistischem Türportal, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.

Ehemals mit Sonnenuhr am Haus, Fachwerk massiv untersetzt, Sonnenuhr, Andreaskreuz, Krüppelwalmdach, Sitznischenportal, Weinspalier, Steintrog (bezeichnet 1864) vor dem Haus war 2012 nicht mehr vorhanden, daher als Abbruch verzeichnet, Gasthof im Türportal bezeichnet 1864 und Inschrift „W. Oelschlägel“.

09268519
 


Grundschule Burkhardswalde Schulstraße 2
(Karte)
um 1900 historisierender Putzbau, mit neogotischem Portal und Bauschmuck, ortsbildprägende Lage nahe der Kirche, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung 09268523
 


Kalkofen Schulstraße 4 (bei)
(Karte)
19. Jh. technikgeschichtlich von Bedeutung 09268549
 


Seitengebäude (mit Kumthalle) eines ehemaligen Vierseithofes Zur Bayerhöhe 7; 9
(Karte)
Mitte 19. Jh. stattliches Gebäude, Obergeschoss Fachwerk, seltene dreibogige Kumthalle, baugeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt, ehemaliger Pferdestall.

09268528
 


Steingut Burkhardswalde (Wohnhaus (über U-förmigem Grundriss) mit Hofmauer, Terrassen-Anbau und angebautem Wirtschaftsgebäude eines Klosterhofes)
Weitere Bilder
Steingut Burkhardswalde (Wohnhaus (über U-förmigem Grundriss) mit Hofmauer, Terrassen-Anbau und angebautem Wirtschaftsgebäude eines Klosterhofes) Zur Bayerhöhe 35
(Karte)
1690 Dendro Steingut Burkhardswalde – burgartiges Gebäude, zum Teil in Fachwerk, Segmentbogenportal in der Hofmauer, wohl ursprünglich Klosterhof des Klosters Altzella, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.

V-Form, wehrhaft nach vorn geschlossen, aus Mittelalter oder Renaissance, vielleicht aus Wehranlage entstanden, in der gleichen Technik wie die Kirche errichtet, Vermutung, dass das Gut im Zusammenhang mit der Kirche stand – möglicherweise war es ein Kloster, von dem ein Gang zur Kirche führte. (Sächsische Kirchengalerie, Ephorie Meißen, S. 638)

09268529
 


Seitengebäude eines Dreiseithofes Zur Bayerhöhe 37; 39
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Fachwerkgebäude, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung, Fachwerk. 09268530
 

Constappel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Transformatorenhäuschen Alter Schulweg
(Karte)
1. Hälfte 20. Jh. Zeugnis für die Elektrifizierung des Ortes, technikgeschichtlich von Bedeutung. 09267692
 


Alte Schule (Ehemaliges Schulgebäude, heute Wohnhaus) Alter Schulweg 3
(Karte)
1845 schlichter Putzbau mit betonter Mittelachse durch aufwändig gestalteten Giebel, an dieser Stelle Geburtshaus des Komponisten Carl Ferdinand Adam (1806–1868) und einige Jahre Wohnhaus des Tenors Peter Schreier (geb. 1935) während seiner Jugend, baugeschichtlich und personengeschichtlich von Bedeutung.

Über dem Eingangsportal eklektizistischer Giebel (Klassizismus, Renaissance), Fenster nur noch teilweise erhalten.

09267686
 


Wohnhaus (mit Anbau) und Stallgebäude sowie Wegweisertafel (eingelassen in die Hauswand) Alter Schulweg 13
(Karte)
bez. 1832 (Wegweisertafel) an einer Weggabelung gelegenes kleines Gehöft, Wohnhaus mit Fachwerk-Obergeschoss, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.

Grundriss des Hauses der geographischen Lage angepasst, Kopfbau, an nur zum Teil sichtbarem Giebel Fachwerk, an den Traufseiten Fachwerk verputzt, massiv untersetzt, Wegetafel: Weg nach Weistropp/Schönberg/ Pinkowitz/ Harte/ I?? 1832.

09267691
 


Wohnhaus und Scheune eines Zweiseithofes, mit Einfriedungsmauer An der Kirche 2
(Karte)
bez. 1808, im Kern älter kleiner Bauernhof, Fachwerkgebäude, am Wohnhaus Fachwerkkonstruktion mit Fußstreben, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung, in unmittelbarer Lage zum Kirchhof.

Fachwerk an den Traufseiten noch erhalten, massiv untersetzt.

09267687
 


Pfarrhaus (Nr. 3) und Seitengebäude (Nr. 3a) eines Pfarrhofes, mit Toreinfahrt An der Kirche 3; 3a
(Karte)
um 1740, älterer Kern (Pfarrhaus) stattliches Pfarrhaus mit Mansarddach, Obergeschoss zum Teil in Fachwerk, Seitengebäude mit Fachwerk-Obergeschoss, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.

Pfarrhaus: teilw. Fachwerk, massiv untersetzt, Art Mansardwalmdach, Gewölbe aus dem 15. Jh., Seitengebäude kleines Stallgebäude mit Gesindestube im Obergeschoss, mit Weinspalier, Torpfeiler und daneben Pforte (Durchgang zum Kirchhof = Torbogen mit Durchgang zur Kirche, gehört zum Kirchhof).

09267689
 


Wohnstallhaus und Seitengebäude eines Bauernhofes An der Kirche 4
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. (Wohnstallhaus) beide Gebäude in Fachwerkbauweise, baugeschichtlich von Bedeutung.

Beide Gebäude: Fachwerk, massiv untersetzt, Fenster teilw. original, wird z. Z. renoviert, kleines Stallgebäude.

09267690
 


St.-Nikolaus-Kirche Constappel (einschließlich Ausstattung), Kirchhof mit Einfriedungsmauer und einigen Grabmälern
Weitere Bilder
St.-Nikolaus-Kirche Constappel (einschließlich Ausstattung), Kirchhof mit Einfriedungsmauer und einigen Grabmälern An der Kirche 5
(Karte)
1884–1885, romanischer Kern (Kirche) neoromanische Kirche mit älterem Kern (barock und romanisch), mit einschiffigem Langhaus, stark vorspringendes Querschiff, polygonaler Chor und Westturm, Friedhof mit Grabmälern des späten 15. bis 19. Jahrhunderts, baugeschichtlich, ortsgeschichtlich und ortsbildprägend von Bedeutung.[Ausführlich 3] 09267688
 


Wohnstallhaus und Seitengebäude (gegenüberliegendes Wohnstallhaus) eines Dreiseithofes, mit Einfriedung und Toreinfahrt Harthaer Berg 2
(Karte)
um 1800 (Wohnstallhaus) Wohnstallhaus rechts mit Fachwerkobergeschoss, Seitengebäude links verputzter Massivbau mit Zwillingsfenster im Giebel, zeit- und landschaftstypische Bauernhäuser, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Wohnstallhaus rechts (um 1800): Fachwerk, massiv untersetzt, steiles Satteldach, fast alle Fenster original erhalten, Wohnstallhaus links/Seitengebäude (um 1870): massiv, zwei Geschosse und Kniestock mit runden Entlüftungsluken, im Giebel Rundbogen-Zwillingsfenster, Einfriedung: teilweise Bruchsteinmauer mit Lattenzaun.

09267684
 


Wohnstallhaus (mit angebautem Backhaus), Seitengebäude (mit Kumthalle), weiteres Seitengebäude (Wohnstallhaus mit Tiefenkeller) und Toreinfahrt eines Vierseithofes Harthaer Berg 5
(Karte)
um 1800 (Wohnstallhaus) alte Ortslage Hartha, Wohnstallhaus mit Fachwerk-Obergeschoss, ein massives Seitengebäude mit dreibogiger Kumthalle, Torpfeiler mit Sandsteinzapfen, geschlossen erhaltenes Gehöft in alter Ortslage Hartha, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Wohnstallhaus (um 1800): Fachwerk massiv untersetzt, Backhaus heute Waschküche, Sandstein-Fenstergewände, Krüppelwalmdach, Seitengebäude (Kumthalle im Erdgeschoss, Schweizerwohnung im Obergeschoss, 1851), Wohnstallhaus mit Tiefenkeller (1921), Anschrift laut Auskunft der Gemeinde (2012): Harthaer Berg 5 (und nicht Hartha 2)

09267679
 


Wohnstallhaus, Seitengebäude (mit Kumthalle) und Scheune eines Vierseithofes Harthaer Berg 14
(Karte)
bez. 1873 (Wohnstallhaus) alte Ortslage Hartha, Wohnstallhaus verputzter, stattlicher Massivbau der Gründerzeit, Seitengebäude mit Fachwerk-Obergeschoss und seltener dreibogiger Kumthalle, geschlossen erhaltenes Gehöft in alter Ortslage Hartha, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Wirtschaftsgebäude (Kumthalle im Erdgeschoss, Speicher im Obergeschoss, 1876): Fachwerk massiv untersetzt, Rückseite Bruchstein, Sandstein-Fenstergewände, Wohnstallhaus (1873) oder 1893 (?), Anschrift laut Auskunft der Gemeinde (2012): Harthaer Berg 14 (und nicht Hartha 1).

09267678
 


Wegestein Hohle Gasse
(Karte)
19. Jh. verkehrsgeschichtlich von Bedeutung 09304202
 


Seitengebäude (Nr. 1) und Wohnstallhaus (Nr. 1a) eines Vierseithofes, dazu Torpfeiler am Seitengebäude Hohle Gasse 1; 1a
(Karte)
um 1870 (Wohnstallhaus) Seitengebäude mit Fachwerk-Obergeschoss und zwei Segmentbogenportalen, Wohnstallhaus verputzter Massivbau mit zwei Rundbogenfenstern im Giebel, zeit- und landschaftstypische Bauernhäuser, baugeschichtlich von Bedeutung.

Sandstein-Torpfeiler am Seitengebäude, Spruchtafel über Hauseingang des ehem. Wohnstallhauses, Spruch über der Eingangstür: „In Gnaden half uns wieder der treue Gott /Der schwer uns geprüfet durch Feuersnoth /Er segne nun Alle die eingehn und aus /Und bringe uns endlich ins himmlische Haus. / Fr. M. Merbitz“.
Seitengebäude Nummer 1c mit Kumthalle – zu stark verändert, nur noch Säulen vorhanden, sonst völlig modernisiert, daher kein Denkmal, (bildet Vierseithof zusammen mit Nummer 1b und Nummer 1c).

09267685
 


Wohnstallhaus eines Bauernhofes Pinkowitzer Berg 1
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. stattliches Bauernhaus, Obergeschoss Fachwerk, baugeschichtlich von Bedeutung.

Überwiegend originale Fenster, Fachwerk massiv untersetzt, Speicher integriert, starker Dachüberstand, Anschrift ist laut Auskunft Gemeinde (2012): Pinkowitzer Berg 1 (und nicht Harthaer Berg 10).

09267683
 

Garsebach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Eisenbahnstrecke Borsdorf – Coswig: Eisenbahnbrücke über die Triebisch
Eisenbahnstrecke Borsdorf – Coswig: Eisenbahnbrücke über die Triebisch (Karte) zwischen 1898/1909 Naturstein-Bogenbrücke, baugeschichtlich und eisenbahngeschichtlich von Bedeutung 09304570
 


Mittelmühle Garsebach: Wohnmühlengebäude Mittelmühle Garsebach (mit Anbau, im Innern noch funktionstüchtige Mühlentechnik, Turbinenantrieb) und Seitengebäude (im Inneren Backofen) sowie Stützmauer zur Triebisch und Torpfeiler eines Mühlenanwesens
Weitere Bilder
Mittelmühle Garsebach: Wohnmühlengebäude Mittelmühle Garsebach (mit Anbau, im Innern noch funktionstüchtige Mühlentechnik, Turbinenantrieb) und Seitengebäude (im Inneren Backofen) sowie Stützmauer zur Triebisch und Torpfeiler eines Mühlenanwesens Meißener Straße 4
(Karte)
bez. 1863 orts- und technikgeschichtlich bedeutend.

Die Mittelmühle Garsebach ist eine der bedeutendsten industriellen Getreidemühlen im Landkreis Meißen.[Ausführlich 4]

09268167
 


Wohnstallhaus und Scheune eines Bauernhofes, mit Torpfeilern der Hofzufahrt Meißener Straße 7
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Wohnstallhaus Obergeschoss Fachwerk, Fachwerk-Scheune, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung 09268164
 


Bahnhof Garsebach; Eisenbahnstrecke Wilsdruff–Döbeln-Gärtitz; Rübenbahn (sog.); Abschnitt Wilsdruff–Meißen Triebischtal; Abschnitt Garsebach–Lommatzsch: Bahnhofsgebäude (Anschrift: Polenzer Straße 1) und ehemaliges Bahnwärterhäuschen (Anschrift: Meißner Straße 8)
Bahnhof Garsebach; Eisenbahnstrecke Wilsdruff–Döbeln-Gärtitz; Rübenbahn (sog.); Abschnitt Wilsdruff–Meißen Triebischtal; Abschnitt Garsebach–Lommatzsch: Bahnhofsgebäude (Anschrift: Polenzer Straße 1) und ehemaliges Bahnwärterhäuschen (Anschrift: Meißner Straße 8) Meißener Straße 8
(Karte)
1909 (Bahnhof) als Trennungsbahnhof einer Schmalspurbahn zwischen zwei Streckenabschnitten mit größerem Empfangsgebäude versehen, Wartehalle Typenbau der Kgl. Sächs. Staatseisenbahnen, Bahnwärterhaus kleiner verputzter Massivbau, eisenbahngeschichtlich von Bedeutung.

Bahnwärterhaus: Massivbau, Putzgliederung (sparsame Nutung), Sandstein-Fenstergewände, Wartehalle: Fachwerkbau auf gemauertem Sockel, mit Ziegelausfachung und Holzverkleidung, Bauform typisch für die vorliegende Schmalspurstrecke. Bahnhof Garsebach, Streckenkilometer 13,362 sowie 17,546 – Teilungsbahnhof zwischen den Streckenabschnitten Wilsdruff–Meißen Triebischtal und Garsebach–Lommatzsch der Schmalspur- Eisenbahnstrecke Wilsdruff–Döbeln-Gärtitz (WG), Anlagen umfassten ursprünglich Abortgebäude (abgebrochen), Draisinenschuppen (abgebrochen), Empfangsgebäude, Güterschuppen (abgebrochen), Laderampe (abgebrochen), Wohnhaus und Wagenkasten, am 1. Oktober 1909 für den Güter- und Personenverkehr eröffnet, Einstellung des Personenverkehrs am 22. Mai 1966 und des Güterverkehrs am 30. Juli 1966.

09268168
 


Wohnstallhaus und Seitengebäude eines Bauernhofs, sowie Hofbrunnen mit Handschwengelpumpe Meißener Straße 19
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Wohnstallhaus mit Fachwerk-Obergeschoss und Segmentbogenportal, eingeschossiges massives Seitengebäude, baugeschichtlich von Bedeutung 09268165
 


Wohnstallhaus und Stützmauer eines Zweiseithofes Meißener Straße 21
(Karte)
bez. 1803 Obergeschoss zum Teil Fachwerk verputzt, Segmentbogenportal, baugeschichtlich von Bedeutung, (bildet Zweiseithof mit Nummer 23) 09268166
 


Wohnhaus und angebautes Nebengebäude der ehemaligen Schmiede Meißener Straße 27
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Hauptgebäude verputzter Massivbau mit historisierender Fassade, giebelständiger älterer Gebäudeteil frühes 19. Jahrhundert mit Fachwerk-Obergeschoss, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.

Giebelständige ältere Gebäudeteil frühes 19. Jahrhundert, möglicherweise im Kern älter, vordere Teil Obergeschoss mit Fachwerk, ansonsten Bau massiv und verputzt, neuerer traufseitiger Anbau vollständig massiv, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden, wohl um 1875, schlichte historisierende Fassade, im Erdgeschoss beider Gebäude Werkstatt der alten Schmiede, Maschinen und Werkzeuge wohl nicht mehr vorhanden.

09269820
 


Bahnhofsgebäude (Anschrift: Polenzer Straße 1) und ehemaliges Bahnwärterhäuschen (Anschrift: Meißner Straße 8) Polenzer Straße 1
(Karte)
1909 (Bahnhof) als Trennungsbahnhof auf der Schmalspurbahn Wilsdruff–Gärtitz zwischen zwei Streckenabschnitten mit größerem Empfangsgebäude versehen, Wartehalle Typenbau der Kgl. Sächs. Staatseisenbahnen, Bahnwärterhaus kleiner verputzter Massivbau, eisenbahngeschichtlich von Bedeutung.

Bahnwärterhaus: Massivbau, Putzgliederung (sparsame Nutung), Sandstein-Fenstergewände, Wartehalle: Fachwerkbau auf gemauertem Sockel, mit Ziegelausfachung und Holzverkleidung, Bauform typisch für die vorliegenden Schmalspurstrecke. Bahnhof Garsebach, Streckenkilometer 13,362 sowie 17,546 – Teilungsbahnhof zwischen den Streckenabschnitten Wilsdruff–Meißen Triebischtal und Garsebach–Lommatzsch der Schmalspur-Eisenbahnstrecke Wilsdruff–Döbeln-Gärtitz (WG), Anlagen umfassten ursprünglich Abortgebäude (abgebrochen), Draisinenschuppen (abgebrochen), Empfangsgebäude, Güterschuppen (abgebrochen), Laderampe (abgebrochen), Wohnhaus und Wagenkasten, am 1. Oktober 1909 für den Güter- und Personenverkehr eröffnet, Einstellung des Personenverkehrs am 22. Mai 1966 und des Güterverkehrs am 30. Juli 1966.

09268168
 

Gauernitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Straßenbrücke über den Gauernitzbach Eichhörnchengrund 2 (gegenüber)
(Karte)
19. Jh. Bruchsteinbogenbrücke, baugeschichtlich von Bedeutung, gegenüber von Alt-Gauernitz Nummer 94. 09267672
 


Schulze-Mühle: Modellsammlung mit einer Modell-Wassermühle und zwei weiteren Modell-Gebäuden
Weitere Bilder
Schulze-Mühle: Modellsammlung mit einer Modell-Wassermühle und zwei weiteren Modell-Gebäuden Eichhörnchengrund 21 (neben)
(Karte)
20. Jh. (Modell-Wassermühle) kulturgeschichtlich von Bedeutung.

Modell einer Mühle ca. 2 Meter hoch und 2,50 Meter breit und 2,50 Meter lang, zwei weitere Modellgebäude (Fachwerkbau und massiver Bau).

09267673
 


Brauerei Neu-Gauernitz (Ehemaliges Brauhaus (Nr. 3) und ehemaliges Gasthaus (Nr. 1) einer Brauerei, heute Wohnhäuser) Langer Weg 1; 3
(Karte)
Mitte 19. Jh. (Brauerei) Brauhaus eventuell hervorgegangen aus einer Mühle, Obergeschoss Fachwerk, Gasthaus Putzbau mit Backstein-Fenster- und -Türgewände sowie Eckbossierung, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.

Gasthof: zweigeschossig und Kniestock, Backstein-Fenster- und Türgewände, Glattputz, horizontale Teilung durch das Sandstein-Gesims zwischen Erdgeschoss und Obergeschoss, Eckbossierung, Satteldach, Brauhaus evtl. hervorgegangen aus einer Mühle (s. älterer Teil vor 1800), zweigeschossig massiv untersetzt, Fledermausgaupen, eingeschossiges Nebengebäude am Brauhaus – vor 2011 abgebrochen, Brauereigebäude (hinter dem Gasthof gelegen) auch letztes Drittel 19. Jh.

09267682
 


Haus Louisenberg (Winzerhaus) Luisenberg 1
(Karte)
um 1650 schlichter eingeschossiger Putzbau, gründerzeitlich überformt, am Hausgiebel mit Medaillon, ortsgeschichtlich von Bedeutung.

Im 19. Jh. durch einen Mittelrisalit mit Dreiecksgiebel erweitert, in der Spitze des Dreiecksgiebels ein Medaillon (Louisenberg 1783), teilweise aus Bruchstein, Sandstein- Fenstergewände, Krüppelwalmdach mit Entlüftungsziegeln.[1]

09267674
 


Weinberghaus Luisenberg 2
(Karte)
um 1800 schlichter eingeschossiger Putzbau, zum Hang mit Schleppdach, ursprünglich wohl Nebengebäude zum Winzerhaus Luisenberg 1, ortsgeschichtlich von Bedeutung.

Eingeschossig, Krüppelwalmdach, Bruchstein.

09267698
 


Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Schloss, Schlosspark und Rittergut Gauernitz: Wirtschaftshof mit Wohn- und Wirtschaftsgebäude (Nr. 2) einschließlich angebauter Scheune (Nr. 1), Speicher mit Weinkeller (Nr. 3), Scheune (Nr. 4), Wohnhaus (Nr. 5, möglicherweise Gutsverwalterhaus), Scheune mit Wohnungen und Anbau (Nr. 6) sowie Einfriedungsmauer und Torbogen (zwischen Nr. 3 und Nr. 4) (siehe auch Sachgesamtheit 09302977, Schloss 1/2)
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Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Schloss, Schlosspark und Rittergut Gauernitz: Wirtschaftshof mit Wohn- und Wirtschaftsgebäude (Nr. 2) einschließlich angebauter Scheune (Nr. 1), Speicher mit Weinkeller (Nr. 3), Scheune (Nr. 4), Wohnhaus (Nr. 5, möglicherweise Gutsverwalterhaus), Scheune mit Wohnungen und Anbau (Nr. 6) sowie Einfriedungsmauer und Torbogen (zwischen Nr. 3 und Nr. 4) (siehe auch Sachgesamtheit 09302977, Schloss 1/2) Rittergut 1; 2; 3; 4; 5; 6
(Karte)
bez. 1677 ältester Speicher mit repräsentativem Renaissance-Giebel, jüngere Gebäude Ziegelbauten, einer der architektonisch bemerkenswertesten Wirtschaftshöfe zu einem Rittergut in Landkreis Meißen, mit seinem geschlossenen Erscheinungsbild singulär, Teil einer bedeutenden feudalherrschaftlichen Anlage, vor allem baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.

Speicher mit Weinkeller als ältester Teil des Gutes mit profilierten Fenstergewänden, südliche Giebel wohl Fachwerk verputzt (bezeichnet 1674), Gutsverwalterhaus, Nummer 5 (bezeichnet 1862), drei Scheunen, Nummer 1 (E. 19. Jh.), Nummer 4 (auch E. 19. Jh.) und Nummer 6 (18. Jh.), Wirtschaftsgebäude mit Stallungen, südliche Teil der Einfriedung bezeichnet 1677.

09267671
 


Sachgesamtheit Schloss, Schlosspark und Rittergut Gauernitz, mit folgenden Einzeldenkmalen: Schloss, ehemalige Kapelle und Remise, dazu Einfriedung, Torpfeiler, Aha und Toranlage (siehe Einzeldenkmale 09267669, Schloss 1, 2), Wirtschaftshof (siehe Einzeldenkmale 09267671, Rittergut 1–6), Gedenksäule auf einer Elbinsel (siehe Einzeldenkmal 09267670), Einfriedungsmauern um Park (Alte Gärtnerei), Gärtnerei und Wirtschaftshof, weiterhin Scheune (Am Grundbach 2) und Elbanleger (Sachgesamtheitsteile) sowie Elbinsel, Park mit kleinem Teich einschließlich Insel und Trauerweide sowie Brunnen (Gartendenkmal)
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Sachgesamtheit Schloss, Schlosspark und Rittergut Gauernitz, mit folgenden Einzeldenkmalen: Schloss, ehemalige Kapelle und Remise, dazu Einfriedung, Torpfeiler, Aha und Toranlage (siehe Einzeldenkmale 09267669, Schloss 1, 2), Wirtschaftshof (siehe Einzeldenkmale 09267671, Rittergut 1–6), Gedenksäule auf einer Elbinsel (siehe Einzeldenkmal 09267670), Einfriedungsmauern um Park (Alte Gärtnerei), Gärtnerei und Wirtschaftshof, weiterhin Scheune (Am Grundbach 2) und Elbanleger (Sachgesamtheitsteile) sowie Elbinsel, Park mit kleinem Teich einschließlich Insel und Trauerweide sowie Brunnen (Gartendenkmal) Schloß 1; 2
(Karte)
1677 und später (Schloss) repräsentative Schlossanlage, Neu- und Umbau des Schlosses im 17. Jahrhundert im Renaissancestil, prägender Umbau 1873 im Stil der Neorenaissance durch die Dresdner Architekten Bernhard Schreiber und Ernst Giese im Auftrag der Familie v. Schönburg-Waldenburg, architektonisch, garten- und landschaftsgestalterisch sowie geschichtlich bedeutsame Anlage.[Ausführlich 5] 09302977
 


Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Schloss, Schlosspark und Rittergut Gauernitz: Schlossanlage (Nr. 1) über U-förmigem Grundriss mit Mittelbau und zwei Flügelbauten um Ehrenhof, zur Meißner Allee angefügter Wirtschaftsflügel, weiterhin Remisengebäude (Seitenflügel des einstigen Torhauses) und ehemalige Kapelle (Nr. 2, heute Wohnhaus, Glockentürmchen nicht mehr vorhanden), dazu Einfriedung, Torpfeiler (bei Alte Gärtnerei 2), Aha (bei Schloßpark 6) und Toranlage (siehe auch Sachgesamtheit 09302977)
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Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Schloss, Schlosspark und Rittergut Gauernitz: Schlossanlage (Nr. 1) über U-förmigem Grundriss mit Mittelbau und zwei Flügelbauten um Ehrenhof, zur Meißner Allee angefügter Wirtschaftsflügel, weiterhin Remisengebäude (Seitenflügel des einstigen Torhauses) und ehemalige Kapelle (Nr. 2, heute Wohnhaus, Glockentürmchen nicht mehr vorhanden), dazu Einfriedung, Torpfeiler (bei Alte Gärtnerei 2), Aha (bei Schloßpark 6) und Toranlage (siehe auch Sachgesamtheit 09302977) Schloß 1; 2
(Karte)
2. Hälfte 14. Jh.–16. Jh. (Schloss) Schloss Gauernitz – repräsentative Schlossanlage, Neu- und Umbau des Schlosses im 17. Jahrhundert im Renaissancestil, prägender Umbau 1873 im Stil der Neorenaissance durch die Dresdner Architekten Bernhard Schreiber und Ernst Giese im Auftrag der Familie v. Schönburg-Waldenburg, baugeschichtlich, künstlerisch, ortsgeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung.[Ausführlich 6] 09267669
 


Einzeldenkmal der Sachgesamtheit Schloss, Schlosspark und Rittergut Gauernitz: Gedenksäule auf einer Elbinsel (siehe auch Sachgesamtheit, Schloss 1/2 – Objekt 09302977)
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Einzeldenkmal der Sachgesamtheit Schloss, Schlosspark und Rittergut Gauernitz: Gedenksäule auf einer Elbinsel (siehe auch Sachgesamtheit, Schloss 1/2 – Objekt 09302977) (Karte) um 1805 Säule ehemals mit Vase als Bekrönung und Inschrift zum Gedenken an die Gräfin Luise Sophie Johanne von Zinzendorf, künstlerisch und ortsgeschichtlich von Bedeutung.

Säule geschmückt mit Schlange und Blumengewinde, Inschrift: „Friedrich August Graf von Zinzendorf und Pottendorf seiner Gemahlin Luise Sophie Johanne, des Grafen Otto Rubmann Friedrich von Byland Tochter, geb. 9. Oktober 1754“, Louise Johanne Sophie von Zinzendorf und Pottendorf, geb. Gräfin von Byland-Polstercamp, gest. 1804, zentral in der Mitte der Insel aufgestellt, von der Mitte ausgehend strahlenförmige Anlegung von 8 Lindenalleen, ursprünglich parkartig mit Laubholz und Gartenanlagen bepflanzt.

09267670
 

Groitzsch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Kalköfen und Kalkbruch
Kalköfen und Kalkbruch Rothschönberger Straße
(Karte)
19. Jh. Kalkwerk Groitzsch – ortsgeschichtlich und technikgeschichtlich von Bedeutung. 09268531
 


Gasthof Groitzsch (Ehemaliger Gasthof mit Ballsaal-Anbau) Rothschönberger Straße 2
(Karte)
bez. 1860 schlichter Putzbau mit klassizistischem Türstock, ortsgeschichtlich und baugeschichtlich von Bedeutung, ortsbildprägende Lage an einer Straßenkreuzung.

im Obergeschoss Tanzsaal, Sandstein-Portal.

09268533
 


Seitengebäude (Nr. 7a) und weiteres Seitengebäude (Nr. 7b, mit Kumthalle) eines Vierseithofes Rothschönberger Straße 7a; 7b
(Karte)
bez. 1846 beide Gebäude mit Fachwerk-Obergeschoss, seltene vierbogige Kumthalle, baugeschichtlich von Bedeutung.

Stall-Wirtschaftsgebäude: Fachwerk massiv untersetzt, Fledermausgauben, Doppelboden, Stall: Fachwerk massiv untersetzt (verputzt), (bildet Vierseithof mit Nummer 7).

09268532
 

Hühndorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Wegestein Weistropper Straße
(Karte)
bez. 1832 verkehrsgeschichtlich von Bedeutung. 09304203
 

Kleinschönberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Straßenbrücke über den Prinzbach (Karte) 19. Jh. Bogenbrücke, baugeschichtlich und verkehrsgeschichtlich von Bedeutung. 09268635
 


Redrich-Mühle: Seitengebäude einer ehemaligen Mühle Schmiedeberg 1
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Obergeschoss Fachwerk, Segmentbogenportal, baugeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt, Schleppdach, alte Fenster.

09268634
 


Scheune eines Dreiseithofes Schmiedeberg 7
(Karte)
1. Hälfte 18. Jh. Fachwerk-Scheune mit gekreuzten Streben, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt, (bildet Dreiseithof mit Nummer 7a).

09268636
 


Wohnstallhaus (Nr. 9), Seitengebäude (Nr. 11, mit Kumthalle) und Scheune eines Vierseithofes, mit Torpfeiler der Hofzufahrt Schmiedeberg 9; 11
(Karte)
bez. 1833 Wohnstallhaus Obergeschoss Fachwerk, Seitengebäude mit zweibogiger Kumthalle, massive Scheune, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Wohnstallhaus und Seitengebäude: Fachwerk massiv untersetzt, Seitengebäude (Fachwerk) vor 2011 abgebrochen und durch zweites Wohnhaus ersetzt.

09268637
 


Wohnstallhaus eines ehemaligen Dreiseithofes Schmiedeberg 13
(Karte)
bez. 1801 Obergeschoss Fachwerk mit Kopfstreben, baugeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt, Handschwengelpumpe im Hof abgebrochen.

09268638
 


Wohnhaus Sonnenlehne 3
(Karte)
um 1800 ortsbildprägender Fachwerkbau, strebenreiches Fachwerk-Obergeschoss, baugeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt, Giebel verbrettert, Rundbogen-Zwillingsfenster.

09268633
 


Seitengebäude eines Bauernhofes Sonnenlehne 22
(Karte)
bez. 1837, im Kern älter Obergeschoss Fachwerk mit altertümlicher Konstruktion (Kopfstreben), baugeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt, Weinspalier, alte Fenster.

09268632
 

Klipphausen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Lehmannmühle Klipphausen: Wohnmühlenhaus, Seitengebäude und Scheune eines Mühlenanwesens, dazu Zufahrtsbrücke über die Wilde Sau (Saubach) sowie Mühlgraben mit Wehranlage, Ober- und Unterlauf (mit Schützen und Fischanstieg), dazu Mühlentechnik, insbesondere Radgrube mit erneuertem Mühlrad
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Lehmannmühle Klipphausen: Wohnmühlenhaus, Seitengebäude und Scheune eines Mühlenanwesens, dazu Zufahrtsbrücke über die Wilde Sau (Saubach) sowie Mühlgraben mit Wehranlage, Ober- und Unterlauf (mit Schützen und Fischanstieg), dazu Mühlentechnik, insbesondere Radgrube mit erneuertem Mühlrad Am Mühlgraben 1
(Karte)
bez. 1704 Lehmannmühle Klipphausen – älteste erhaltene Mühle Ostsachsens, bemerkenswertes Mühlenanwesen insbesondere des frühen 18. Jahrhunderts, malerisches Fachwerkensemble, das Wohnmühlenhaus mit sehr alter Fachwerk-Konstruktion (Kopfstreben), baugeschichtlich, ortshistorisch und technikgeschichtlich bedeutend Anwesen erscheint als malerisches Fachwerkensemble.[Ausführlich 7] 09268584
 


Schlossmühle Klipphausen; Steyermühle: Wohnmühlenhaus, Seitengebäude und Scheune eines Mühlenanwesens, dazu Zufahrtsbrücke über die Wilde Sau (Saubach) Am Mühlgraben 2
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh., Kern älter Schlossmühle Klipphausen – Seitengebäude mit Fachwerk-Obergeschoss, Scheune und Wohnhaus Putzbauten, baugeschichtlich, ortshistorisch und technikgeschichtlich bedeutend.

Zufahrtsbrücke über die Wilde Sau (Saubach) ist eine Einbogenbrücke, Technik nach Wagenbreth nicht erhalten, ehemaliger Vierseithof.

09268888
 


Wegestein Am Steinbruch 2 (vor)
(Karte)
19. Jh. verkehrsgeschichtlich von Bedeutung.

Nicht an der Straße „Am Mühlgraben“, nicht in der Nähe der Lehmannmühle, sondern an der Straße „Am Steinbruch“, Ecke zu einem Feldweg nach Kleinschönberg (2011 festgestellt).

09268599
 


Ehemaliges Brauhaus, heute Wohnhaus Krauseminzgasse 2
(Karte)
1. Drittel 16. Jh. Obergeschoss Fachwerk, altertümliche Fachwerkkonstruktion mit Kopfstreben, Kellergeschoss mit Renaissance-Sitznischenportal, ursprünglich zum benachbarten Rittergut gehörend, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt, Sitznischenportal, Kreuzgratgewölbe.

09268582
 


Seitengebäude (Wohnstallhaus) des ehemaligen Gasthofs Meißner Straße 12
(Karte)
bez. 1821 Obergeschoss Fachwerk verbrettert, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung. 09268589
 


Wohnstallhaus mit angebauter Scheune und Seitengebäude eines Dreiseithofes Meißner Straße 16
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. (Wohnstallhaus) Wohnstallhaus, Obergeschoss Fachwerk, Fachwerk-Scheune, Seitengebäude verputzter Massivbau, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt.

09268590
 


Wohnhaus Neudeckmühlenweg 3
(Karte)
bez. 1837 mit Korbbogenportal und Fachwerk-Obergeschoss, baugeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt.

09268587
 


Wohnhaus Neudeckmühlenweg 5
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Obergeschoss Fachwerk, baugeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt.

09268588
 


Neudeckmühle: ehemaliges Mühlengebäude, später Gasthaus (zwei Wohnhäuser in Ecklage aneinandergebaut), dazu Zufahrtsbrücke über die Wilde Sau (Saubach)
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Neudeckmühle: ehemaliges Mühlengebäude, später Gasthaus (zwei Wohnhäuser in Ecklage aneinandergebaut), dazu Zufahrtsbrücke über die Wilde Sau (Saubach) Neudeckmühlenweg 13
(Karte)
bez. 1794 Neudeckmühle – historisches Gasthaus und alte Mühle, Obergeschoss Fachwerk, mehrere Korbbogenportale, Einbogenbrücke zur Mühle, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt, Taubenschlag, Türstöcke und Fenstergewände aus Sandstein, ein Wohnhaus mit Durchfahrt.

09268579
 


Wohnstallhaus, Seitengebäude (Torhaus), weiteres Seitengebäude und Scheune eines Vierseithofes sowie Bauerngarten Soraer Straße 6
(Karte)
bez. 1854 alte Ortslage Kneipe, Wohnstallhaus Putzbau mit klassizistischen Türstöcken, Torhaus mit Fachwerk-Obergeschoss, Fachwerk-Scheune, geschlossen erhaltener, großer Bauernhof, zeit- und landschaftstypische Gebäude des 19. Jahrhunderts, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt, Türstock und Fenstergewände aus Sandstein, Wohnstallhaus (mit Schauer und Backhaus – beide vor 2011 beseitigt).

09268586
 


Schloss Klipphausen (Nr. 3/5, Hauptgebäude im Winkel gebaut) mit dazugehörenden Wohnstallgebäude (Nr. 2, ehemaliges Pächterhaus, mit Fachwerkübergang und Anbau), drei Nebengebäude (Nr. 4, Nr. 6 und Nr. 7/7a, Wohn- und Wirtschaftsgebäude), Torpfeilern, Einfriedungsmauer und Schlosspark (Gartendenkmal)
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Schloss Klipphausen (Nr. 3/5, Hauptgebäude im Winkel gebaut) mit dazugehörenden Wohnstallgebäude (Nr. 2, ehemaliges Pächterhaus, mit Fachwerkübergang und Anbau), drei Nebengebäude (Nr. 4, Nr. 6 und Nr. 7/7a, Wohn- und Wirtschaftsgebäude), Torpfeilern, Einfriedungsmauer und Schlosspark (Gartendenkmal) Talstraße 2; 3; 4; 5; 6; 7; 7a
(Karte)
bez. 1528 (Schloss) Schloss Klipphausen – in schlichter Renaissancebau mit wertvollem Innern, ein frühes Beispiel für das Auftreten der Renaissance in Sachsen, baugeschichtlich, kunstgeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung. Gurlitt, Band 41, S. 221ff.[Ausführlich 8] 09268581
 


Schlossbrücke (Straßenbrücke über die Wilde Sau (Saubach)) Talstraße 7 (bei)
(Karte)
19. Jh. (Brücke) Zweibogenbrücke, baugeschichtlich von Bedeutung.

Brücke liegt auf Gem. Klipphausen, Flstk. 1c, 1/1 und 363f sowie Gem. Sachsdorf, Flstk. 279 und 309/6.

09268591
 

Kobitzsch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Zwei Brücken über die Kleine Triebisch
Zwei Brücken über die Kleine Triebisch (Karte) 19. Jh. Bogenbrücken, baugeschichtlich von Bedeutung.

Brücke liegt auf zwei Gemarkungen: Gem. Kobitzsch, Flstk. 6 und Flstk. 35, Gem. Kettewitz, Flstk. 80.

09269979
 

Lampersdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Sachgesamtheit Königlich-Sächsische Triangulierung (»Europäische Gradmessung im Königreich Sachsen«); Station 12 Baeyerhöhe: Triangulationsstein
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Sachgesamtheit Königlich-Sächsische Triangulierung (»Europäische Gradmessung im Königreich Sachsen«); Station 12 Baeyerhöhe: Triangulationsstein (Karte) bez. 1866 (Triangulationssäule) Station 1. Ordnung, vermessungsgeschichtlich und technikgeschichtlich von Bedeutung.[Ausführlich 9] 09304509
 


Wegestein Baeyerhöhe
(Karte)
19. Jh. verkehrsgeschichtlich von Bedeutung. 09268608
 


Wohnstallhaus und Seitengebäude eines ehemaligen Vierseithofes Baeyerhöhe 1
(Karte)
um 1800 (Wohnstallhaus) beide Gebäude in Fachwerkbauweise, am Wohnstallhaus Fachwerkkonstruktion mit K-Streben, baugeschichtlich von Bedeutung. Fachwerk massiv untersetzt. 09268609
 


Wohnstallhaus eines Bauernhofes Baeyerhöhe 3
(Karte)
18. Jh. (Wohnstallhaus) Obergeschoss Fachwerk, baugeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt, Stall teils massiv.

09268610
 


Zufahrtsbrücke über die Kleine Triebisch
Zufahrtsbrücke über die Kleine Triebisch Baeyerhöhe 5 (vor)
(Karte)
bez. 1833 Zweibogenbrücke in Bruchstein, Zufahrtsbrücke zur Kirstenmühle, baugeschichtlich von Bedeutung, Bruchstein. 09268607
 


Wohnstallhaus, Seitengebäude und Scheune eines Vierseithofes Baeyerhöhe 8
(Karte)
2. Hälfte 18. Jh. (Wohnstallhaus) weitgehend geschlossen erhaltene Hofanlage in Fachwerkbauweise in zeittypischer Gestaltung, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Wohnstallhaus: Fachwerk massiv untersetzt, Seitengebäude: Fachwerk massiv untersetzt, Scheune: Verbretterung, Mistbahn hinter dem Wohnstallhaus zum Garten und im Hof Schauer zwischen Scheune und Seitengebäude.

09268606
 


Naumannmühle, Obermühle Lampersdorf: Mühlenanwesen mit Wohnmühlenstallgebäude und zwei Seitengebäuden, dazu versetzter Wappenstein am Giebel des Haupthauses
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Naumannmühle, Obermühle Lampersdorf: Mühlenanwesen mit Wohnmühlenstallgebäude und zwei Seitengebäuden, dazu versetzter Wappenstein am Giebel des Haupthauses Baeyerhöhe 11
(Karte)
bez. 1725 alle Gebäude der Obermühle Lampersdorf mit Fachwerk-Obergeschoss, Mühlengebäude mit K-Streben in der Fachwerkkonstruktion und Drillingsfenster (Palladio-Motiv) im Giebel, schönes Korbbogenportal, Seitengebäude früherer Pferdestall und früherer Schweinestall mit Gesindestube, barocker Wappenstein, baugeschichtlich, ortsgeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt (alle Gebäude), Müllerspruch über dem Mühleneingang („Giebt Gott mit Weiz und Korn /Mahlgäst u. Fluth die Fülle /So ist ein Seegen da /und steht die Mühl nie stille“), bezeichnet 1725 und Müllerzeichen, versetzter Wappenstein am straßenseitigen Giebel des Hauptgebäudes, bezeichnet „Gottlieb Lommatzsch, Anno 1748“.

09268603
 


Scheune eines Dreiseithofes Baeyerhöhe 14
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Fachwerk-Scheune mit Kreuzstreben, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung. 09268605
 


Wohnstallhaus eines Bauernhofes Baeyerhöhe 18
(Karte)
bez. 1842 (Wohnstallhaus) Obergeschoss Fachwerk, baugeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt.

09268604
 


Wohnstallhaus und westliches Seitengebäude sowie Scheune eines Bauernhofes Baeyerhöhe 22
(Karte)
um 1800 (Wohnstallhaus) Wohnstallhaus Obergeschoss Fachwerk verputzt, Seitengebäude altertümliche Fachwerkkonstruktion mit Andreaskreuzen, Scheune massiv, weitgehend geschlossen erhaltener Bauernhof, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Stall- und Wirtschaftsgebäude: Andreaskreuze, Fachwerk, massiv untersetzt, Wohnstallhaus: Fachwerk verputzt, massiv untersetzt, mit Schauer zwischen Wohnstallhaus und Seitengebäude vor 2011 abgebrochen, östliches Seitengebäude (Nummer 22a, Flstk. 9/2) 2004 durch Neubau ersetzt (Fachwerk-Teile des Altbaus dabei integriert) – als Abbruch anzusehen, dabei auch Begrenzungsmauer abgebrochen.

09268602
 


Wohnhaus Baeyerhöhe 26
(Karte)
bez. 1842 Obergeschoss Fachwerk, baugeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt, Giebel verbrettert, mit großem Gartengrundstück.

09268600
 

Lotzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Wohnstallhaus und Scheune eines Bauernhofes An der Kleinen Triebisch 12
(Karte)
bez. 1821 (Wohnstallhaus) Wohnstallhaus mit Fachwerk-Obergeschoss und Segmentbogenportal, Fachwerk-Scheune, in weitgehendem Originalzustand erhaltener Bauernhof, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Verbretterter Anbau am Wohnstallhaus, Schlussstein am Eingang bezeichnet 1821, Fachwerk massiv untersetzt, Scheune: Fachwerk.

09268596
 


Wohnstallhaus, Seitengebäude und Scheune eines Dreiseithofes An der Kleinen Triebisch 14
(Karte)
17. Jh. (Wohnstallhaus) bemerkenswertes Ensemble von Fachwerkbauten, Fachwerk am Wohnstallhaus zum Teil auch im Erdgeschoss (Seltenheit), Wohnstallhaus mit sehr altertümlicher Fachwerkkonstruktion (K-Streben und Kopfstreben, Thüringer-Leiter-Fachwerk mit Docken in den Brüstungsfeldern, profilierte Schwelle), möglicherweise ehemaliges Umgebindehaus, hausgeschichtlich, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von großer Bedeutung.

Wohnstallhaus: Fachwerk massiv untersetzt, ursprüngliche Knaggen, Taubenschlag, Scheune und Wirtschaftsgebäude: Fachwerk, mit Schauer.

09268597
 


Wohnstallhaus eines Bauernhofes An der Kleinen Triebisch 16
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. (Wohnstallhaus) Obergeschoss Fachwerk, baugeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv, moderner Vorbau, mit kleinem Seitengebäude – Garage der 1930er Jahre, kein Denkmal.

09268594
 


Wohnstallhaus (mit seitlichem Anbau) eines Bauernhofes An der Kleinen Triebisch 18
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. (Wohnstallhaus) Obergeschoss Fachwerk, Anbau massiv, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt.

09268593
 


Wohnstallhaus und Seitengebäude eines Bauernhofes An der Kleinen Triebisch 20
(Karte)
Mitte 19. Jh. (Wohnstallhaus) Wohnstallhaus Obergeschoss Fachwerk, Seitengebäude eingeschossiger Massivbau mit Drempel, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Wohnstallhaus: Fachwerk massiv untersetzt, Seitengebäude: glasierte Ziegel, massiv.

09268592
 

Miltitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Wohnhaus
Wohnhaus Am Dorfberg 7
(Karte)
bez. 1848 Obergeschoss Fachwerk, klassizistisches Türportal, baugeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt, im Erdgeschoss originale Fenster, im Obergeschoss Einscheibenfenster.

09267947
 


Sachgesamtheit Schloss, Patronatskirche und Rittergut Miltitz, mit folgenden Einzeldenkmalen: Gebäudegruppe aus Schloss und Herrenhaus (siehe Einzeldenkmale 09267950, Am Rittergut 3), Kirche mit Kirchhofsmauer und denkmalwerten Grabstätten auf dem Kirchhof (siehe Einzeldenkmale 09267951, Kirchstraße 2) sowie zwei Wirtschaftsgebäude (Nr. 1 und Nr. 4/6), Scheune (auch Getreidespeicher), Bergkeller (bei Nr. 1) einschließlich zwei Eingängen, Einfriedungsmauer und Toranlage (siehe Einzeldenkmale 09267948, Am Rittergut 1, 4, 6) weiterhin als Sachgesamtheitsteile: Kirchhof mit Totenhalle (Kirchstraße 2) und Wirtschaftshof mit zwei weiteren, baulich stärker veränderten Wirtschaftsgebäuden (Am Rittergut 2 und Siedlerweg 5) sowie Schlosspark und Kastanienhain mit altem Baumbestand, insbesondere Esskastanien, Platanen, Linden, Eschen und Stieleichen (Gartendenkmal)
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Sachgesamtheit Schloss, Patronatskirche und Rittergut Miltitz, mit folgenden Einzeldenkmalen: Gebäudegruppe aus Schloss und Herrenhaus (siehe Einzeldenkmale 09267950, Am Rittergut 3), Kirche mit Kirchhofsmauer und denkmalwerten Grabstätten auf dem Kirchhof (siehe Einzeldenkmale 09267951, Kirchstraße 2) sowie zwei Wirtschaftsgebäude (Nr. 1 und Nr. 4/6), Scheune (auch Getreidespeicher), Bergkeller (bei Nr. 1) einschließlich zwei Eingängen, Einfriedungsmauer und Toranlage (siehe Einzeldenkmale 09267948, Am Rittergut 1, 4, 6) weiterhin als Sachgesamtheitsteile: Kirchhof mit Totenhalle (Kirchstraße 2) und Wirtschaftshof mit zwei weiteren, baulich stärker veränderten Wirtschaftsgebäuden (Am Rittergut 2 und Siedlerweg 5) sowie Schlosspark und Kastanienhain mit altem Baumbestand, insbesondere Esskastanien, Platanen, Linden, Eschen und Stieleichen (Gartendenkmal) Am Rittergut 1; 2; 3; 4; 6
(Karte)
um 1660 (Rittergut) eine der ältesten und bedeutsamsten feudalherrschaftlichen Anlagen im Landkreis Meißen und darüber hinaus baugeschichtlich, landesgeschichtlich, ortshistorisch und personengeschichtlich sowie in Teilen künstlerisch von Bedeutung.[Ausführlich 10] 09269849
 


Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Schloss, Patronatskirche und Rittergut Miltitz: zwei Wirtschaftsgebäude (Nr. 1 und Nr. 4/6), Scheune (auch Getreidespeicher), Bergkeller (bei Nr. 1) mit zwei Eingängen, Einfriedungsmauer und Toranlage (siehe Sachgesamtheit 09269849, Am Rittergut 1–6)
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Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Schloss, Patronatskirche und Rittergut Miltitz: zwei Wirtschaftsgebäude (Nr. 1 und Nr. 4/6), Scheune (auch Getreidespeicher), Bergkeller (bei Nr. 1) mit zwei Eingängen, Einfriedungsmauer und Toranlage (siehe Sachgesamtheit 09269849, Am Rittergut 1–6) Am Rittergut 1; 4; 6
(Karte)
bez. 1864 eine der ältesten und bedeutsamsten feudalherrschaftlichen Anlagen im Landkreis Meißen und darüber hinaus baugeschichtlich, landesgeschichtlich, ortshistorisch und personengeschichtlich sowie in Teilen künstlerisch von Bedeutung.

Toranlage, Wirtschaftsgebäude (Nummer 1), Getreidespeicher, Bergkeller mit zwei hofseitigen Eingängen, Wohn- und Wirtschaftsgebäude mit Kuhstall (Nummer 6) und Bedienstetenwohnungen (Nummer 4) und Bruchsteinmauern um Schloss, Herrenhaus und Wirtschaftshof.

09267948
 


Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Schloss, Patronatskirche und Rittergut Miltitz: Schloss und Herrenhaus, in T-Form aneinandergebaut (siehe auch Sachgesamtheit 09269849, Am Rittergut 1–6)
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Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Schloss, Patronatskirche und Rittergut Miltitz: Schloss und Herrenhaus, in T-Form aneinandergebaut (siehe auch Sachgesamtheit 09269849, Am Rittergut 1–6) Am Rittergut 3
(Karte)
bez. 1663 (Schloss) Schloss Miltitz – Teil einer der ältesten und bedeutsamsten feudalherrschaftlichen Anlagen im Landkreis Meißen und darüber hinaus, baugeschichtlich, landesgeschichtlich, ortshistorisch und personengeschichtlich sowie in Teilen künstlerisch von Bedeutung.[Ausführlich 11] 09267950
 


Alte Schule: Ehemalige Kirchschule, heute Gemeindehaus, sowie Seitengebäude Am Teichdamm 2
(Karte)
1748, später überformt (Schule) Schule Obergeschoss Fachwerk, Seitengebäude in Fachwerkbauweise, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.

Gemeindehaus (ehemalige Kirchschule mit Kantorenwohnung): Fachwerk massiv untersetzt, Weinspalier, Seitengebäude: an einer Traufseite Fachwerk.

09267960
 


Altes Kalkbergwerk Miltitz – Kalkbergwerk, mit Mundloch des Adolf-von-Heynitz-Stolln
Altes Kalkbergwerk Miltitz – Kalkbergwerk, mit Mundloch des Adolf-von-Heynitz-Stolln Bahngäßchen 3
(Karte)
um 1400 (Kalkbergwerk) Zeugnis der Geschichte des Kalkstein-Bergbaus und auch des traditionellen Erzbergbaus (Adolf-von-Heynitz-Stolln), ortsgeschichtlich und bergbaugeschichtlich von Bedeutung. 09267956
 


Ehemalige Brauerei, heute Wohnhaus Brauereistraße 4
(Karte)
2. Hälfte 18. Jh. stattliches, straßenbildprägendes Gebäude, Obergeschoss teilweise Fachwerk, ortsgeschichtlich von Bedeutung. Fachwerk massiv untersetzt, Fachwerk verputzt. 09267955
 


Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Schloss, Patronatskirche und Rittergut Miltitz: Kirche am Rittergut (mit Ausstattung), dazu Kirchhofsmauer und denkmalwerte Grabstätten auf dem Kirchhof (siehe auch Sachgesamtheit 09269849, Am Rittergut 1–6)
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Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Schloss, Patronatskirche und Rittergut Miltitz: Kirche am Rittergut (mit Ausstattung), dazu Kirchhofsmauer und denkmalwerte Grabstätten auf dem Kirchhof (siehe auch Sachgesamtheit 09269849, Am Rittergut 1–6) Kirchstraße 2
(Karte)
1738-1740 Gotteshaus bedeutsames Zeugnis der Kirchenbaukunst vor allem des 18. Jahrhunderts, Anlage aus Schloss, Patronatskirche und Rittergut eine der ältesten und bedeutsamsten feudalherrschaftlichen Anlagen im Landkreis Meißen, baugeschichtlich, landesgeschichtlich, ortshistorisch und personengeschichtlich sowie in Teilen künstlerisch von Bedeutung.[Ausführlich 12] 09267951
 


Gedenkstein für die Opfer des Faschismus Kirchstraße 2 (neben)
(Karte)
1951 (Denkmal) Denkmal für 17 ermordete KZ-Häftlinge aus dem Arbeitslager Miltitz-Munzig, geschichtlich von Bedeutung.

Granitstein in einem Kastanienhain OdF-Gedenkstätte, neben dem Friedhof. In einem Gemeinschaftsgrab ruhen 17 Häftlinge aus dem Arbeitslager Miltitz-Munzig, darunter zwei Sowjetbürger. Gedenkstein mit ehrender Inschrift. Material: Granitfindling, errichtet: 1951 / nach Umbettung in das Gemeinschaftsgrab. Zustand: eher schlecht.

09267959
 


Wohnstallhaus, Seitengebäude (mit Kumthalle) und Scheune eines Vierseithofes Lugaer Weg 3
(Karte)
2. Hälfte 19. Jh. Wohnstallhaus und Scheune in Fachwerkbauweise, Seitengebäude massiv, hier die dreibogige Kumthalle, die in einem dreiecksbekrönten Mittelrisalit liegt (singuläre Gestaltung), weitgehend geschlossen erhaltene, stattliche Hofanlage, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Wohnstallhaus: Fachwerk massiv untersetzt, Wirtschaftsgebäude: Fachwerk-Drempelgeschoss.

09267953
 


Brücke über die Triebisch
Brücke über die Triebisch Talstraße 12 (hinter)
(Karte)
18. Jh. Bogenbrücke in Bruchsteinmauerwerk, baugeschichtlich von Bedeutung.

Bruchstein, Flutschaden.

09267946
 


Mühle Miltitz; Furkert-Bartsch-Mühle: Haupthaus (Nr. 12) mit Anbau und Seitengebäude der alten Mühle sowie Technik im neuen Mühlengebäude (Nr. 14)
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Mühle Miltitz; Furkert-Bartsch-Mühle: Haupthaus (Nr. 12) mit Anbau und Seitengebäude der alten Mühle sowie Technik im neuen Mühlengebäude (Nr. 14) Talstraße 12; 14
(Karte)
bez. 1792 Furkertmühle Miltitz – markantes Ensemble, belebt durch Krüppelwalmdächer und Fachwerk, bemerkenswerter Maschinenbestand im Neubau des späten 19. Jahrhunderts, Mahl- und Getreidemühle mit langer Familientradition, baugeschichtlich, ortshistorisch und technikgeschichtlich von Belang.[Ausführlich 13] 09267945
 

Munzig[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Brücke über die Triebisch An der Aue
(Karte)
19. Jh. (Brücke) Bogenbrücke, baugeschichtlich von Bedeutung, Naturstein. 09268541
 


Wohnhaus mit hinterem Anbau Burkhardswalder Straße 8
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Obergeschoss Fachwerk, baugeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt.

09268544
 


Wohnhaus
Wohnhaus Burkhardswalder Straße 10
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Obergeschoss Fachwerk, baugeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt, Krüppelwalmdach.

09268543
 


Buschhaus (Wohnhaus eines ehemaligen Dreiseithofes) Buschhaus 2
(Karte)
bez. 1730 Obergeschoss Fachwerk, erste urkundliche Erwähnung 1551, ortsgeschichtlich und baugeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt, Krüppelwalmdach, erste urkundliche Erwähnung: „Moller von Kottewitz – 1551“.

09268542
 


Wohnhaus Hauptstraße 18
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Kleinbauernhaus, Obergeschoss Fachwerk, Giebel verbrettert, baugeschichtlich und sozialgeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt und verputzt, Schleppdach, hinten Stalleinbau.

09268548
 


Wohnhaus (ohne massiven Anbau) Hauptstraße 20
(Karte)
18. Jh. Kleinbauernhaus, Obergeschoss Fachwerk mit weitem Ständer-Abstand, baugeschichtlich und sozialgeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt, am Giebel mit Fachwerkanbau, Tür (Biedermeierstil).

09268547
 


Ehemaliger Kalkofen Obermunzig 2
(Karte)
19. Jh. heute Wohnhaus, technikgeschichtlich von Bedeutung, heute Wochenendhaus. 09268545
 


Rittergut Munzig: Herrenhaus eines Rittergutes
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Rittergut Munzig: Herrenhaus eines Rittergutes Obermunzig 5
(Karte)
bez. 1743 Herrenhaus Obermunzig – lange Zeit Kinderheim, heute sozialtherapeutisches Wohnheim, markanter barocker Bau mit hohem Mansardwalmdach, bemerkenswert auch die Familienwappen über dem Eingang, dahinter im Inneren Kreuzgewölbe auf mächtiger Säule, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich sowie künstlerisch bedeutend (Haus Nummer 5).[Ausführlich 14] 09268546
 

Naustadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Denkmalschutzgebiet Dorf Naustadt (Karte) 16.–19. Jh. hier ist ein großer, zweigeschossiger Renaissance-Fachwerkbau erhalten.

Im 19. Jahrhundert – Naustadt befand sich als mittelständisches Bauerndorf in wirtschaftlichem Aufschwung – wurden einige Gehöfte im Bereich des Rundlings zum Dorfrand hin erweitert oder oberhalb der alten neu errichtet. Der ursprüngliche Abstand der Hofanlagen zur Kirche ist noch am Pfarrgut ablesbar. Die Gehöfte liegen in angemessener Entfernung ringförmig um Kirche und Friedhof, die zwischenliegenden Hänge sind von Bebauung freigehalten und werden traditionell als Obst- und Gemüsegärten oder Wiesenflächen genutzt. Auch der Weinbau spielte in Naustadt eine Rolle.[Ausführlich 15]

09301101
 


Wegestein
Wegestein Gävernitze
(Karte)
19. Jh. Sandsteinschaft mit pyramidenförmigem Dach, vertiefte Inschriftenfelder erneuert, verkehrsgeschichtlich bedeutend.

Der Stein zeigt neue (oder erneuerte) Beschriftungen Scharfenberg, Pegenau, Röhrsdorf und Schloss sowie die dazugehörigen Richtungsanzeiger. Außerdem findet sich die Darstellung einer Mühle (ist eine vor der relativ freien Überarbeitung nicht vorhanden Zutat).

09302724
 


Wohnstallhaus (winkelförmig) eines ehemaligen Vierseithofes
Wohnstallhaus (winkelförmig) eines ehemaligen Vierseithofes Gävernitze 1
(Karte)
18. Jh. ein Fachwerkbau (zum Teil mit sehr altem Thüringer-Leiter-Fachwerk zur Hofseite), baugeschichtlich von Bedeutung. 09267653
 


Wohnhaus, daran angebauter Schuppen und Scheune eines Bauernhofes Kleine Seite 13
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Wohnhaus Obergeschoss Fachwerk, kleine massive Scheune, Kleinbauerngehöft, sozialgeschichtlich und baugeschichtlich von Bedeutung.

Bauernhaus: Fachwerk, massiv untersetzt.

09267641
 


Wohnhaus eines Bauernhofes, mit Einfriedung Kleine Seite 17
(Karte)
2. Hälfte 19. Jh. verputzter Massivbau, im Giebel ein Porträt-Medaillon, baugeschichtlich von Bedeutung. Im Obergeschoss Kastenfenster, im Giebel ein Sandsteinmedaillon mit Porträt. 09267630
 


Teil eines Wohnstallhauses und Brunnen mit Handschwengelpumpe
Teil eines Wohnstallhauses und Brunnen mit Handschwengelpumpe Pegenauer Straße 2
(Karte)
nach 1800 Wohnhaus ein Fachwerkbau, auch im Erdgeschoss Fachwerk, baugeschichtlich von Bedeutung 09267649
 


Wohnstallhaus eines Bauernhofes
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Wohnstallhaus eines Bauernhofes Pegenauer Straße 3
(Karte)
um 1850 mit Fachwerk-Obergeschoss, baugeschichtlich von Bedeutung. Fachwerk, massiv untersetzt. 09267651
 


Bauernhof mit Wohnstallhaus (Nr. 5), Seitengebäude (Nr. 9) und jüngerem Wohnhaus (Nr. 7)
Bauernhof mit Wohnstallhaus (Nr. 5), Seitengebäude (Nr. 9) und jüngerem Wohnhaus (Nr. 7) Pegenauer Straße 5; 7; 9
(Karte)
bez. 1803 (Nr. 5, Wohnstallhaus) Wohnstallhaus Obergeschoss Fachwerk, jüngeres Wohnhaus an der Straße mit aufwendig gestaltetem Giebel, dort zwei Rundbogenfenster, baugeschichtlich von Bedeutung. Wohnstallhaus: Fachwerk am Giebel. 09267652
 


Zwei Seitengebäude (eines als Auszugshaus) und Scheune eines Vierseithofes, im Hof Brunnen mit Handschwengelpumpe Pegenauer Straße 18a; 18b
(Karte)
2. Hälfte 19. Jh. verputzte Massivbauten, weitgehend geschlossen erhaltene Hofanlage des 19. Jahrhunderts, baugeschichtlich, sozialgeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Linkes Wohnstallhaus (zu 18b, Flstk. 25/3): vorderer Teil Wohnung, hinterer Teil Wirtschaftsgebäude, rechtes Wohnstallhaus (18a, Flstk. 25/2): Stallgebäude mit Auszüglerwohnung im Obergeschoss, Scheune: Tonnengewölbe.

09267626
 


Ehemaliges Wohnstallhaus (Nr. 20a) und Seitengebäude (Nr. 20b, mit Kumthalle) eines Vierseithofes
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Ehemaliges Wohnstallhaus (Nr. 20a) und Seitengebäude (Nr. 20b, mit Kumthalle) eines Vierseithofes Pegenauer Straße 20a; 20b
(Karte)
bez. 1844 großer ortsbildprägender Bauernhof, verputzte Massivbauten, Seitengebäude mit seltener dreibogiger Kumthalle im Erdgeschoss, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Wohnstallhaus im Türsturz bezeichnet „Erbaut im Jahre MDCCCXLIV A. C. G. Marx“ (Türsturz bezeichnet 1844), im Innern Kreuzgratgewölbe (Eingangsbereich), Wirtschaftsgebäude: Art Mittelrisalit mit Dreiecksgiebel, Krüppelwalmdach mit Fledermausgaupen, Kumthalle mit zwei kannelierten Säulen.

09267627
 


Vierseithof mit Wohnstallhaus, Scheune und zwei Seitengebäuden (eines mit Taubenschlag) sowie als Hofzufahrt Torbogen
Vierseithof mit Wohnstallhaus, Scheune und zwei Seitengebäuden (eines mit Taubenschlag) sowie als Hofzufahrt Torbogen Pegenauer Straße 22
(Karte)
bez. 1806 ortsbildprägender großer Bauernhof (größtenteils in Fachwerkbauweise), aufwendiges Eingangsportal am Wohnhaus, wirtschaftsgeschichtlich und baugeschichtlich von Bedeutung. Eigentümer: Familie Köhler. 09267631
 


Ehemaliges Wohnstallhaus (Nr. 24a) und Seitengebäude (Nr. 24b, mit Kumthalle) eines ehemaligen Vierseithofes
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Ehemaliges Wohnstallhaus (Nr. 24a) und Seitengebäude (Nr. 24b, mit Kumthalle) eines ehemaligen Vierseithofes Pegenauer Straße 24a; 24b
(Karte)
bez. 1840 ortsbildprägender großer Bauernhof, Fachwerkbauten, das Wirtschaftsgebäude mit seltener zweibogiger Kumthalle im Erdgeschoss und Auszüglerwohnung im Obergeschoss, baugeschichtlich von Bedeutung.

Beide Häuser Fachwerk, massiv untersetzt, Wirtschaftsgebäude mit Fledermausgauben, Wirtschaftsgebäude 24c abgebrochen.

09267632
 


Wohnstallhaus und Seitengebäude (mit Kumthalle) eines ehemaligen Vierseithofes sowie Torpfeiler Pegenauer Straße 26
(Karte)
Mitte 19. Jh. Fachwerkbauten, Seitengebäude mit seltener dreibogiger Kumthalle im Erdgeschoss und Auszüglerwohnung im Obergeschoss, baugeschichtlich von Bedeutung.

Wohnstallhaus: Fachwerk, massiv untersetzt, Wirtschaftsgebäude: gemauert, massiv, Fachwerk Obergeschoss.

09267633
 


Wohnstallhaus (Nr. 28b), Wohnhaus (Nr. 28a), Seitengebäude (mit Kumthalle) und Scheune eines Vierseithofes, dazu Torpfeiler, Brunnen mit Handschwengelpumpe, Hofbaum und Bauerngarten Pegenauer Straße 28a; 28b
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. ortsbildprägender großer Bauernhof, Fachwerkbauten, Seitengebäude mit ungewöhnlich gestalteter Kumthalle im Erdgeschoss und Drillingsfenster (Palladio-Motiv) im Obergeschoss, wirtschaftsgeschichtlich und baugeschichtlich von Bedeutung.

Wirtschaftsgebäude und Wohnstallhaus: Fachwerk, massiv untersetzt, Scheune: Fachwerk, Göbelring, Hofkastanie.

09267634
 


Pfarrhof mit Wohnhaus und Wohnstallhaus (im Winkel aneinandergebaut) sowie Brunnen mit Handschwengelpumpe
Pfarrhof mit Wohnhaus und Wohnstallhaus (im Winkel aneinandergebaut) sowie Brunnen mit Handschwengelpumpe Pfarrweg 3a; 3b
(Karte)
laut Gurlitt ehemals bezeichnet 1618 Obergeschoss Fachwerk mit Andreaskreuzen, eines der ältesten Fachwerkbauten im Ort, ortsgeschichtlich und baugeschichtlich von Bedeutung.

Beide Häuser: Fachwerk, massiv untersetzt, Wohnhaus mit Korbbogen-Tor, Wohnstallhaus mit Andreaskreuzen und verbrettertem Giebel, Eingangsbereich Sandsteintreppe, Pfarrhof ehemals Dreiseithof.

09267628
 


Dorfkirche Naustadt mit Kirchenausstattung und Kirchhof mit Einfriedungsmauer und einigen alten Grabmälern (u. a. derer von Miltitz)
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Dorfkirche Naustadt mit Kirchenausstattung und Kirchhof mit Einfriedungsmauer und einigen alten Grabmälern (u. a. derer von Miltitz) Pfarrweg 4
(Karte)
1606 ein nachgotischer Bau geprägt von einem neuromanischen Umbau von 1897, wertvolle Innenausstattung, Kirchhof mit Grabmälern des 16. bis 19. Jahrhunderts, ortsgeschichtlich, regionalgeschichtlich, baugeschichtlich und ortsbildprägend von Bedeutung.[Ausführlich 16] 09267629
 


Wohnstallhaus eines ehemaligen Dreiseithofes und Torpfeiler der Hofzufahrt
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Wohnstallhaus eines ehemaligen Dreiseithofes und Torpfeiler der Hofzufahrt Scharfenberger Straße 1
(Karte)
bez. 1799, im Kern älter Obergeschoss Fachwerk mit langen Fußstreben, baugeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk, massiv untersetzt, Walmdach, Fenster teilweise vergrößert, Weinspalier.

09267646
 


Zwei Wohnstallhäuser (darunter älteres Seitengebäude) und Scheune eines Dreiseithofes sowie Hofmauer
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Zwei Wohnstallhäuser (darunter älteres Seitengebäude) und Scheune eines Dreiseithofes sowie Hofmauer Scharfenberger Straße 5
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Wohnstallhäuser Fachwerkbauten, das Seitengebäude mit altertümlicher Fachwerkkonstruktion (weiter Ständerabstand, Kopfstreben), massive Scheune, wirtschaftsgeschichtlich und baugeschichtlich von Bedeutung.

Wohnstallhäuser: Fachwerk, massiv untersetzt.

09267644
 
Wohnhaus Scharfenberger Straße 7
(Karte)
2. Hälfte 19. Jh. mit Ladeneinbau, gründerzeitlicher Putzbau mit Mittelrisalit, im Giebel drei kleine Rundbogenfenster, baugeschichtlich von Bedeutung.

Mittelachse durch Dacherker hervorgehoben, Segmentbogenfenster, im Giebel drei kleine Rundbogenfenster.

09267643
 


Ehemaliges Gasthaus mit Saalanbau
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Ehemaliges Gasthaus mit Saalanbau Scharfenberger Straße 9
(Karte)
bez. 1847 Gasthaus Obergeschoss Fachwerk teilweise verputzt bzw. verbrettert, ortsgeschichtlich und baugeschichtlich von Bedeutung.

Giebel verbrettert, rückwärtige Traufseite mit Fachwerk, heute Gemeindehaus und Turnhalle.

09267639
 
Wohnhaus eines Bauernhofes
Wohnhaus eines Bauernhofes Scharfenberger Straße 12
(Karte)
bez. 1576, später überformt Erdgeschoss mit Stichbogenfenstern, steiles Satteldach, Eckstein bezeichnet MDLXXVI (= 1576), baugeschichtlich von Bedeutung. Erdgeschoss mit Stichbögen, Eckstein bezeichnet MDLXXVI (= 1576). 09267707
 


Wohnstallhaus (Nr. 13) eines Bauernhofes, mit Hofbaum (auf dem Grundstück von Nr. 15)
Wohnstallhaus (Nr. 13) eines Bauernhofes, mit Hofbaum (auf dem Grundstück von Nr. 15) Scharfenberger Straße 13; 15
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. ortsbildprägender Fachwerkbau, baugeschichtlich von Bedeutung.

Hofbaum eine Kastanie, (bildet Bauernhof mit Nummer 15).

09267635
 
Dreiseithof mit Wohnstallhaus, Seitengebäude und Scheune sowie Torpfeiler der Hofzufahrt
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Dreiseithof mit Wohnstallhaus, Seitengebäude und Scheune sowie Torpfeiler der Hofzufahrt Scharfenberger Straße 14
(Karte)
2. Hälfte 18. Jh. geschlossen erhaltenes Fachwerkgehöft in landschaftstypischer Gestaltung, wirtschaftsgeschichtlich und baugeschichtlich von Bedeutung. 09267648
 
Dreiseithof mit Wohnstallhaus, Seitengebäude und Scheune
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Dreiseithof mit Wohnstallhaus, Seitengebäude und Scheune Scharfenberger Straße 20
(Karte)
bez. 1861 geschlossen erhaltener Bauernhof teilweise in Fachwerkbauweise, wirtschaftsgeschichtlich und baugeschichtlich von Bedeutung.

Wohnstallhaus: Fachwerk, massiv untersetzt, Kniestock über dem Obergeschoss, Scheune: Fachwerk, massiv untersetzt.

09267645
 
Schulgebäude (mit zwei Hausnummern)
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Schulgebäude (mit zwei Hausnummern) Scharfenberger Straße 24; 26
(Karte)
bez. 1835 ortsbildprägende sowie singuläre Bedeutung und wissenschaftlich-dokumentarischer Wert als Bau dieses nur noch selten erhaltenen Bautypus, verputzter Fachwerkbau mit repräsentativem Eingangsportal, ortsgeschichtlich von Bedeutung.

Inschrift im repräsentativen Portal, im Obergeschoss straßenseitig noch Fachwerk.

09269827
 


Wohnstallhaus eines ehemaligen Vierseithofes
Weitere Bilder
Wohnstallhaus eines ehemaligen Vierseithofes Scharfenberger Straße 28a
(Karte)
bez. 1842 stattliches Bauernhaus mit Fachwerk-Obergeschoss, Fachwerk teilweise auch im Erdgeschoss, baugeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk, massiv untersetzt, (bildet Vierseithof mit Nummer 28b).

09267642
 


Seitengebäude (mit Kumthalle) eines Bauernhofes Scharfenberger Straße 32
(Karte)
bez. 1846 Obergeschoss Fachwerk, mit seltener dreibogiger Kumthalle, wirtschaftsgeschichtlich und baugeschichtlich von Bedeutung.

Wirtschaftsgebäude: Fachwerk, massiv untersetzt, Scheune: Fachwerk – vor 2007 abgebrochen.

09267640
 


Wohnstallhaus (Nr. 38b) und Seitengebäude (Nr. 38a) eines Vierseithofes sowie Torpfeiler Scharfenberger Straße 38a; 38b
(Karte)
bez. 1843 ortsbildprägender großer Bauernhof, Putzbauten, Wohnstallhaus mit klassizistischem Türstock, baugeschichtlich von Bedeutung. 09267638
 
Wohnstallhaus (Nr. 42) und Seitengebäude (Nr. 42a, mit Kumthalle) eines Dreiseithofes Scharfenberger Straße 42; 42a
(Karte)
bez. 1859 ortsbildprägender großer Bauernhof, Wohnstallhaus mit Fachwerk-Obergeschoss und -Drempel, das Wirtschaftsgebäude mit zweibogiger Kumthalle im Erdgeschoss und Auszüglerwohnung im Obergeschoss, wirtschaftsgeschichtlich und baugeschichtlich von Bedeutung.

Wohnstallhaus: Fachwerk, massiv untersetzt.

09267637
 


Wohnstallhaus und Scheune eines Dreiseithofes sowie Torpfeiler und Einfriedung
Wohnstallhaus und Scheune eines Dreiseithofes sowie Torpfeiler und Einfriedung Scharfenberger Straße 46
(Karte)
bez. 1848 ortsbildprägender großer Bauernhof, das Wohnhaus ein Fachwerkbau, massive Scheune, wirtschaftsgeschichtlich und baugeschichtlich von Bedeutung.

Wohnstallhaus: Fachwerk, Andreaskreuze im Giebel (von einer späteren Erneuerung), massiv untersetzt, Scheune: massiv, (bildet Dreiseithof mit Nummer 44).

09267636
 

Pegenau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Vorwerk Pegenau; Rittergut Scharfenberg
Vorwerk Pegenau; Rittergut Scharfenberg Altes Rittergut 2; 4; 8
(Karte)
1857–1858 (Herrenhaus) Altes Rittergut Pegenau (Vorwerk von Schloss Scharfenberg) mit Herrenhaus (Nr. 4, später Schule, heute Wohnhaus) und zwei Wirtschaftsgebäuden (Wohnstallhäuser, Nr. 2 und Nr. 8), mit Torpfeilern (zwischen Nr. 2 und Nr. 10); stattliches Herrenhaus durch Mittelrisalit mit Giebel betont, Wirtschaftsgebäude verputzte Bruchsteinbauten, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.

Ehem. Vorwerk des Schlosses Scharfenberg (Nummer 1, ehem. Reppnitz). Großer Vierseithof, Hauptgebäude mit Portal und Fenstergewänden des 16. Jh. im Erdgeschoss, Obergeschoss in Fachwerk, Satteldach (Dehio Sachsen I, 1996).
Wohnstallhäuser/Wirtschaftsgebäude: im vorderen Teil Wohnbereich, im hinteren Teil Wirtschafts- und Stallteil anschließend, sowie Brunnen mit Handschwengelpumpe (2011 wohl nicht mehr vorhanden).

09267621
 


Villa
Villa Altes Rittergut 6
(Karte)
1878 repräsentatives Gründerzeitgebäude mit säulengestütztem Balkon, ehemals zum Rittergut Scharfenberg/Vorwerk Pegenau gehörig, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung, eine Zeit lang Lehrerhaus der benachbarten Schule (ehemaliges Herrenhaus des Vorwerks). 09267622
 


Wohnstallhaus, Seitengebäude und Scheune eines Dreiseithofes Altes Rittergut 12
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. (Wohnstallhaus) geschlossen erhaltenes Ensemble von Fachwerkbauten, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Taubenschlag unter dem Dach des Wohnstallhauses, Scheune mit Tiefenkeller und Gewölbe, Seitengebäude ehemaliges Stallgebäude mit Auszüglerwohnung im Obergeschoss.

09267623
 


Wohnstallhaus eines ehemaligen Dreiseithofes Wiesengrund 5
(Karte)
bez. 1698, später überformt Obergeschoss Fachwerk mit altertümlicher Konstruktion (Thüringer-Leiter-Fachwerk, Fußstreben), baugeschichtlich von Bedeutung.

An der Giebelseite Rundbogenfenster unterm Dach, heutiges äußeres Erscheinungsbild 2. Hälfte 19. Jh., mit ehemaligem Backhaus an der Rückseite des Hauses angebaut.

09267625
 


Windmühle Pegenau
Weitere Bilder
Windmühle Pegenau Windmühlenweg 1
(Karte)
1876 Windmühle Pegenau; Turmholländer – technikgeschichtlich von Bedeutung, zu Wohnzwecken ausgebaut, Innenausstattung nicht mehr vorhanden. 09267620
 

Perne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Seitengebäude eines Bauernhofes Perne 5
(Karte)
2. Hälfte 19. Jh. Obergeschoss Fachwerk, Giebelseite verbrettert, baugeschichtlich von Bedeutung, Fachwerk massiv untersetzt, Giebelseite verbrettert. 09268273
 

Pinkowitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Wohnstallhaus (Nr. 1), zwei Seitengebäude (Nr. 2a/b und Nr. 3a/b, letzteres mit Kumthalle) und Scheune (Nr. 4a–d) eines Vierseithofes Pinkowitz 1; 2a; 2b; 3a; 3b; 4a; 4b; 4c; 4d
(Karte)
bez. 1657 Wohnstallhaus (Nordseite): beeindruckendstes Gebäude des Gehöfts mit Krüppelwalmdach und Fachwerk im Obergeschoss, Seitengebäude (Westseite): im Obergeschoss größtenteils Fachwerk, mit in der Hauswand eingelassener Säule, Seitengebäude (Südseite): Kumthalle, Obergeschoss Fachwerk, hier Gesindekammern, Scheune (Ostseite): zwei bzw. drei große Durchfahrtstore, wohl die beiden letzten Bauten mit tiefen, tonnengewölbten Kellern, Anlage bemerkenswertes Beispiel eines großen Bauernhofes vor allem aus dem ersten Viertel des 19. Jahrhunderts im Landkreis Meißen, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich bedeutend, südliches Seitengebäude (Nummer 3a/3b): im Obergeschoss holzverbrettert, Mansardwalmdach mit Uhr (um 1850), Wohnstallhaus (Nummer 1): Fachwerk massiv untersetzt, Sandstein-Portal mit Flügeltür, Sandstein-Fenstergewände, Krüppelwalmdach mit Fledermausgaupen, Überformung 1920er Jahre durch letzte Sanierung rückgängig gemacht, westliches Seitengebäude (Nummer 2a/2b): im Obergeschoss Fachwerk, Scheune (Nummer 4a–4d) während der letzten Sanierung zurückhaltend modernisiert. 09267676
 


Wohnstallhaus (Nr. 8a–c), Seitengebäude (Nr. 7a/b), Scheune (Nr. 9a–d) sowie Torpfeiler und Einfriedungsmauern eines ehemaligen Vierseithofes Pinkowitz 7a; 7b; 8a; 8b; 8c; 9a; 9b; 9c; 9d
(Karte)
um 1800 markantes ländliches Anwesen, Wirkung durch Fachwerkobergeschosse und Krüppelwalmdächer, Anlage bemerkenswertes Beispiel eines großen Bauernhofes vor allem aus der Zeit um 1800, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich bedeutend.

Herrenhaus/Seitengebäude: barockes Treppenhaus, Sandstein-Fenstergewände, Fachwerk verputzt, Krüppelwalmdach, Wohnstallhaus: Fachwerk massiv untersetzt, Sandstein-Fenstergewände, Krüppelwalmdach mit Fledermausgaupen.

09267675
 


Pinkowitzmühle
Weitere Bilder
Pinkowitzmühle Regenbachtal 6 um 1900 Ehemalige Mühle und Scheune; Putzbau, Gründerzeitgebäude, ortsgeschichtlich von Bedeutung (Kern um 1700).

Vorgängerbau um 1900 abgebrannt

09267676
 

Piskowitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Wäschemangel im Haus Miltitzer Straße 12
(Karte)
um 1900 technikgeschichtlich von Bedeutung.

An der Wäschemangel Plakette: »Richard Sparmann Wäschereimaschinen u. Mangeln, Meissen, Kurt-Hein-Straße 3«

09269978
 


Wohnstallhaus eines Bauernhofes Miltitzer Straße 14
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. stattliches Bauernhaus, Obergeschoss Fachwerk, baugeschichtlich von Bedeutung. 09268145
 


Wohnstallhaus Zur Alten Schule 4
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Häuslerhaus, Obergeschoss Fachwerk, sozialgeschichtlich von Bedeutung, Häusleranwesen. 09268146
 

Polenz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Haltestelle Polenz; Eisenbahnstrecke Wilsdruff–Döbeln-Gärtitz; Rübenbahn (sog.); Abschnitt Wilsdruff–Meißen Triebischtal (Wartehalle und Toilettenhäuschen)
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Haltestelle Polenz; Eisenbahnstrecke Wilsdruff–Döbeln-Gärtitz; Rübenbahn (sog.); Abschnitt Wilsdruff–Meißen Triebischtal (Wartehalle und Toilettenhäuschen) (Karte) 1909 (Bahnhof) Wartehalle der Schmalspurbahn Wilsdruff–Gärtitz (Streckenkürzel WG, km 0,139), die für die jährliche Zuckerrübenkampagne in der Lommatzscher Pflege bedeutende Rübenbahn, Typenbau der Kgl. Sächs. Staatseisenbahnen, jetzt Konsultationspunkt für Jagd- und Naturschutz, eisenbahngeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerkbau auf gemauertem Sockel, mit Ziegelausfachung und Holzverkleidung, Bauform typisch für die vorliegende Schmalspurstrecke. Streckenkilometer 10,970, als Bahnhof erbaut, ab 1947 Haltestelle, bestand ursprünglich aus Wartehalle, Wagenkasten (abgebrochen) und Abortgebäude (erhalten?), am 1. Oktober 1909 für den Güter- und Personenverkehr eröffnet, Einstellung des Personenverkehrs am 22. Mai 1966 und des Güterverkehrs am 30. Juli 1966.

09267859
 


Kapelle Polenz
Weitere Bilder
Kapelle Polenz Hauptstraße
(Karte)
bez. 1737 schlichter barocker Sakralbau mit Dachreiter, die Rittergüter Oberpolenz (Hauptstraße 23) und Niederpolenz (Hauptstraße 31) hatten gemeinschaftlich die Kapelle in Stand zu halten, in der zu Festzeiten Gottesdienst abgehalten wurden, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.

Dachreiter über dem Ostgiebel, zwei Grabdenkmäler 1572 und 1649 (Sachsen-Dehio, S. 353). Vorgängerbau um 1400, Korbbogenfenster, Fledermausgauben, die Rittergüter Oberpolenz (Hauptstraße 23) und Niederpolenz (Hauptstraße 31) haben gemeinschaftlich die Kapelle in Stand zu halten, in der zu Festzeiten Gottesdienst abgehalten wurden.

09267855
 


Herrenhaus des Rittergutes Oberpolenz
Herrenhaus des Rittergutes Oberpolenz Hauptstraße 23
(Karte)
18. Jh. (Herrenhaus) typisches barockes Herrenhaus, verputzter Massivbau mit Mansarddach, zum Hof Mittelrisalit mit Dreiecksgiebel, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.

Ehem. Rittergut Oberpolenz. Der Herrensitz Polenz 1198 genannt, 1588 Teilung in Ober- und Niederpolenz, die baulichen Reste des letzteren am westlichen Ortsende. – Herrenhaus an der Nordseite des Gutshofes. Putzbau, zweigeschossig, 7 : 4 Fensterachsen, an der Südseite übergiebelter Mittelrisalit mit Haupteingang und vorgelegter Treppe, Mansardwalmdach, E. 18. Jh. (Dehio Sachsen I, 1996). Mansardwalmdach, in der Eingangshalle eingestellte Säule, nach 1945 bis 2006 Gemeindeamt, heute (2011) Privatbesitz, Anschrift möglicherweise auch: Hofegasse 6.

09267853
 


Häuslerhaus mit Anbau Hauptstraße 38
(Karte)
17. Jh. (Häuslerhaus) Obergeschoss Fachwerk, Kleinbauernanwesen, baugeschichtlich und sozialgeschichtlich von Bedeutung, Häusleranwesen. 09267858
 


Scheune und Stallgebäude eines Dreiseithofes Hauptstraße 44
(Karte)
um 1800 am Stallgebäude Taubenschlag und Obergeschoss Fachwerk, Fachwerk-Scheune, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung 09267856
 


Transformatorenhäuschen Hauptstraße 46 (vor)
(Karte)
1920er Jahre Zeugnis für Elektrifizierung des Ortes, technikgeschichtlich von Bedeutung, technische Einrichtung noch vorhanden. 09267857
 


Helmmühle Polenz – Mühlenanwesen mit Wohnhaus, zwei Seitengebäuden und Scheune
Weitere Bilder
Helmmühle Polenz – Mühlenanwesen mit Wohnhaus, zwei Seitengebäuden und Scheune Helmmühlenweg 1
(Karte)
bez. 1816 (Mühle) Helmmühle Polenz: Wohnhaus mit Segmentbogenportal und Fachwerk-Obergeschoss, Seitengebäude ein Putzbau, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.

Mühle 1598 erstmals erwähnt, mit umgebender Bruchsteinmauer (?).

09267860
 

Reichenbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Wohnstallhaus eines Bauernhofes Reichenbach 6
(Karte)
bez. 1809 Obergeschoss Fachwerk, Fachwerkkonstruktion mit K-Streben, baugeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk, massiv untersetzt, Dachüberstand, Plastikfenster mit Plastiksprossen, mit im Winkel angebautem Nebengebäude – vor 2011 größtenteils abgebrochen.

09267661
 


Wohnstallhaus eines Bauernhofes Reichenbach 9b
(Karte)
2. Hälfte 19. Jh. stattliches Bauernhaus, Obergeschoss Fachwerk, baugeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk, massiv untersetzt, (bildet Bauernhof mit Nummer 9a).

09267659
 


Wohnstallhaus Reichenbach 11
(Karte)
stattliches Gebäude, Obergeschoss Fachwerk, baugeschichtlich von Bedeutung. 09267660
 

Reppina[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
König-David-Erbstolln An der Elbaue
(Karte)
bez. 1818 Mundloch eines Bergstollen; ortsgeschichtlich von Bedeutung. 09267596
 


Amboß An der Elbaue
(Karte)
1888 (Pochstempelstein) Pochstempelstein (sekundär in eine Stützmauer eingesetzt) und Stützmauer; Pochstein stammt aus der neuen Silberwäsche Scharfenberg, bergbauliches Zeugnis, ortsgeschichtlich von Bedeutung.

Pochstempelstein von 1888 aus der neuen Silberwäsche Scharfenberg, Stein wurde 1908 sekundär in die Stützmauer eingebaut, Silberbergbau wurde in Scharfenberg 1897/98 eingestellt.

09267598
 


Alte Mühle Reppina
Alte Mühle Reppina An der Elbaue 7
(Karte)
im Kern 16. Jh. Mühle und ehemalige Bäckerei; schlichter Putzbau mit Segmentbogenportal, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung, ortsbildprägende Lage nahe der Elbe. 09267597
 


Straßenbegleitende Einfriedungsmauern Fährweg
(Karte)
19. Jh. (Einfriedungsmauer) Bruchsteinmauern, baugeschichtlich und ortsbildprägend von Bedeutung.

Bruchsteinmauer mit gemauertem Eingang und Sandsteingewände (zum Grundstück Nummer 1?).

09267600
 


Ehemaliges Bergmannshaus mit seitlichem Stallanbau und Einfriedungsmauer zur Straße
Weitere Bilder
Ehemaliges Bergmannshaus mit seitlichem Stallanbau und Einfriedungsmauer zur Straße Schachtberg 5
(Karte)
1601 markantes Gebäude mit Fachwerkobergeschoss, altertümliche Fachwerkkonstruktion mit Andreaskreuzen und Kopfstreben, liegt malerisch am Eingang zum Schachtberg, der als Taleinschnitt vom einstigen Reppina nach Scharfenberg führt, bauliches Zeugnis des Silberbergbaus in der Gegend, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich sowie landschaftsgestaltend von Bedeutung.

Der zweigeschossige Bau besteht aus massiv untersetztem Fachwerk mit Andreaskreuzen. Die Fensteröffnungen des Erdgeschosses sind aus Sandsteingewänden. Das Dach wird von Fledermausgaupen belebt. Der erneuerte Scheitelstein über dem Hauseingang zeigt die Datierung 1691 und ein Bergbauzeichen. Die Datierung war im Lehm des Obergeschosses eingeritzt und wurde auf Veranlassung der Unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises Meißen, Herrn Höfer, für den Scheitelstein übernommen (M. Eisbein). Laut Literatur soll das Gebäude bereits 1601 errichtet worden sein (Mitteilungen des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz).

09267601
 


Schloss Scharfenberg (Gartendenkmal)
Weitere Bilder
Schloss Scharfenberg (Gartendenkmal) Schloßweg 1
(Karte)
13. Jh./14. Jh., später überformt (Schloss) Schlossanlage (mehrere Gebäudeflügel) mit umgebender Ringmauer, Brücke mit Brückentor, Schlossgarten mit Einfriedungsmauer und Alleensystem; einstiges Rittergut, Zugang über eine Brücke, sterngewölbte Durchfahrt (Mitte 16. Jahrhundert), hofseitiges romanisches Durchfahrtsportal, im Kern Bau des 14. Jahrhunderts, Renaissance formenbestimmend für die Anlage, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich, künstlerisch und landschaftsgestalterisch bedeutend.[Ausführlich 17] 09267602
 
Kellerhaus Schloßweg 3a; 3b
(Karte)
1. Hälfte 17. Jh. Jagdhaus (mit zwei Hausnummern) des Schlosses Scharfenberg; altertümliches Fachwerkgebäude, Obergeschoss Fachwerk mit Andreaskreuzen, Tiefenkeller einer früheren Weinkelterei derer von Miltitz, baugeschichtlich, ortsgeschichtlich und hausgeschichtlich von Bedeutung, Heimatmuseum (ehem.) 09267603
 

Riemsdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Seitengebäude (Wohnstallhaus, mit zwei Hausnummern) eines Vierseithofes Ullendorfer Straße 7a; 7b
(Karte)
um 1800 Obergeschoss Fachwerk, baugeschichtlich von Bedeutung, Fachwerk massiv untersetzt, Auszüglerwohnung im Obergeschoss, (bildet Vierseithof mit Nummer 7c/d). 09267615
 


Ehemaliges Armenhaus, heute Wohnhaus Zum Lindenhof 1
(Karte)
um 1800 vermutlich früher zum benachbarten Bauernhof gehörig, Obergeschoss Fachwerk, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung, Fachwerk massiv untersetzt, Fenster teilweise vergrößert. 09267619
 


Wohnstallhaus, Seitengebäude (mit Kumthalle) und Scheune eines Dreiseithofes sowie Torpfeiler
Weitere Bilder
Wohnstallhaus, Seitengebäude (mit Kumthalle) und Scheune eines Dreiseithofes sowie Torpfeiler Zum Lindenhof 3
(Karte)
bez. 1807 großer, geschlossen erhaltener Bauernhof in landschaftstypischer Gestaltung, Wohnstallhaus mit Fachwerk-Obergeschoss und Korbbogenportal, Seitengebäude Obergeschoss Fachwerk und seltene dreibogige Kumthalle, massive Scheune, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Wohnstallhaus: Fachwerk massiv untersetzt, Flaschenzug, Weinspalier, Wirtschaftsgebäude: Fachwerk massiv untersetzt, Kumthalle im Erdgeschoss, Auszüglerwohnung im Obergeschoss.

09267617
 


Wohnhaus und Stallgebäude eines Häusleranwesens
Wohnhaus und Stallgebäude eines Häusleranwesens Zum Lindenhof 6
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Kleinbauerngehöft, Wohnhaus mit Fachwerk-Obergeschoss, kleines massives Stallgebäude, baugeschichtlich und sozialgeschichtlich von Bedeutung

Häusleranwesen

09267616
 


Wohnstallhaus, Scheune und Seitengebäude eines Dreiseithofes Zum Lindenhof 7
(Karte)
um 1800 weitgehend geschlossen erhaltene Hofanlage, Wohnstallhaus Obergeschoss Fachwerk, Fachwerk-Scheune, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung. Fachwerk massiv untersetzt, kleine Dreiecksfenster zur Entlüftung im Giebelgeschoss, Krüppelwalmdach, ehem. Backhaus (heute Waschhaus). 09267618
 

Robschütz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Viadukt Garsebach; Robschützer Viadukt (sog.); Eisenbahnstrecke Wilsdruff–Döbeln-Gärtitz; Rübenbahn (sog.); Abschnitt Garsebach–Lommatzsch: Brückenpfeiler eines Eisenbahn-Viadukts
Weitere Bilder
Viadukt Garsebach; Robschützer Viadukt (sog.); Eisenbahnstrecke Wilsdruff–Döbeln-Gärtitz; Rübenbahn (sog.); Abschnitt Garsebach–Lommatzsch: Brückenpfeiler eines Eisenbahn-Viadukts (Karte) 1907–1908 (Eisenbahn-Viadukt) das Viadukt Garsebach, bekannt als Robschützer Viadukt, war mit einer Länge von über 208 Metern die längste Schmalspurbahn-Brücke Sachsens, die mehrfeldrige Vollwandträger-Balkenbrücke (mit elf stählernen Vollwandträgern, nicht erhalten) ruhte auf 10 Betonpfeilern, eisenbahngeschichtlich und baugeschichtlich von Bedeutung.[Ausführlich 18] 09268226
 


Wohnhaus und Seitengebäude eines Bauernhofes Am Burgser 11
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Wohnhaus Obergeschoss Fachwerk, eingeschossiges Seitengebäude (Stallscheune) in Fachwerkbauweise, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung 09268162
 


Glockenturm und Einfriedungsmauer des Friedhofes sowie einige Grabmale Hufweg 15 (neben)
(Karte)
19. Jh. ortsgeschichtlich von Bedeutung, Grabmale aus dem 19. Jh. 09268158
 


Wohnhaus
Wohnhaus Neurobschützer Weg 1
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Obergeschoss Fachwerk, typisches ländliches Wohnhaus, baugeschichtlich von Bedeutung. 09268160
 


Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges
Weitere Bilder
Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges Nossener Straße
(Karte)
nach 1918 (Kriegerdenkmal) Stele mit Adlerfigur und gestalteter Freifläche, ortsgeschichtlich bedeutend.

Für die Gefallenen der Orte Garsebach, Robschütz und Semmelsberg errichtet. Darauf verweist auch die dreieckige Form von Sockel, Zwischenstück und Postament. Am Postament Inschriftfelder für jeden der genannten Orte. Darüber sitzt ein Adler als für Kriegerdenkmale charakteristische Bekrönung. Die gestaltet Freifläche besteht aus einem Rondell und einem zum Monument führenden Weg, beide gepflastert.

09268156
 


Eisenbahnstrecke Borsdorf – Coswig: Eisenbahnbrücke über die Nossener Straße und Stützmauer an der Straße sowie weitere Eisenbahnbrücke über die Triebisch
Eisenbahnstrecke Borsdorf – Coswig: Eisenbahnbrücke über die Nossener Straße und Stützmauer an der Straße sowie weitere Eisenbahnbrücke über die Triebisch Nossener Straße
(Karte)
zwischen 1898/1909 Naturstein-Bogenbrücken, baugeschichtlich und eisenbahngeschichtlich von Bedeutung. 09304571
 


Wohnhaus
Wohnhaus Nossener Straße 14
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Obergeschoss Fachwerk, baugeschichtlich von Bedeutung, zwei Dachhäuser. 09268169
 


Rittergut Robschütz: Herrenhaus eines Rittergutes
Weitere Bilder
Rittergut Robschütz: Herrenhaus eines Rittergutes Rittergutshof 5
(Karte)
2. Hälfte 19. Jh. einfacher gründerzeitlicher Putzbau, ortsgeschichtlich von Bedeutung.

Sandstein-Türstock und Fenstergewände.

09268163
 

Röhrsdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Seitengebäude eines ehemaligen Vierseithofes Am Katzenbusch 4
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. mit Fachwerk-Obergeschoss, Teil einer großen zeittypischen Hofanlage, baugeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt, Gewölbe im Stall des Wohnstallhauses, eines der beiden unter Schutz gestellten Gebäude vor 2011 abgebrochen.

09268576
 


Wohnstallhaus (Nr. 6) und Seitengebäude (Nr. 5) eines Vierseithofes Am Katzenbusch 5; 6
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. (Wohnstallhaus) stattliche Gebäude, beide mit Fachwerk-Obergeschoss, baugeschichtlich von Bedeutung, baugeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt.

09268577
 


Wohnstallhaus, zwei Seitengebäude und Scheune eines Vierseithofes Am Kleinen Weg 2b
(Karte)
2. Hälfte 19. Jh. (Wohnstallhaus) stattliches Wohnstallhaus in Massivbauweise, einige der Wirtschaftsgebäude Obergeschoss Fachwerk verbrettert, geschlossen erhaltene Hofanlage des 19. Jahrhunderts, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Wohnstallhaus sowie Stall- und Wirtschaftsgebäude: massiv, Scheune, Stallgebäude und Speicher: verbrettert.

09268570
 


Brücke über den Regenbach Am Regenbach
(Karte)
um 1800 Einbogen-Bruchsteinbrücke im Bachtal, baugeschichtlich von Bedeutung, Bruchstein. 09268562
 


Scheune eines Vierseithofes Am Regenbach 3
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Fachwerkscheune, strebenreiches Fachwerk, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt.

09268563
 


Wohnstallhaus (Nr. 5b) und Seitengebäude (Nr. 5c, mit Kumthalle) eines Vierseithofes Am Regenbach 5b; 5c
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. (Wohnstallhaus) Wohnstallhaus mit Fachwerk-Obergeschoss und Segmentbogenportal, Seitengebäude mit seltener dreibogiger Kumthalle, baugeschichtlich von Bedeutung.

Wohnstallhaus: Fachwerk massiv untersetzt, Fledermausgauben, Stall- und Wirtschaftsgebäude: Dreiecksgiebel (zum Abriss freigegeben), (bildet Vierseithof mit Nummer 5a).

09268564
 


Taubenhaus eines Vierseithofes Am Regenbach 12
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. (Taubenhaus) massiver kleiner Turm, wirtschaftsgeschichtlich und baugeschichtlich von Bedeutung. 09268565
 


Wohnstallhaus und Scheune eines Vierseithofes, mit Torbogen zum Hof Am Regenbach 18
(Karte)
bez. 1806 (Wohnstallhaus) beide Gebäude in Fachwerkbauweise, Wohnstallhaus mit Korbbogenportal, zeit- und landschaftstypische Bauwerke, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung. Wohnstallhaus: Fachwerk massiv untersetzt, Türstock und Fenstergewände aus Sandstein, Scheune: Fachwerk, teils massiv, doppelt gebrannte Dachziegel, Durchfahrt. 09268566
 


Wohnstallhaus, Seitengebäude, Stallgebäude (über winkelförmigem Grundriss) und Scheune eines Vierseithofes sowie Torpfeiler der Hofzufahrt, Bauerngarten mit Gartenhaus Am Regenbach 25
(Karte)
bez. 1841 (Wohnstallhaus) alle Gebäude mit Fachwerk, Wohnstallhaus mit verputztem Fachwerk-Obergeschoss, bezeichnetem Türstock und Drillingsfenster (Palladio-Motiv) im Giebel, Hofanlage von großer Geschlossenheit, zeit- und landschaftstypische bäuerliche Bauten, wirtschaftsgeschichtlich und baugeschichtlich von Bedeutung, baugeschichtlich von Bedeutung.

Scheune: Fachwerk massiv untersetzt, Fledermausgauben, beide Wirtschaftsgebäude: Fachwerk massiv untersetzt, eines mit zwei Scheunendurchfahrten und Krüppelwalmdach, eines teils massiv, mit Wohnung im Obergeschoss, Wohnstallhaus massiv, Obergeschoss wohl Fachwerk (verputzt).

09268567
 


Wohnstallhaus (Nr. 32) sowie Stallgebäude (Nr. 32a, mit Kumthalle) und Seitengebäude (Nr. 32b, Wohnstallhaus) eines ehemaligen Vierseithofes Am Regenbach 32; 32a; 32b
(Karte)
Ende 19. Jh. weitgehend geschlossene Hofanlage des 19. Jahrhunderts, Seitengebäude mit Fachwerk-Obergeschoss, schönem Türportal und Drillingsfenster im Giebel, Stallgebäude mit seltener dreibogiger Kumthalle und Fachwerk-Obergeschoss, Wohnstallhaus verputzter Massivbau, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung, baugeschichtlich von Bedeutung. Wohnstallhaus: Fachwerk massiv untersetzt, Kumthalle: kannelierte Säulen. 09268568
 


Gasthof Deutsches Haus und angebautes Seitengebäude (mit Ballsaal) Am Regenbach 35
(Karte)
bez. 1804 mit Fachwerk-Obergeschoss und Korbbogenportal, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung, baugeschichtlich von Bedeutung, Fachwerk massiv untersetzt, Sandstein-Türstock. 09268569
 


Ehemalige Schmiede und Wäschemangel im Haus Am Regenbach 46
(Karte)
bez. 1900 Schmiede ein Putzbau mit Klinkergliederung, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung, Klinkerapplikation. 09268572
 


Wohnhaus eines ehemaligen Dreiseithofes Am Regenbach 47
(Karte)
1. Hälfte 18. Jh. Obergeschoss Fachwerk mit gekreuzten Streben, alte Fachwerkkonstruktion, vermutlich ehemaliges Umgebindehaus, baugeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt, Fledermausgauben, Andreaskreuze, Giebel verbrettert, möglicherweise ehemaliges Umgebindehaus.

09268571
 


Wohnhaus Am Regenbach 60
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. typisches ländliches Wohnhaus mit Fachwerk-Obergeschoss, baugeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt, Türstock und Fenstergewände aus Sandstein.

09268553
 


Wohnhaus (mit angebautem Backhaus) Am Regenbach 64
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. typisches ländliches Wohnhaus mit Fachwerk-Obergeschoss, baugeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt, Giebel: Bruchstein, alte Fenster, vermutlich Alte Schäferei.

09268554
 


Kutschemühle: Ehemaliges Wohnmühlengebäude (mit angebauter Radkammer) und Scheune eines Mühlenanwesens, dazu Brücke hinter der Scheune über den Regenbach Am Regenbach 66
(Karte)
im Kern 17. Jh. Ehemalige Kirchmühle Röhrsdorf: Wohnmühlengebäude (Erdgeschoss Bruchstein, Obergeschoss Fachwerk, Segmentbogenportal) mit charakteristischer Radkammer aus Bruchstein, Scheune ein Massivbau, Einbogen-Bruchsteinbrücke, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich bedeutend, baugeschichtlich von Bedeutung.

Wohnmühlengebäude: Sandsteingewände, Satteldach (Biberschwänze), Gebäude wird restauriert (1994/1995), linker Giebel verbrettert, keine Technik, Mühlgraben bis auf Einlauf zur Radkammer verfüllt, Segmentbogenportal zur Straße bezeichnet 1820, Segmentbogenportal zum Hof erneuert (bezeichnet 1994), ehemals Döbler-Mühle.

09268892
 


Wohnstallhaus eines Bauernhofes Am Regenbach 77
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Obergeschoss Fachwerk, baugeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt, Weinspalier.

09268555
 


Scheune Am Regenbach 78 (neben)
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. kleine Scheune in Fachwerkbauweise, wirtschaftsgeschichtlich und ortsbildprägend von Bedeutung.

Abbruch (angeblich vor 2003) nicht erfolgt.

09268559
 


Stallgebäude, Seitengebäude (mit Oberlaube) und Scheune eines Vierseithofes Am Regenbach 79
(Karte)
bez. 1802 (Seitengebäude) alle Gebäude mit Fachwerk, für die Region seltene Oberlaube, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Beide Gebäude: Fachwerk massiv untersetzt, Scheune: mit Taubenschlag.

09268556
 


Wohnstallhaus (mit rückwärtigem Anbau) eines ehemaligen Dreiseithofes Am Regenbach 83
(Karte)
bez. 1829 (Wohnstallhaus) Gebäude mit Fachwerk-Obergeschoss und schönem Segmentbogenportal, baugeschichtlich von Bedeutung, baugeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt, Tür Ende 19. Jh. Sandsteinportal, Stützpfeiler, (bildet Dreiseithof mit Nummer 85).

09268557
 


Wohnhaus Am Regenbach 91
(Karte)
bez. 1839 typisches ländliches Wohnhaus mit Fachwerk-Obergeschoss, baugeschichtlich von Bedeutung, baugeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt, Türstock und Fenstergewände aus Sandstein.

09268560
 


Vierseithof mit Wohnstallhaus (Nr. 2), Seitengebäude (Nr. 2a, zweites Wohnstallhaus), Stallgebäude (mit Kumthalle) und Scheune Harthaer Straße 2; 2a
(Karte)
Mitte 19. Jh. (Wohnstallhaus) geschlossen erhaltener, großer Vierseithof des 19. Jahrhunderts, ortsbildprägendes Wohnstallhaus, verputzter Massivbau mit Drillingsfenster im Giebel, Seitengebäude mit Mittelrisalit und Krüppelwalmdach, Stallgebäude massiv mit seltener dreibogiger Kumthalle, Fachwerk-Scheune, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung, baugeschichtlich von Bedeutung. 09268643
 


Wohnstallhaus (Nr. 3b), Scheune (neben Nr. 3) eines Vierseithofes und Pforte zwischen Wohnstallhaus und Seitengebäude Harthaer Straße 3; 3b
(Karte)
bez. 1818 (Wohnstallhaus) beide Gebäude in Fachwerkbauweise, Wohnstallhaus mit Segmentbogenportal, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt, (bildet Vierseithof zusammen mit Wohnhaus Nummer 3 und Nummer 3a).

09268575
 


Wohnhaus eines ehemaligen Vierseithofes Harthaer Straße 8
(Karte)
1808 Obergeschoss Fachwerk, charakteristischer ländlicher Bau, gehört zum Kern von Röhrsdorf, wo sich einige markante ältere Gebäude erhalten haben, baugeschichtlich

bedeutend, baugeschichtlich von Bedeutung. Gebäude zeigt massiv untersetztes Fachwerk. Die offenbar vom mittlerweile baulich völlig veränderten Seitengebäude stammende Datierung 1808 trifft wohl auch auf das Wohnstallhaus zu.

09268552
 


Wohnstallhaus (Umgebindehaus) und Seitengebäude eines Bauernhofes
Weitere Bilder
Wohnstallhaus (Umgebindehaus) und Seitengebäude eines Bauernhofes Kirchberg 2
(Karte)
1666 beide Gebäude mit Fachwerk-Obergeschoss, Wohnstallhaus Fachwerkkonstruktion mit Andreaskreuzen, für die Region seltenes Umgebindehaus (Umgebindekonstruktion wohl bereits im 18. Jahrhundert massiv ersetzt, in jüngster Zeit rekonstruiert), baugeschichtlich, hausgeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Wohnstallhaus: Fachwerk massiv untersetzt, Satteldach, Knaggen, Andreaskreuze, Giebel verbrettert, Tonnengewölbe, Scheune: Fachwerk massiv untersetzt (Bruchstein).

09268551
 


St. Bartholomäuskirche Röhrsdorf (einschließlich Ausstattung), dazu Kirchhof mit einigen alten Grabmälern, Leichenhalle, drei Toren und Einfriedungsmauer
Weitere Bilder
St. Bartholomäuskirche Röhrsdorf (einschließlich Ausstattung), dazu Kirchhof mit einigen alten Grabmälern, Leichenhalle, drei Toren und Einfriedungsmauer Kirchberg 4
(Karte)
bez. 1737 St. Bartholomäus-KircheSaalkirche mit markantem Westturm, östlichem Sakristeianbau, so genanntem Prinzessinenstübchen (Patronatsloge), begehbarer Patronatsgruft sowie Emporen und weiterer wertvoller Ausstattung im Innern, Zeugnis barocker Kirchenbaukunst, weithin sichtbare Landmarke, baugeschichtlich, künstlerisch und landschaftsgestaltend bedeutend, baugeschichtlich von Bedeutung.[Ausführlich 19] 09268578
 


Steinkreuz
Steinkreuz Kirchberg 4 (hinter)
(Karte)
14./15. Jh. anlässlich des Todes eines Menschen durch Totschlag oder Unfall errichtetes kreuzförmiges Erinnerungsmal, so genanntes Mord- und Sühnekreuz, ortsgeschichtlich bedeutsam, besonderer Wert auch wegen des hohen Alters, baugeschichtlich von Bedeutung. 09302126
 


Pfarrhaus
Pfarrhaus Kirchberg 5
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. charakteristischer ländlicher Putzbau mit axial gegliederter Fassade, Zwillingsfenster im Giebel, hohem Satteldach, Fledermausgaupen und Weinspalier, bildet zudem markantes Ensemble mit Kirche und Kirchhof, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung, baugeschichtlich von Bedeutung.

Das zweigeschossige Pfarrhaus wirkt durch seine streng axsiale Fassadengliederung und das Weinspalier zur Landseite sowie das hohe Satteldach mit Fledermausgaupen zu beiden Seiten. Zudem wird es durch das Portal und Sprossenfenster belebt. An einer Stelle findet sich die Bezeichnung „Oratia vobis et pax 1694 1994“.

09302889
 


Wohnhaus, Scheune und Seitengebäude eines Dreiseithofes Pinkowitzer Straße 26
(Karte)
2. Hälfte 19. Jh. (Wohnhaus) Wohnhaus massiv, Fachwerk-Scheune mit altertümlicher, strebenreicher Konstruktion, Seitengebäude Obergeschoss Fachwerk, geschlossen erhaltener Bauernhof, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung, baugeschichtlich von Bedeutung.

Wohnhaus: massiv, Scheune: Fachwerk, Seitengebäude: Fachwerk massiv untersetzt, Giebel verbrettert.

09268561
 

Roitzschen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Wegestein (Karte) 3. Viertel 19. Jh. Sandsteinsäule mit Schaft, hohem, etwas breiterem Kopf und vierseitigem, dachartigem Abschluss, dazu Inschriften und Richtungsweiser, verkehrsgeschichtlich bedeutend.

Mit dem vierseitigen, dachartigen Abschluss entspricht die Säule einem Haupttyp. Inschriften und Richtungsanzeiger weisen nach Miltitz und Luga sowie nach Bahnhof Roitzschen und Krögis. Stein steht auf dem Straßenflurstück 122 oder 126.

09302727
 


Brücke über die Triebisch
Brücke über die Triebisch Roitzschwiese 22 (bei)
(Karte)
18. Jh. Bogenbrücke in Bruchsteinmauerwerk, baugeschichtlich und verkehrsgeschichtlich von Bedeutung, Bruchstein. 09267944
 


Eisenbahnstrecke Borsdorf – Coswig: Zwei Eisenbahnbrücken über die Triebisch
Eisenbahnstrecke Borsdorf – Coswig: Zwei Eisenbahnbrücken über die Triebisch Talstraße
(Karte)
zwischen 1898/1909 Naturstein-Bogenbrücken, baugeschichtlich und eisenbahngeschichtlich von Bedeutung. 09304572
 


Toranlage des Vierseithofes
Weitere Bilder
Toranlage des Vierseithofes Talstraße 44
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. geschwungener Torbogen mit verziertem Schlussstein und zwei begleitenden Pforten, in dieser Ausformung singulär, landschaftstypischer Bestandteil eines Bauernhofes, baugeschichtlich von Bedeutung.

Die Gebäude verändert. Eigentümer laut ehrenamtl. Denkmalpfleger Herr Ulbrich seit 1648 nachweisbar, wahrscheinlich ist der Hof älter.

09268087
 


Neidmühle Roitzschen – Wohnmühlengebäude, im Keller Reste von Mühlentechnik und rückwärtiges Seitengebäude über L-förmigem Grundriss
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Neidmühle Roitzschen – Wohnmühlengebäude, im Keller Reste von Mühlentechnik und rückwärtiges Seitengebäude über L-förmigem Grundriss Talstraße 46
(Karte)
bez. 1716 Neidmühle Roitzschen: Wohnmühlengebäude mit Fachwerk im Obergeschoss in sehr alter Konstruktion (K-Streben, Thüringer-Leiter-Fachwerk, profilierte Schwelle und Füllhölzer), schöner Türstock ist jüngeren Datums, Seitengebäude gründerzeitlicher Putzbau, baugeschichtlich, ortshistorisch und technikgeschichtlich bedeutend.

Wohnmühlengebäude der Neidmühle mit Fachwerk im Obergeschoss massiv untersetzt, ältere Fachwerkkonstruktion „Wilder Mann“, profilierter Schwellriegel, im Keller Reste von Mühlentechnik: zwei Kammräder mit „Stehendem Zeug“ und Stümpfe der Wasserradwellen, Wirtschaftsgebäude massiv.

09267957
 

Rothschönberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Sachgesamtheit Rothschönberger Stolln, mit Lichtlöchern, Funktionsgebäuden, Gräben, Röschen, Halden und Mundlöchern in den Gemeinden Klipphausen (ehemals Triebischtal) (OT Rothschönberg), Halsbrücke (OT Halsbrücke und OT Krummenhennersdorf) sowie Reinsberg (OT Neukirchen und OT Reinsberg), davon gehören zum Teilabschnitt in der Gemarkung Rothschönberg: das Mundloch der Triebisch-Rösche unterhalb von Rothschönberg und das Hauptstollnmundloch im Triebischtal oberhalb Rothschönbergs (beide Sachgesamtheitsteile)
Weitere Bilder
Sachgesamtheit Rothschönberger Stolln, mit Lichtlöchern, Funktionsgebäuden, Gräben, Röschen, Halden und Mundlöchern in den Gemeinden Klipphausen (ehemals Triebischtal) (OT Rothschönberg), Halsbrücke (OT Halsbrücke und OT Krummenhennersdorf) sowie Reinsberg (OT Neukirchen und OT Reinsberg), davon gehören zum Teilabschnitt in der Gemarkung Rothschönberg: das Mundloch der Triebisch-Rösche unterhalb von Rothschönberg und das Hauptstollnmundloch im Triebischtal oberhalb Rothschönbergs (beide Sachgesamtheitsteile) (Karte) 1844–1864 (Mundloch sowie Stolln zwischen Mundloch und 1.) Bergbauanlage von überregionaler technikgeschichtlicher Bedeutung (siehe auch Sachgesamtheitsteildokumente in den Denkmallisten der Gemeinden Halsbrücke und Reinsberg sowie in den Einzeldenkmallisten der genannten Gemeinden).[Ausführlich 20] 09268311
 


Brücke über den Tännichtbach (Karte) 17./18. Jh. überspannt den Bach in vergleichsweise hohem Bogen, aus Bruchstein, sehr alt, Teil der historischen Verbindung Rothschönberg – Neukirchen, auch als Bäckersteig Siebenlehn-Burkhardswalde/Dresden bezeichnet, baugeschichtlich, technikgeschichtlich und ortsgeschichtlich bedeutend. 09302128
 


Kriegerdenkmal für Gefallene des Ersten Weltkrieges (mit Zuwegung und Treppe) Hauptstraße 42 (gegenüber)
(Karte)
1923 (Kriegerdenkmal) eigenwillige Gestaltung mit figuralem Schmuck, ortsgeschichtlich und künstlerisch von Bedeutung, in dieser Form mit Seltenheitswert mit Tafel für die Vermissten des Zweiten Weltkrieges, auf vier Köpfen ruhen eine Marien- und Soldatenfigur sowie zwei Schilde mit Inschriften. 09268304
 


Wohnstallhaus, Scheune, Seitengebäude (ehemals Schmiede) und Stallgebäude eines Vierseithofes Hauptstraße 65
(Karte)
1. Hälfte 18. Jh. Wohnstallhaus mit verputztem Fachwerk-Obergeschoss und Segmentbogenportal, Fachwerk-Scheune, Seitengebäude massiv, kleine, geschlossen erhaltene Hofanlage, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Wohnstallhaus: Fachwerk verblendet, Fensternischen 18. Jh., im Keller Tonnengewölbe, Fenster mit Sandsteingewände, Krüppelwalmdach.

09268299
 


Schafbrücke (Brücke über die Triebisch) Heuweg
(Karte)
Mitte 19. Jh. weitgehend original erhaltene Bogenbrücke, aus Bruch- und Sandstein, Bogen durch Quaderung hervorgehoben, baugeschichtlich und verkehrsgeschichtlich bedeutsam, eine der wenigen noch original erhaltenen Beispiele in Triebischtal. 09304020
 


Wohnhaus (mit Anbau) Heuweg 61
(Karte)
18. Jh. Obergeschoss Fachwerk, Satteldach mit Fledermausgaupen, baugeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt, Satteldach mit Fledermausgaupen, Fensternischen, Sprossenfenster, Giebel verbrettert, mit Scheune im Winkel und Schauer.

09268300
 


Dorfkirche Rothschönberg (einschließlich Ausstattung), Kirchhof mit Einfriedungsmauer und Gedenkstein für einen Gefallenen des Ersten Weltkrieges
Weitere Bilder
Dorfkirche Rothschönberg (einschließlich Ausstattung), Kirchhof mit Einfriedungsmauer und Gedenkstein für einen Gefallenen des Ersten Weltkrieges Kirchweg
(Karte)
bez. 1829, im Kern älter schlichte Saalkirche mit Südturm am Chor, auf dem rechten Hochufer des Triebischtals gelegen, baugeschichtlich, ortsgeschichtlich und ortsbildprägend von Bedeutung.[Ausführlich 21] 09268298
 


Seitengebäude und Scheune eines Vierseithofes Kottewitzer Berg 31
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. beide Gebäude in Fachwerkbauweise, Seitengebäude auch im Erdgeschoss Fachwerk, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.
  • Seitengebäude: Fachwerk
  • Scheune: teils Fachwerk, teils verputzt.
09268310
 


Wohnstallhaus mit Anbau Schenkberg 7
(Karte)
Mitte 19. Jh. Obergeschoss Fachwerk, Kleinbauernhaus oder Häusleranwesen, baugeschichtlich und sozialgeschichtlich von Bedeutung.

Traufseite Fachwerk, massiv untersetzt, Fenster original, Schleppdach, erfasst unter Kirchweg 7.

09268297
 


Schloss Rothschönberg (mit Kapelle) und Schlosspark (Gartendenkmal) darin ein Pavillon mit darauf zuführender Allee sowie Einfriedungsmauer des Parks, weiterhin Solitärbaum am Schloss, Küchengarten oder Streuobstwiese (Gartendenkmal) mit Gärtnerhaus und Einfriedungsmauer des Rittergutes
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Schloss Rothschönberg (mit Kapelle) und Schlosspark (Gartendenkmal) darin ein Pavillon mit darauf zuführender Allee sowie Einfriedungsmauer des Parks, weiterhin Solitärbaum am Schloss, Küchengarten oder Streuobstwiese (Gartendenkmal) mit Gärtnerhaus und Einfriedungsmauer des Rittergutes Schloßberg
(Karte)
15. Jh., später überformt (Schloss) Schloss Rothschönberg – bedeutende Schlossanlage der Spätgotik und der Renaissance, mächtiger Vierflügelbau, Stammsitz des Adelsgeschlechts von Schönberg, baugeschichtlich, ortsgeschichtlich und landesgeschichtlich von Bedeutung.[Ausführlich 22] 09268294
 


Wohnhaus Schloßberg 2
(Karte)
18. Jh. Obergeschoss Fachwerk mit K-Streben, Rundbogenportal, Giebel verschiefert, unmittelbar neben dem Rothschönberger Schloss gelegen, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt (älterer Kern), Rundbogenportal, Giebel verschiefert, eventuell im Zusammenhang mit dem Schloss zu sehen (Gärtnerei?).

09268295
 


Wohnhaus (ehemals Pfarrhaus), Stallgebäude, Scheune und Seitengebäude eines ehemaligen Pfarrhofes Schloßberg 53
(Karte)
Mitte 19. Jh. Wohnhaus verputzter Massivbau des 19. Jahrhunderts, die Nebengebäude älter, eingeschossiges Stallgebäude Bruchsteinbau mit Rundbogenportal, Seitengebäude in Fachwerkbauweise mit gekreuzten Streben und weiter Ständerstellung, Obergeschoss zum Teil verbrettert, Fachwerk-Scheune, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.
  • Wohnhaus (Mitte 19. Jh.): massiv, Spruch über der Tür (Biedermeier): „Ich und mein Haus wollen dem Herrn dienen“
  • Stallgebäude: massiv mit Rundbogenportal
  • Scheune und Wirtschaftsgebäude: Wirtschaftsgebäude mit Wohnung im Obergeschoss (Fachwerk), Fachwerk mit Andreaskreuzen.
09268296
 


Teil eines Wohnhauses Steinsgasse 40
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Fachwerk-Obergeschoss, baugeschichtlich von Bedeutung.

Anbau bereits stark verändert, Fachwerk massiv untersetzt, Satteldach.

09268303
 


Wetzelmühle Rothschönberg: Wohnstallhaus (ehemaliges Mühlengebäude), Seitengebäude, Scheune und weiteres Seitengebäude eines ehemaligen Mühlenanwesens sowie Hofpflasterung
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Wetzelmühle Rothschönberg: Wohnstallhaus (ehemaliges Mühlengebäude), Seitengebäude, Scheune und weiteres Seitengebäude eines ehemaligen Mühlenanwesens sowie Hofpflasterung Talstraße 20
(Karte)
bez. 1784 (Mühlengebäude) Wetzelmühle Rothschönberg – alle Gebäude in Fachwerkbauweise, stattliches Wohnstallhaus mit Segmentbogenportalen, Scheune verbrettert, geschlossen erhaltene Hofanlage, baugeschichtlich, ortsgeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.
  • Wohnhaus: Fachwerk massiv untersetzt, Erdgeschoss-Fenster und Portale mit Sandsteingewänden, Satteldach, Stallgebäude: Krüppelwalmdach
  • Wirtschaftsgebäude: Fachwerk massiv untersetzt, Tonnengewölbe, Satteldach, heute (2011) Galerie Appenhof.
09268307
 


Wohnhaus Talstraße 35
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Häusleranwesen, strebenreiches Fachwerk-Obergeschoss, sozialgeschichtlich von Bedeutung, Fachwerk massiv untersetzt. 09268309
 

Sachsdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Kapelle Sachsdorf
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Kapelle Sachsdorf Hühndorfer Straße
(Karte)
bez. 1796 schlichter barocker Sakralbau mit Dachreiter, interessant gestaltete Fenster, schönes Segmentbogenportal, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.

Kanzelaltar Ende 18. Jh., außen: Grabmal, stand bis 2002 irrtümlich unter „Hühndorfstraße“ in der Denkmalliste.

09268613
 


Wohnstallhaus (Nr. 3a), Seitengebäude (Nr. 3f) sowie weiteres Seitengebäude (Nr. 3, Wohnstallhaus) eines ehemaligen Vierseithofes, dazu Hofmauer mit Pforte Hühndorfer Straße 3; 3a; 3f
(Karte)
bez. 1781 (Wohnstallhaus) alle Gebäude Fachwerk-Obergeschoss, Wohnstallhaus mit Segmentbogenportal, weitgehend original erhaltener Bauernhof, baugeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt

  • Wohnstallhaus 1: teils verputzt oder entfernt, Türstock und Fenstergewände aus Sandstein
  • Wohnhaus 2: Sandstein-Türstock, ehemals Göpelring in der Hofpflasterung
  • (bildet Vierseithof zusammen mit Nummer 3d).
09268612
 


Seitengebäude und Scheune eines Vierseithofes Hühndorfer Straße 6
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Seitengebäude Obergeschoss Fachwerk, Fachwerk-Scheune, ortsbildprägende Gebäude, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt, alte Fenster.

09268620
 


Wohnstallhaus (Nr. 9b), Stallgebäude (Nr. 9) und Seitengebäude (Nr. 9c) eines ehemaligen Vierseithofes sowie Stützmauer des Vorgartens
Wohnstallhaus (Nr. 9b), Stallgebäude (Nr. 9) und Seitengebäude (Nr. 9c) eines ehemaligen Vierseithofes sowie Stützmauer des Vorgartens Hühndorfer Straße 9; 9b; 9c
(Karte)
bez. 1865 (Wohnstallhaus) die zwei Seitengebäude Obergeschoss Fachwerk, das Wohnstallhaus verputzter Massivbau mit zwei Rundbogenfenstern im Giebel, landschaftstypischer und ortsbildprägender Bauernhof, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Zwei Wohnstallhäuser: Fachwerk massiv untersetzt (älter), ein Wohnstallhaus massiv, Türstock und Fenstergewände aus Sandstein, stand bis 2002 irrtümlich unter „Hühndorfstraße“ in der Denkmalliste.

09268614
 


Stallgebäude und Seitengebäude eines ehemaligen Vierseithofes Hühndorfer Straße 10
(Karte)
bez. 1841 (Stallgebäude) beide Gebäude mit Fachwerk-Obergeschoss, baugeschichtlich von Bedeutung.
  • Fachwerk massiv untersetzt, Satteldächer, alte Fenster
  • Scheune vor 2011 abgebrochen.
09268618
 


Wohnstallhaus, Scheune und Seitengebäude (mit Kumthalle) eines ehemaligen Vierseithofes Hühndorfer Straße 16
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. (Wohnstallhaus) Wohnstallhaus mit Fachwerk-Obergeschoss und Segmentbogenportal, Fachwerk-Scheune, jüngeres Seitengebäude mit Fachwerkgiebel im Heimatstil, weitgehend original erhaltene Hofanlage, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung, stand bis 2002 irrtümlich unter „Hühndorfstraße“ in der Denkmalliste.
  • Wohnstallhaus: Fachwerk massiv untersetzt, Türstock und Fenstergewände aus Sandstein
  • Scheune: Fachwerk
  • Stall- und Wirtschaftsgebäude: massiv, mit Fachwerk im Giebel
09268617
 


Gasthof Zur Linde Hühndorfer Straße 18
(Karte)
Mitte 19. Jh. Obergeschoss Fachwerk, Türstock aus Sandstein, ortsbildprägend, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt, Türstock und Fenstergewände aus Sandstein, stand bis 2002 irrtümlich unter „Hühndorfstraße“ in der Denkmalliste.

09268615
 


Seitengebäude und Scheune eines ehemaligen Vierseithofes Hühndorfer Straße 28
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. beide Gebäude in Fachwerkbauweise, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung, stand bis 2002 irrtümlich unter „Hühndorfstraße“ in der Denkmalliste.
  • Fachwerk massiv untersetzt
  • Wirtschaftsgebäude: Lastenaufzug
09268616
 


Wohnstallhaus und Scheune eines Vierseithofes Poststraße 6
(Karte)
bez. 1842 beide Gebäude in Fachwerkbauweise, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.
  • Wohnstallhaus: Türstock und Fenstergewände aus Sandstein
  • Scheune: Fachwerk massiv untersetzt, Dreschmaschine in der Scheune, (bildet Vierseithof mit Nummer 6a).
09268621
 


Wohnmühlengebäude der Regermühle Sachsdorf
Weitere Bilder
Wohnmühlengebäude der Regermühle Sachsdorf Saubachtalweg 1
(Karte)
1882, im Kern älter (um 1800) (Mühle) Regermühle Sachsdorf – Obergeschoss teilweise Fachwerk, Wohnteil 1882 nach Brand massiv gebaut, im Giebel Zwillingsfenster, exponierte Lage, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.

Zweigeschossig, Fachwerk mit Lehmstaken, Giebel des Wohnteiles mit Zwillingsfenster, Segmentbogen, Technik entfernt, Mühlgraben im Profil noch erkennbar.

09268889
 

Scharfenberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Ehemaliges Bergmannshaus
Ehemaliges Bergmannshaus Alte Silberstraße 4
(Karte)
2. Hälfte 19. Jh. Obergeschoss Fachwerk, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung. 09267612
 


Wohnstallhaus
Wohnstallhaus Alte Silberstraße 22
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. (Wohnstallhaus) Obergeschoss Fachwerk, baugeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk, massiv untersetzt.

09267666
 


Wohnstallhaus eines Bauernhofes Alte Silberstraße 30
(Karte)
bez. 1800 (Wohnstallhaus) Kleinbauernhaus mit Fachwerk-Obergeschoss, sozialgeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt, bildet ein Grundstück mit Alte Silberstraße 32 (ehemaliges Seitengebäude) und Am Grubenteich 1 (Neubau Einfamilienhaus).

09268642
 


Wohnstallhaus mit Stallgebäude eines Häusleranwesens Am Grubenteich 5
(Karte)
bez. 1853 (Wohnstallhaus) Wohnhaus mit Fachwerk-Obergeschoss, kleines eingeschossiges Stallgebäude, baugeschichtlich und sozialgeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk, massiv untersetzt.

09267668
 


Brückenhaus Bergwerkstraße 8
(Karte)
bez. 1677, später überformt Ehemaliges Bergmannshaus; Obergeschoss Fachwerk, Konstruktion mit Thüringer-Leiter-Fachwerk, ortsgeschichtlich und baugeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt.

09267609
 


Ehemaliges Bergmannshaus mit Waschhaus Bergwerkstraße 10
(Karte)
um 1800 eingeschossiger bzw. zweigeschossiger (Hanglage!) Massivbau, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung, ortsbildprägende Lage an einer Straßengabelung. 09267611
 


Ehemaliges Bergmannshaus Bergwerkstraße 13
(Karte)
bez. 1846 Obergeschoss Fachwerk, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung 09267610
 


Ehemaliges Bergmannshaus mit Seitengebäude und Einfriedung Grubengasse 8
(Karte)
2. Hälfte 19. Jh. Obergeschoss Fachwerk verputzt, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung. 09267613
 


Ehemaliges Bergmannshaus und Waschhaus
Ehemaliges Bergmannshaus und Waschhaus Knappensteig 3
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.

Am Giebel noch Fachwerk erhalten, urspr. gesamtes Obergeschoss Fachwerk.

09267607
 


Kurhaus Scharfenberg: Ehemaliges Kur- und Badehaus (Nr. 4a/b), mit Anbau (Nr. 6) Reichenbacher Straße 4a; 4b; 6
(Karte)
1883 Gründerzeitgebäude, betont durch drei Risalite mit Sparrengiebeln, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung, später als Gemeindeamt genutzt. 09267665
 


Altes Rittergut Reppnitz (Vorwerk von Schloss Scharfenberg) mit einem kleinen Wohnstallhaus (Nr. 3), einem großen Wohnstallhaus (Nr. 5), Wirtschaftsgebäude (Nr. 4), ehemaliges Stallgebäude (Nr. 2) und Scheune (Nr. 1) Reppnitzer Rittergut 1; 2; 3; 4; 5
(Karte)
Kern 16. Jh. (Rittergut) kleines Wohnstallhaus Obergeschoss Fachwerk und Fledermausgaupen im Dach, großes Wohnstallhaus, Renaissance-Fenstergewände und Fachwerk-Obergeschoss mit Andreaskreuzen, Wirtschaftsgebäude verputzte Massivbauten, baugeschichtlich, wirtschaftsgeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.

Kleines Wohnstallhaus: Fachwerk, massiv untersetzt, Fledermausgaupen, großes Wohnstallhaus: Fachwerk, massiv untersetzt, Renaissance-Fenstergewände, Andreaskreuze, Stall- und Scheunengebäude sowie Stallgebäude mit Fledermausgaupen (nach Sanierung durch Dachhecht ersetzt), Torbogen ist Tordurchfahrt im Rest einer Scheunenwand neben Nummer 3, keine Hofzufahrt und daher kein Einzeldenkmal.

09267662
 


Seitengebäude (Wohnstallhaus) eines Dreiseithofes Reppnitzer Rittergut 6
(Karte)
1. Hälfte 18. Jh. Obergeschoss Fachwerk mit altertümlicher Konstruktion (Andreaskreuze), baugeschichtlich von Bedeutung. 09267663
 


Ehemalige Schachtanlage, heute Wohnhaus (mit zwei Hausnummern) Schachtberg 12; 12a
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung. 09267605
 


Ehemaliges Bergmannshaus mit Seitengebäude und Einfriedung Schachtberg 13
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. schlichter Putzbau mit Segmentbogenportal, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.

Sandsteinportal mit Flügeltür, zweigeschossiger Baukörper, Krüppelwalmdach.

09267614
 


Bethaus; Ehemaliges Bergmannshaus, heute Museum
Weitere Bilder
Bethaus; Ehemaliges Bergmannshaus, heute Museum Schachtberg 20
(Karte)
bez. 1848 Obergeschoss Fachwerk, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung, geplant: Heimatmuseum (wieder geöffnet seit 28. Mai 1998), Fachwerk massiv untersetzt. 09267604
 


Wohnhaus Treue Hilfe 4
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Obergeschoss Fachwerk, baugeschichtlich von Bedeutung, Fachwerk, massiv untersetzt. 09267667
 


Ehemaliges Weinbauernhaus und Einfriedungsmauer Zum Hinterwinkel 12
(Karte)
nach 1850 Obergeschoss teils Fachwerk, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung, Bruchsteinmauer als Einfriedung. 09268626
 

Schmiedewalde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Gasthof (mit Saal) Birkenhainer Straße 3
(Karte)
um 1830 charakteristischer ländlicher Bau mit verputztem Fachwerkobergeschoss auf der rechten Seite und markanter Verbretterung, als Zeugnis der ländlichen Volksbauweise des 19. Jahrhunderts baugeschichtlich bedeutend, als historische Lokalität von Schmiedewalde ortsgeschichtlich von Belang.

Das wohl um 1830 errichtete und ursprünglich kleinere Gebäude wurde später erhöht, verlängert und mit einem Saal im Obergeschoss ausgestattet. Dieser Umbau erfolgte mit großer Wahrscheinlichkeit in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Vorher hatte das Haus ein flacheres Dach. Der kleine, 8 m × 8 m große Saal mit kleiner Bühne befindet sich auf der linken Seite des Obergeschosses. Das Mauerwerk ist hier massiv. Auf der anderen Seite besteht es aus Fachwerk verputzt oder verbrettert. Darüber erhebt sich ein hohes Krüppelwalmdach (Aussage Eigentümer, 15.03.2011).

09303867
 


Alte Käserei (Wohnstallhaus (mit zwei Hausnummern)) Birkenhainer Straße 4; 6
(Karte)
bez. 1827 stattlicher zweigeschossiger Putzbau mit Krüppelwalm-Mansarddach, Rückseite mit gestalterisch hervorgehobenem Portal, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich bedeutend, älterer Kern, an der Rückseite Sandstein-Portal mit Inschrift „Ranft 1827“, Dreiecksgiebel mit Putzornamentik, Sandstein-Fenstergewände. 09268539
 


Wohnhaus, Seitengebäude und Scheune eines Dreiseithofes Birkenhainer Straße 18
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. alle Gebäude in Fachwerkbauweise, geschlossen erhaltene Hofanlage, Zeugnis kleinbäuerlicher Lebens- und Wirtschaftsweise vergangener Zeiten, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Bei allen Gebäuden Fachwerk massiv untersetzt.

09268535
 


Wohnstallhaus eines ehemaligen Vierseithofes Obere Straße 4
(Karte)
bez. 1810 mit Fachwerk-Obergeschoss und Segmentbogenportal, zeit- und landschaftstypisches Wohnstallhaus, baugeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt.

09268540
 


Wohnstallhaus eines Dreiseithofes Obere Straße 5
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Obergeschoss Fachwerk in altertümlicher Konstruktion, baugeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt, (bildet Dreiseithof mit Nummer 7).

09268536
 


Wohnstallhaus, Scheune und Seitengebäude eines Dreiseithofes, mit Torbogen und Hofmauer Obere Straße 6
(Karte)
bez. 1842 Wohnstallhaus Obergeschoss Fachwerk, Scheune und Seitengebäude massiv, Seitengebäude mit zweibogiger Kumthalle, geschlossen erhaltener Bauernhof, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Wohnstallhaus: Fachwerk massiv untersetzt, hinten: Backhaus, Stall- und Wirtschaftsgebäude: massiv, Deutsches Band unter Dach, Scheune: massiv, originale Torbogen inHofmauer hoher Bruchsteinmauer.

09268538
 


Scheune eines Dreiseithofes Obere Straße 13
(Karte)
1. Hälfte 18. Jh. sehr alte Fachwerk-Scheune mit Kreuzstreben-Konstruktion, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung, Fachwerk. 09268537
 

Seeligstadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Wegestein
Wegestein (Karte) 2. Hälfte 19. Jh. Stele bestehend aus Schaft, zwei ovalen Inschriftfeldern und markanter Abdeckung mit kleinen Dreiecksgiebeln, verkehrsgeschichtlich von Bedeutung.

Auf den Inschriftfeldern finden sich Ortsnamen, darunter Burkhardswalde, Munzig und Nossen, Kilometerangaben und Richtungspfeile.[Ausführlich 23]

09304243
 


Wohnstallhaus, Seitengebäude (mit Kumthalle), zwei Scheunen sowie Torbogen eines Vierseithofes Burkhardswalder Straße 5
(Karte)
19. Jh. geschlossen erhaltener Bauernhof des 19. Jahrhunderts in landschaftstypischer Gestaltung, aufwendig gestalteter Torbogen mit Spruchband, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung. 09269832
 


Scheune (mit Vorbau) eines Bauernhofes Burkhardswalder Straße 7
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. zum Teil verbrettert, wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung, Holzscheune und Stallteil mit Vorbau. 09268148
 


Seitengebäude und Scheune eines Bauernhofes Burkhardswalder Straße 13
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. in Fachwerkbauweise, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung. Seitengebäude (Obergeschoss Fachwerk), Scheune (Fachwerk), Wohnhaus abgebrannt. 09268147
 


Wohnstallhaus, Seitengebäude und Scheune eines Dreiseithofes sowie Bauerngarten Burkhardswalder Straße 50
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Wohnstallhaus, Obergeschoss Fachwerk verbrettert, Seitengebäude Obergeschoss Fachwerk, Fachwerk-Scheune, geschlossen erhaltener Bauernhof in zeit- und landschaftstypischer Gestaltung, Bauerngarten mit Buchsbaumhecken, Gehöft baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung. 09268149
 

Semmelsberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Preiskermühle Semmelsberg – Mühlengebäude, Seitengebäude und Scheune eines Mühlenanwesens, dazu Mühlteich, Mühlgraben
Weitere Bilder
Preiskermühle Semmelsberg – Mühlengebäude, Seitengebäude und Scheune eines Mühlenanwesens, dazu Mühlteich, Mühlgraben Zur Preiskermühle 12
(Karte)
Schwelle bez. 1723 (Hauptgebäude) Preiskermühle Semmelsberg – charakteristisches und zugleich malerisches Mühlenanwesen sowie architektonisch markantes Fachwerkensemble, Wohnmühlengebäude mit Korbbogenportal und Fachwerkkonstruktion mit Wilder-Mann-Figur, Standort seit 15401548 bezeugt, am Hauptgebäude Fragment des Radkastens, an Hofseite des Seitengebäudes Taubenschlag, technikgeschichtlich und ortsgeschichtlich bedeutend.

Wohnmühlengebäude mit Sandstein-Türstock, bezeichnet 1805, darüber Fachwerkschwelle bezeichnet 1723, Wirtschaftsgebäude mit zwei Fledermausgaupen, Taubenschlag als Giebel zur Hofseite, Wetterfahne bezeichnet 1723 (oder 1713), wohl nachträglich angebracht, Scheune mit verbretterter Giebelseite.[Ausführlich 24]

09268170
 

Sönitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Wohnhaus eines Bauernhofes und Toreinfahrt Miltitzer Straße 3
(Karte)
bez. 1884 stattliches Gebäude der Gründerzeit mit historisierender Fassade und prächtigem Eingangsportal, baugeschichtlich von Bedeutung.

Eingang von Säulen flankiert, Treppenaufgang mit schmiedeeisernem Gitter.

09268144
 

Sora[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Wohnstallhaus eines ehemaligen Dreiseithofes An der Silberstraße 3
(Karte)
um 1800, viell. älter (Wohnstallhaus) Obergeschoss Fachwerk (mit Kopfstreben, K-Streben und Wilder-Mann-Figur), baugeschichtlich von Bedeutung, Fachwerk massiv untersetzt. 09268629
 


Dorfkirche Sora (einschließlich Ausstattung und Sonnenuhr), dazu Kirchhof einschließlich Grabmälern, Leichenhalle, Kirchhofstor, Allee und Einfriedung
Weitere Bilder
Dorfkirche Sora (einschließlich Ausstattung und Sonnenuhr), dazu Kirchhof einschließlich Grabmälern, Leichenhalle, Kirchhofstor, Allee und Einfriedung Dorfstraße 10
(Karte)
bez. 1730 Saalkirche mit markantem Westturm und Sakristei im Osten sowie Emporen und wertvoller Ausstattung im Innern, Zeugnis barocker Kirchenbaukunst, weithin sichtbare Landmarke, baugeschichtlich, künstlerisch und landschaftsgestaltend bedeutend.[Ausführlich 25] 09268622
 


Schulgebäude
Weitere Bilder
Schulgebäude Dorfstraße 11
(Karte)
nachträglich bez. 1755 (Schule) heute Wohnhaus, einfacher Putzbau mit Mansarddach, Inschrifttafel über der Tür, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.

Massiv, Mansardwalmdach, erneuert 1873, die Korbbogeneinfahrt 1806 (siehe Gurlitt).

09268623
 


Wohnstallhaus, Seitengebäude (mit Kumthalle), weiteres Seitengebäude und Scheune eines Vierseithofes Dorfstraße 19; 19a
(Karte)
bez. 1828 Wohnstallhaus mit Fachwerk-Obergeschoss und Korbbogenportal, massives Seitengebäude mit seltener dreibogiger Kumthalle, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Wohnstallhaus: Fachwerk massiv untersetzt, Türstock und Fenstergewände aus Sandstein, 1827 abgebrannt, 1828 aufgebaut (laut Inschrifttafel), im östlichen älteren Seitengebäude beachtliche Teile eines Stallgewölbes mit Säulen, Scheune von 1902, beeindruckender, original erhaltener Bau mit zwei großen rückwärtigen Ausfahrtstoren, gesamte Anlage Beispiel eines geschlossenen Bauernhofes vor allem aus .dem 18./19. Jahrhundert

09268624
 


Seitengebäude eines Bauernhofes Dorfstraße 21
(Karte)
1845 Obergeschoss Fachwerk, baugeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt, preußische Kappen, Pferdestall.

09268625
 


Wohnstallhaus und Seitengebäude eines Bauernhofes Dorfstraße 27
(Karte)
bez. 1865 (Wohnstallhaus) beide Gebäude mit Fachwerk-Obergeschoss, baugeschichtlich von Bedeutung.

Wohnstallhaus: Fachwerk massiv untersetzt, Stall- und Wirtschaftsgebäude: Fachwerk massiv untersetzt, Fledermausgauben, (bildet Bauernhof mit Nummer 27a).

09268628
 


Wohnstallhaus (mit angebautem Backhaus) eines Bauernhofes Dorfstraße 29
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. (Wohnstallhaus) Obergeschoss Fachwerk, baugeschichtlich von Bedeutung,

Fachwerk massiv untersetzt, sog. Regenwurmhof, (bildet Bauernhof mit Nummer 29a).

09268627
 

Spittewitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Wohnstallhaus, Scheune, Seitengebäude und Stallgebäude eines Vierseithofes, mit Torpfeilern der Hofzufahrt und Bauerngarten Spittewitz 6
(Karte)
Ende 19. Jh. (Wohnstallhaus) großer Vierseithof, gründerzeitliches Wohnstallhaus mit markantem Giebelchen zum Hof, Seitengebäude mit Segmentbogenportal, massive Scheune, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Wohnhaus: Uhr im kleinen Treppengiebel (Backstein), Zahnfries unter dem Dachgesims, teilweise verändert Türen, Fenster, Garageneinbau.

09267918
 

Tanneberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Rittergut Tanneberg mit Herrenhaus (Nr. 1) dazu zwei, im Winkel angebaute Pächterhäuser (Flügelbauten), weiterhin Wirtschaftsgebäude mit Brennerei (Nr. 1a), zwei weitere Wirtschaftsgebäude, Scheune und Torpfeiler
Weitere Bilder
Rittergut Tanneberg mit Herrenhaus (Nr. 1) dazu zwei, im Winkel angebaute Pächterhäuser (Flügelbauten), weiterhin Wirtschaftsgebäude mit Brennerei (Nr. 1a), zwei weitere Wirtschaftsgebäude, Scheune und Torpfeiler Am Rittergut 1; 1a
(Karte)
bez. 1744, am Hofeingang, schlecht leserlich Rittergut Tanneberg – stattliches barockes Herrenhaus mit Mansarddach und schönem Segmentbogenportal, die beiden Anbauten im Rundbogenstil des 19. Jahrhunderts, der nördliche Anbau mit älterem Kern aus der Renaissancezeit, bemerkenswerte massive Gutsscheune, baugeschichtlich, ortsgeschichtlich und ortsbildprägend von Bedeutung.[Ausführlich 26] 09268279
 


Seitengebäude und Scheune eines Vierseithofes Am Teich 5
(Karte)
um 1850 beide Gebäude in Fachwerkbauweise, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Stallgebäude mit Heuboden: Fachwerk massiv untersetzt, Pferdestall mit Werkstatt (Scheune): Fachwerk, Balkenfahrt.

09268274
 


Wohnstallhaus mit im Winkel gesetzten Anbau, davor Heiste, sowie Seitengebäude (mit Kumthalle) eines Vierseithofes Am Teich 11
(Karte)
Ende 18. Jh. alle Gebäude mit Fachwerk-Obergeschoss, winkelförmiger Anbau Fachwerkkonstruktion mit Andreaskreuzen, baugeschichtlich von Bedeutung.

Beide Gebäude Fachwerk massiv untersetzt, Wohnstallhaus mit Auslucht an der rückwärtigen Traufseite, Andreaskreuze, auf der Heiste ein Schauer, der keinen Denkmalwert besitzt.

09268278
 


Seitengebäude und Scheune eines Vierseithofes Bauernweg 7
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. beide Gebäude in Fachwerkbauweise, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Wirtschaftsgebäude: Fachwerk massiv untersetzt, Scheune mit Durchfahrt und Balkenfahrt: Fachwerk.

09268275
 


Wohnstallhaus, Scheune und daran angebautes Seitengebäude eines Vierseithofes, sowie Bauerngarten mit Einfriedungsmauer Bauernweg 12
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. weitgehend geschlossen erhaltene, große Hofanlage, alle Gebäude in Fachwerkbauweise, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Alle Gebäude Fachwerk massiv untersetzt, Wohnstallhaus mit Gewölbe und Säulen im Stall.

09268277
 


Kirche Tanneberg (einschließlich Ausstattung) und Kirchhof mit Einfriedung und Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges
Weitere Bilder
Kirche Tanneberg (einschließlich Ausstattung) und Kirchhof mit Einfriedung und Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges Pfarrweg
(Karte)
Anfang 16. Jh. einfacher Saalbau mit eingezogenem Chor und Dachreiter, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.

Kurzes Schiff mit eingezogenem Chor, Flachdecke, hohes Dach mit aufwendigem Dachreiter. Altar und Kanzel um 1750, Taufe 1770, mehrere Grabmäler.

09268281
 


Pfarrhaus und zwei Seitengebäude eines ehemaligen Pfarrhofes Pfarrweg 2
(Karte)
1664 Dendro alle Gebäude in Fachwerkbauweise, nördliches Seitengebäude eingeschossig mit sehr alter Konstruktion (Kreuzstreben), südliches Seitengebäude mit Kopfstreben-Konstruktion, ehemaliges Pfarrhaus mit Segmentbogenportal, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.

Pfarrhaus (älterer Kern): Fachwerk massiv untersetzt, Seitengebäude: Fachwerk, mit Zugang zum Kirchhof.

09268280
 


Tanneberger Schule: Ehemalige Schule
Tanneberger Schule: Ehemalige Schule Pfarrweg 4
(Karte)
bez. 1891 schlichter Putzbau mit betontem Eingangsbereich, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung, ortsbildprägende Lage gegenüber der Kirche.

Türsturz über dem Eingangsportal mit Inschrift: „Lasset die Kindlein zu mir kommen“. Sandstein-Fenstergewände, originale Eingangstür.

09268282
 


Wohnstallhaus, Scheune und Seitengebäude eines Bauernhofes Wilsdruffer Straße 15
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. alle Gebäude in Fachwerkbauweise, teils verbrettert, wirtschaftsgeschichtlich und baugeschichtlich von Bedeutung.

Wohnstallhaus: Fachwerk massiv untersetzt, Scheune: Fachwerk, teils verbrettert, Seitengebäude: Obergeschoss verbrettert, Giebel unter Kunstverschalung Fachwerk.

09268283
 


Wohnhaus mit rückwärtigem Anbau Wilsdruffer Straße 21
(Karte)
bez. 1856 Obergeschoss Fachwerk, baugeschichtlich von Bedeutung, Fenstermaße nicht verändert, keine Sprossung mehr, Fachwerk massiv untersetzt. 09268284
 


Wohnstallhaus eines Bauernhofes Wilsdruffer Straße 29
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Obergeschoss Fachwerk, baugeschichtlich von Bedeutung, Fachwerk massiv untersetzt, originale Fenster. 09268290
 


Wohnhaus, daran angebautes Seitengebäude und Scheune eines Dreiseithofes sowie Brunnen mit Handschwengelpumpe Wilsdruffer Straße 30
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. alle Gebäude in Fachwerkbauweise, teils verbrettert, geschlossen erhaltener, kleiner Bauernhof, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung. 09268289
 


Gasthof Tanneberg: Ehemaliger Gasthof mit rückwärtigem Gebäude (Saalbau und Ausspanne) Wilsdruffer Straße 31
(Karte)
bez. 1770 Gasthaus schlichter Putzbau mit Segmentbogenportal, ortsgeschichtlich von Bedeutung.

Gasthof: Fachwerk (?), massiv untersetzt, Segmentbogenportal an der rückwärtigen Traufseite, Sandstein-Fenster-Gewände, Krüppelwalmdach, an der vorderen Traufseite kleine zweiläufige Treppe.

09268292
 


Wohnstallhaus eines Bauernhofes Wilsdruffer Straße 33
(Karte)
um 1850 Obergeschoss Fachwerk, baugeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt.

09268291
 


Wohnstallhaus und im Winkel angebautes Seitengebäude eines Bauernhofes Wilsdruffer Straße 45
(Karte)
um 1850 beide Gebäude

Obergeschoss Fachwerk, Kleinbauerngehöft, baugeschichtlich von Bedeutung. Fachwerk massiv untersetzt.

09268288
 


Wohnhaus Wilsdruffer Straße 62
(Karte)
um 1850 Obergeschoss Fachwerk, baugeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt

09268287
 


Seitengebäude eines Bauernhofes Wilsdruffer Straße 66
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Obergeschoss Fachwerk, Kleinbauerngehöft, baugeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt.

09268286
 

Taubenheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Wegestein (Karte) 3. Viertel 19. Jh. Sandsteinstele, flacher pyramidenförmiger Abschluss, vertiefte Inschriftfelder, Richtungsweiser noch erkennbar, ortsgeschichtlich und verkehrsgeschichtlich bedeutend. 09269980
 


Wohnhaus An der Triebisch 4
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Obergeschoss Fachwerk, ländliches Wohnhaus, baugeschichtlich von Bedeutung. 09268141
 


Wohnstallhaus
Wohnstallhaus An der Triebisch 8
(Karte)
18. Jh. bemerkenswertes Fachwerkgebäude, Obergeschoss Fachwerk in altertümlicher Konstruktion (Andreaskreuze, Schiffskehlen, Zierfries), baugeschichtlich und hausgeschichtlich von Bedeutung. 09268142
 


Seitengebäude (Wohnstallhaus) eines ehemaligen Vierseithofes Grüner Weg 3
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Obergeschoss Fachwerk, baugeschichtlich von Bedeutung (bildet Vierseithof mit Nummer 4 und Nummer 5). 09268124
 


Wohnstallhaus (Nr. 10) und Seitengebäude (Nr. 10c) eines Vierseithofes Hauptstraße 10; 10c
(Karte)
bez. 1802 beide Gebäude Obergeschoss Fachwerk, Wohnstallhaus mit schönem Korbbogenportal und Drillingsfenster im Giebel, Seitengebäude mit verschiefertem Giebel, baugeschichtlich von Bedeutung (bildet Vierseithof mit Nummer 10b). 09268122
 


Wohnstallhaus, Seitengebäude (mit Kumthalle), Scheune und weiteres Seitengebäude eines Vierseithofes, mit Einfriedung des Gartens, Toreinfahrt und Hofpflasterung Hauptstraße 21
(Karte)
um 1860 stattlicher und geschlossen erhaltener Bauernhof in Fachwerkbauweise, in zeit- und landschaftstypischer Gestaltung, ein Seitengebäude mit seltener dreibogiger Kumthalle, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Tor aus Schmiedeeisen

09268123
 


Wohnstallhaus (Nr. 25), Scheune (Nr. 27) und Seitengebäude eines Vierseithofes, dazu Toreinfahrt und Einfriedungsmauer des Gartens Hauptstraße 25; 27
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Wohnstallhaus und Seitengebäude Obergeschoss Fachwerk, Wohnstallhaus Satteldach mit Fledermausgaupen, massive Scheune in Bruchsteinmauerwerk, weitgehend geschlossen erhaltene Hofanlage, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Wohnstallhaus: eine Hälfte modernisiert, Scheune (Nummer 27): Bruchstein, Wirtschaftsgebäude: alte Fenster, Toranlage mit Torpfeilern und schmiedeeisernem Flügeltor.

09268125
 


Wohnhaus und Tiefenkeller vor dem Haus Hauptstraße 33
(Karte)
um 1850 eingeschossiger Fachwerkbau, sozialgeschichtlich von Bedeutung.

Eingeschossig, Giebel verbrettert, Keller: Bruchsteineingang.

09268126
 


Wohnstallhaus (mit rückwärtigem Anbau und Freitreppe zum Hof) und im Winkel angebautes Seitengebäude eines Gehöfts Hauptstraße 38
(Karte)
bez. 1821 Wohnstallhaus ungewöhnliches dreigeschossiges Gebäude, im Sockelgeschoss Stallteil, schönes repräsentatives Segmentbogenportal an einer Heiste mit Freitreppe, Obergeschoss beider Gebäude Fachwerk verputzt, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.

Urspr. Fachwerk, nur teilweise erhaltenes Kreuzgratgewölbe im hinteren Hausteil, Freitreppe.

09268128
 


Teil eines Wohnstallhauses und Seitengebäude eines Bauernhofes Hauptstraße 39
(Karte)
bez. 1868, im Kern älter beide Gebäude Obergeschoss Fachwerk, Wohnstallhaus mit Segmentbogenportal, baugeschichtlich von Bedeutung. 09268127
 


Gasthaus mit Saalanbau Hauptstraße 47
(Karte)
um 1800 Gasthaus Obergeschoss Fachwerk, Saalanbau massiver Putzbau in historisierender Gestaltung, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.

Rundbogenfenster im Saal

09268129
 


Wohnhaus Hauptstraße 56
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Fachwerkbau, baugeschichtlich von Bedeutung. 09268136
 


Wohnhaus eines Bauernhofes Hauptstraße 60
(Karte)
bez. 1806 Obergeschoss Fachwerk, im Giebel Drillingsfenster (mit Palladio-Motiv), baugeschichtlich von Bedeutung.

Urspr. 1806: Fachwerk massiv untersetzt, Krüppelwalmdach, Sandstein-Türstock und Drillingsfenster an der Giebelseite wahrscheinlich 1842, Dachhaus E. 19. Jh.

09268137
 


Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Schloss, Patronatskirche und Rittergut Taubenheim: Kirche (mit Ausstattung), denkmalwerte Grabstätten auf dem Kirchhof, Kirchhofsmauer mit Pforte als Zugang zum benachbarten Schloss und Stützmauer (siehe auch Sachgesamtheit 09302607, Schulstraße 8–10)
Weitere Bilder
Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Schloss, Patronatskirche und Rittergut Taubenheim: Kirche (mit Ausstattung), denkmalwerte Grabstätten auf dem Kirchhof, Kirchhofsmauer mit Pforte als Zugang zum benachbarten Schloss und Stützmauer (siehe auch Sachgesamtheit 09302607, Schulstraße 8–10) Schulstraße
(Karte)
im Kern 13. Jh. (Kirchenchor) Kirche ein Saalbau mit Chor, Dachreiter und diversen Anbauten bedeutsames Zeugnis der Kirchenbaukunst insbesondere des 16. Jahrhunderts, bemerkenswert auch die romanischen Bauteile, herausragend die Felderdecke mit Bemalung von 1650, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich sowie künstlerisch bedeutend, Kirche und Kirchhof zusammen mit der unmittelbar angrenzenden Anlage von Schloss, Schlosspark und Rittergut auf Grund des geschlossenen und optisch aufs engeste miteinander verbundenen Charakters einzigartiges Beispiel eines adligen Anwesens, dessen Herren zugleich das Patronat über die Dorfkirche innehatten.[Ausführlich 27] 09268131
 


Wohnhaus mit Handschwengelpumpe und Hofmauer Schulstraße 4
(Karte)
18. Jh. Obergeschoss Fachwerk, hohes Walmdach, altertümliche Fachwerkkonstruktion (K-Streben, Wilde-Mann-Figur), baugeschichtlich von Bedeutung. 09268130
 


Sachgesamtheit Schloss, Patronatskirche und Rittergut Taubenheim, mit folgenden Einzeldenkmalen: Schloss (Nr. 9), Patronatskirche, Gartenhaus im Park, Torhaus (bei Schulstraße 8), Stützmauern, Parkmauern, Kirchhofsmauer mit Pforte zwischen Kirchhof und Schlosspark, Grabstätten auf dem Kirchhof (siehe auch Einzeldenkmale 09268131 und 09268132), des Weiteren mit folgenden Sachgesamtheitsteilen: Wirtschaftsgebäude (Nr. 8/10), Kirchhof, Torpfeilern, Resten eines Brunnens und Treppen im Park sowie Parkanlage (Gartendenkmal)
Sachgesamtheit Schloss, Patronatskirche und Rittergut Taubenheim, mit folgenden Einzeldenkmalen: Schloss (Nr. 9), Patronatskirche, Gartenhaus im Park, Torhaus (bei Schulstraße 8), Stützmauern, Parkmauern, Kirchhofsmauer mit Pforte zwischen Kirchhof und Schlosspark, Grabstätten auf dem Kirchhof (siehe auch Einzeldenkmale 09268131 und 09268132), des Weiteren mit folgenden Sachgesamtheitsteilen: Wirtschaftsgebäude (Nr. 8/10), Kirchhof, Torpfeilern, Resten eines Brunnens und Treppen im Park sowie Parkanlage (Gartendenkmal) Schulstraße 8; 9; 10
(Karte)
16. Jh. (Rittergut) baugeschichtlich, künstlerisch und landschaftsgestalterisch bedeutsame Anlage, Parkanlage mit altem Gehölzbestand und klassizistischem Gartenhaus. Der markante Schlossbau steht inmitten des teilweise terrassierten und steil ins Tal abfallenden Parkes.

Der Kirchhof ist etwas höher gelegen und wird durch Stütz- und Einfriedungsmauern vom Schlosspark getrennt.

09302607
 


Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Schloss, Patronatskirche und Rittergut Taubenheim: Schloss (Nr. 9), Gartenhaus im Park, Torhaus (bei Schulstraße 8), Park- und Stützmauern (siehe auch Sachgesamtheit 09302607, Schulstraße 8–10)
Weitere Bilder
Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Schloss, Patronatskirche und Rittergut Taubenheim: Schloss (Nr. 9), Gartenhaus im Park, Torhaus (bei Schulstraße 8), Park- und Stützmauern (siehe auch Sachgesamtheit 09302607, Schulstraße 8–10) Schulstraße 9
(Karte)
16. Jh., später überformt (Schloss) urspr. Sitz derer von Taubenheim, Schloss Taubenheim – Hauptbau im Kern aus der Renaissance, von Westflügel mit Walmdach und Turmanbau dominierte Vierseitanlage, belebt durch historisierende Treppengiebel, Erker und Fensterrahmen, Eingang durch Treppenanlage und neogotischen Spitzblendbogen hervorgehoben, andere Bauten schlichter, im Park klassizistisches Gartenhaus auf Treppenpodest, Torhaus an der Grundstückszufahrt mit Kreuzgewölben, Anlage bedeutendes Zeugnis der sächsischen Schlossbaukunst vom 16. bis 19. Jahrhundert, Schloss auf Grund seiner erhöhten Lage insbesondere nach Westen und Norden weithin sichtbar, beeindruckende Landmarke, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich, künstlerisch sowie städtebaulich und landschaftsgestalterisch von Wert.

Die deutlich gegliederte Vierseitanlage mit Innenhof liegt auf einem Hangvorsprung über dem Tal der Kleinen Triebisch. Am ältesten scheinen die unteren Teile des begiebelten Südwestturms zu sein, durch den auch der Zugang erfolgt. Von den um 1600 geschaffenen Bauten weist nur noch der Wendelstein im Hof durch seine Fensterausbildungen auf diese zeit hin. Der Hauptflügel mit Walmdach ist nach Westen gerichtet. Umbauten erfolgten um 1700, 1823 und schließlich vor dem Ersten Weltkrieg in gotisierender Art und im Jugendstil. Im Osten des Schlosses existierte ein Rittergut und im Westen folgte ein teilweise terrassierter, steil ins Tal abfallender Park. Das klassizistische Gartenhaus und der Park gehen auf den Hofrat Tauchnitz zurück, dem das Schloss 1821–1832 als erstem bürgerlichen Besitzer gehörte (Hammer).(Skulpturen)

09268132
 


Brücke über die Kleine Triebisch Talstraße
(Karte)
19. Jh. Bogenbrücke in Bruchsteinmauerwerk, baugeschichtlich und verkehrsgeschichtlich von Bedeutung.

Bruchstein

09268143
 


Wohnhaus
Wohnhaus Talstraße 8
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Giebel in Fachwerkbauweise, baugeschichtlich von Bedeutung. 09268135
 


Wohnhaus
Wohnhaus Talstraße 11
(Karte)
um 1800 Obergeschoss Fachwerk mit K-Streben, baugeschichtlich von Bedeutung. 09268134
 


Wohnhaus
Wohnhaus Talstraße 12
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Obergeschoss Fachwerk, baugeschichtlich von Bedeutung. 09268133
 


Sparmannmühle; Schlossmühle; Schneidemühle Taubenheim: Seitengebäude eines Mühlenanwesens
Weitere Bilder
Sparmannmühle; Schlossmühle; Schneidemühle Taubenheim: Seitengebäude eines Mühlenanwesens Zum Sportplatz 2
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Niedermühle Taubenheim – Obergeschoss Fachwerk, ortsgeschichtlich und baugeschichtlich von Bedeutung. 09268138
 


Wohnhaus eines Dreiseithofes Zum Sportplatz 3
(Karte)
bez. 1816 Obergeschoss Fachwerk, baugeschichtlich von Bedeutung, ursprünglich zum Rittergut gehörig (?). 09268139
 

Ullendorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Wegestein Taubenheimer Straße
(Karte)
3. Viertel 19. Jh. Sandsteinschaft mit weit überkragender, pyramidenförmiger Bedachung, vertiefte Inschriftfelder, ortsgeschichtlich und verkehrsgeschichtlich bedeutend.

Der Stein befindet sich entweder auf dem Straßenflurstück 27 oder auf dem Flurstück 24, Taubenheimer Straße 2. Auf einem Schriftfeld erscheinen Meißen und Wilsdruff sowie die dazugehörigen Richtungsweiser, auf dem anderen wohl drei Orte mit Richtungsweisern.

09302725
 


Scheune eines Vierseithofes Taubenheimer Straße 3
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. strebenreiche Fachwerk-Scheune, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung, Krüppelwalmdach. 09268152
 


Seitengebäude eines ehemaligen Vierseithofes Wilsdruffer Straße 4
(Karte)
bez. 1844 Obergeschoss Fachwerk, baugeschichtlich von Bedeutung.

Wohnstallhaus bezeichnet, Wirtschaftsgebäude: eine Giebelseite verbrettert, die andere Fachwerk, Krüppelwalmdach.

09268151
 


Wohnstallhaus und Scheune eines Vierseithofes Wilsdruffer Straße 24
(Karte)
2. Hälfte 19. Jh. Wohnstallhaus Obergeschoss Fachwerk, Fachwerk-Scheune, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Hof wurde in mehrere Hausnummern geteilt (bildet einen Vierseithof mit Nummer 26 und Nummer 28).

09268153
 


Wohnhaus Wilsdruffer Straße 30
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Obergeschoss Fachwerk mit altertümlicher Konstruktion (weite Ständerstellung, Fußstreben), baugeschichtlich von Bedeutung. beide Giebelseiten verbrettert, Schleppdach. 09268154
 

Weistropp[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Wegestein (Karte) 19. Jh. verkehrsgeschichtlich von Bedeutung.

Januar 2012 Mitteilung von der Gemeinde Klipphausen: z. Z. zur Restaurierung, Foto von Standort vorhanden, steht auf Feldfläche am Wegesrand.

09268473
 


Hydraulischer Widder im Park (Karte) Anfang 20. Jh. technikgeschichtlich von Bedeutung. 09268631
 


Wohnhaus, Verbindungstrakt (Verschlag) und Scheune eines Zweiseithofes Dorfgasse 5
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Hauptgebäude in Fachwerkbauweise, charakteristische Häuslerei ihrer Zeit, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Wohnhaus: Fachwerk massiv untersetzt, Scheune: Fachwerk.

09268462
 


Scheune und Seitengebäude eines ehemaligen Dreiseithofes Dorfgasse 7
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. beide Gebäude in Fachwerkbauweise, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Wirtschaftsgebäude: Fachwerk massiv untersetzt, Scheune: Fachwerk.

09268461
 


Wohnstallhaus eines Bauernhofes Dorfgasse 8
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. (Wohnstallhaus) Obergeschoss Fachwerk, stattliches, ortsbildprägendes Gebäude, baugeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt, mit Bauerngarten – dieser 2011 mehr oder weniger beseitigt.

09268460
 


Wohnhaus und Scheune eines Zweiseithofes Dorfgasse 9
(Karte)
um 1800 Wohnhaus Obergeschoss Fachwerk (mit Fuß- und K-Streben), wichtige Lage im Dorfmittelpunkt, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung. Fachwerk massiv untersetzt, Fachwerk im Giebel. 09268459
 


Wohnhaus mit winkelförmigem Anbau, mit Einfriedungsmauer und Pforte Hohle 2
(Karte)
bez. 1806 Obergeschoss Fachwerk, malerisch gruppiertes Gebäude, baugeschichtlich von Bedeutung, Fachwerk massiv untersetzt. 09268457
 


Pfarrhof mit Pfarrhaus und Seitengebäude (Torhaus) über winkelförmigem Grundriss, dazu Einfriedungsmauer und Pforte Kirchstraße 6
(Karte)
bez. 1782 alle Gebäude mit Fachwerk, Torhaus mit altertümlicher Fachwerkkonstruktion (Kopf- und K-Streben), ortsbildprägendes Ensemble, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.

Pfarrhof: (vgl. Gurlitt/Dehio), alte Pfarre: Fachwerk massiv untersetzt, neue Pfarre: Hofseite massiv, Straßenseite Fachwerk.

09268456
 


Kirche Weistropp mit Kirchenausstattung, dazu Kirchhof mit Einfriedungsmauer und Kirchhofstor sowie vier Grabmälern und Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges, außerdem mit Luthereiche und Gedenkstein
Kirche Weistropp mit Kirchenausstattung, dazu Kirchhof mit Einfriedungsmauer und Kirchhofstor sowie vier Grabmälern und Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges, außerdem mit Luthereiche und Gedenkstein Kirchstraße 7
(Karte)
1601, später überformt im Kern spätgotischer Sakralbau mit eingezogenem Chor und Westturm, Saalkirche mit doppelter Empore und Herrenloge, aufwändiges Gefallenendenkmal auf dem Kirchhof, baugeschichtlich, ortsgeschichtlich, künstlerisch und ortsbildprägend von Bedeutung.[Ausführlich 28] 09268455
 


Sachgesamtheit Schloss und Rittergut Weistropp, mit folgenden Einzeldenkmalen: Schloss Weistropp (Nr. 8, Dreiflügelanlage) sowie Wirtschaftsgebäude (Nr. 9, Wohnstallhaus, später Gemeindeverwaltung), Gedenksäule und Einfriedungsmauer eines Rittergutes (siehe Einzeldenkmale 09268454) und Gutspark mit Rosengarten (Gartendenkmal) und als Sachgesamtheitsteil: weiteres Wirtschaftsgebäude (neben Nr. 9)
Weitere Bilder
Sachgesamtheit Schloss und Rittergut Weistropp, mit folgenden Einzeldenkmalen: Schloss Weistropp (Nr. 8, Dreiflügelanlage) sowie Wirtschaftsgebäude (Nr. 9, Wohnstallhaus, später Gemeindeverwaltung), Gedenksäule und Einfriedungsmauer eines Rittergutes (siehe Einzeldenkmale 09268454) und Gutspark mit Rosengarten (Gartendenkmal) und als Sachgesamtheitsteil: weiteres Wirtschaftsgebäude (neben Nr. 9) Kirchstraße 8; 9
(Karte)
17./18. Jh., 1873 überformt (Schloss) im Kern barockes Schloss, im 19. Jh. stark verändert, Schlosspark im englischen Stil, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung. 09304088
 


Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Schloss und Rittergut Weistropp: Schloss (Nr. 8, Dreiflügelanlage) Wirtschaftsgebäude (Nr. 9, Wohnstallhaus, später Gemeindeverwaltung) sowie Gedenksäule eines Rittergutes mit Einfriedungsmauer (siehe Sachgesamtheit 09304088, gleiche Anschrift)
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Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Schloss und Rittergut Weistropp: Schloss (Nr. 8, Dreiflügelanlage) Wirtschaftsgebäude (Nr. 9, Wohnstallhaus, später Gemeindeverwaltung) sowie Gedenksäule eines Rittergutes mit Einfriedungsmauer (siehe Sachgesamtheit 09304088, gleiche Anschrift) Kirchstraße 8; 9
(Karte)
17./18. Jh., 1873 überformt (Schloss) Schloss Weistropp – im Kern barockes Schloss, im 19. Jh. stark verändert, Schlosspark im englischen Stil, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.

Schloss (vgl. Gurlitt/Dehio): Schloss mit Terrassen an der Parkfront, Gutshaus: massiv, im Inneren Kreuzgratgewölbe und Pfeiler mit Kämpferplatten (Stallteil), Krüppelwalmdach, Sandstein-Türstock und -Fenstergewände, an der Rückwand Lastenaufzug.

09268454
 


Wohnstallhaus und im Winkel angebautes Seitengebäude eines Bauernhofes, mit Torpfeilern und Einfriedungsmauer Kirchstraße 10
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Wohnstallhaus Obergeschoss Fachwerk, wichtige Lage im Dorfmittelpunkt, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt.

09268458
 


Wohnhaus (mit angebautem Backhaus) eines Bauernhofes Niederwarthaer Straße 5
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Obergeschoss Fachwerk, baugeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt, Weinspalier, Sandstein-Türstock und -Fenstergewände, Klappläden, mit Gartengrundstück.

09268465
 


Wohnhaus eines Bauernhofes Niederwarthaer Straße 6
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Obergeschoss Fachwerk, ortsbildprägend, baugeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk massiv untersetzt, Krüppelwalmdach.

09268466
 


Wohnhaus (mit angebautem Backhaus), Scheune und Seitengebäude eines Vierseithofes Niederwarthaer Straße 7
(Karte)
bez. 1775 Wohnhaus Obergeschoss Fachwerk, Fachwerk-Scheune mit V-Streben, weitgehend geschlossen erhaltener Bauernhof, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung. Fachwerk, Hof war nicht zugänglich, mit Obstgarten. 09268467
 


Wohnstallhaus und Scheune eines Zweiseithofes sowie Einfriedungsmauer Niederwarthaer Straße 9
(Karte)
bez. 1838 beide Gebäude in Fachwerkbauweise, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Wohnhaus: Fachwerk massiv untersetzt, Seitengebäude/Scheune: Fachwerk.

09268468
 


Wohnstallhaus, Seitengebäude und Scheune eines Dreiseithofes, mit Einfriedungsmauer Niederwarthaer Straße 11
(Karte)
bez. 1838 Wohnstallhaus und Seitengebäude mit Fachwerk-Obergeschoss, zum Teil verkleidet, Fachwerk-Scheune, geschlossen erhaltene Hofanlage, im Wohnstallhaus noch markantes gewölbe erhalten, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Wohnstallhaus und Wohn-Wirtschaftsgebäude: Fachwerk massiv untersetzt (verputzt), Scheune: Fachwerk, Sandstein-Türstöcke und -Fenstergewände, im Hof Steintrog, 1838 abgebrannt (Tafel), im Wohnstallhaus des Dreiseithofes einstiger Stalltrakt (heute Küche) mit von Säulen/Pfeilern getragene Gewölbe mit Gurten (wohl gebust).

09268469
 


Friedhofskapelle, Friedhofstor und Einfriedungsmauer des Friedhofs, Friedhofsgestaltung (Gartendenkmal), sowie Grabmal der Müllerfamilie Tittel
Friedhofskapelle, Friedhofstor und Einfriedungsmauer des Friedhofs, Friedhofsgestaltung (Gartendenkmal), sowie Grabmal der Müllerfamilie Tittel Wilsdruffer Straße
(Karte)
bez. 1879 (Kapelle) Friedhofskapelle im historisierenden Stil, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung. Auf dem Friedhof Grabmal mit Müllerwappen der Familie Tittel, Torpfeiler und schmiedeeisernes Tor. 09268470
 


Wohnstallhaus (mit angebautem Backhaus) und Seitengebäude eines ehemaligen Dreiseithofes Wilsdruffer Straße 5
(Karte)
1679 Dendro sämtliche Gebäude in Fachwerkbauweise mit altertümlicher Konstruktion (Fuß- und K-Streben, am Wohnstallhaus Schiffchenkehlen an Schwelle und Füllhölzern), baugeschichtlich und hausgeschichtlich von Bedeutung (die bemerkenswerte, sehr alte Fachwerk-Scheune mit Kreuzstreben-Fachwerkgefüge 2007 abgebrochen), Fachwerk (Wilder Mann), alte Fenster, leerstehend.[Ausführlich 29] 09268463
 

Weitzschen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Wohnstallhaus und Torbogen eines Vierseithofes Piskowitzer Straße 10
(Karte)
bez. 1819 Wohnstallhaus mit Fachwerk-Obergeschoss und schönem Segmentbogenportal, stattliches landschaftstypisches Bauernhaus, baugeschichtlich von Bedeutung.

Sandstein-Türstock

09268155
 

Wildberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Wohnstallhaus eines ehemaligen Vierseithofes, mit Einfriedungsmauer
Wohnstallhaus eines ehemaligen Vierseithofes, mit Einfriedungsmauer Alte Dorfstraße 4
(Karte)
bez. 1790 (Wohnstallhaus) stattliches Gebäude, Obergeschoss Fachwerk, schönes Segmentbogenportal, zeit- und landschaftstypisches Bauernhaus, baugeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk, massiv untersetzt, teilweise originale Fenster, von innen rundbogige tiefe Fenster, Krüppelwalmdach.

09267693
 


Wohnstallhaus (Nr. 1a/1b), zwei Seitengebäude (Nr. 3a/3b und Nr. 5a-5c), Wassertrog und Torpfeiler eines ehemaligen Vierseithofes Am Berg 1a; 1b; 3a; 3b; 5a; 5b; 5c
(Karte)
bez. 1813 (Wohnstallhaus) bemerkenswertes und stattliches ländliches Anwesen vor allem aus dem ersten Viertel des 19. Jahrhunderts, Fachwerkensemble, Hauptgebäude mit schönen Segmentbogenportalen und Kreuzgewölben im Innern, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich bedeutend.

Das Wohnstallhaus (Am Berg 1a/1b) und die beiden Seitengebäude (Am Berg 3a/3b und Am Berg 5a/5b/5c) erscheinen als massiv untersetzte Fachwerkbauten mit großen Dachüberständen und Krüppelwalmdächern. Die Torpfeiler der Zufahrt tragen markante Aufsätze.Trotz der mittlerweile abgebrochenen Scheune (Am Berg 7), die den Bauernhof nach Südosten begrenzte, macht der imposante Hof nach wie vor einen geschlossenen Eindruck. Das Wohnstallhaus besitzt im Erdgeschoss mehrere Kreuzgewölbe. Seine kleinen Segmentbogenportale werden von Scheitelsteinen belebt. Wohnstallhaus und nordwestliches Seitengebäude (Am Berg 5a/5b/5c) wurden mittlerweile saniert. Das südwestliche Seitengebäude (Am Berg 3a/3b) zeigt noch Fledermausgaupen. Möglicherweise werden diese während der anstehenden Sanierung (2009) durch einen Dachhecht, analog der anderen Gebäude, ersetzt. In der Hofmitte befindet sich ein alter Sandsteintrog. Sandsteinbank und Datierung von 1813 wurden nicht gefunden (2009). (bildet Vierseithof zusammen mit Nummer 7).

09267695
 


Herrenhaus (Nr. 4) und Wohnstallhaus (Nr. 2) des Rittergutes Wildberg
Weitere Bilder
Herrenhaus (Nr. 4) und Wohnstallhaus (Nr. 2) des Rittergutes Wildberg Am Berg 2; 4
(Karte)
bez. 1747 (Herrenhaus) schlichtes barockes Herrenhaus mit Mansarddach und Sandstein-Portal, vor dem Eingang von vier Pfeilern gestützter Balkon, Wohnstallhaus mit Fachwerk-Obergeschoss, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.

Ehem. Herrenhaus des Rittergutes. Putzbau mit Mansardwalmdach, 12 : 4 Fensterachsen, Eingangsportal mit Ohrenrahmung und Wappenstein, bezeichnet 1747 (Dehio Sachsen I, 1996). Herrenhaus: zweigeschossig mit Vorbau (Balkon, gestützt von vier Pfeilern), Mansardwalmdach, Sandstein-Portal mit Flügeltür, Fenster noch teilw. achtteilig erhalten, Sandsteinbank, Pferdestall: mit großem zugemauertem Torbogen – vor 2011 abgebrochen, Wohnstallhaus: Fachwerk, massiv untersetzt, ein Torpfeiler noch erhalten (?)

09267694
 


Gasthof Wildberg (Ballsaal eines Gasthofes)
Gasthof Wildberg (Ballsaal eines Gasthofes) Cossebauder Straße 2
(Karte)
um 1890 großer Saalbau, im Innern mit Decken- und Voutenmalerei, landschaftliche und architektonische Motive aus dem Kreis Meißen, bau- und ortsgeschichtlich sowie künstlerisch bedeutend. Ballsaal von Pfeilern und Eisensäulen gestützt, Saal umgeben von großen Rundbogenfenstern mit Scheitelsteinen, darüber ein Gesims das Gebäude umlaufend, Dachgesims, Krüppelwalmdach mit Dachreiter auf dem First. 09267697
 


Altes Fährgut (Wohnstallhaus eines ehemaligen Fährgutes (die übrigen Gebäude abgerissen))
Altes Fährgut (Wohnstallhaus eines ehemaligen Fährgutes (die übrigen Gebäude abgerissen)) Cossebauder Straße 7
(Karte)
1790 in Ecklage Alte Dorfstraße, stattliches Gebäude mit Fachwerk-Obergeschoss und klassizistischem Türstock, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerk, massiv untersetzt, Krüppelwalmdach, Fährgut 1790 abgebrannt und nach Aussagen des Eigentümers 1790 wieder aufgebaut, Brunnen.

09267696
 


Wohnhaus Gründchen 1
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Obergeschoss Fachwerk, baugeschichtlich von Bedeutung. 09269825
 


Wohnhaus mit Anbau Gutsweg 1
(Karte)
1620-1622 Dendro bemerkenswertes Fachwerk-Gebäude, sehr alte Konstruktion mit Andreaskreuzen und Kopfstreben, baugeschichtlich bedeutend.[Ausführlich 30] 09300366
 


Wohnstallhaus und Stallgebäude eines Vierseithofes, Gut Wildberg
Wohnstallhaus und Stallgebäude eines Vierseithofes, Gut Wildberg Gutsweg 8
(Karte)
bez. 1872 (Wohnstallhaus) Wohnstallhaus verputzter Massivbau mit Drillingsfenster im Giebel (älterer Kern?), Seitengebäude Obergeschoss Fachwerk mit K-Streben, baugeschichtlich von Bedeutung.

Stallgebäude: Fachwerk massiv untersetzt Wohnstallhaus: zweigeschossig und Kniestock, Sandstein-Fenstergewände, (bildet Vierseithof mit Nummer 8a/8b).

09267681
 


Wohnstallhaus, Seitengebäude und Scheune eines Dreiseithofes Gutsweg 10
(Karte)
bez. 1801 (Wohnstallhaus) stattliches Wohnstallhaus mit Fachwerk-Obergeschoss und Segmentbogenportal, Seitengebäude mit Fachwerk-Obergeschoss, Scheune verputzter Bruchsteinbau (vermutlich älterer Kern), geschlossen erhaltene, landschaftstypische Hofanlage, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

Wohnstallhäuser: Fachwerk massiv untersetzt (Bruchstein), Sandstein-Fenstergewände im Erdgeschoss, Krüppelwalmdächer, rechtes Wohnstallhaus: zwei Sandsteinportale, eines mit Flügeltür.

09267680
 

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Diese Liste ist nicht geeignet, verbindliche Aussagen zum Denkmalstatus eines Objektes abzuleiten! Soweit eine rechtsverbindliche Feststellung der Denkmaleigenschaft eines Objektes gewünscht wird, kann der Eigentümer bei der zuständigen unteren Denkmalschutzbehörde einen Bescheid beantragen.
  • Die amtliche Kulturdenkmalliste ist niemals abgeschlossen. Durch Präzisierungen, Neuaufnahmen oder Streichungen wird sie permanent verändert. Eine Übernahme solcher Änderungen in diese Liste ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht sichergestellt.
  • Die Denkmaleigenschaft eines Objektes ist nicht von der Eintragung in diese oder die amtliche Liste abhängig. Auch Objekte, die nicht verzeichnet sind, können Denkmale sein.
  • Grundsätzlich erstreckt sich die Denkmaleigenschaft auf Substanz und Erscheinungsbild insgesamt, auch des Inneren. Abweichendes gilt dann, wenn ausdrücklich nur Teile geschützt sind (z. B. die Fassade).

Ausführliche Denkmaltexte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Denkmaltext: Schloss und Park Siebeneichen sind ein Kulturdenkmal im Sinne einer Sachgesamtheit, der Park auch Gartendenkmal. Schloss Siebeneichen wurde ab 1550 auf mittelalterlichen Vorgängerbauten mit Vorwerk erbaut. Nach teilweiser Zerstörung in der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts bis 1748 wieder aufgebaut, kam zusätzlich ein weiteres Schloss im Rokokostil hinzu. Zur Schlossanlage gehören ein Rittergut mit Wirtschaftsgebäuden, die zum Teil aus dem 16. bis 17. Jahrhundert stammen und ein Schlosspark, der wie in Deutschland üblich, in den Jahrhunderten immer wieder umgestaltet wurde. Eine terrassierte Anlage existierte bereits im 16. Jahrhundert. Seit 1805 ließ man einen romantischen Bergpark mit einheimischen und exotischen Pflanzen angelegen, der ab 1816 zum englischen Landschaftsgarten umgestaltet wurde.
    Der Schlosspark einschließlich des romantischen Bergparks gilt auch heute noch insbesondere mit seinen ursprünglich über 100 exotischen Pflanzen als einer der ersten englischen Landschaftsgärten Sachsens (vgl. z. B. mit Schwanenteichanlage in Leipzig). Abgesehen davon dokumentiert die gesamte Anlage von Schloss und Park in hervorragender Weises das Leben des sächsischen Landadels vom 16. bis 19. Jahrhundert.
    Schloss und Schlosspark Siebeneichen sind als einstiger Wohnsitz eines der bedeutendsten sächsischen Adelsgeschlechter, hier derer von Miltitz, von besonderer geschichtlicher Bedeutung. Die Bauten von Altem und Neuem Schloss bilden ein weiträumiges Ensemble in architektonischer Geschlossenheit, in dem bauliche Gliederung und Harmonie voll zur Geltung kommen. Siebeneichen bildet eine in gut vierhundert Jahren gewachsene Anlage von exemplarischer Bedeutung für die Schlossbaukunst in Sachsen seit der Renaissance. Die Denkmaleigenschaft des Schlossparks ergibt sich in erster Linie aus seiner Bedeutung als einer der ersten Landschaftsgärten Sachsens. Damit hat er als Werk der Garten- und Landschaftsgestaltung eine herausragende Bedeutung und ist zudem von singulärer Bedeutung. Außerdem bildet er einen wesentlichen Teil des landschaftsgestalterisch unverwechselbaren Elblandschaft von Meißen, hier zwischen dem rechtselbischen Spaargebirge und dem gegenüberliegenden Ortsteil Siebeneichen.
    Zur Schlossanlage gehört ein Schlosspark, der wie in Deutschland üblich, in den Jahrhunderten immer wieder umgestaltet wurde. Eine terrassierte Anlage existierte bereits im 16. Jahrhundert. Seit 1805 ließ man einen romantischen Bergpark mit einheimischen und exotischen Pflanzen angelegen, der ab 1816 zum englischen Landschaftsgarten umgestaltet wurde. Der Schlosspark einschließlich des romantischen Bergparks gilt heute insbesondere mit seinen über 100 exotischen Pflanzen als erster englischer Landschaftsgarten Sachsens. Abgesehen davon dokumentiert die gesamte Anlage von Schloss und Park in hervorragender Weises das Leben des sächsischen Landadels vom 16. bis 19. Jahrhundert. Die Denkmaleigenschaft des Schlossparks ergibt sich in erster Linie aus der Bedeutung als erster Landschaftsgarten Sachsens. Damit hat er als Werk der Garten- und Landschaftsgestaltung eine herausragende Bedeutung und ist zudem von singulärer Bedeutung. Außerdem bildet er einen wesentlichen Teil des landschaftsgestalterisch unverwechselbaren Elblandschaft von Meißen, hier zwischen dem rechtselbischen Spaargebirge und dem gegenüberliegenden Ortsteil Siebeneichen.
  2. Verputzter Bruchsteinbau mit eingezogenem Chor, dieser mit 3/8-Schluss, die Strebepfeiler mit Fialenaufsätzen, die zum Teil Kreuzblumen tragen, große Maßwerkfenster. Sakristei nördlich am Chor, mit spätgotischem Portal. Die Strebepfeiler am Langhaus ohne Aufsätze, die Spitzbogenfenster zum Teil ohne Maßwerk, zum Teil später verändert. Einfache spätgotische Portale in Sandstein im Westen, Süden, Norden.
    Der dreigeschossige, nicht auf die Mittelachse des Langhauses bezogene massige Westturm mit Eckquadern wohl 1. Hälfte 15. Jh., vom Vorgängerbau, nach Brand 1799 erneuert. Charakteristisch das mächtige Satteldach des Langhauses mit oktogonalem Reiter, der eine barocke Haube trägt, das nur wenig höhere einfache Satteldach des Turms und das wesentlich niedrigere Chordach.
    Das hellbelichtete, breite, dreischiffige, nur drei Joche umfassende Langhaus, urspr. zur Wölbung vorgesehen, mit flacher Holzdecke über vier achteckigen, gekehlten, die Schiffe unterteilenden Sandsteinpfeilern und zugehörigen Schildbogenwänden. An den Pfeilern Rippenansätze über Kopf- und Blattkonsolen. In der Nordostecke Wendeltreppe, wohl 15. Jh., von bisher unbekannter Funktion. Großer gekehlter Chorbogen zum zweijochigen Chor, die Rippen seines Netzgewölbes über Kopfkonsolen. Zweigeschossige hölzerne Westempore, 18. Jh.
    Ausstattung: Bedeutender manieristischer Epitaphaltar für Heinrich von Ende († 1600), Sandstein und Holz, farbig gefasst, über 5 m hoch, 1619 von Melchior Kuntze geschaffen, Typ des Triumphbogenretabels mit Aedikula-Auszug, an der Predella Inschriftkartuschen, die auf Heinrich von Ende und seine Gemahlin Maria von Haubitz († 1628) verweisen, darüber zweizoniger Aufbau: unten schmale predella-ähnliche Zone mit Abendmahlsrelief und seitlich zugeordneten, auf Auskragungen knienden männlichen und weiblichen Angehörigen der Stiftersippe, die obere Hauptzone mit zwei ionischen Säulen, dazwischen großes Relief der Geburt Christi in Stichbogennische, die Säulen von Lisenen begleitet, welche Adelswappen tragen, der Auszug mit Relief der Taufe Christi, auf seinem Giebel bilden die Figur des Salvator mundi und zwei Engel den Abschluss. Die Mensa des Altars spätgotisch, das geschmiedete Altargitter 18. Jh. – Holzkanzel, bemalt mit biblischen und allegorischen Gestalten, 1626, mit den Wappen von Ende/von Haubitz. – Frei vor der Wand stehendes spätgotisches Sakramentshaus, Sandstein, E. 15. Jh., bestehend aus Unterbau, Tragsäule, Gehäuse mit Kielbogenöffnung, Baldachin, vor der Chor-Nordwand – Holzepitaph für Georg von Ende († 1666), im Achteckrahmen, bemalt und mit geschnitzten Trophäen und Knorpelwerk. – An den Chorwänden Grabdenkmäler eines Knaben, Sohn des Albrecht von Miltitz († 1575), des Albrecht von Miltitz († 1583), des Heinrich Albrecht von Ende und Gemahlin (beide † 1709), einer Frau, wahrscheinlich Witwe des Albrecht von Miltitz, Ende 16. Jh., sämtlich Sandstein, mit Reliefbildnissen der Verstorbenen, die große Platte von 1709 mit Wappen- und Kartuschenreliefs, farbig gefasst (Dehio Sachsen I, 1996).
    Westturm von 1799, wahrscheinlich ursprünglich Wallfahrtskirche mit einem wundertätigen Marienbild, vielleicht aus dem 12. Jh. (errichtet durch Meißner Dombauschule?), Altar 1619 mit Relief von Melchior Kuntze, Altar von 1652, Kanzel von 1626, mit Grabmalen des 16. bis 18. Jh., Sakramentshaus Ende 15. Jh., dritte Orgel der Kirche 1800 von Johann Christian Keyser aus Dresden überarbeitet.
  3. Evangelische Pfarrkirche. Seit dem 12./13. Jh. vorhandene, auf einer Anhöhe südlich über dem Dorf gelegene ehem. Wallfahrtskirche zum hl. Nikolaus. Die Längswände des Saalbaus im Wesentlichen romanisch. Die ungewöhnliche kreuzförmige Erweiterung durch gleichartige Seitenarme nach Süden und Norden wohl um 1500. Umfassender Um- und Ausbau der Kirche nach Plänen von Bernhard Schreiber 1884/85 in überwiegend neuromanischen Formen. Die Disposition der verschiedenen Anbauten symmetrisch: Anfügung der Apsis an den Chor, Neubau des Westturms, Erhöhung der Außenwände, Neukonstruktion des Satteldachs. Gleichzeitig Neugestaltung des Inneren durch Dresdner Künstler. Putzbau mit Rundbogenfenstern, am Saal querhausartige zweigeschossige Anbauten nach Süden und Norden, jeweils mit einem östlich vorgelegten Treppentürmchen von 1885. Im Obergeschoss des Südanbaus Maßwerkfenster in Sandstein, mit den Wappen des Balthasar von Ziegler († 1474) und seiner Gemahlin Elisabeth von Lüttichau († 1511) an der Sohlbank. Chorapsis von 1885, polygonal geschlossen, mit Strebepfeilern und großen Rundbogenfenstern. Westturm, südlich und nördlich begleitet von Treppentürmchen, meist in unverputztem Bruchsteinmauerwerk, sein oberer Abschluss mit Uhrerkern auf Walmdach, darüber Laterne und Spitze. Am Westportal Steinrelief von Emil Huber mit der Darstellung Christi, der die Mühseligen und Beladenen einlädt. Im Innern flach gedeckt, die Decke bemalt mit symbolischen Darstellungen, die Seitenarme rechteckig, im linken ein kapellenartiger Raum, darüber die Herrschaftsempore der Fürsten Schönburg, im rechten die Sakristei, darüber eine weitere Empore. Im Westteil des Saals an drei Seiten hölzerne Emporen über Eisenstützen, ihre Brüstungen ehem. bemalt. Großer Rundbogen zum eingezogenen Chor, Apsis mit Rippengewölbe, die Raumschale 1889 durch Wilhelm Walther stark farbig ausgemalt: am Gewölbe goldener Sternenhimmel vor blauem Grund, in der Bogenlaibung Darstellungen der hll. Petrus und Paulus sowie von Engeln, an der Bogenstirn des Moses und des Elias, die figürlichen Malereien eingebunden in Architekturmalerei. Auf diese Raumfassung beziehen sich die Glasgemälde der drei rundbogigen Chorfenster mit Darstellungen aus der Offenbarung des Johannes nach Kartons von Anton Dietrich, ausgeführt von Bruno Urban, um 1889.
    Ausstattung: Im kleinen Altaraufsatz von 1885 Tafelbild mit Darstellung der Beweinung Christi, 16. Jh., aus der Schule Lucas Cranach d. J., stark restauriert 1863, links Johannes, rechts Maria, die den toten Christus in das Leichentuch betten, assistiert von einer Gruppe von vier weinenden Frauen und zwei Männern, letztere wohl Simon von Cyrene und Joseph von Arimathia, die Tafel wohl urspr. von größerem Format, der Altaraufsatz überragt von einem Kruzifix von Rudolf Hölbe. Die Ausmalung des Chors, seine Glasgemälde und sein Altar verleihen diesem Raumteil den Charakter eines Heiligtums. – Taufstein aus Sandstein, 1583, an der Kuppa Reliefs mit Darstellungen der Geburt und der Taufe Christi, zur theologischen Aussage des Steins gehören vier kleine Skulpturen von Kindlein in Totenhemdchen an seinem Fuß, welche Leidenswerkzeuge Christi vorweisen, am oberen Teil des Steins Wappen derer von Ziegler und derer von Beschwitz, die Inschrift „Lasset die Kindlein zu mir kommen“ sowie Bezeichnung 1583. – Kanzel im Schiff, Holz, um 1885, die gemalten Evangelistenbilder am Corpus von Karl Gottlob Schönherr. – Im Chor an den Wänden zwei Tafelbilder mit überlebensgroßen Bildnissen der Reformatoren Philipp Melanchton und Martin Luther, Kopien des 17. Jh. nach Originalen Lucas Cranach d. Ä., Geschenke der Grafen Zinzendorf auf Gauernitz an ihre Patronatskirche, weiterhin zwei schmale Tafelbilder, ehem. Flügel eines Altars, mit Darstellungen des Ecco homo und der Marienklage, A. 16. Jh. – An der Apsis außen Grabdenkmäler in Sandstein der Elisabeth von Pflugk († 1614) mit Inschrift und Wappen, der Elisabeth von Ziegler († 1501) mit Reliefbildnis, des Caspar von Pflugk († 1609) mit Inschrift und Wappen, am nördlichen Anbau des Caspar von Pflugk († 1599) mit Reliefdarstellung des als Jüngling Verstorbenen, eines Mädchens († 1596) mit Reliefbildnis, des Balthasar von Ziegler († 1474) mit Wappen, der Katharina von Ziegler († 1588) mit Reliefbildnis, des Christof von Ziegler († 1583) mit Reliefbildnis des Verstorbenen in Prunkrüstung. – An der Südseite des Saals die Grablege der Fürsten Schönburg-Waldenburg auf Gauernitz (Dehio Sachsen, 1965, S. 120).
    Altar-Retabel: der gegeißelte Christus und Maria, von einem Künstler aus dem Umkreis Cranachs, Sandsteintaufe mit Reliefs von 1598 (vgl. Lommatzsch), an den Seitenwänden des Chores ganzfigurige Bildnisse Luthers und Melanchthons (vermutlich Kopien nach Lukas Cranach d. Ä. aus dem 17. Jh.), Umbau durch den Dresdner Architekten Bernhard Schreiber: polygonaler Chor (ehem. Rechteckchor) und Westturm hinzugefügt, Kanzel und Ausstattung 19. Jh., Holzbalkendecke teilw. bemalt, Balustrade der Empore mit noch erkennbaren Blumenmotiven, Apsis ausgemalt: das Himmelsgewölbe flankiert von Petrus und Paulus im Scheitel Lamm Gottes (Dreifaltigkeit), Innenausmalung des Ostteils 1889 durch Wilhelm Walther.
  4. Die Mittelmühle entspricht nach ihrer Größe dem Typ einer Kleinmühle. Die Mühlenausstattung ist noch funktionstüchtig und hat sich fast vollständig erhalten. Das Mühlengebäude zeigt den üblichen Aufbau einer Getreidemühle mit Boden für Haupttransmission, Walzen- und Rohrboden (wegen der geringen Größe des Gebäudes zusammengefasst), Sichterboden und Dachboden. Auf dem Boden für die Hauptransmission bzw. im Erdgeschoss befindet sich neben der Haupttransmission noch ein Walzenstuhl der Firma Grosse in Lohmen (vor 1945, aus einer anderen Mühle). Im Erdgeschoss liegt auch der Turbinenraum mit einer stehenden Francis-Turbine (um 1911). Der kombinierte Walzen- und Rohrboden beherbergt zwei Walzenstühle (Firma H. Hipkow & Co. Mühlenbauanstalt Gassen N./L., von 1901 oder 1905 sowie A. Wetzig, Wittenberg, um 1915), einen Schrotgang mit Steinkran (Mitte 19. Jahrhundert), eine Sackbank, eine stehende Mischmaschine mit Schnecke (reicht bis in den Sichterboden) und den Aspirationsfilter. Auf dem Sichterboden befinden sich ein Plansichter (Firma Gebrüder Jehmlich, Nossen, 1959), eine Griesputzmaschine (Firma Arno E. Hofmann, Nossen/Sa.) sowie eine Reinigung mit Aspirateur und Schälmaschine (um 1900). Auf dem Dachboden sind wichtige Teile der pneumatischen Förderung untergebracht. Pneumatische Förderung, Bremsfahrstuhl und Elevatoren verteilen sich über alle Etagen des Mühlengebäudes. Der Filter für die Pneumatik befindet sich auf dem zweiten und dritten Boden. Im Seitengebäude der Mühle, im rechten Winkel angefügt, hat sich im Erdgeschoss noch der Backofen der bis 1947 betriebenen Bäckerei erhalten. Er wurde nach Aussage des Eigentümers 1936 eingebaut. An der Straßenfassade des Wohnmühlengebäudes befindet sich eine Tafel mit der Inschrift: „Hier lebte 1844/45 Otto Ludwig“ (deutscher Schriftsteller und Lyriker des 19. Jahrhunderts).
  5. Die Anlage besteht aus dem Schloss mit Nebengebäuden, dem Wirtschaftshof, dem Schlosspark, der zu großen Teilen noch erhaltenen Einfriedungsmauer um Park, Gärtnerei und Wirtschaftshof und dem Zinzendorf-Denkmal auf der Elbinsel. Der Bereich der einstigen Gärtnerei mit Orangerie ist mittlerweile stark, vor allem durch Neubauten verändert worden. Demzufolge ist er nicht Teil der Sachgesamtheit. Am östlichen Eingang zum Rittergut hat sich ein mächtiger Torpfeiler erhalten. Bemerkenswert ist auch das einstige Aha an der Ostseite des Parks, angrenzend an Straße Schlosspark. Aufwendig ist auch der westliche Hauptzugang zum Schlossareal gestaltet. An dieser Seite befinden sich auch große Teile der Einfriedung. Ein beträchtlicher, besonders bemerkenswerter und mit 1677 bezeichneter Teil der Einfriedungsmauer befindet sich südlich der Anwesen Alte Gärtnerei 10, 12, 14, ein anderer westlich der Anwesen Alte Gärtnerei 2 und 10. Der Umfang der Anlage ist anschaulich nachvollziehbar auf einem Plan von Gauernitz aus dem Jahre 1877 (SLUB).
  6. Im 18. Jh. Veränderungen durch die Familie v. Zinzendorf, 1862–1870 grundlegende Umbauarbeiten durch die Dresdner Architekten Bernhard Schreiber und Ernst Giese im Auftrag der letzten Besitzern, der Familie v. Schönburg-Waldenburg, neue Ausstattung des Arbeits- und Bibliothekszimmers zwischen 1862 und 1866, 1866 vollständige Erneuerung der Elbfassade, Ausbau des Mittelteils (früher Stallungen) als Arbeits- und Empfangsräume, Umbauten in Anlehnung an die deutsche Renaissance, Hauptsaal (zwischenzeitlich Turnhalle) im Obergeschoss des Mittelteils, Ausmalung: Fries deutscher Dichter und Denker unter der Decke sowie Tages- und Jahreszeiten in Reliefmalerei von Moritz Ritzscher, unterbrochen von allegorischen Figuren von Gustav Brossmann und Otto Mentzel, Landschaft mit Ruinen von Paestum von A. Vertunni/Rom, Marmorbüsten, zu DDR-Zeiten und kurz nach der Wende Gemeindeverwaltung, Grundschule und Wohnungen.
  7. Beim Wohnmühlenhaus ist nur der eigentliche rechte Mühlentrakt massiv untersetzt, beim dahinter befindlichen Seitengebäude das komplette Erdgeschoss. Die Scheune besteht ebenfalls aus Fachwerk, mit einem massiven Sockel. Die zweite kleinere Scheune (Schuppen) hat man mittlerweile abgebrochen. Das Mühlengrundstück wurde 1786 von Lehmann gekauft, daher der heutige Name. Die Brücke besteht in einem Bogen aus Bruchsteinmauerwerk.
    Die Lehmannmühle zeigt noch einen Großteil der einstigen Technik. Das Wasserrad in der Radgrube und das „stehende Zeug“ oder Unterantrieb (Übertragung der Drehbewegung von der Wasserradwelle auf das stehende Mühleisen) im Keller des Mühlentraktes wurden rekonstruiert. Im Erdgeschoss darüber (Walzenboden) befindet sich weitere Technik: Mahlgang mit Rüttelkasten, Walzenstuhl, Transmission und Steinkran, Mühlgraben teils Bruchsteinmauerwerk ausgemauert, Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege 2006 in Sachsen (mit Abb.), Sonderpreis, lt. ALK Anschrift Am Steinbruch 1.
  8. In der Hofvorlage Wendeltreppe, mehrfach umgebaut. Reiches Netzgewölbe im östlichen Teil der Nordvorlagen. An der Ostaußenseite Sandsteinplatte mit dem Wappen der Ziegler von Klipphausen und von Klitzscher, bezeichnet 1528. Sie ist ein frühes Beispiel für das Auftreten der Renaissance in Sachsen. Im Erdgeschoss Spitz- und Rundbogentüren. Umbauten im Dreißigjährigen Krieg und um 1700. Im Obergeschoss Sandsteinkamin und Stuckleisten an der Decke. Im östlichen Flügel Wirtschaftsräume, Ställe und im Obergeschoss Wohnzimmer. Nummer 2 – Flstk. 1/9, 1/5, Nummer 3 – Flstk. 1/3, Nummer 4 – Flstk. 1/10, Nummer 5 – Flstk. 1/12, Nummer 6 – Flstke. 1e und 1/11, Nummer 7/7a – Flstke. 1/7 und 1/8, Park Flstke. 452/8 und 452/9, Straßenstreifen Flstk. 1/6.
  9. Denkmaltext: Im Zeitraum 1862 bis 1890 erfolgte im Königreich Sachsen eine Landesvermessung, bei der zwei Dreiecksnetze gebildet wurden. Zum einen handelt es sich um das Netz für die Gradmessung im Königreich Sachsen (Netz I. Classe/Ordnung) mit 36 Punkten und die Königlich Sächsische Triangulierung (Netz II. Classe/Ordnung) mit 122 Punkten. Geleitet wurde diese Landesvermessung durch Christian August Nagel, wonach die Triangulationssäulen auch als „Nagelsche Säulen“ bezeichnet werden. Dieses Vermessungssystem war eines der modernsten Lagenetze in Deutschland. Die hierfür gesetzten Vermessungssäulen blieben fast vollständig an ihren ursprünglichen Standorten erhalten. Sie sind ein eindrucksvolles Zeugnis der Geschichte der Landesvermessung in Deutschland sowie in Sachsen. Das System der Vermessungssäulen beider Ordnungen ist in seiner Gesamtheit ein Kulturdenkmal von überregionaler Bedeutung.
    Die Baeyerhöhe ist eine unbewaldete Höhe des Nossen-Wilsdruffer Schiefergebirges und im Landkreis Meißen mit 320 m die höchste Erhebung. Sie wurde nach dem Begründer der mitteleuropäischen Gradmessung Johann Jacob Baeyer benannt. Seine Lebensdaten sind zum Gedenken auf die Rückseite der Säule eingemeißelt. Die Säule selbst steht heute nicht mehr am originalen Ort. Sie war zwischenzeitlich in der Technischen Universität Dresden eingelagert und wurde im Juni 1999 am neuen Standort – ca. 4 m versetzt – wieder aufgestellt. Die Säule besteht aus einem Block aus Laussnitzer Granit mit absetztem schmalem Sockel und Deckplatte. Sie trägt die Inschrift: „Kön.Sächs./Station/BAEYERHÖHE /der/Mitteleuropäischen/Gradmessung/1866/322 m über NN“. Vermessungssäule, Kubus mit abgesetztem schmalem Sockel und abgesetzter Deckplatte aus Laussnitzer Granit, Inschrift: „Kön.Sächs./Station/BAEYERHÖHE /der/Mitteleuropäischen/Gradmessung/1866/322 m über NN“, rückseitig Lebensdaten von Baeyer 1999 um 4 m versetzt wieder aufgestellt.
  10. Gebietsbeschreibung und Siedlungsgeschichte: Die Sachgesamtheit erstreckt sich im Oberdorf Miltitz. Es handelt sich um das Gelände des ehemaligen Rittergutes mit Schloss, Herrenhaus, Wirtschaftsgebäuden und Scheune sowie Schlosspark mit Kastanienhain. Unmittelbar hinter der nordwestlichen Begrenzungsmauer schließt sich der Teil mit Kirche und Kirchhof an (siehe Karte). Miltitz steigt mit einigen älteren und mit in den dreißiger Jahren dieses Jahrhunderts erbauten Wohnhäusern in einem kurzen Seitental der Triebisch bis zum Oberdorf an, in dem das ehemalige Rittergut und die Kirche samt Kirchhof das Zentrum bilden. Dabei überwindet die Straße vom Bahndamm bis zum Gut auf einer Länge von 800 m einen Höhenunterschied von etwa 50 m. Das Gebiet um das ehemalige Schloss und Rittergut bildete den Stammsitz der mit Dietrich von Miltitz 1168 erstmals erwähnten Sippe, die im Zusammenhang mit einem Herrensitz genannt wird, 1334 hieß der Ort selbst Miltics. Seit dem Jahre 1457 bestand ein Ritterhof, der später die Rechte eines Rittergutes ausübte. Vom 17. Jahrhundert bis 1710 war das Rittergut Eigentum der Familie von Lukowin, durch die Heirat einer Tochter des Nikolaus Ernst von Lukowin mit Friedrich Christian von Heynitz bis 1945 das der Familie von Heynitz. – Zunächst siedelten sich Häusler nahe dem Rittergut an und leisteten Frondienste, später entwickelte sich mehr und mehr die Landwirtschaft. Um 1819 bildete Miltitz mit Zwuschwitz eine Gemeinde. In Miltitz lebten zu dieser Zeit zwei und in Zwuschwitz fünf Bauern. Der im Jahre 1801 verstorbene kurfürstliche sächsische Kammerherr und Berghauptmann von Heynitz, der seit 1784 im alleinigen Besitz des Rittergutes war, hatte sich um den Ort sehr verdient gemacht. Er baute die Landwirtschaft sowie die Rinder- und Schafzucht aus. 1784 gründete er auf dem Gutshof eine Baumwollspinnerei und richtete 1795 eine förmliche Arbeitsschule für den Unterricht von Kindern im Stricken ein. Miltitz erhielt 1792 eine der ersten verbesserten Dorfschulen Sachsens und eine integrierte Bibliothek. Das Rittergut besaß um 1900 156 ha Land, davon 18 ha Wald sowie 1 ha Weinberge bei Winkwitz an der Elbe. Bereits vor 1945 wurde am Bauzustand von Schloss und Rittergut einiges verändert, bis dann im Zuge der Bodenreform und durch Nutzung der ansässigen LPG Gebäudeteile abgebrochen bzw. An- und Ausbauten unternommen wurden. Dessen ungeachtet ist ein großer Teil der ursprünglichen Anlage erhalten.
    Beschreibung der Sachgesamtheit: Rittergut: Die Anlage des Rittergutes gliedert sich in zwei Bereiche: den Schlosshof und den erst im 19. Jahrhundert errichteten Wirtschaftshof. Durch eine Toranlage, deren rechter Pfeiler mit dem Jahre 1879 bezeichnet ist, betritt man von Südwesten zunächst das Areal des Wirtschaftshofes. Westlich des Eingangsbereiches gliedert sich nach einem terrassenartigen, aus Bruchstein errichteten Vorsprung, an dem von der Hofseite aus die beiden Eingänge des Bergkellers zu erkennen sind, ein um 1880 errichtetes Wohnhaus (Nummer 1) an. Eine torbogenartige Öffnung bildet die Verbindung zwischen Wohnhaus und dem im rechten Winkel dazu stehenden Getreidespeicher. Zwei Torschlusssteine geben die Baujahre 1864 und 1913 an. Östlich des Eingangs zum Rittergut schließt sich das um 1880 entstandene, heute stark überbaute Wirtschaftsgebäude mit integriertem Pferdestall (Nummer 2) an. Rechtwinklig dazu steht ein ebenfalls überformtes und als Wohnhaus genutztes Wirtschaftsgebäude mit Krüppelwalmdach, in dem u. a. der Schweinestall untergebracht war (Nummer 5). Ein breitgelagerter zweigeschossiger Bau über hakenförmigem Grundriss mit 7:14 Achsen und einem Walmdach schließt den Wirtschaftshof nach Nordosten ab. Das ehemalige Wirtschaftsgebäude, das mit Bedienstetenwohnungen im Obergeschoss und einem Kuhstall im Erdgeschoss kombiniert wurde (Nummer 4), bildete den ältesten Teil der Bebauung. Ein Schlussstein über der Eingangstür gibt das Baujahr 1836 an. Von 1912 bis 1945 diente es als Herrschaftswohnung und wird heute noch teilweise bewohnt. Alle Gebäude des Wirtschaftshofes wurden aus Bruchstein errichtet und teilweise verputzt.
    Schloss und Herrenhaus: Der nördlich an den Wirtschaftshof angrenzende und nach Osten offene Gebäudewinkel ergibt sich aus dem westlichen Herrenhaus und dem nördlichen Schloss (Nummer 3). Das vielgliedrige Herrenhaus, das an seiner Vorderseite eine einheitliche Gestaltung aufweist, gliedert sich rückwärtig in drei Gebäudeteile. Der mittlere dreigeschossige Bau mit Satteldach und der zweigeschossige Anbau mit Schleppdach bilden den ältesten Teil des Putzbaus aus dem 13./14. Jahrhundert. Aus dieser Zeit befindet sich im Erdgeschoss eine mit Kreuzgraten überwölbte Halle und ein Abgang in ausgedehnte mittelalterliche Kelleranlagen. Im Zwischengeschoss ist ein Vorraum mit barocker Bretter-Leistendecke erhalten und im 2. Obergeschoss ein Gang mit Wandmalereien des Späthistorismus. An der Rückseite des Herrenhauses befanden sich in früherer Zeit eine Terrasse und ein großer Schlossgarten, der heute noch als solcher bewirtschaftet wird. Im Außenbereich erhielten sich an der Hofseite ein gequadertes Rundbogenportal und Fenstergewände in Sandstein, die um 1660 datiert werden. Die Fenstergewände am Südgiebel des Gebäudes stammen aus dem späten 16. Jahrhundert. Bis in die 1940er Jahre zog sich ein hoher Säulengang aus Holz längs am Herrenhaus entlang. Er griff über zwei Stockwerke und unterstrich mit seiner Biberschwanzdeckung die Wirkung des Hauptdaches und hatte die Funktion, den Gehweg gegenüber der Fahrspur auf dem Gutshof voneinander abzutrennen. Das Schloss, der verputzte Nordflügel, besitzt an seiner Hofseite ebenfalls ein gequadertes Rundbogenportal, das mit dem Jahre 1663 bezeichnet wird.
    Über dem Portal befindet sich ein Allianzwappen. Die rechte Schildseite zeigt das Wappen der A.C. von der Pforten, die linke das des N.E. von Lukowin. Im Westteil des Gebäudes existiert im Erdgeschoss ein Raum mit Zellengewölbe, das Anfang 16. Jahrhundert datiert wird. Im Obergeschoss sind Fachwerkwände vorhanden. Beide Gebäude werden heute als Wohnhäuser genutzt. An der Südseite begrenzte ein Turmbau den Schlosshof. Dieser wurde in den 1940er Jahren abgebrochen.
    Schlosspark: Der östlich, nördlich und westlich angrenzende Schlosspark besteht zu großen Teilen aus hohen Stieleichen, Platanen, Linden und Eschen. Die bedeutendste Anlage innerhalb dieses Parks bildet ohne Zweifel ein bereits im 16. Jahrhundert angelegter Esskastanienhain. Bischof Bruno von Meißen soll der Sage nach im 11. Jahrhundert die ersten Kirsch- und Kastanienbäume gepflanzt haben. Eine andere Quelle gibt an, dass der päpstliche Staatssekretär Carl von Miltitz, welcher Kurfürst Friedrich dem Weisen im Namen seines Souverains die Goldene Rose überbrachte, bei seinem Besuch in Deutschland die Edelkastanie auf dem Stammgut seiner Familie anpflanzte.
    Das Gelände von Rittergut und Kirchhof wird in Teilen von einer Umfassungsmauer eingegrenzt. Auch innerhalb der Anlage gibt es Teile von Bruchsteinmauern, z. B. zwischen den nördlichen und südlichen Gebäudewinkeln (zwischen Nummer 3 und Nummer 4).
    Pfarrkirche bzw. Patronatskirche mit Kirchhof: Nordwestlich, unmittelbar an das Rittergutsgelände angrenzend, wurde von 1738 bis 1740 die evangelische Pfarrkirche im ummauerten Friedhof errichtet. In früherer Zeit hat ein Vorgängerbau vermutlich in dem an den Kirchhof grenzenden „Kappelgarten“ gestanden. Dieser Bau wurde im Jahre 1586 umgebaut und erweitert, musste dann aber dem Neubau weichen. Zwei alte Blutbuchen flankieren das Friedhofstor, von diesem führt ein Weg über den Friedhof zur Kirche. Dem mit einem Steilwalmdach versehenen Putzbau wurde 1816 ein nahezu quadratischer Turm mit gedrückter Haube an der Südseite angefügt, nachdem der ältere Turmbau wegen Einsturzgefahr abgebrochen werden musste. An der Westseite gelangt man durch ein einfaches barockes Sandsteinportal in das Innere der Kirche. Betont wird das Portal durch symmetrisch angeordnete klassizistische Grabdenkmale von Mitgliedern der Familie von Heynitz, bezeichnet 1846 und 1862. Die Saalkirche mit doppelt umlaufender Empore besitzt Fenster in zwei Reihen, die oberen mit Korbbogen, die unteren rechteckig ausgebildet.
    Denkmaleigenschaft und Erhaltungswürdigkeit: Die Sachgesamtheit des Rittergutes und des Kirchhofs samt Kirche und Einfriedung stellt für den Ort Miltitz, den Landkreis Meißen und darüber hinaus ein Ensemble von bedeutendem Wert dar, da die historische Entwicklung der Anlage sehr gut nachzuvollziehen ist. Als Versinnbildlichung der überkommenen Gesellschaftsform und Herrschaftsordnung besitzt das Rittergut mit seinem historischen Baubestand, dessen älteste Teile auf das 13./14. Jahrhundert zurückgehen, eine große architektur- und sozialgeschichtliche Relevanz. Die Anlage, die von vielen Generationen geprägt wurde, ist Zeugnis historischen Werdens und gibt Auskunft über Lebens- und Arbeitsformen in der Vergangenheit und ist deshalb in ihrer Originalität zu erhalten. In der Baugestaltung spiegeln sich der Anspruch der herrschaftlichen Besitzer und die baukulturelle Leistung der Dorfbevölkerung sowie ihrer Handwerker wider. Eine Beibehaltung der Gutsform ist nur dann gewährleistet, wenn die zugehörigen Gebäude genutzt werden. Glücklicherweise wird ein großer Teil der Bauten, unter ihnen Schloss und Herrenhaus, bewohnt, dadurch ist zunächst die Pflege und Erhaltung der Anlage gesichert. Die landschaftliche Einbindung des Areals und die Einheit von Schlosspark und Esskastanienhain sind zu bewahren. Gestalterisch bedeutsam ist der fließende Übergang der Kastanienallee in die freie Landschaft. Die Einmaligkeit dieser Anpflanzung und das hohe Alter der Bäume geben dem Ort Miltitz eine Besonderheit, die nicht zu unterschätzen ist, da diese Gattung in unseren Breiten sehr selten zu finden ist. In diesem Zusammenhang ist die Blickbeziehung zu nennen, die von der nordöstlichen Begrenzung des Kastanienhains in die freie Landschaft (Richtung Roitzschen) gegeben ist. Bauliche Maßnahmen würden einen Eingriff in das bestehende reizvolle Landschaftsbild bedeuten und sind deshalb zu vermeiden. Auf Grund des Gewichtes der genannten einschlägigen Schutzgründe (Denkmalfähigkeit) liegt für den Erhalt der Sachgesamtheit Schloss, Patronatskirche und Rittergut Miltitz ein öffentliches Interesse (Denkmalwürdigkeit) vor.
  11. Ehem. Schloss und Rittergut. Stammsitz der mit Dietrich von Miltitz 1186 erstmals genannten Sippe, im 17. Jh. und bis 1710 Eigentum der Familie von Luckowin, dann bis 1945 der Familie von Heynitz. Im Westen sehr großer Gutshof mit Wirtschafts- und Wohnbauten des 18. und 19. Jh., südlich das Pächterhaus, bezeichnet 1836. Östlich der kleine, nach Norden offene und dort durch eine Terrasse begrenzte Schlosshof. Sein westlicher Bau, das ehem. Herrenhaus, besteht aus drei verputzten Sattel- und Walmdachbauten, zwei- und dreigeschossig, der Hauptbau auf baulicher Grundlage des 13./14. Jh., an der Hofseite Rundbogenportal und Fenstergewände in Sandstein, um 1660, am Südgiebel Fenstergewände des späten 16. Jh. Im Erdgeschoss Halle mit Kreuzgratgewölben und Abgang in ausgedehnte mittelalterliche Kelleranlagen, im Zwischengeschoss Vorraum mit barocker Bretter-/Leistendecke, im 2. Obergeschoss Gang mit Wandmalereien des Späthistorismus. Am verputzten Nordflügel an der Hofseite Portal mit Quaderung, bezeichnet 1663, darüber Wappen, im Westteil Raum im Erdgeschoss mit Zellengewölbe, A. 16. Jh., im Obergeschoss Fachwerkwände. Turmbau im Süden abgebrochen (Dehio Sachsen I, 1996).
    Schloss: Flügel mit Obergeschoss Fachwerk, gequadertes Rundbogenportal, darüber Allianzwappen, im Erdgeschoss Raum mit Zellengewölbe. Herrenhaus: massiver Flügel, mittlerer dreigeschossiger Teil mittelalterlich, im Erdgeschoss Halle mit Kreuzgraten, ausgedehnte mittelalterliche Kelleranlagen, Schloss (1663) geht auf das 13. Jh. zurück, in jüngster Zeit von außen stark überformt, T-förmiger Grundriss, innen: teilw. sehr alte Gewölbe, Zellengewölbe, seitl. Rundbogeneingang mit Kartusche und Doppelwappen Schlosspark mit Platanen, Linden, Eschen und Stieleichen.
  12. Evangelische Pfarrkirche. Saalkirche, 1738–40, der Turm 1816 errichtet, im ummauerten Friedhof, nordwestlich neben dem ehem. Schloss gelegen. Restaurierung 1968 f. Putzbau mit Steilwalmdach, die Westseite durch ein einfaches barockes Sandsteinportal und symmetrisch angeordnete klassizistische Grabdenkmäler als Eingangsfront betont. Fenster in zwei Reihen, die oberen mit Korbbogen, die unteren rechteckig. Schwerer Turm an der Südseite, über viereckigem Grundriss, mit gedrückter Haube. Saal mit flacher Decke, an drei Seiten zweigeschossige Emporen in Holz, an der Ostseite nur eine untere Empore, die sich hinter Altar und Kanzel entlangzieht. Die darüberliegende Orgelempore mit ausbauchender Brettbalusterbrüstung von toskanischen Holzpilastern über Postamenten getragen, welche den Altaraufbau und die Kanzel rahmen. In die untere Südempore verglaste Herrschaftsloge eingebaut. Am Westeingang Vorraum und Betstuben mit Glasfenstern, in den Ecken Emporenaufgänge. Sakristei und Nebeneingänge hinter dem Altar.
    Ausstattung: Vom Vorgängerbau übernommen der Altaraufsatz aus Sandstein, partiell farbig gefasst, 1622 von Melchior Kuntze, ebenso die Mensa, predellaartiger Unterbau mit zwei Podesten mit aufgemalten Bibelsprüchen und seitlich angesetzten Konsolen, in der Mitte ovales Feld mit Reliefdarstellung des Abendmahls. Der mächtige Aufbau mit Pilastern über Postamenten, darüber verkröpfte Gebälkstücke, die den Auszug, einen von kräftigen seitlichen Voluten gestützten Triumphbogen tragen, im Mittelfeld ein bis in den Auszug sich erstreckendes, großes, figurenreiches Relief mit einer Kreuzigungsszene, darüber Auferstehung und Himmelfahrt Christi, auf den Konsolen des Unterbaus Figuren von Moses und Johannes d. T., auf Podesten seitlich am Auszug sitzend die Evangelisten Markus und Johannes, seitlich an den Pilastern hängend je acht Wappen, vor ihnen kniend, die Hände zum Gebet erhoben, die Figuren von Heinrich Abraham von Luckowin, in voller Rüstung, mit Halskrause, und Sybilla von Miltitz mit schwarzem Kleid, weißer Krause und Haube, die erst nach dem Tod Heinrichs, 1639, im Altar zur Aufstellung kamen.
    Die einfache Kanzel ist zwischen Altarauszug und dahinterliegender Empore eingeschoben, der Orgelprospekt von der ehem. Jahn-Orgel, 1841, das Werk 1946 durch Eule erneuert. – An der Südwand Grabdenkmäler aus Sandstein des Georg von Miltitz († 1566) in Rüstung, der Margareta von Miltitz († 1556) mit Schleier, des Johannes von Miltitz († 1595) mit Halskrause, einer Frau von Miltitz († 1591) in weitem Mantel, eines Jungen von Miltitz († 1593). – An der südlichen Außenwand des Turmes großes Grabdenkmal aus Sandstein: im unteren Teil drei lebensgroße Reliefs junger kniender, im gleichen Jahr 1690 verstorbener Schwestern der Familie von Luckowin, in gleicher Haltung und Zeittracht, die Gestalten durch Pilaster mit Blütengehänge voneinander getrennt, im oberen Teil über einem Gesims große Inschrifttafel mit reicher barocker Rahmung, welche an eine vierte Schwester, Johanna Sibylla von Heynitz († 1751), erinnert, beidseits der Tafel sitzende weibliche Personifikationen der Liebe und der Hoffnung. – An der westlichen Eingangsseite gleichartige Grabdenkmäler für weibliche und männliche Mitglieder der Familie von Heynitz, klassizistisch, bezeichnet 1846 und 1862, daneben jeweils kleinere Denkmäler mit beschrifteten Schilden über Sockeln, bezeichnet 1857 und 1855 (Dehio Sachsen I, 1996). Saalkirche mit doppelter umlaufender Empore, Südturm von 1816, Grabdenkmäler des 16. bis 18. Jahrhunderts, Friedhof mit Einfriedungsmauer, Eingang flankiert von je einer Blutbuche, älterer Vorgängerbau der Kirche.
  13. Haupthaus der alten Furkertmühle (Talstraße 12, Flst. 12/4): Fachwerk massiv untersetzt, Eingangsportal mit Segmentbogenabschluss, hier wohl auch die Datierung 1792, Seitengebäude (Talstraße 12, Flst. 12/5): teils Fachwerk massiv untersetzt, teils ganz Fachwerk, teils ganz massiv, 1971 von der alten Mühle getrennt. Aus denkmalpflegerischer Sicht erhaltenswerte Technik im neuen Mühlengebäude (Talstraße 14, flst. 12/12) unmittelbar an der Straße (Stand Oktober 2007): Wasserturbine, fünf Walzenstühle (ein Walzenstuhl der Firma MIAG aus den 1920er Jahren, drei Walzenstühle der Firma SECK von 1925 und ein Walzenstuhl der Firma MIAG von 1935), Quetzsche (bricht Getreide vor) der Firma MIAG von 1925, Ausmahlmaschine FANAL und Schrotgang aus den 1920er Jahren im Erdgeschoss-Bereich bzw. auf dem Walzenstuhlboden, Griesputzmaschine der Firma SECK um 1925, Filterschrank GEGROLO (wird demnächst ausgetauscht), Mühlenbremsfahrstuhl der Firma A. WETZIG von 1938 auf dem letzten bzw. Dachboden sowie Aspiration und Elevatoren. Plansichter von 1990 (Modell 1960er Jahre) auf dem Plansichterboden denkmalpflegerisch nicht von Belang, aber wichtig für die Anschaulichkeit des Mahlvorgangs. Das neue Mühlengebäude zeigt im Maschinentrakt die übliche Aufteilung einer Getreide- oder Mahlmühle mit mehreren Böden: Erdgeschoss und Walzenstuhlboden, Rohrboden, Plansichterboden und Dachboden.
  14. Hauptgebäude des ehemaligen Rittergutes Obermunzig, baulicher Kern nach 1571, damals Besitz des Hans und Ernst von Miltitz, Ausbau zum Herrenhaus in der bestehenden äußeren Gestalt 1748 durch die Herren von Ende. Erneuerungen 1822, seit etwa 1950 Kinderheim. 1950/60 Fassaden und Dächer erneuert und Umbauten im Inneren. Stattlicher zweigeschossiger Putzbau, 11: vier Achsen, Hauptfront nach Osten zum ehem. großen Vierseit-Gutshof, steiles Mansardwalmdach mit erneuerten Steh- und Fledermausgaupen, Sandstein-Ostportal 1822, darüber Wappen derer von Ende, der Kölbel von Geising, derer von Miltitz. – Großer Flur im Erdgeschoss mit Kreuzgratgewölben über toskanischer Mittelsäule, nach 1571, zum Teil verändert durch Zwischenwände um 1950. (Dehio Sachsen I, 1996).
    Sandstein-Portal mit Wappen, über Eingang Datierung 1743, stehende Dachgauben, Mansard-Walmdach, Eingangshalle mit Kreuzgratgewölbe und eingestellter Säule, Treppenhaus erhalten, Besitzer 1901: R. Zumpe.
  15. Die überkommene Erscheinung der meisten Wohn- und Wirtschaftsgebäude der Gehöfte ist ihrem Baualter nach dem 19. Jahrhundert zuzuordnen, wobei einzelne Gebäude nach ihren Bauformen aus der Renaissance- und Barockzeit stammen. Erhaltene und einbezogene Reste älterer Vorgängerbauten sind jedoch möglich. Größe und Anordnung der Gebäude sind im Rundling und in der späteren Erweiterung unterschiedlich und in dieser Eigenart zu erhalten.
    • Schutzgüter und Notwendigkeit der Satzung: Aus der Wechselwirkung zwischen bäuerlicher Siedlungsform und der örtlichen Geoökologie entstand ein Ortsbild, welches sich in seiner überkommenen Form hier als Besonderheit erhalten hat. Von großer Bedeutung ist dabei die Struktur des Rundlings, die im Randbereich und im Ringbereich um die Kirche von Bebauung bisher weitgehend freigelieben ist. Erhaltene Gehöfte, die sie umgebenden Freianlagen, Grundstückseinfriedungen, Tore und Brunnen sind dabei als Sachgesamtheiten zu betrachten. Diese Struktur würde ohne den Schutz einer entsprechenden Satzung nicht erhalten bleiben, wie bereits neu erbaute Beispiele als Einzelfälle beweisen. Durch den Wandel der Lebens- und Arbeitsweisen ist ohne Schutz eine nachhaltige Veränderung der historischen Dorfstruktur zu befürchten. Eine den Charakter des Ortsbildes verändernde Verdichtung der Bebauung wäre über den § 34 BauGB nicht zu verhindern. Ein denkmalschutzrechtliche Beurteilung und Genehmigung der Bautätigkeit auf der Grundlage dieser Satzung ist deshalb das einzige wirksame Instrument zur Bewahrung und Einhaltung der Schutzziele. Quellen:
    • Gurlitt, Cornelius: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler in Sachsen, Heft 41, Amtshauptmannschaft Meißen-Land, Dresden 1923
    • Hofmann, Karl Julius: Das Meißner Niederland in seinen Naturschönheiten und Merkwürdigkeiten oder das Sächsische Italien, Leipzig, Dresden 1844
    • Machatschek, Eduard: Die Geschichte der Bischöfe des Hochstiftes Meißen, Dresden 1884
    • Neue Sächsische Kirchengalerie – Die Parochie Naustadt
    • Neef, E.: Die naturräumliche Gliederung Sachsens, in Sächsische Heimatblätter 6/1960
    • Kühne, A. und Ranft, A.: Geschichten und Geschichte in und um Wilsdruff, Wilsdruff 1930/1931
    • Schumann, Rudolf: An der alten Silberstraße von Scharfenberg und Munzig nach Freiberg, in: Mitteilungen des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz, Heft 5/8, 1939
    • Landschaftsschutzgebiet Linkselbische Täler zwischen Dresden und Meißen, Meißen 1989
    • Hinweise zu Literatur und Ortsgeschichte durch Bewohner der Gemeinde Scharfenberg
  16. Denkmaltext: Saalkirche mit Empore, Kanzel (Renaissance, Parallelen zur Kanzel in Lommatzsch), klassizistischer Altar mit Heiligem Abendmahl (Sandstein), Renaissance-Grabmäler, ein barockes Grabmal, im Chor Kreuzrippengewölbe, Decken im Schiff abgehängt?, teilweise Jugendstilfenster, Südportal barock.
    Evangelische Pfarrkirche. 1346 eine Kirche genannt, 1591–98 Neubau der Saalkirche, Patronatskirche mit Grablege derer von Miltitz auf Scharfenberg und Batzdorf. 1717 Neubau des Westturms, Portal und Glockengeschoss mit Spitzhelm nach Brand von 1847. Außenrestaurierung 1897 mit romanisierender, für den Charakter des Baus bestimmender Putzgliederung. Innenrestaurierung 1902, erneute Innenrestaurierung 1981/82. Putzbau, der eingezogene Chor mit 5/8-Schluss und Strebepfeilern, hohes Satteldach, die Fenster mit jeweils zwei Rundbögen über einem Mittelpfosten, in Sandstein, schmal profiliert, überfangen von einem gemauerten Stichbogen, ihre Laibungen nach außen und innen geschrägt. An der Südwestecke Inschriftstein mit Baudatierung 1595. An der Südseite Vorhalle mit Schopfwalmdach von 1895, das Portal wohl 1821 aus nicht mehr verwendeten verzierten Sandsteinpilastern u. a. Architekturteilen des 1606 aufgestellten, 1817 umgebauten Altars der Kirche zusammengesetzt, das innere Portal der Vorhalle in Renaissanceformen, aus der Bauzeit. Das Dach des Chores niedriger als das Hauptdach und über den nördlichen Choranbau geschleppt. An der Nord- und Südseite unterschiedlich große, zweigeschossige Anbauten als Sakristeien und Herrschaftsemporen, mit separaten Treppenaufgängen, der südliche, ein außen polygonal vortretender Wendelstein, mit Giebeldach und einem äußeren Portal, dessen flankierende, mit je acht Wappen besetzte Sandsteinpilaster ebenfalls Teile des o. g. 1817 veränderten Altars sind. Westturm mit kräftigem Sockelprofil, rundbogiges Westportal, hohes Glockengeschoss und Spitzhelm. Geräumiger Saal, an seiner flachen Putzdecke umlaufender Fries mit hölzernen profilierten Rechteckrahmen, die Deckengestaltung, die dreiseitig umlaufende Holzempore mit bemalten Brüstungen, das barockisierende einheitliche Gestühl und die farbige Schablonenmuster-Verglasung der Fenster sind Ergebnisse der Restaurierung von Woldemar Kandler, 1902. Der zweijochige Chor mit reichem nachgotischem Netzgewölbe öffnet sich in einem großen Korbbogen mit gemalten Quadern, in seinen drei Ostfenstern farbige Glasgemälde. Das Chorgewölbe zur nördlichen Herrschaftsempore in zwei Rundbögen über einer marmorierten toskanischen Säule geöffnet, dahinter ein zweijochiger Raum mit Kreuzgratgewölbe und Ostfenster, nach vorn durch eine Brettbalusterbrüstung begrenzt, im Raum darunter die alte Sakristei, gewölbt, mit einer Mensa wohl des Vorgängerbaues seitlich die Emporentreppe. Zur Südempore ist der Chor mit nur einem Bogen geöffnet, der Raum ebenfalls kreuzgratgewölbt, seine Holzbrüstung aus dem frühen 17. Jh. mit Rankenschnitzerei, in den Füllungen aufgemalte Bibelsprüche. Unter der Südempore die neue Sakristei mit Kreuzgratgewölbe.
    Ausstattung: Altar aus Sandstein, 1606 von Hans Köhler d. J., ursprünglich Epitaphaltar, gestiftet von Magdalene von Pflugk für ihren 1600 verstorbenen Gemahl Ernst Wilhelm von Miltitz, 1817 verändert und dabei vereinfacht, sein Unterbau mit zwei Podesten, darüber der Aufbau mit zwei korinthischen Säulen mit Beschlagwerk, zwischen den Säulen großes Relief mit ausdrucksvoller Darstellung des letzten Abendmahls vor einer Arkadenarchitektur, das Haupt Christi erscheint vor einer Draperie, die vorderen Figuren des Reliefs sind nahezu vollplastisch gearbeitet, die Szene überspielt die unteren Teile des Rahmens, auf einer Inschrifttafel unter dem Relief die Einsetzungsworte. Auf dem Gebälk des Retabels kniend und anbetend die Statuetten des Ernst Wilhelm von Miltitz und der Magdalene von Pflugk vor einem bekrönenden vergoldeten Kreuz, geschmiedetes Altargitter, um 1730. – Kanzel, links am Chorbogen, aus Sandstein, partiell farbig und gold gefasst, 1596 von Hans Köhler d. Ä., der Korb über einer toskanischen Säule mit Podest, den ein Löwenkopf und Diamantquader schmücken, die Brüstung dreigeteilt, im Mittelfeld Pfingstdarstellung mit den Jüngern, dem Hl. Geist und einer sitzenden Frau mit aufgeschlagenem Buch, wohl als Personifikation der Kirche, in den Seitenfeldern Wappen derer von Miltitz, von Schleinitz und von Pflugk, Stifterinschriften und solche mit Bibelversen, über dem Fußgesims das Wappen des Bildhauers in Kartusche, auf der Brüstung der steinernen Kanzeltreppe Bibelsprüche und Inschriften, die Dietrich von Miltitz d. Ä. und Ernst Wilhelm von Miltitz, Vater und Sohn, als Stifter nennen, mit Datierung 1596. – Taufstein aus Sandstein, ebenfalls partiell gefasst, von Hans Köhler d. Ä., 1597, sechseckig, am Fuß des Schaftes Kinder mit den Leidenswerkzeugen Christi, am Becken vertiefte Rechteckfüllungen mit Reliefs: Flucht der Kinder Israel, voran Moses mit Stab, Untergang der ägyptischen Reiter im Roten Meer, Taufe Christi im Jordan, Christus segnet die Kinder, dazwischen Wappen derer von Miltitz und ihrer Frauen. Großer Orgelprospekt aus drei zylindrischen Türmen und zwei Rücklagen, um 1800, das Werk von Jahn um 1900. – In der neuen Sakristei kleines Kruzifix, Sandstein, wohl 15. Jh. Im Chor zahlreiche Grabdenkmäler, herausragend das große pompöse Denkmal für den Oberhofmarschall Alexander von Miltitz auf Scharfenberg (1657–1738), aus Sandstein, teilweise vergoldet, laut Inschrift am unteren Saum des Bahrtuches von Johann Joachim Kändler. Der liegende, mit dem Oberkörper aufgerichtete, eine Perücke tragende Aristokrat auf seinem Sterbebett, das auf einem Sarkophag ausgebreitet ist, sein Blick nach oben gerichtet, sein Wappen hinter ihm auf einem Postament aufgestellt, betrauert von zwei weiblichen Personifikationen des Glaubens und der Stärke, ein herabschwebender Engel reicht den Lorbeerkranz und verheißt damit Nachruhm, mit der Rechten verweist er auf das Symbol des dreifaltigen Gottes, damit auf die Erlösung, die Szene wird hinterfangen von einer aufwendigen Vorhangdraperie, aus einem Baldachin entwickelt. – Weitere Grabdenkmäler aus Sandstein des Pfarrers Christoph Freitag († 1595) und seines Söhnchens im Totenhemd, des Hans Caspar von Miltitz († 1591), eines Jünglings mit Mantel und Halskrause, des dreijährigen Hans Heinrich Eberhardt († 1606), einer Frau von Hopfgarten († 1570), verschleiert und kniend, des Carl Werner Ernst von Miltitz († 1764) mit Sarkophag und trauernder Frau, des Alexander von Miltitz († 1629) mit großem mehrteiligem Aufbau mit zahlreichen Reliefs, darunter eine Darstellung des Verstorbenen mit gefalteten Händen an einem Pult, auf dem Bücher liegen, eines jungen Miltitz († 1609) im Totenhemd, der Sargen von Miltitz († 1581), in frontaler Haltung, mit Kreuz vor der Brust, der Barbara von Miltitz († 16..) im Totenhemd, des gerüsteten Dietrich von Miltitz († 1600), der Margareta von Miltitz († 1588), frontal mit gefalteten Händen. – In der Turmerdgeschosshalle Grabdenkmal des Berggeschworenen Martin Richter († 1626), mit langem Spitzbart, aus Sandstein, an den Außenwänden der Kirche weitere zahlreiche Grabdenkmäler des 16. bis 19. Jh. (Dehio Sachsen, 1965, S. 366).
    Grabmale
    • Nummer 1: Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges, Bruchsteinsockel, darauf blockhafte Stele aus Rochlitzer Porphytuff, pyramidenförmiger Aufsatz mit Eichenlaub und Eisernem Kreuz [neue Inschrifttafeln der Friedensbewegung des späten 20. Jh.],
    • Nummer 2: Erbbegräbnis Oehmichen, Ende 19. Jh., Johann Hermann Oehmichen (1811–1880), Rittergutsbesitzer, Franz Max von Oehmichen (1851–1938), Fideikommissherr auf Scharfenberg
    • Nummer 3: Grabmal Fam. Franke, letztes Drittel 19. Jh., Carl Christian Franke (1808–1867), Gutsbesitzer in Riemsdorf,
    • Nummer 4: Grabmal Fam. Grosche, um 1900 (Jugendstil-Inschrift), Ida Grosche, geb. Bärisch (1878–1925), Hugo Grosche (1876–1963),
    • Nummer 5: Grabmal Fam. Naumann, um 1920, Hermann Naumann (1856–1917), Gutsbesitzer, (Grabmal z. Z. abgebaut),
    • Nummer 6: Grabmal Fam. Bärisch, um 1920, Clara Bärisch, geb. Händel (1856–1917) (Grabmal z. Z. abgebaut),
    • Nummer 7: Grabplatte einer Unbekannten (vermutl. Familie von Miltitz), 16. Jh., mit Frauenfigur, verwittert, an der Kirche,
    • Nummer 8: Renaissance-Grabplatte derer von Miltitz, 16. Jh., mit vier Wappen, verwittert, an der Kirche,
    • Nummer 9: Renaissance-Grabplatte (vermutl. Familie von Miltitz), 16. Jh., ursprünglich mit mehreren Wappen, stark verwittert, an der Kirche,
    • Nummer 10: Grabplatte Diterich von Miltitz, gest. 1600, „Herr uff Batzdorff und Scharffenbergk“, ursprünglich mit mehreren Wappen, verwittert, an der Kirche,
    • Nummer 11: Barock-Grabplatte derer von Miltitz, 18. Jh., mit Kugelreliefs (Sonne?), verwittert, an der Kirche,
    • Nummer 12: Barock-Grabplatte derer von Miltitz, 17. Jh./18. Jh., mit mehreren Wappen, leicht verwittert, an der Kirche,
    • Nummer 13: Renaissance-Grabplatte derer von Miltitz, 1. Hälfte 17. Jh., mit mehreren Wappen, verwittert, an der Kirche,
    • Nummer 14: Grabplatte Alexander von Miltitz, gest. 1629, verwittert, an der Kirche,
    • Nummer 15: Grabplatte Sara Anna von Miltitz, geb. Constable, geb. 1775 zu London, gest. 1824 zu Görlitz, an der Kirche,
    • Nummer 16: Grabplatte Henriette Marianne Friedericke von Miltitz (1801–1817), an der Kirche,
    • Nummer 17: Grabplatte Augustine Ernestine von Maltzahn, geb. von Miltitz (1805–1837), an der Kirche,
    • Nummer 18: barocke Grabplatte derer von Miltitz, 18. Jh., mit mehreren Wappen, an der Kirche,
    • Nummer 19: barockes Grabmal für Pfarrer Johann Christian Broschans (?), 18. Jh., geb. 1717, gest. 1787 (?), an der Kirche,
    • Nummer 20: barockes Grabmal an der Kirche, 18. Jh., Inschrift unleserlich,
    • Nummer 21: barockes Grabmal Christoph Fischer (1652–1675), Ende 17. Jh., an der Kirche,
    • Nummer 22: barockes Grabmal Christian Gottlieb Gerlach (1685–17.., unleserlich), Mitte 18. Jh., an der Kirche,
    • Nummer 23: klassizistisches Grabmal eines Unbekannten, 1. Hälfte 19. Jh., verwittert, an der Kirche,
    Grabmale die keinen Denkmalwert haben: Grabmal Karl Trebst (1870–1937), Rittergutspächter auf Scharfenberg, neogot. Grabmal Friedrich Gotthelf Töpfer (1800–1859), Gutsbesitzer zu Riemsdorf, neogotisches Grabmal Christiane Auguste Kohlsdorf, geb. Töpfer (1855–1875), neogot. Grabmal eines Unbekannten.
  17. Die einstige Burg diente wahrscheinlich als befestigter Ausgangspunkt bei der Kolonisierung slawischer Siedlungsgebiete. Eine vermutliche Gründung um 930 unter König Heinrich dem Vogler kann nicht schriftlich nachgewiesen werden. Aus dieser Zeit ist heute nur noch das (nachträglich aufgemauerte – M. E.) Fundament des mächtigen Bergfriedes in der Mitte des Hofes erhalten. Die Burg sollte vor allem den Handelsweg und die reichhaltigen Silbervorkommen in der Umgebung schützen. In einer Urkunde 1227 als Castellum erwähnt, 1288 als Castrum bezeichnet, war sie von 1338 bis 1941 im Besitz einer der führenden sächsischen Adelsfamilien, derer von Miltitz. Nach der Eroberung der Burg und ihrer Teil-Zerstörung durch die Schweden im Dreißigjährigen Krieg wurde durch Haubold von Miltitz 1654 ein umfassender Um- und Ausbau im Renaissancestil vorgenommen. Dieser hat sich in seiner Form bis heute erhalten. Nur der zur Elbseite gelegene imposante Palas brannte nach einem Blitzschlag im August des Jahres 1783 ab. Im ersten Viertel des 19. Jahrhunderts wurde Scharfenberg für kurze Zeit ein blühendes Zentrum der Romantik. Dietrich von Miltitz und später Karl Borromäus von Miltitz (1781–1845) versammelten um sich die führenden Köpfe der deutschen Romantik (1812–1824). Novalis, Friedrich de la Motte Fouqué, Johann August Apel, E.T.A. Hoffmann, Theodor Körner und andere Zeitgenossen fanden sich in den Schlössern Scharfenberg, Siebeneichen, und Batzdorf zum sogenannten „Scharfenberger Kreis“ zusammen. Schloss Scharfenberg war wegen seiner wildromantischen Lage vor allem für die Maler jener Zeit ein Anziehungspunkt. Ferdinand Oehme (Schloss Scharfenberg bei Nacht, 1827, Nationalgalerie Berlin), der Norweger Thomas Fearnley, Christian Clausen Dahl und Caspar David Friedrich gehörten zu den gern gesehenen Gästen der Kunst und Kultur liebenden Familie von Miltitz. Eine Vielzahl von Bildern, historischen Zeichnungen und grafischen Blättern zeugen von der Beliebtheit des Schlosses und seiner Umgebung während dieser Epoche. Nach 1945 wohnten im Schloss Um- und Aussiedler. Danach diente es als Heimatmuseum" (aus Internet-Seite des Schlosses Scharfenberg).
  18. Denkmaltext: Das Robschützer Viadukt (offizielle Bezeichnung: Viadukt Garsebach) war mit einer Länge von 208,97 Metern und einer maximalen Höhe von 11,60 Metern die längste Schmalspurbahn-Brücke Sachsens, elf Vollwandträger aus parallelgurtigen Stahlblechen ruhten auf den heute noch erhaltenen 10 Betonpfeilern, der Ingenieurbau gehörte zur Strecke der sog. Lommatzscher „Rübenbahn“, einer bedeutenden Schmalspurbahn zwischen Wilsdruff über Meißen/Triebischtal und Lommatzsch nach Gärtitz bei Döbeln, das Viadukt überspannte bei Streckenkilometer 18,082 die Triebisch, die Nossener Straße sowie die regelspurige Eisenbahnstrecke Borsdorf–Coswig, Viadukt aufgrund von Streckenlängsneigung und Streckenführung im Bogen gefährlicher und unfallträchtiger Streckenabschnitt (Absturz zweier Güterzüge 1949 und 1962, Ursache jeweils überhöhte Geschwindigkeit durch Vereisung der Heberleinbremse), aus diesem Grund an diesem Streckenabschnitt bereits frühzeitige Stilllegung im Jahr 1966, andere Streckenteile wurden teils noch bis 1972 betrieben, bis 1973 Teilabbruch der Vollwandträger.
    Nicht nur bei den holzverkleideten Wartehallen entlang der „Rübenbahn“ kamen Typenbauten der Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen zum Einsatz, auch bei den Eisenbahnbrückenbauten dieser Schmalspurstrecke griff man auf Standardlösungen zurück. Während größere Geländeeinschnitte bei sächsischen Schmalspurstrecken oftmals mit Gerüstpfeilerviadukten in Trestle-Bauweise überbrückt wurden, errichtete man kleinere Brücken zumeist aus Stahlblechvollwandträgern auf gemauerten, ab der Jahrhundertwende auch auf Beton-Pfeilern. Die mit über 200 m längste Brücke dieser Konstruktionsart in Sachsen, von der heute nur noch die elf Beton-Pfeiler erhalten sind, überspannte dabei landschaftsbildprägend das Triebischtal bei Robschütz. Die Pfeiler sind damit nicht nur Zeugnisse des ursprünglichen Streckenverlaufs dieser für den Güterverkehr, darunter v. a. die alljährlich wiederkehrenden „Zuckerrübenkampagnen“, bedeutenden sächsischen Sekundärbahn und damit eisenbahngeschichtlich bedeutend, sondern als Bestandteile der beschriebenen Brückenkonstruktion auch von technik- bzw. baukonstruktionsgeschichtlichem Wert. Daten: Länge: 208,97 m, Max. Höhe: 11,60 m, Bauzeit 1907–1908, Teilabbruch 1970–1973 (Vollwandträger). Konstruktion: mehrfeldrige Balkenbrücke, 11 parallelgurtige Vollwandträger aus Stahlblech über 10 Beton-Pfeilern, Ausführung: Fa. Johann Odorico, Dresden.
  19. Erhöht über dem großen Dorf aus dem ummauerten Kirchhof aufragend, einheitliche, stattliche Saalkirche, 1737–1739 von Johann Christian Simon erbaut. Putzbau in barocker Ockertönung, der Grundriss völlig symmetrisch, östlich abgewalmtes, mit Fledermausgaupen besetztes Satteldach, Fensteranordnung zweizonig, die Sandsteingewände mit Stichbögen, Eingangsportal an der Südseite. Die Sakristei an der Ostseite 1750 erhöht, um Archiv und Bibliothek einzurichten. An den Längsseiten Herrschaftsbetstuben. Westlich vorgelegter hoher Turm mit korbbogigem Portal, bezeichnet 1738 (bezeichnet im Schlussstein über den Schallluken). Das Portal bildet den Hauptzugang zur Kirche. Im Innern zweigeschossige Holzemporen an drei Seiten. Links und rechts geräumige Herrschaftsbetstuben, Vasenaufsatz einer Stube mit Initialen und Wappen des Patronatsherren Friedrich August von Ponickau, bezeichnet 1739. Kanzelaltar 1738 und Taufengel 1738, beides Werke aus der Werkstatt Benjamin Thomaes. 1888 errichtete Orgel von Jehmlich aus Dresden, wohl eine der ersten röhrenpneumatischen Orgeln (Dehio gekürzt und geändert).
    Denkmalwerte Grabstätten auf dem Kirchhof:
    1. Schmidt, Theodor Wilhelm, Pfarrer zu Röhrsdorf (gest. am 18. Oktober im Alter von 75 Jahren), barockes Grabmal, reich verzierte Sandsteinstele mit Inschrift auf Wappen, zwei Figuren, sargförmigem Sockel und Aufsatz, 18. Jahrhundert,
    2. Stoeckhardt, Carl Friedrich Gottlieb (1807–1834), Pfarrer, Vertreter der sächsischen Erweckungsbewegung, Grabkreuz mit Inschrift,
    3. Pietzsch, Johann Georg (1745–1814), Johanna Christiane (gest. 1815) und weitere Familienmitglieder, Sandsteinstele mit ovalen Inschrifttafeln, Bedachung und Vasenaufsatz,
    4. Pietzsch, Familiengrab, Grabmal mit zwei Inschrifttafeln und Dreiecksgiebel, 1895,
    5. Pietzsch, Familiengrab, expressionistisches Grabmal, Stein mit ungewöhnlicher Ornamentik, sternartigem Aufsatz und Medaillon, um 1920,
    6. Pietzsch, Franz Horst (1885–1922), Gutsbesitzer und Minna Anna (1887–1971), Reformgrabstein mit Inschriftenoval und Voluten,
    7. Prinzessinengräber, drei Grabsteine mit Inschriften, 1916,1917 und 1946.
  20. Der Stolln diente der Entwässerung der Freiberger Gruben, 1838 veröffentlicht S. A. W. v. Herder ein Projekt eines „Tiefen Meißener Erbstollns“, hierzu wurden vier Varianten entwickelt, nach Herders Tod griff Regierungsrat K. G. A. v. Weißenbach das Stollnprojekt auf, die Variante 1 Herders wurde wesentlich beibehalten, der Stolln wurde jedoch ca. 90 m höher gelegt als ursprünglich vorgesehen, wodurch der Stolln bei Rothschönberg austrat. Der Bau des Rothschönberger Stollns begann 1844 mit dem Abteufen der Lichtlöcher, der Errichtung der Förder- und Wasserhaltungsanlagen an den Lichtlöchern sowie der Bergschmieden, Mannschaftsräume und Pulverhäuser sowie der Verwaltungsgebäude. Der letzte Durchschlag erfolgte am 21. März 1877 zwischen dem 8. Lichtloch und dem Schacht Oberes Neues Geschrei. Am 12. April 1877 floss erstmals Wasser des Freiberger Reviers auf dem Stolln ab. Betriebszeiten: 1877–1913 (bis zum Einstellen des Bergbaus), 1914 bis 1968 diente er dem Kavernenkraftwerk Dreibrüderschacht als AbzugsStolln des verbrauchten Kraftwassers, 1935 bis 1969 wiederum Abfuhr der Freiberger Grubenwasser, weiterhin ermöglicht der Stolln bis heute der TU Bergakademie Freiberg den Betrieb der Lehrgrube bis in etwa 230 m Tiefe, technische Angaben: 28,9 km Länge des Haupttraktes, Tiefe 94 – 152 m, acht Lichtlöcher (Wagenbreth, Ottfried). Der Rothschönberger Stolln wurde ab 1844 bis 1877 von Rothschönberg bis Halsbrücke etwa 14 km lang auf Staatskosten, im Bergrevier mit Verzweigungen zu allen wichtigen Gruben – insgesamt 51 km lang – auf Kosten der einzelnen Gruben vorgetrieben. Er liegt etwa 100 m tiefer als der bis dahin tiefste Freiberger Stolln und war damals für die weitere Existenz des Freiberger Bergbaus notwendig, indem er dem Grundwasser eine 100 m tiefer gelegene Abflussmöglichkeit bot und diese Tiefe gleichzeitig den Einbau weiterer Wasserkraftmaschinen ermöglichte, mit denen man das in noch größeren Tiefen zufließende Wasser heben wollte. Der Rothschönberger Stolln hat technikgeschichtlich als seinerzeit längster Tunnelbau der Welt überregionale Bedeutung." (Ottfried Wagenbreth: Substanz- und Strukturschutz, singuläres und Flächendenkmal. S. 74 f.)
  21. Denkmaltext: Schloss und Kirche, beide mittelalterlichen Ursprungs, erheben sich, durch einen Graben getrennt, auf dem rechten Hochufer des Triebischtals. Evangelische Pfarrkirche. Einfache Saalkirche mit Südturm von 1829 unter Einbezug von Teilen des spätgotischen Vorgängerbaus. Umgestaltung des Äußeren und Inneren 1883 durch Woldemar Kandler, Außenrestaurierung 1991. Putzbau mit dreiseitigem Ostschluss, flachgeneigtem Satteldach und Stichbogenfenstern, Eingangsportal im Westen. Breiter Turm, sein klassizistisches Portal mit den Initialen des Patronatsherrn, bezeichnet 1829, der Turmaufbau mit Spitze von 1883. Schlichter flachgedeckter Saal, im Westen Orgelempore, südlich im Chor Herrschaftsempore, die in das erste Turmobergeschoss eingreift. Ausstattung: Auf der spätgotischen, vom Vorgängerbau übernommenen Mensa reicher, frühbarocker, ebenfalls aus der älteren Kirche stammender Epitaphaltar der Freiberger Schule, aus Holz, der Architekturaufbau schwarz und gold gefasst, die Reliefs und Figuren polychrom, für Hans Dietrich von Schönberg († 1622) und Maria Agnes von Ponickau († 1613), wohl von Bernhard Ditterich, um 1622: Triumphbogenarchitektur, im Bogenfeld zwischen den Säulen ausdrucksstarkes Relief mit Darstellung des Abendmahls in einem Architekturraum, die vorderen Figuren fast vollplastisch. Auf dem Gebälk Relief mit Kreuzigungsdarstellung, der Rahmen im Knorpelstil, flankiert von zwei Posaunenengeln, als Abschluss Figur des segnenden Salvator mundi, an den Seiten des Triumphbogens je ein Flügel mit kleinerer Stellung von Säulen, dazwischen Inschrifttafeln, bezogen auf Hans Dietrich und Maria Agnes, die davor als kniende Statuetten in Gebetshaltung auf flachen Voluten erscheinen. Zwischen den Voluten Kartusche mit Rahmen in Knorpelwerk, deren lateinische Inschrift Rachael von Einsiedel, die zweite Gemahlin des Hans Dietrich von Schönberg, als Stifterin des Altars nennt, letztere ist ebenfalls als Statuette neben Maria Agnes dargestellt, darüber hinaus zwei Töchter. An Säulen, Postamenten und Gebälken zahlreiche Adelswappen. Vor dem Altar Eisengitter, bezeichnet 1793. – Hinter dem Altar zwei Grabdenkmäler in symmetrischer Aufstellung von 1883 für Kaspar Dietrich von Schönberg († 1673) und Hans Heinrich von Schönberg († 1718), kraftvoll barocke Gegenstücke aus Sandstein, farbig gefasst, die Verstorbenen im Hochrelief, in voller Rüstung stehend, mit pathetischem Ausdruck, von Säulenstellungen mit Segmentgiebelaufsätzen umfangen, weitere Denkmäler in Sandstein für Elisabeth von Schönberg († 1580) im Flachrelief, mit langem Mantel, für Magdalene Isabella von Schönberg († 1698), für o. g. Hans Heinrich und Kaspar Dietrich, die auch zweite Denkmäler besitzen, für Maria Elisabeth († 1690) und Karl Rudolph von Schönberg († 1677), für Charlotte Wilhelmine von Schönberg († 1790) und für Nikolaus von Schönberg († 1592) mit langem Vollbart, weiterhin zwei Bronzetafeln, bezeichnet 1611 und 1622. (Dehio Sachsen I, 1996). Saalkirche (älterer Kern) mit altem und neuem Friedhof.
  22. Ältester erh. Teil 15. Jh.: Süd-Ost-Bau mit Rundbastion, im Hof Treppenturm, Süd-Flügel mit Eingangstor von 1651–1659. West-Flügel von 1738, Kapelle in der Nord-West-Ecke, um 1500, urspr. wohl frei stehend.
    Schloss: Der Ursprung der befestigten Anlage, des Stammsitzes des Geschlechts derer von Schönberg aus ältestem meißnischen Adel, findet sich in der Zeit der Ostkolonisation im 11./12. Jh., erste Nennung 1254. Sie erhebt sich über dem Nordhang des Triebischtals und dem Ostabfall eines Seitengrabens und wird durch künstliche Gräben vom südlichen und westlichen Hinterland isoliert. Gebäude von zwar verschiedener doch dem Ganzen sich unterordnender Art aus dem 15. bis 18. Jh. umschließen einen unregelmäßigen, im Nordosten abgeschrägten Rechteckhof. Die unteren Teile des Nordflügels, ehem. Brauerei, gehören einschließlich ihrer Kelleranlagen zum ältesten, in das 14./15. Jh. zu datierenden Bestand. Wichtigster Teil ist der südlich anschließende Winkelbau in der Südostecke, die eigentliche Burg, mit baulichem Kern des 15. Jh., ausgebaut und erweitert zum einfachen Schloss seit dem 16. Jh., mit einer schweren Rundbastion an der südlichen Außenfront. Der Südflügel mit der Tordurchfahrt zum Hof 1651–59 durch Caspar Dietrich von Schönberg erbaut, der Westflügel über älterem Bestand 1738 von Hans Dietrich von Schönberg. In der Nordwestecke des Hofes die Kapelle, um 1500, ehem. in isolierter Position, anschließend der Nordbau mit Ställen und der ehem. Bibliothek im Obergeschoss, jetzt Gemeindeamt, um 1744 unter Hans Dietrich von Schönberg errichtet. Erneuerungen v. a. der Putzfassaden und der Dächer, um 1960/70. Der Winkelbau dreigeschossig, mit Satteldach, an der Südseite der Rundbastion großer gotischer Wappenstein des 15. Jh. mit Schönbergwappen, im Innenwinkel der Anlage achteckiger Treppenturm des frühen 16. Jh., seine Höhe 1871 reduziert, vom Hof durch ein gequadertes Rundbogenportal zugängig, darüber farbiges Tonrelief einer florentinischen Madonna mit Kind in Art des Luca della Robbia, wohl unter Egon von Schönberg nach 1870 angebrachte Kopie, die Fenster des Turms z. T. schräg gestellt, sein Inneres kreisrund, mit Wendelstein, in der Bastion Kreuzgewölbe, das sich gegen den Speisesaal im 1. Obergeschoss öffnet, dem Saal nach Süden im 19. Jh. eine Terrasse vorgelegt, die den Schlossgraben überbaut. Zweigeschossiger Südflügel, ebenfalls mit Satteldach, im Westteil Torhalle (Hofeinfahrt) mit unregelmäßigem Kreuzgratgewölbe, seitlich über dem äußeren Tor großes Sandsteinrelief mit Wappen derer von Stange, von Schönberg, von Ende, darüber Inschriftstein, bezeichnet 1659, in der südlichen äußeren Front des Flügels, zum Schlossgraben, bastionsartiger rechteckiger Steherker mit schlichtem Giebel. Der Westbau zweieinhalbgeschossig, mit abgewalmten Satteldach, und schlicht verputzten Fassaden, an der Hofseite sieben, zur Parkseite neun Fensterachsen. Die Kapelle weitgehend eingebaut, mit zwei Rundbogenfenstern, in der zum Hof offenen Vorhalle zwei spätgotische, vom alten Herrenhaus in Tanneberg (Kr. Meißen-Radebeul) stammende Sandsteinportale, versetzt unter dem 1870 konvertierten Egon von Schönberg, der die Kapelle um 1880 restaurieren und den kath. Gottesdienst wiederaufnehmen ließ. Hoher spätgotischer Raum mit dreijochigem Kreuzrippengewölbe mit Schlussstein, Zugang von Süden, im Westen erdgeschossiger Raumteil mit Kreuzgratgewölbe, darüber Orgelempore mit einfachem Deckenstück. Kleiner neugotischer Altar, sein steinernes Antependium mit Schönbergwappen um 1880. Vom Schlosspark v. a. der künstlich um 1789 angelegte Wall erkennbar, auf dem sich die Lindenallee, ehem. mit einem Pavillon im Norden, als Point de vue, entlang zieht. Von dem ehemaligen Rittergut nur die langen Züge der Einfriedungsmauern aus Bruchstein erhalten, aus Dehio Sachsen I.
  23. Die Wegweisersäulen wurden nach einer Anweisung von 1820 durch die Kommunen zuerst in Holz und später in Stein errichtet. Bis 1840 wurden Entfernungsangaben in Wegstunden (1 St. = 4,531 km) und ab 1875 Kilometerangaben zu den benachbarten Orten – auf den damaligen Hauptwegen und in der damaligen Schreibweise der Orte – verwendet bzw. zum Teil auch der Ortsname des Standortes, z. B. mit der Bezeichnung „Commun“ (für Kommune), und die Jahreszahl der Errichtung/Anfertigung angegeben. Das Material ist in der Regel heimischer Sandstein in regionaltypischer Gestaltungsform. Des Weiteren fallen noch Flursteine und Ortstafeln unter diese Kategorie. Diese kleinen Steine markierten an den damaligen Hauptwegen um 1900 die Ortsgrenzen bzw. Grenzen zu Rittergütern und den Staatsforstrevieren mit der den Orts-, Ritterguts- bzw. Staatsforstrevierangaben auf den jeweiligen Seiten bzw. zum Teil auch der Jahreszahl. Im Unterschied zu Grenzsteinen tragen sie kein Grenzkreuz (Kaiser, André, Forschungsgruppe Kursächsische Postmeilensäulen).
  24. Wassertechnische Anlagen von Osten nach Westen: Wehr an der Kleinen Triebisch Streichung 2017, Mühlobergraben, Mühlteich und Mühluntergraben. Der Mühlobergraben verläuft vom Wehr an der Kleinen Triebisch (zwischen Flst. 47 und 168, Gemeinde Klipphausen, Gem. Oberpolenz) bis zur Mühle, dabei zumeist (bis auf das Flst. 39, Gem. Semmelsberg) über das Gemeindegebiet Klipphausen, Gem. Oberpolenz, der Mühluntergraben von der Mühle bis zum Grundstück „Zur Preiskermühle 10“, Gem. Semmelsberg, Flst. 36f. Der Mühlteich befindet sich östlich und in unmittelbarer Nähe der Gebäude (Flst. 39, Gem. Semmelsberg). Mühlteich mit Wasser (1993 ohne Wasser), Mühlgraben führt 2017 kein Wasser. 1548 wird die Mühle erstmals als „Neue erbaute mulen“ im Lehnsbrief des Magnus von Bernstein vom Rittergut Polenz durch Kurfürst Moritz erwähnt. Im Jahre 1551 wird der Ort Semmelsberg, in dem sich die Mühle befindet zum ersten mal mit „Dye Leute yhm Semels Grunde“ erwähnt. Ein direkter Bezug zu Mehlmühlen kann hergestellt werden, da „semel“ in damaliger Zeit feines Weizenmehl´ bedeutete. Es ist demnach sehr wahrscheinlich, dass der Ort Semmelsberg seinen Namen von den hiesigen Mühlen (ehem. Niedermühle) heutige Grundmühle und Preiskermühle (ehem. Obermühle, bzw. Thomas v. Bernsteinsmühle) bekam. 1588 wird das Rittergut Polenz in Nieder- und Oberpolenz geteilt. Thomas v. Bernstein erbte mit dem Niederpolenzer Rittergut die heutige Preiskermühle. In der ersten Karte der Gegend von Matthias Oeder aus dem Jahr 1589 (sog. Ur-Oeder) ist sie als Thomas v. Bernsteinsmülle eingetragen. Nach vielen verschiedenen Besitzern des Rittergutes Niederpolenz wird im Jahr 1723 die Mühle an Hans Freymann für 350 Gulden verkauft. Dieses Datum ist auch im Schwellbalken des Hauptgebäudes verewigt. Die Familie Frey(mann) besitzt die Mühle bis ins Jahr 1789. In diesem Jahr kauft Johann Gottlob Preusker (Preisker) aus Sachsdorf die Mühle für 2000 Gulden. Johanne Rosine Preisker kauft im Jahr 1843 kaufte den Reihenschank von der Gemeinde Semmelsberg und erwarb somit das Recht eine Schankwirtschaft zu betreiben. 1889 wird die Müllerei aufgegeben und das Hauptgeschäft als Ausflugslokal ausgebaut. 1922 wird das Oberschlächtige Rad auf eine Francisturbine (Typ LNO III der Meissner Firma Schindler & Grünewald) mit einem Nutzgefälle von 6 m und einem Durchlass von max. 120 l/s umgestellt. 1985 Einstellung des Gaststättenbetriebes, von 1998 bis 2003 Leerstand und Verwahrlosung. Ab 2003 neue Besitzer Fam. Flade, Stopp des Verfalls, seit 2004 wieder bewohnt, Umnutzung des eingefallenen Saalanbaus in Werkstatt für Möbelrestaurierung. 2006 Beginn der denkmalgerechten Sanierung des Seitengebäudes (aus dem Internet, Homepage der Mühle).
  25. Auf einer Anhöhe in ummauertem Kirchhof gelegen. Stattlicher Saalbau von 1769 unter Einbeziehung von Außenmauern des (spätmittelalterlichen) Vorgängerbaus. Turmunterbau bereits 1730 laut Inschrift am Westportal, das zweite Geschoss 1769 zusammen mit der Kirche, das dritte 1793. Putzbau mit geradem Ostschluss, stichbogige Fenster je Achse zweireihig übereinander, mit Sandsteingewänden. Westturm trotz verschiedener Bauzeiten von einheitlichem barockem Gepräge, der Helm neubarock, 1886. An der Ostseite Sakristei laut Inschrift 1877 (Dehio 1874). Im Nordosten ehemalige Herrschaftsloge mit Aufgang. Toranlage mit Torpfeilern und Vasen sowie mit schmiedeeisernem Gitter (Dehio gekürzt und geändert). An Fassade historische Sonnenuhr mit Datierung 1686, restauriert 2002. Die Orgel der Kirche ist eine mechanische Orgel aus dem Jahre 1874 von Nikolaus Jahn und Sohn Julius, restauriert 2007. Denkmalwerte Grabstätten auf dem Kirchhof:
    1. Schönhals, Ruhestätte, klassizistisches Ädikulagrab mit Säulen und Dreiecksgiebel, Relief mit Händen, Sockel mit Ornamentik und Inschrift, Mitte 19. Jahrhundert,
    2. Unbekannt, klassizistische Grabstele mit Säulen, Bedachung und Blattwerk, Relief Engelsfigur auf Tumba, Mitte 19. Jahrhundert,
    3. Borsdorf, Carl Gottlieb (gest. 1845), klassistischer Stein mit Giebelbedachung auf Postament, Bedachung mit Akroterien verziert,
    4. Unbekannt, neogotische Grabstele, Maßwerkform aus Säule, Kielbogen, Kreuzblume und Krabben, Relief mit Händen, 2. Hälfte 19. Jahrhundert,
    5. Wätzel, Familiengrab, hoher und markanter neogotischer Stein, Säulen, Maßwerk, Inschriften und Aufsatz, Sockel mit verschiedenen Darstellungen, Mitte 19. Jahrhundert (lesbare Daten 1818, 1842 und 1852),
    6. Unbekannt, neogotischer Stein mit Spitzbogen, Sockel einschließlich Rahmung und gesenkter Fackel an der Seite, 2. Hälfte 19. Jahrhundert,
    7. Unbekannt, neogotischer Stein mit Säulen, Maßwerk und zwei Inschrifttafeln, 2. Hälfte 19. Jahrhundert,
    8. Tamme, Johann Gottlieb (gest. 1813), Pietzsch, Johann Gottfried und andere, klassizistische Grabstele, 3. Viertel 19. Jahrhundert (lesbare Daten 1824, 1835),
    9. Börner, klassizistischer Stein, Mitte 19. Jahrhundert (lesbare Daten 1851, 1889)
    10. Unbekannt, klassizistischer Stein, Vase und figürliche Darstellung im Relief, 3. Viertel 19. Jahrhundert.
    Grabmäler werden bereits bei Gurlitt summarisch erwähnt, darunter das Grabmal des Kirchenvaters Johann Gottlieb Tamme (gest. 1813).
  26. Ehem. Rittergut. Im Spätmittelalter Besitz des Klosters Altzella (e Nossen-Zella), im 16. und 17. Jh. Der Freiberger Bergherren von Alnpeck, im 18. Jh. derer von Schönberg, die 1744 das Herrenhaus neu erbauten. Herrenhaus, ein dreigeschossiger Putzbau mit Mansardwalmdach, die Hauptfassade östlich zum Gutshof mit 12 Fensterachsen, die Fenster rechteckig, die kleineren Fenster des niedrigeren zweiten Obergeschosses mit Stichbögen, das Sandsteinportal ebenfalls mit Stichbogen, am Schlussstein Wappen derer von Schönberg. Zwei nahezu gleichartige zweigeschossige verputzte Flügelbauten mit flachen Walmdächern und Rundbogenfenstern, der südliche A. 19. Jh., der nördliche im Kern 16. und 17. Jh., 1879 umgebaut, mit zwei spitzbogigen Portalen des frühen 16. Jh. und Wappenstein derer von Alnpeck, bezeichnet 1615 an der Hoffront. Im Südosten langer Stalltrakt, bezeichnet 1854, im Nordosten des Gutshofes zwei Wirtschaftsgebäude des 18. Jh. (Dehio Sachsen I, 1996).
    Beiderseits des Hauptgebäudes zweigeschossige Flügel. Das Herrschaftshaus stammt von 1744. Der linke Flügel wohl aus dem Anfang des 19. Jh. Der rechte Flügel aus dem beginnenden 17. Jh. Er wurde laut Inschrift 1879 von C.W. von Schönberg-Pötting umgebaut. Das alte Wappen der Alnpeck und von Sommerlatt (?), bezeichnet 1615, ist auf der hofseitigen Wand eingemauert. Außerdem bezeichnet 1770. An der hinteren Ecke zeigen sich die Fasen des 17. Jahrhunderts. Ursprünglich mit zwei gotischen Toren, die 1879 in die Vorhalle der Schlosskapelle von Rothschönberg eingebaut wurden. „Die Ersterwähnung des Rittergutes geht auf das Jahr 1438 zurück. Die Besitzer wechselten einige Male. So hat nach der Familie von Heynitz im Jahr 1501 die Familie von Staupitz das Gut übernommen. 1660 kaufte es Moritz Heinrich von Miltitz. Um 1675 fiel es an die Familie von Schönberg, in deren Besitz es bis 1945 blieb“, aus Sächsische Zeitung vom 28. November 2007, Quelle: Triebischtal.
  27. Beschreibung:
    • Kirche:
    Saalkirche aus dem frühen 16. Jh., der Chor teilweise mit Bausubstanz wohl des Gründerbaus des 13. Jh., der romanische Triumphbogen ebenfalls 13. Jh. Der turmartige Dachreiter von 1625/26, die Anbauten im Norden und Süden 16. Jh. überformt und z. T. erweitert 1865/67. Außenrestaurierung 1901 und 1978/79, innen 1980/81 und 1994 (bemalte Holzdecke). Putzbau mit eingezogenem, dreiseitig geschlossenem Chor und Strebenpfeilern, das verschieferte Satteldach mit Fledermausgaupen und in der Mitte aufragendem verschiefertem Reiter, zweigeschossiger Rechteckunterbau mit Aufbau und Haube, danach Zwischenstück mit Laterne und Spitze. Rundbogige Fenster im Süden, zwei neugotische Maßwerkfenster von 1865/67 in der Westgiebelfront. An der Nordseite eingeschossiger Anbau mit großer Vorhalle, das Portal aus Sandstein, 17. Jh., westlich anschließend der Aufgang zu den Emporen, östlich die Parentationshalle von 1865/67 mit neugotischem Portal und Fenster. Am Chor spitzbogige Fenster ohne Maßwerk. Sakristei an der Südseite, Tür und Fenster neugotisch. An der Nordseite vorgebaute Treppe zur Herrschaftsloge, darunter Zugang zum Chor mit zwei spätgotischen Sandsteinportalen, 16. Jh. Im Innern hölzerne Kassettendecke von 1576, durch Längsunterzug in der Mitte geteilt, auf jeder Seite fünf quadratische Felder in der Breite, 14 in der Länge, jeweils mit Deckleisten, die Bemalung 1650 von Jonas Eywigk mit Gestalten des AT und NT, Propheten und Apostel, in kräftiger Farbigkeit, begleitet von Stifterinschriften, zwischen den Figuren jeweils ein Feld mit Ornamentdekor und Rankwerk, teilweise mit Engelsköpfen. Die Anordnung der Felder von Reihe zu Reihe diagonal versetzt, so dass wirkungsvolles Gesamtmuster entsteht. Als Stifter sind der Patronats- und Schlossherr Wolff von Ende, Mitglieder seiner Familie und sein Verwalter, der Pfarrer, der Schulmeister und die Kirchväter genannt. – An der fensterlosen Nordseite zweigeschossige Empore aus Holz, 1865/67, mit neugotischen Blendmaßwerkbrüstungen. Der über fünf Stufen erhöhte Chor öffnet sich mit einem rundbogigen gefassten Triumphbogen aus Sandsteinquadern, ein erhaltener Kämpferstein weist auf das 13. Jh. Das Zellengewölbe des Chors um 1515.
    • Ausstattung:
    1. Altar: 1606 von Hans Köhler d. Ä., aus Sandstein, farbig gefasst, gestiftet von Etzold von Ende. Über einem Unterbau mit zwei Frauenköpfen und Inschrift (Einsetzungsworte) dreigeschossiger Aufbau, in der ersten Zone Reliefs mit Darstellung des Abendmahls, links und rechts davon, abgeteilt durch korinthische Säulen, die Fußwaschung und Grablegung, die Reliefs von Wappenreihen begleitet, über einem Gesims die zweite Zone mit Reliefdarstellung Christi am Ölberg zwischen kleineren Säulen, links und rechts davon schlafende Jünger, darüber in der dritten Zone Reliefs mit Gottvater und abschließender Dreieckgiebel mit bekrönendem Salvator mundi, begleitet von wappentragenden Engeln. 2. Kanzel: ebenfalls von Hans Köhler d. Ä., aus Sandstein, farbig gefasst, gestiftet von Hans Ernst von Miltitz. Der achteckige Korb, rechts am Triumphbogen, über einer toskanischen Säule, die auf einem Postament mit Löwenkopf ruht, mit der Säule verbunden ein Relief mit Darstellung der ehernen Schlange, am Fuß vier Männer und eine Frau, von Schlangen umklammert. Das inhaltsreiche Bildprogramm der Kanzel fortgesetzt an den Brüstungsrelies des Korbs mit Darstellungen der Kreuzigung Christi und der Höllenfahrt der Sünder, der Himmelfahrt Christi, des über den Figuren der Stifterfamilie thronenden Christus, der Himmelfahrt des Elias und Johannes des Evangelisten. Der von der Sakristei zum Kanzelkorb führende überwölbte Gang, ebenfalls Sandstein, von einem Steinbalken getragen, der von der fast lebensgroßen Gestalt des Moses und einem Steinpfeiler gestützt wird, die Brüstung des Gangs mit Darstellung der Arbeiter im Weinberg des Herrn, Christi als Sämann am Kreuz, auf dem Fries eine Inschrift von 1598, die den Stifter, den amtierenden Pfarrer und den Bildhauer nennt. 3. Taufstein: 1592, aus Sandstein, farbig gefasst, ebenfalls von Hans Köhler d. Ä., mit vier Kindlein am Fuß des sechseckigen Beckens, welche Attribute halten, am Beckenrand Reliefs mit Darstellung des Durchzugs der Kinder Israels durch das Rote Meer, der Arche Noah, der Taufe Christi und der Kindersegnung durch Christus. 4. Jahn-Orgel: mit großem neugotischen Prospekt von 1867 (Dehio Sachsen).
  28. Denkmaltext: Kirche und Schloss bis etwa 1950 durch einen gedeckten Gang baulich miteinander verbunden und auf einer nach Osten und Norden vorspringenden Geländezunge gelegen. Sie bilden zusammen mit dem Pfarrhof im Südwesten den historischen Kern des Dorfes. Als Luthereichen werden Eichen bezeichnet, die im Gedenken an Martin Luther gepflanzt wurden oder in direktem Zusammenhang mit dem Wirken des Reformators stehen sollen. Häufig handelt es sich um Bäume der Art Stieleiche. Am bekanntesten ist die Luthereiche in der Lutherstadt Wittenberg, an deren Standort Luther 1520 sein Exemplar der päpstlichen Bannandrohungsbulle Exsurge Domine verbrannt hat. Im Jahr 1883 wurden anlässlich des 400. Geburtstags von Martin Luther in vielen, in der Regel mehrheitlich evangelisch-lutherischen Orten Luthereichen gepflanzt. Diese Bäume stellen heute die größte Gruppe der Luthereichen, oftmals stehen sie auf Plätzen vor Kirchen oder sonstigen zentral gelegenen Standorten. Vergleichbar sind sie mit den Bismarckeichen, die an den Reichskanzler Otto von Bismarck erinnern, und den Kaisereichen. Zur Pflanzung weiterer Luthereichen kam es vereinzelt im Jahre 1917 anlässlich des 400-jährigen Jubiläums der Reformation sowie in der Zeit des Nationalsozialismus. Die kleine Anlage in Klipphausen, OT Weistropp, aus Eiche und Inschriftenstein bestehend, erinnert an Luther selbst, an ein 1883 weit verbreitetes und kirchlich/religiös bedeutsames Gedenken sowie an ein für den Ort Weistropp wichtiges Ereignis. Sie ist somit personengeschichtlich, kulturgeschichtlich und ortsgeschichtlich bedeutend.
    Kirche und Kirchhof:
    • Saalkirche, 1601 neu erbaut, bauliche Veränderungen 1725, 1876 und 1877. Turm 1499, sein Aufbau 1701. Innenrestaurierungen 1887 und 1939. Putzbau mit Stichbogenfenstern, der Chor leicht eingezogen, mit 3/8-Schluss, Strebepfeilern und nahezu rundbogigen Fenstern, an seiner Nordseite Sakristei mit transferiertem spätgotischen Portal, im Obergeschoss ehem. Betstube der Schlossherrschaft. Dreigeschossiger Westturm, mit spätgotischem Westportal, achteckiger Turmaufbau mit Haube, Laterne und Spitzhelm, südlich angebaute Vorhalle E. 19. Jh. Saal mit flacher Putzdecke, spitzbogiger Chorbogen von 1876, westliches Chorjoch flach gedeckt, der östliche Schluss mit Rippengewölbe, Betstube 1939 erneuert. Chorfenster mit drei Glasgemälden, 1887. Altar 1939 von Walter Jähnig und Willi Ritsche, Altargemälde, Öl auf Holz, mit Darstellung des Abendmahls, um 1725. Kanzel, Sandstein, bezeichnet 1607, am Korb Relief der Stifter Gottschalk von Günderode und Barbara von Geusau, in den Seitenfeldern 16 Adelswappen, Taufe (1602), Sandstein, bezeichnet 1602, mit reichem Spätrenaissancedekor, beide von Balthasar d. Ä. (Dehio Sachsen I, 1996).
    • Kirchhof mit Grabmälern des 19. Jhs., Einfriedung schmiedeeisernem Zaun und Torpfeiler mit Gitter, Kriegerdenkmal als kleines Gebäude.
  29. Scheune: Die Scheune bildet den südlichen Abschluss des zur tiefer verlaufenden Straße offenen Dreiseithofes. Der Hof hat seit der Bauzeit des Wohnhauses um 1700 sein Erscheinungsbild, mit Ausnahme einiger kleinerer Anbauten, bis heute bewahren können. Selbst der Backofen an der abgewandten Seite des Wohnstallhauses ist noch vorhanden. Allein das Erscheinungsbild des Hofes mit dahinter anschließender großer Streuobstwiese und erhaltener Anbindung an das Feld stellt einen besonderen Wert der Bau- und Siedlungsgeschichte dar. Dem gleichgestellt werden kann der hohe Zeugniswert des Hofes für die ländliche Wirtschaftsweise der letzten 300 Jahre. Mit der exponierten Lage am südlichen Ortseingang von Weistropp nimmt der Hof einen dorfbaulich prägenden Platz ein. Die Scheune wurde durch mehrere Anbauten im Laufe ihres Bestandes erweitert, dabei wurde aber der bauzeitliche Grundriss im Kernbau von 1618 (d) erhalten. Die Erweiterungsbauten künden mit dem Einbau eines Kellers vom Einzug der Kartoffel und Rübe in die Wirtschaft des Hofes, die Erweiterung der Lagerfläche zeigt den steigenden Ertrag der Felder nach Einführung von neuen Methoden des Feldbaus. Die dendrochronologische Datierung des Fachwerkes der Scheune erbrachte in vier Proben das Jahr 1618, dreimal Winter-, einmal Sommerwaldkante (Heußner, Petershagen), das verwendete Bauholz der Proben ist Tanne und Fichte. Die Scheune wurde zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges erbaut und hat nun bald 400 Jahre die Zeiten überdauert. Die Scheune ist zweizonig quer zum First gegliedert. Die östliche Zone parallel zur Straße war die Tenne, den natürlichen Gegebenheiten folgend war die Einfahrt nicht vom Hofe aus möglich, sondern nur direkt vom Felde unter der Traufe. Die runden Löcher für die Drehzapfen des Tores sind im abgewandten Traufrähm erhalten. Zum Hofe führt unter der Traufe eine Tür, die über ein paar Stufen vom tiefer liegenden Hof erreicht werden konnte. Westlich neben der Tenne gab es eine Banse, die beide durch eine etwa bis zur halben Höhe verbretterten Bundwand getrennt waren. Mit dem leichten Rechteck des Grundrisses von ca. 7,30 x 6,80 m und einer Höhe von ca. 3,40 m war der Kernbau eine kleinere Scheune. Der Bauzustand der Scheune ist stellenweise gut bis sehr gut, an anderen Stellen sehr schlecht. Das bauzeitliche, geblattete Kreuzstrebengefüge ist aber auch in den zerstörten Bereichen noch vollständig ablesbar. Das Gefüge des Fach- wie auch des Dachwerkes ist sehr sorgfältig aus kräftigen Querschnitten gezimmert worden. Mit dem Kreuzstrebenabbund ist die Scheune in überzeugender Befundfülle ein außerordentlich wertvolles Zeugnis der ländlichen Bauweise zu Beginn des 17. Jahrhunderts in der Region. Durch den Vergleich mit den Scheunen aus dem Landkreis Mittweida aus dem 16. und beginnenden 17. Jahrhundert erhält das Bauwerk eine überregionale Bedeutung. Neben der ebenfalls in Kreuzstrebenfachwerk errichteten Scheune des Pfarrhofes in Tanneberg, allerdings erst 1659 (d), ist die Weistropper Scheune ein bisher alleinstehendes, vollständig erhaltenes ländliches Bauwerk aus dem beginnenden 17. Jahrhundert und erhält damit neben den Gefügebefunden eine besonderes Bedeutung nach dem Alterswert. Aufgrund des hohen Denkmalwertes des Scheune und ihrer Stellung im Hofverband wie im Ortsbild ist neben dem Wohnhaus und dem Seitengebäude auch ein Erhalt der Scheune anzustreben. Es sollte versucht werden, den geplanten Neubau eines Wohnhauses mit dem Erhalt des Fachwerkgefüges der Scheune zu verbinden. Das Dachwerk hat zumindest durch den vermuteten Ausbau eines Mittellängsverbandes Veränderung erfahren, die Dachneigung und gute Sparren sollten aber wieder verwendet werden. Schadhafte Hölzer können repariert werden, bei großem Schadensbild ist auch Ersatz möglich. Ein vorheriges Aufmaß und die Nummerierung der Hölzer gewährleisten bei dem Wiederaufbau nach einem wohl unumgänglichen Abbau der Scheune die denkmalgerechte Wiederherstellung. Ein Neubau kann in die Scheune eingefügt werden, soweit die erhaltene Substanz nicht verändert wird. So ist es möglich, das Fachwerk als dämmende Außenhülle um den Neubau zu stellen, die Grundrissgestaltung sollte auf die Zweizonigkeit Rücksicht nehmen. Erweiterungen der Nutzfläche sind durch das bauzeitliche Tor auf der abgewandten Seite möglich, aber auch das jüngere Tor im Westgiebel kann genutzt werden. Fensteröffnungen sollten das Gefüge nicht trennen. So kann ein interessanter Neubau entstehen, der zugleich das Erscheinungsbild der Scheune von 1618 (datiert) erkennbar bleiben lässt. Es besteht die Möglichkeit, die bisher älteste bekannte Scheune im Umland von Dresden erhalten zu können. Im Auftrag Thomas Noky, Spezialgebiet Volksbauweise. – Die Scheune wurde trotz der Bemühungen von Herrn Noky leider noch im gleichen Jahr abgebrochen, gez. Müller 1. Febr. 2008.
  30. Die zugewandten Seiten des Fachwerkoberstocks zum Hof (Traufe) und zur Straße (Giebel) haben gerade Andreaskreuze, die an den Hausecken zu Kreuzstreben erweitert sind. Die jeweils zu den Eckständern aufsteigenden Streben überblatten die Brustriegel und sind durch ein Blatt mit gekehltem Rücken mit jenen verbunden. Die abgewandten Seiten sind einfach verstrebt. Der dichten Ständerfolge unter den Dachbalken in der zugewandten Traufseite stehen weite Ständerabstände in der abgewandten Traufseite gegenüber. Das Denkprinzip des Ständerbaus ist hier noch gut zu erkennen. Bemerkenswert ist das Dachwerk. Das binderlose Kehlbalkendach hat keinen Mittellängsverband und keinen Stuhl, die Windaussteifung wird hofseitig (zugewandte Seite) durch zwei von außen in die Sparren eingeblattete Windrispen erreicht, die sich im mittleren Sparrenzwischenraum der acht Sparrenpaare unten kreuzen. Die Sparren sind zur zugewandten Seite zum Hof in die leicht überstehenden Dachbalken eingezapft, zur abgewandten Seite sind Dachbalken und Sparren mit einem geschweiften Überstand verblattet. Am First stoßen die Sparren stumpf aneinander. Die Riegel im Sparrendreieck zur Straße sind in die Sparren geblattet. Die Schwelle des Oberstockfachwerks zeigt eine Profilierung mit einer Kehle und darüber einem Stab, das vor den Balkenköpfen durchlaufende Füllholz mit Fase und Stab. Beide Profilierungen enden mit Schiffchen. Die bauzeitliche Stube im Erdgeschoss ist mitsamt der Decke verloren und durch Steinwände und einfach gefaste Deckenbalken ersetzt. Das nur zweizonige Haus hatte neben der Stube zum abgewandten Giebel einen Raum, der als Flur und Küche gedient hat. Hier sind die bauzeitlichen Deckenbalken erhalten. Im abgewandten Giebelbalken der Decke zum Oberstock und im nächstliegenden freitragenden Deckenbalken sind die Ausnehmungen des Treppenwechsels erhalten. Blattsassen in den heutigen Mauerhölzern lassen auf ein verlorenes, durch Mauerwerk ersetztes Erdgeschossfachwerk schließen, die Mauerhölzer sind die ehemaligen Rähme.
    Die konstruktive Gestalt des Oberstockfachwerks mit Profilierungen und das Dachwerk lassen eine Datierung in die Zeit um 1650 oder früher zu (dendrochronologisches Gutachten: Holzeinschlag 1619, Hausbau etwa im Zeitraum von 1620 bis 1622). Von besonderem baugeschichtlichem Wert sind die zur abgewandten Seite angeblatteten Sparren, die nach meiner Kenntnis der bisher einzige Fund im Elbtal sind. Angeblattete Sparren sind aus der Gegend um Mittweida bis nach Ostthüringen aus dem 16. bis 18. Jahrhundert bekannt (bisher 1526/1725) und aus der Oberlausitz aus dem 17./18. Jahrhundert (jüngste Datierung 1740). Das nahezu vollständig erhaltene Fachwerk des Oberstocks und das Dachwerk zeigen für die überregionale Baugeschichte des Bauernhauses bedeutende Befunde.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Louisenberg in Gauernitz (abgerufen am 10. Dezember 2017)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kulturdenkmale in Klipphausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien