Liste der Kulturdenkmale in Weinböhla

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Wappen der Gemeinde Weinböhla

In der Liste der Kulturdenkmale in Weinböhla sind sämtliche Kulturdenkmale der Gemeinde Weinböhla im sächsischen Landkreis Meißen aufgelistet (Stand: Juli 2017). Die Anmerkungen sind zu beachten.

Diese Liste ist eine Teilliste der Liste der Kulturdenkmale in Sachsen.

Legende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bild: zeigt ein Bild des Kulturdenkmals und gegebenenfalls einen Link zu weiteren Fotos des Kulturdenkmals im Medienarchiv Wikimedia Commons
  • Bezeichnung: Name, Bezeichnung oder die Art des Kulturdenkmals
  • Lage: Wenn vorhanden Straßenname und Hausnummer des Kulturdenkmals; Grundsortierung der Liste erfolgt nach dieser Adresse. Der Link Karte führt zu verschiedenen Kartendarstellungen und nennt die Koordinaten des Kulturdenkmals.
Kartenansicht, um Koordinaten zu setzen. In dieser Kartenansicht sind Kulturdenkmale ohne Koordinaten mit einem roten Marker dargestellt und können in der Karte gesetzt werden. Kulturdenkmale ohne Bild sind mit einem blauen Marker gekennzeichnet, Kulturdenkmale mit Bild mit einem grünen Marker.
  • Datierung: gibt das Jahr der Fertigstellung beziehungsweise das Datum der Erstnennung oder den Zeitraum der Errichtung an
  • Beschreibung: bauliche und geschichtliche Einzelheiten des Kulturdenkmals, vorzugsweise die Denkmaleigenschaften
  • ID: wird vom Landesamt für Denkmalpflege Sachsen vergeben. Sie identifiziert das Kulturdenkmal eindeutig. Der Link führt zu einem PDF-Dokument des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen, das die Informationen des Denkmals zusammenfasst, eine Kartenskizze und oft noch eine ausführliche Beschreibung enthält. Bei ehemaligen Kulturdenkmalen ist zum Teil keine ID angegeben, sollte eine angegeben sein, ist dies die ehemalige ID. Der entsprechende Link führt zu einem leeren Dokument beim Landesamt. In der ID-Spalte kann sich auch folgendes Icon Notification-icon-Wikidata-logo.svg befinden, dies führt zu Angaben zu diesem Kulturdenkmal bei Wikidata.

Weinböhla[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Wolfssäule; Wolfsdenkmal
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Wolfssäule; Wolfsdenkmal (Karte) bez. 1618 Sandsteinsäule mit lebensgroßer Plastik des letzten geschossenen Wolfes (spätere Überarbeitungen), erinnert an die landesherrliche Jagd im Friedewald mit dem Moritzburger Schloss im Zentrum, geschichtlich und künstlerisch bedeutend.[Ausführlich 1] 09266776
 


Wegestein (Karte) 19. Jh. Sandsteinstele, markante Inschriftfelder und Richtungsweiser, verkehrsgeschichtlich bedeutend. Die Wegesäule gehört wie die Wolfssäule zu Weinböhla, das Forsthaus Kreyern gehört zu Coswig. 09266811
 


Jungfernbrücke (Karte) 18. Jh. markante Bogenkonstruktion aus Bruchstein, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich bedeutend. 09266809
 


Wohnhaus und Seitengebäude eines Bauernhofes Alte Weinbergstraße 2
(Karte)
um 1875 ländliche Gebäude des ausgehenden 19. Jahrhunderts, Hauptbau mit zeittypischer historistischer Fassadengestaltung, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich bedeutend, Fassadengliederung durch Putznutung. 09266830
 


Bauernhof Bachgasse 6
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Wohnstallhaus, Scheune, Seitengebäude und Einfriedungsmauer eines Bauernhofes – charakteristisches ländliches kleinbäuerliches Anwesen seiner Zeit, Wohnstallhaus Obergeschoss Fachwerk verkleidet, baugeschichtlich bedeutend. Fenster teilw. vergrößert, Obergeschoss holzverschalt (darunter evtl. Fachwerk), massiv untersetzt. 09266762
 


Mietvilla mit Einfriedung, Torpfeilern und Gartenanlage Bäckersche Hofstraße 6
(Karte)
Ende 19. Jh. weitgehend ursprünglich erhaltener späthistoristischer Bau mit zeittypischer Fassadenzier, baugeschichtlich bedeutend, Holzvorbau 09266890
 


Mietshaus
Mietshaus Bahnhofstraße 1
(Karte)
um 1890 für kleinstädtisch-dörfliche Verhältnisse aufwendiges historistisches Gebäude des ausgehenden 19. Jahrhunderts, bedeutsam die Vielzahl der erhaltenen Details, Teil des markantesten gründerzeitlichen Straßenzuges von Weinböhla, architekturhistorisch und städtebaulich bedeutend.[Ausführlich 2] 09266781
 


Mietshaus
Mietshaus Bahnhofstraße 2
(Karte)
um 1890 mit Laden, historistisches Gebäude des späten 19. Jahrhunderts mit zeittypischem Fassadenschmuck, zudem Teil des markantesten gründerzeitlichen Straßenzuges von Weinböhla, architekturhistorisch und städtebaulich bedeutend. Betonung der Mittelachse durch einen Dacherker mit bekrönendem Dreiecksgiebel. 09266780
 


Mietshaus mit seitlicher Einfriedung
Mietshaus mit seitlicher Einfriedung Bahnhofstraße 5
(Karte)
um 1890 historistisches Gebäude des ausgehenden 19. Jahrhunderts mit hervorgehobenem Mittelrisalit, zudem Teil des markantesten gründerzeitlichen Straßenzuges von Weinböhla, architekturhistorisch und städtebaulich bedeutend. Betonung der Mittelachse durch einen Dacherker mit als Akanthusblatt ausgebildetem Giebel, im ersten Obergeschoss Bekrönung der Fenster durch Dreiecksgiebel. 09266779
 


Bahnhof Weinböhla mit Empfangsgebäude und daran angebautem Güterschuppen
Weitere Bilder
Bahnhof Weinböhla mit Empfangsgebäude und daran angebautem Güterschuppen Bahnhofstraße 15
(Karte)
um 1875 weitgehend erhaltener sächsischer Kleinstadtbahnhof, Teil der einstigen Berlin-Dresdner Eisenbahn, verkehrsgeschichtliche und eisenbahngeschichtlich bedeutend. Ein von zwei Risaliten eingeschlossener Mittelteil, betontes Obergeschoss. Fenster begrenzt durch profilierte Segmentbögen, in Anlehnung an den Schweizerstil. Der Güterschuppen besteht aus Backstein. 09266789
 


Eisenbahnerwohnhaus
Eisenbahnerwohnhaus Bahnhofstraße 16
(Karte)
Ende 19. Jh. charakteristischer Eisenbahntypenbau des ausgehenden 19. Jahrhunderts mit Klinkerfassade, baugeschichtlich bedeutend. 09266770
 


König-Albert-Turm
Weitere Bilder
König-Albert-Turm Barthshügelstraße
(Karte)
1897–1898 Aussichtsturm – markantes gründerzeitliches Gebäude mit schlankem Schaft und Fassadenzier im Bereich des Eingangs und der Austritte, Landmarke und Wahrzeichen von Weinböhla, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich bedeutend. 09266887
 


Villa mit Stützmauer Barthshügelstraße 7
(Karte)
um 1900 markanter kleinstädtisch-ländlicher Wohnbau der Gründerzeit, mit Gestaltungselementen des Schweizerstils (u. a. vorkragendem Ziergiebel), baugeschichtlich und ortsentwicklungsgeschichtlich bedeutsam sowie künstlerisch von Belang. Anlehnung an den Landhausstil bzw. Schweizerhausstil, Zaun original erhalten, Fachwerkverblendungen. 09266885
 


Villa mit Stützmauer Barthshügelstraße 9
(Karte)
Ende 19. Jh. für kleinstädtisch-ländliche Verhältnisse repräsentatives Gebäude der späten Gründerzeit, mit historistischer Putzfassade, dominiert von straßenseitigem Turm und dessen weit überkragendem Dach, baugeschichtlich und ortsentwicklungsgeschichtlich bedeutend. Originale Tür mit Bleiverglasung, Rundbogenmotiv an den Fenstern und als Überfangbogen, Klinker an der Dachbegrenzung. 09266859
 


Villa Baumgartenstraße 3
(Karte)
2. Hälfte 19. Jh. bescheidener, aber zeittypischer Wohnbau des ausgehenden 19. Jhdts., mit Schweifgiebel in Anlehnung an den Stil der Deutschen Neorenaissance errichtet, baugeschichtlich und ortsentwicklungsgeschichtlich bedeutend. 09266829
 


Villa Baumgartenstraße 16
(Karte)
2. Hälfte 19. Jh. einfacher gründerzeitlicher Putzbau, gewisse ortsgeschichtlich Bedeutung, dokumentiert Entwicklung Weinböhlas zur Sommerfrische in der Nähe Dresdens, so empfahl das Kaiserliche Gesundheitsamt Berlin Weinböhla als Luftkurort. Mittelachse betonender Dreiecksgiebel, Klinker-Überfangbogen über den Fenstern. 09266828
 


Berghaus; Hohes Haus; Schloss Lauben
Weitere Bilder
Berghaus; Hohes Haus; Schloss Lauben Bergsiedlung 33
(Karte)
2. Hälfte 18. Jh. Herrenhaus eines ehemaligen Weingutes, mit Seitenflügel und Scheune sowie Parkanlage, Brunnen, Torpfeilern und Einfriedungsmauer – Zeugnis des jahrhundertealten Weinbaus in der Elbregion, Kernbau aus dem Spätbarock, Erweiterungen in Formen der Burgenarchitektur Mitte des 19. Jahrhunderts, baugeschichtlich und künstlerisch bedeutsamstes Anwesen von Weinböhla, zudem von landschaftsgestaltender Wirkung.[Ausführlich 3] 09266821
 


Kurhaus San Remo (Ehemaliges Kurhaus mit Anbau) Berliner Straße 16
(Karte)
Ende 19. Jh. charakteristisches Beispiel einer der für das Elbtal typischen Heilanstalten des ausgehenden 19. Jahrhunderts, gestalterisch vergleichbar mit den vor 1900 entstanden Bauten des Lindenhofs in Coswig, erinnert an die Zeit, als Weinböhla vom Kaiserliche Gesundheitsamt Berlin als Luftkurort empfohlen wurde, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich bedeutend. Klinker als Negativapplikation, in den Innenräumen, soweit einblickbar, Stuck an den Decken erhalten. Heute zu Wohnzwecken genutzt, davor auch zeitweise Sitz eines Pharma-Betriebes. 09266854
 


Einfriedungsmauer Döringstraße 2; 4; 6
(Karte)
19. Jh. aus Bruchsteinen, wichtig für das Ortsbild, ortsentwicklungsgeschichtlich von Bedeutung 09266803
 


Villa mit Einfriedung Döringstraße 8
(Karte)
um 1900 eine der am ursprünglichsten erhaltenen gründerzeitlichen Wohnbauten des ausgehenden 19. Jahrhunderts im Ort, Putzbau mit übergiebeltem Mittelrisalit, feine Putzgliederung gibt dem Gebäude schlichte Noblesse, auch die wohl jünger Einfriedung vergleichsweise anspruchsvoll, baugeschichtlich und ortsentwicklungsgeschichtlich sowie künstlerisch bedeutend. Original schmiedeeiserner Zaun (mit jugendstilähnlichen, geometrischen Ornamenten), Betonung der Mittelachse durch einen Dacherker mit geschwungenem Giebel. 09266801
 


Dreiseithof Dresdner Straße 6
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. (Seitengebäude) Seitengebäude eines ehemaligen Dreiseithofes sowie Einfriedungsmauer – malerischer ländlicher Putzbau, dokumentiert am Eingang zum Ortskern den einst prägenden ländlichen Charakter Weinböhlas, baugeschichtlich und ortsentwicklungsgeschichtlich bedeutend.[Ausführlich 4] 09266744
 


Wohnstallhaus, Seitengebäude, Scheune und Toreinfahrt eines Dreiseithofes Dresdner Straße 10
(Karte)
um 1870 weitgehend geschlossen erhaltene Anlage aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, Wohnstallhaus mit überdachtem Zwillingsfenster im Giebel, Seitengebäude mit Kumthalle, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich bedeutend. Seitengebäude mit Stall und Kumthalle im Erdgeschoss sowie Auszüglerwohnung im Obergeschoss. 09266860
 


Mietshaus
Mietshaus Dresdner Straße 17
(Karte)
um 1900 gründerzeitliche Putz-Klinker-Fassade, straßenseitig übergiebelter Mittelrisalit, baugeschichtlich von Bedeutung. Erdgeschoss verputzt, Obergeschosse Klinker, Mittelachse betonender Giebel, Adler als Giebelbekrönung, Dachhäuser, Weinspalier. 09266863
 


Wohnhaus, Auszüglerhaus, Scheune und Stallgebäude eines Bauernhofes Forststraße 7; 7a
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Wohnhaus Obergeschoss Fachwerk verbrettert, vermutlich ehemaliges Winzergut, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung,Auszüglerhaus: verbretterter Giebel. 09266877
 


Friedhof Weinböhla (Friedhofstor und einige Grabmale auf dem Friedhof) Friedensstraße 12
(Karte)
Ende 19. Jh. ortsgeschichtlich und künstlerisch von Bedeutung: Grabmal Schäfer, 1920er Jahre / Grabmal Quittel, Ende 19. Jh. / Grabanlage Fam. Martin, um 1920 / Grabmal Karl Otto Mehner, gest. 1914 / Grabmal Fam. Schneider, um 1900 - Abbruch vor 2011. 09304111
 


Freiwillige Feuerwehr Weinböhla (Feuerwehrgebäude) Friedensstraße 17
(Karte)
1916 repräsentatives öffentliches Gebäude im Reformstil der Zeit um 1910, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung, 1902 gegründet. 09266817
 


Zwei Villen mit Einfriedung Georgstraße 4; 6
(Karte)
um 1910 zwei spiegelbildlich gestaltete Villen im Reformstil nach 1900 mit seiner versachlichten Formensprache, wohl die anschaulichsten Beispiele dieser Zeit in Weinböhla, verstärkt durch Doppelung, baugeschichtlich bedeutend. Am vorkragenden Giebel eine Art Kassettenmalerei, Gebäude weitestgehend im Original-Zustand (Fenster, Wintergarten, Putz, Dach, hölzerne Schlagläden). Trotz leichter Beeinträchtigungen des vor 2011 sanierten Baus (Nummer 6) wohl anschaulichstes Beispiel aus dieser Zeit in Weinböhla, unsanierter Bau in hohem Maße authentisch. 09266853
 


Villa Georgstraße 21
(Karte)
Ende 19. Jh. aufwändig gestaltetes gründerzeitliches Wohngebäude mit Türmchen, Holzveranda und Seitenrisalit mit Gesprengegiebel, Anklang an den Schweizerstil, baugeschichtlich von Bedeutung. Turm über dem Eingang, Fachwerk im Giebel, Fenster des Holzerkers farbig verglast. 09266843
 


Mietshaus
Mietshaus Goethestraße 2
(Karte)
Ende 19. Jh. markanter gründerzeitlicher Putzbau mit Ziegelgliederung, Betonung der verbrochenen Ecke durch Balkon und Dachaufbau in Ziegelbauweise, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, mit ehemaligem Laden, als Eckbau konzipiert, Eckbalkon, Klinker als Negativapplikation. 09266848
 


Villa mit Einfriedung
Villa mit Einfriedung Goethestraße 7
(Karte)
bez. 1897 zeittypischer gründerzeitlicher Wohnbau des ausgehenden 19. Jahrhunderts, mittenbetonte Putzfassade, aufwendig gestaltete Holzveranda, baugeschichtlich von Bedeutung. Mittelachse betonender Neorenaissancegiebel, Original-Zaun, Holzveranda. 09266847
 


Villa Windhuk (Villa mit Einfriedung)
Villa Windhuk (Villa mit Einfriedung) Goethestraße 15
(Karte)
Ende 19. Jh. zeittypischer gründerzeitlicher Wohnbau des ausgehenden 19. Jahrhunderts, gut gegliederte Putzfassade, mittenbetonender Dachaufbau, baugeschichtlich von Bedeutung. Mittelachse betonender Neorenaissancegiebel. 09266846
 


Villa mit Einfriedung
Villa mit Einfriedung Goethestraße 18
(Karte)
um 1900 malerisch gestaltetes Gründerzeitgebäude, gelbe Klinkerfassade mit Putz- und Fachwerk-Elementen, bewegte Dachlandschaft, baugeschichtlich von Bedeutung. Klinkerfassade, Fachwerk-Giebel, Erker mit darüber liegendem Balkon. 09266844
 


Doppelmietshaus und zwei Toreinfahrten
Doppelmietshaus und zwei Toreinfahrten Goethestraße 20; 22
(Karte)
um 1910 villenartiger Putzbau mit verbretterten Fassadenbereichen und Fachwerk-Erker, im Reform- und Heimatstil, ungewöhnlich gestaltete Fassadendetails, baugeschichtlich von Bedeutung, Hölzerner Eckerker. 09266845
 


Wohnhaus mit Einfriedung Grüne Straße 1
(Karte)
nach 1910 einfacher Putzbau mit akzentuierend eingesetztem Bauschmuck, durch Zwerchhaus im Dach betont, im Reform- und Heimatstil, baugeschichtlich von Bedeutung. Reduzierter Bauschmuck (in Anlehnung an barocke Stilelemente), im Giebel des Dachhäuschens eine Putte mit Weinrebe, Fensterläden nach Original-Vorlage erneuert. 09266855
 


Wohnhaus und Scheune im Hinterhof
Wohnhaus und Scheune im Hinterhof Hauptstraße 2
(Karte)
Ende 19. Jh. mit Laden, Wohnhaus ein gründerzeitlicher Putzbau mit betontem Mittelrisalit und Balkon auf gusseisernen Stützen, Scheune Bruchsteinbau, baugeschichtlich und ortsentwicklungsgeschichtlich von Bedeutung. Betonung der Mittelachse durch einen zweiachsigen Risalit, Balkon und Dacherker. 09266740
 


Gemeindezentrum Lutherhaus; Gasthaus „Zum goldenen Stern“ (ehem.) (Ehemaliges Gasthaus, heute Gemeindehaus, mit Nebengebäude)
Gemeindezentrum Lutherhaus; Gasthaus „Zum goldenen Stern“ (ehem.) (Ehemaliges Gasthaus, heute Gemeindehaus, mit Nebengebäude) Hauptstraße 3
(Karte)
1900 Hauptbau repräsentativ mit Mittelrisalit und Schweifgiebel, im Erdgeschoss Rundbogenfenster, im Stil der deutschen Neorenaissance, 1933 als Gemeindezentrum umgenutzt, Nebengebäude mit Attika-Abschluss, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung. Neorenaissance über der hervorgehobenen Mittelachse, im Putz eingelassenes Kreuz. - 1900 als Restaurant "Zum goldenen Stern" erbaut. 09266754
 


Wohnhaus und Torpfeiler eines Bauernhofes
Wohnhaus und Torpfeiler eines Bauernhofes Hauptstraße 8
(Karte)
2. Hälfte 19. Jh. Obergeschoss Fachwerk, zeit- und landschaftstypisches ländliches Wohnhaus, baugeschichtlich von Bedeutung, Fachwerk massiv untersetzt. 09266739
 


Wohnhaus, Scheune und Torpfeiler eines Bauernhofes
Wohnhaus, Scheune und Torpfeiler eines Bauernhofes Hauptstraße 10
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. verputzte Massivbauten in ortsbildprägender Lage, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung. Giebelseitig im Wohnhaus moderner Ladeneinbau, das rückwärtige Stallgebäude wurde 2005 abgerissen. 09266738
 


Hälfte eines Doppelmietshauses und Nebengebäude
Hälfte eines Doppelmietshauses und Nebengebäude Hauptstraße 35
(Karte)
um 1905 mittenbetonte Putzfassade mit geschwungenem Giebel, im Reform- und Jugendstil, baugeschichtlich von Bedeutung, identisch mit Hauptstr. 35a 09266788
 


Hälfte eines Doppelmietshauses
Hälfte eines Doppelmietshauses Hauptstraße 35a
(Karte)
um 1905 mittenbetonte Putzfassade mit geschwungenem Giebel, im Reform- und Jugendstil, baugeschichtlich von Bedeutung. Reduzierter Neobarock, Dacherker mit geschweiftem Giebel und Ochsenauge (liegend oval), über dem Eingang der Doppeladler. 09266787
 


Wohnhaus
Wohnhaus Hauptstraße 36
(Karte)
bez. 1939 mit Laden, schlichter Putzbau, durch Erker betont, im Heimatstil der 1930er Jahre, baugeschichtlich von Bedeutung, Dachhäuser, Erker. 09266814
 


Wohnhaus eines Bauernhofes
Wohnhaus eines Bauernhofes Hauptstraße 37
(Karte)
um 1860 zeit- und landschaftstypischer Putzbau, Zwillingsfenster im Giebel, baugeschichtlich und ortsentwicklungsgeschichtlich von Bedeutung. Weinspalier, Rundbogenfenster an der Giebelseite im Dachgeschoss. 09266786
 


Mietshaus
Mietshaus Hauptstraße 39
(Karte)
um 1910 Putzbau mit hohem Giebel, Belebung durch stilisierte Konsolen und Fachwerk, im Reformstil, baugeschichtlich bedeutend. Buchhandlung, Gemeindebücherei und Lesestube integriert, heute: Ärztezentrum, an der Rückseite ein holzverschalter Wintergarten, Fachwerk im Giebel, Nummer 39a ist der Seitenflügel im Hof - kein Denkmal. 09266785
 


Wohnhaus
Wohnhaus Hauptstraße 41
(Karte)
Ende 19. Jh. mit Laden, Putzfassade mit betonten Fenstereinfassungen, Gründerzeitgebäude, baugeschichtlich von Bedeutung. Betontes Obergeschoss, Schmuck über den Fenstern, ehem. Apotheke. 09266784
 


Mietshaus
Mietshaus Hauptstraße 43
(Karte)
nach 1900 mit Laden, als Eckbau konzipiertes Gründerzeitgebäude, durch Eckerker betont, im Stil des Späthistorismus, Ornamentik mit Jugendstilanklängen, baugeschichtlich von Bedeutung. Als Eckbau konzipiert, Neorenaissancegiebel, aber Ornamentik mit Jugendstilanklängen. 09266782
 


Wohnhaus (mit Anbau)
Wohnhaus (mit Anbau) Hauptstraße 56
(Karte)
Ende 19. Jh. gut gegliederter, gründerzeitlicher Putzbau, mit aufwendig gestalteten hölzernem Anbau, baugeschichtlich von Bedeutung. 09266813
 


Wohnhaus, Seitengebäude und Einfriedung eines Bauernhofes
Wohnhaus, Seitengebäude und Einfriedung eines Bauernhofes Hauptstraße 60
(Karte)
Mitte 19. Jh. Wohnhaus verputzter Massivbau mit Zwillingsfenster im Giebel, Zeugnis der Volksbauweise in der zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts, baugeschichtlich bedeutend, Weinspaliere. 09266810
 


Mietshaus
Mietshaus Helmut-Türk-Straße 18
(Karte)
um 1890 reich dekorierte, gründerzeitliche Putzfassade, Eckbetonung durch Geschossaufstockung und Zwiebelhaube, als Pendant Volutengiebel zur Bahnhofstraße, baugeschichtlich von Bedeutung. Als Eckbau konzipiert, Betonung der Ecke durch Geschossaufstockung und Zwiebelhaube, als Pendant getreppter Giebel, für die kleinstädtischen Verhältnisse recht üppiger Bauschmuck, Ladenzone vor 2005 umgebaut und Schaufenster beseitigt. 09266778
 


Weinberghaus Hohe Straße 71
(Karte)
ab 17. Jh. sehr altes Weinberghaus mit drei Tonnengewölben und interessant gestaltetem Erker, Zeugnis des jahrhundertealten Weinbaus in der Elbregion, von wissenschaftlich-dokumentarischem und künstlerischem Wert und von Bedeutung für die Kulturlandschaft. 09266852
 


Sowjetisches Ehrenmal
Weitere Bilder
Sowjetisches Ehrenmal Kirchplatz
(Karte)
1967 (Gedenkstätte) Denkmal und Begräbnisort für 21 gefallene sowjetische Soldaten, geschichtlich von Bedeutung. Sowjetischer Ehrenfriedhof, Kirchplatz, in einem Gemeinschaftsgrab ruhen 19 Soldaten und Offiziere, gefallen am 9.5.1945.[Ausführlich 5] 09266864
 


Martinskirche mit Kirchhof und Kriegerdenkmal
Weitere Bilder
Martinskirche mit Kirchhof und Kriegerdenkmal Kirchplatz 1
(Karte)
1893–1895, bez. 1895 Martinskirche (einschließlich Ausstattung) – bemerkenswertes Zeugnis der Kirchenbaukunst im ausgehenden 19. Jahrhundert, Architekt: Theodor Quentin (1851–1905) aus Pirna, weithin sichtbarer Kirchturm. Landmarke, Ausstattung einschl. Vasa Sacra, baugeschichtlich, künstlerisch und städtebaulich bedeutend, Anlage auch von Bedeutung für die Ortsgeschichte.[1][Ausführlich 6] 09266745
 


Zentralgasthof Weinböhla (Ehemaliger Gasthof)
Weitere Bilder
Zentralgasthof Weinböhla (Ehemaliger Gasthof) Kirchplatz 2; 2a
(Karte)
bez. 1899–1900 Gasthof (Nr. 2) mit rückwärtigem Ballsaal sowie Nebengebäude (ehemaliges Kutscherhaus, Nr. 2a) – wohl eine der repräsentativsten kleinstädtischen Gasthöfe, im Stil der Deutschen Neorenaissance mit hohen Schweifgiebeln und Eckerkern errichtet, Ornamentik schon im Jugendstil, Saalanbau ausgesprochen repräsentativ.[Ausführlich 7] 09266750
 


Wohnstallhaus, Stallgebäude und Scheune eines Dreiseithofes
Wohnstallhaus, Stallgebäude und Scheune eines Dreiseithofes Kirchplatz 3
(Karte)
2. Hälfte 19. Jh. ortsbildprägende Massivbauten des 19. Jahrhunderts, in unmittelbarer Lage am Zentralgasthof im Ortskern, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung. 09266749
 


Wohnhaus, Seitengebäude mit Anbau und Scheune eines Dreiseithofes
Wohnhaus, Seitengebäude mit Anbau und Scheune eines Dreiseithofes Kirchplatz 5
(Karte)
2. Hälfte 19. Jh. Massivbauten des 19. Jahrhunderts, Seitengebäude mit überdachtem Zwillingsfenster im Giebel, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung. 09266748
 


Wohnhaus
Wohnhaus Kirchplatz 6
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Wohnhaus mit rückwärtigem Anbau und mit allen gewerblichen Gebäuden eines Holzhandels sowie Seitengebäude eines ehemaligen Bauernhofes – gründerzeitlicher Putzbau mit Laden, Seitengebäude zum Hof Obergeschoss Fachwerk verbrettert, Zeugnis für die Umwandlung eines Dreiseithofes in eine Holzhandlung, baugeschichtlich und ortsentwicklungsgeschichtlich von Bedeutung. Hauptfassade zum Kirchplatz hin, Rundbogengiebel, moderner Ladeneinbau, Überformung Ende 19. Jhdt. 09266747
 


Bauernhof
Bauernhof Kirchplatz 15a
(Karte)
2. Hälfte 19. Jh. Seitengebäude und Einfriedungsmauer eines Bauernhofes – original erhaltene Teile eines ländlichen Anwesens, Gebäude mit seiner exponierten Lage zum Kirchplatz von Belang für das Ortsbild, prägender Teil des Dorfkerns von Weinböhla, stadtentwicklungsgeschichtlich bedeutend (bildet Bauernhof mit Nummer 15). 09266755
 


Pfarrhaus und Einfriedungsmauer
Pfarrhaus und Einfriedungsmauer Kirchplatz 16
(Karte)
1894 gründerzeitlicher Putzbau in ortsbildprägender Lage nahe der Kirche, Gesprengegiebel zum Garten, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung, mit Pfarramt im Erdgeschoss. 09266746
 


Wohnhaus mit Seitengebäude und Scheune
Wohnhaus mit Seitengebäude und Scheune Kirchplatz 17
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Wohnhaus mit angebautem Seitengebäude sowie Scheune eines ehemaligen Dreiseithofes – markantes ländliches Anwesen, bildet mit der Nachbarbebauung historischen Ortskern von Weinböhla, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich bedeutend.[Ausführlich 8] 09266756
 


Wohnstallhaus, Seitengebäude und Torbogen eines Dreiseithofes
Wohnstallhaus, Seitengebäude und Torbogen eines Dreiseithofes Kirchplatz 18
(Karte)
Ende 19. Jh. Wohnstallhaus Obergeschoss Fachwerk, Seitengebäude verputzter Massivbau mit überdachtem Zwillingsfenster im Giebel, markantes ländliches Anwesen, bildet mit Nachbarbebauung historischen Kern von Weinböhla, baugeschichtlich bedeutend. Wohnhaus: Fachwerk massiv untersetzt, Giebel und Obergeschoss zur Straße hin holzverschalt, Wohnstallhaus Ende 19. Jh. überformt. 09266757
 


„Peter-Keller“; Heimatmuseum (Winzerhaus, Weinkeller, Stallgebäude und Torbogen eines ehemaligen Weingutes)
Weitere Bilder
„Peter-Keller“; Heimatmuseum (Winzerhaus, Weinkeller, Stallgebäude und Torbogen eines ehemaligen Weingutes) Kirchplatz 19
(Karte)
bez. 1802 weitgehend original erhaltenes ländliches Anwesen, Hauptbau mit Fachwerk im Obergeschoss, bemerkenswert auch der Torbogen mit seitlicher Pforte, Zeugnis für den jahrhundertelangen Weinbau in der Elbregion, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich bedeutend. Historisches Weinböhlaer Weingut, gegründet 1794, Eingangstore bezeichnet 1802 Wohnstallhaus: Fachwerk, massiv untersetzt. 09266753
 


Wohnhaus eines Bauernhofes
Wohnhaus eines Bauernhofes Kirchplatz 20
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Wohnhaus Obergeschoss Fachwerk, baugeschichtlich von Bedeutung 09266752
 


Wohnstallhaus, Seitengebäude und Scheune eines Dreiseithofes
Wohnstallhaus, Seitengebäude und Scheune eines Dreiseithofes Kirchplatz 22
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Seitengebäude mit Fachwerk-Obergeschoss, markanter und vollständig erhaltener Bauernhof, ortsbildprägende Lage gegenüber der Kirche, Teil des Ortskerns von Weinböhla, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung, Stallgebäude: Fachwerk massiv untersetzt. 09266751
 


Villa mit Torpfeilern und Einfriedung (zum ehemaligen Spargelgut gehörig)
Villa mit Torpfeilern und Einfriedung (zum ehemaligen Spargelgut gehörig) Köhlerstraße 62
(Karte)
nach 1900 früher wohl Wohnhaus einer Wein-Handlung, gründerzeitlicher Putzbau mit Fachwerkgiebeln, baugeschichtlich und ortsentwicklungsgeschichtlich von Bedeutung. Fachwerkgiebel, Fachwerk unter der Traufe, Dachhäuser als Betonung der schrägen Grundrissführung. 09266879
 


Gasthaus „Laubenhöhe“ (Gasthaus, mit Stützmauer und Einfriedung)
Weitere Bilder
Gasthaus „Laubenhöhe“ (Gasthaus, mit Stützmauer und Einfriedung) Köhlerstraße 77
(Karte)
Ende 19. Jh. gründerzeitlicher Putzbau mit Zierfachwerk-Elementen, durch Eckturm betont, bekannte Ausflugsgaststätte, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung, als Eckbau konzipiert. 09266876
 


Wohnhaus mit Seitengebäude und Scheune Lutherstraße 8a
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Wohnhaus mit angebautem Seitengebäude sowie Scheune eines ehemaligen Dreiseithofes – markantes ländliches Anwesen, bildet mit der Nachbarbebauung historischen Ortskern von Weinböhla, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich bedeutend.[Ausführlich 8] 09266756
 


Mietvilla mit Torpfeilern Maxstraße 8
(Karte)
Ende 19. Jh. gründerzeitlicher Putzbau, mehrere Risalite mit Giebel, im Stil der Neorenaissance, baugeschichtlich von Bedeutung. 09266833
 


Mietvilla mit Torpfeilern und Einfriedung Maxstraße 37
(Karte)
Ende 19. Jh. gründerzeitlicher Putzbau, durch Giebel betont, mit aufwendiger zweigeschossiger massiver Veranda, originale Einfriedung als schmiedeeiserner Zaun, baugeschichtlich von Bedeutung. Geätzte Fenster, Erker über zwei Etagen, neobarocke Giebel an zwei Seiten. 09266826
 


Wohnstallhaus mit Anbau, Seitengebäude und Scheune eines Dreiseithofes
Wohnstallhaus mit Anbau, Seitengebäude und Scheune eines Dreiseithofes Meißner Straße 3; 4
(Karte)
bez. 1853 verputzte Massivbauten, Wohnstallhaus mit Zwillingsfenster im Giebel, ausgesprochen repräsentatives ländliches Anwesen aus dem 19. Jahrhundert, bildet zudem markantes Ensemble mit weiteren Höfen innerhalb des Ortskerns, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich bedeutend. Wohnstallhaus (Wohnhaus) Rundbogenfenster im Giebel, Fenstergewände aus Sandstein, Scheune mit Fledermausgauben (älter als 2. Hälfte 19. Jhdt.), ehemaliges Fuhrgeschäft. 09266798
 


Wohnhaus mit Toreinfahrt
Wohnhaus mit Toreinfahrt Meißner Straße 6
(Karte)
nach 1900 villenartig anmutender, schlichter Bau, markantes Beispiel der versachlichten und barockisierenden Architektur aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts, baugeschichtlich bedeutend Mansardwalmdach. 09266805
 


Mietvilla mit Einfriedungsmauersockel Melanchthonstraße 14
(Karte)
um 1905 gründerzeitlicher Putzbau mit Fachwerkgiebeln, Holzveranda und Eckerker, baugeschichtlich von Bedeutung. Fachwerkgiebel, Holzveranda im ersten Obergeschoss, ein Fenster im Erdgeschoss mit farbiger Bleiverglasung (florale Jugendstilranken). 09266793
 


Wohnstallhaus, Scheune und Seitengebäude eines Bauernhofes
Wohnstallhaus, Scheune und Seitengebäude eines Bauernhofes Melzerstraße 10
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Wohnstallhaus mit Obergeschoss Fachwerk, weitgehend ursprünglich erhalten, baugeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung. Wohnstallhaus: Fachwerk massiv untersetzt sowie Bauerngarten und Einfriedungsmauer. 09266766
 


Mietshaus mit Einfriedung
Mietshaus mit Einfriedung Melzerstraße 12
(Karte)
1920er Jahre Putzbau mit Krüppelwalmdach, straßenseitiger Giebel mit vorgesetztem Treppenturm, im traditionalistischen Stil der 1920er Jahre, baugeschichtlich von Bedeutung. Halbrunder, vorgesetzter Treppenturm mit flacher Haube 09266765
 


Königlich-sächsischer Meilenstein
Weitere Bilder
Königlich-sächsischer Meilenstein Moritzburger Straße
(Karte)
Abzweigstein mit Krone und Inschrift, Zeugnis der Neuvermessung der Poststraßen im Königreich Sachsen um 1860, verkehrsgeschichtlich bedeutend.[Ausführlich 9] 09303054
 


Gasthaus „Laubenschlößchen“ (Gasthaus mit vorgelagerter Terrasse, Stützmauer und Einfriedung) Moritzburger Straße 79
(Karte)
um 1900 gründerzeitlicher Putzbau mit Zierfachwerk-Elementen, durch Mittelturm und Balkons betont, bekannte Ausflugsgaststätte, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung. Fachwerk im Giebel, Einfriedung original erhalten. 09266892
 


Villa Moritzburger Straße 89
(Karte)
1902 gründerzeitliche Klinkerfassade mit Gesprengegiebeln, baugeschichtlich von Bedeutung, Klinkerfassade, Holzgiebel. 09266891
 


Wohnstallhaus und Scheune eines Zweiseithofes
Wohnstallhaus und Scheune eines Zweiseithofes Nizzastraße 10
(Karte)
2. Hälfte 19. Jh., vermutlich älterer Kern alter Weinbauernhof, baugeschichtlich und ortsentwicklungsgeschichtlich von Bedeutung. Sandstein-Türstock, der Hof war nicht einsehbar, muss gegebenenfalls von innen angeschaut werden. 09266837
 


Mietvilla mit Torpfeilern, Stützmauer und Einfriedung sowie Vorgarten
Mietvilla mit Torpfeilern, Stützmauer und Einfriedung sowie Vorgarten Nordstraße 5
(Karte)
nach 1900 gründerzeitliche Putzbau mit Ziegelgliederung, weit vorkragendes Dach, hervorgehobener Eingangsbereich, baugeschichtlich von Bedeutung. Herrschaftlicher Eingangsbereich, Klinker-Applikationen, Original-Zaun erhalten. 09266838
 


Villa mit Toreinfahrt, Stützmauer und Einfriedung
Villa mit Toreinfahrt, Stützmauer und Einfriedung Nordstraße 10
(Karte)
um 1910 gründerzeitlicher Putzbau mit Fachwerk-Giebel, überdachter Eingangsbereich mit darüber liegendem Holzbalkon, Holzveranda, baugeschichtlich von Bedeutung. Fachwerk im Giebel, hölzerner, überdachter Eingangsbereich mit darüber liegendem Holzbalkon, Stützmauern. 09266840
 


Wohnhaus mit Einfriedungsmauer
Wohnhaus mit Einfriedungsmauer Nordstraße 17
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Obergeschoss Fachwerk, ehemaliges Weinbauernhaus, baugeschichtlich und ortsentwicklungsgeschichtlich von Bedeutung. Holzverschalter Giebel, Weinspaliere. 09266841
 


Villa
Villa Poststraße 25
(Karte)
nach 1900 gründerzeitlicher Putzbau mit Sparrengiebel und Holzveranda, baugeschichtlich von Bedeutung. Holzveranda im Erdgeschoss, in Anlehnung an den Schweizer Stil. 09266800
 


Mietshaus
Mietshaus Poststraße 42
(Karte)
um 1910 reich gegliederter und dekorierter Putzbau, Bauornamentik vom Jugendstil beeinflusst, baugeschichtlich von Bedeutung. Rustizierte Ecken, ansonsten Rauputz, reduzierte abstrahierte Bauornamentik (noch Jugendstil beeinflusst), Rundbogengiebel über der Eingangsseite. 09266795
 


Mietvilla mit Torpfeilern und Einfriedung
Mietvilla mit Torpfeilern und Einfriedung Poststraße 44
(Karte)
1900–1901 interessant dekorierter gründerzeitlicher Putzbau, mit massiver Veranda als Zugang, baugeschichtlich von Bedeutung. Halbsäulen im Eingangsbereich, phantasievolle Fensterrahmungen. 09266796
 


Postgebäude
Weitere Bilder
Postgebäude Poststraße 45
(Karte)
1938 Postgebäude (mit Fassadenmalerei) und Nebengebäude – in der traditionellen Formensprache der 1930er Jahre mit Erker und Fassadenmalerei, baugeschichtlich und künstlerisch bedeutend. Fassadenmalerei mit szenischer Bezugnahme auf den Weinanbau des Ortes und zum Postwesen.[Ausführlich 10] 09266794
 


Rathaus
Weitere Bilder
Rathaus Rathausplatz 2
(Karte)
1927 Gemeindeamtsgebäude, nur wenig gegliederter Putzbau, mittenbetonte Fassade durch Rundbogenportal, Balkon und Giebel mit Uhr, im traditionalistischen Stil der 1920er Jahre, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung. Neorenaissancegiebel, Rundbogenportal mit profiliertem Gewände. 09266742
 


Rathausbrunnen Rathausplatz 2 (neben)
(Karte)
um 1927 (Brunnen) figürliche Brunnenanlage (Weintrauben tragende Putti), ortsgeschichtlich und künstlerisch von Bedeutung, Weintrauben tragende Putti. 09266818
 


Denkmal für die Opfer des Faschismus
Denkmal für die Opfer des Faschismus Rathausstraße
(Karte)
1950er Jahre (Denkmal) gewidmet den Opfern des Faschismus Paul Huth, Hellmut Türk, Helene Glatzer, ortsgeschichtlich von Bedeutung. 09266861
 


Transformatorenstation
Transformatorenstation Rathausstraße 22 (gegenüber)
(Karte)
Anfang 20. Jh. Zeugnis für Elektrifizierung des Ortes, technikgeschichtlich von Bedeutung 09266819
 


Mietshaus mit Einfriedungssockelmauer Reichsstraße 18
(Karte)
Ende 19. Jh. als Eckbau konzipiert, gründerzeitliche Putzfassade mit Schweifgiebeln, Holzveranda und Eckbalkon, im Stil der Neorenaissance, baugeschichtlich von Bedeutung. Als Eckbau konzipiert, zwei Neorenaissancegiebel mit bekrönenden Dreiecksgiebelchen erhalten, holzverschalter Wintergarten. 09266792
 


Villa Reichsstraße 21
(Karte)
bez. 1898 gründerzeitlicher Putzbau mit Neorenaissancegiebel und Holzveranda, baugeschichtlich von Bedeutung. Ehemals verglaste Holzveranda, florale Fassadenmalerei innerhalb der Veranda, Neorenaissancegiebel mit Rundbogenmotiv als Abschluss. 09266791
 


Villa mit Einfriedung Rosenstraße 3
(Karte)
Ende 19. Jh. Villa mit Einfriedung – reich gegliedertes Gründerzeitgebäude, mit historistischer Putzfassade und Eingangsturm, baugeschichtlich von Bedeutung. Mittelachse betonendes Türmchen, holzverschalte Veranda mit geätzten Scheiben, Erker mit geätzten Scheiben. 09266836
 


Villa mit Einfriedung Rosenstraße 17
(Karte)
um 1900 Villa mit Einfriedung und Torpfeilern – einfacher gründerzeitlicher Putzbau mit Ziegelgliederung, massive Veranda in aufwendiger Gestaltung, schmiedeeiserner Originalzaun (Maschendrahtzaun), baugeschichtlich von Bedeutung. Dreiecksgiebel, Erker, bleiverglaste Fenster, schmiedeeiserner Originalzaun teilweise erhalten. 09266835
 


Scheune und rückwärtige Einfriedungsmauer
Scheune und rückwärtige Einfriedungsmauer Sachsenstraße 5; 7; 9
(Karte)
2. Hälfte 19. Jh. Scheune (Nr. 5) und rückwärtige Einfriedungsmauer der Bauernhöfe (Nr. 5, 7 und 9), entlang der Lutherstraße – bedeutsam für das Ortsbild, zudem Zeugnisse ländlicher Architektur und Volksbauweise, baugeschichtlich und ortsentwicklungsgeschichtlich bedeutend, Fassade mit Weinspalier. 09266759
 


Seitengebäude und Scheune eines Bauernhofes
Seitengebäude und Scheune eines Bauernhofes Sachsenstraße 11a
(Karte)
bez. 1832 Seitengebäude und Scheune eines Bauernhofes sowie rückwärtige Einfriedungsmauer an der Lutherstraße – markante und weitgehend ursprünglich erhaltene Zeugnisse ländlicher Architektur und Volksbauweise, baugeschichtlich und ortsentwicklungsgeschichtlich bedeutend. Eingeschossiges Seitengebäude, im Giebel winzige Rundbogenfenster, Weinspalier (bildet Bauernhof mit Nummer 11). 09266760
 


Wohnhaus
Wohnhaus Sachsenstraße 19
(Karte)
bez. 1828 Fachwerkgebäude, auch im Erdgeschoss Fachwerk erhalten, baugeschichtlich von Bedeutung, Fachwerk. 09266772
 


Mietshaus mit Einfriedung
Mietshaus mit Einfriedung Sachsenstraße 28; 30
(Karte)
um 1900 von Nummer 30 nur Einfriedung, Bau der Gründerzeit mit repräsentativer historisierender Klinkerfassade, dominiert von Eckturm einschließlich Haube und übergiebeltem Seitenrisalit, baugeschichtlich von Bedeutung. Rote Klinkerfassade, Ecktürmchen mit Zwiebelhaube, Obergeschoss: Fenster durch Dreiecksgiebel bekrönt, Originalzaun. 09266768
 
Weinböhlaer Schule
Weitere Bilder
Weinböhlaer Schule Sachsenstraße 33
(Karte)
bez. 1897–1898 repräsentatives Gründerzeitgebäude, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung. Allee bestehend aus Ahorn, Rotbuchen und Eichen. Allee vor 2011 beseitigt und durch Neuanpflanzung ersetzt (ohne denkmalschutzrechtliche Genehmigung). 09266771
 
Mietvilla mit Einfriedung
Mietvilla mit Einfriedung Sachsenstraße 34
(Karte)
um 1870 gut gegliederte Putzfassade im historistischen Stil, durch Mittelrisalit mit Dreiecksgiebel betont, baugeschichtlich von Bedeutung. Schlichter Schmuck, Lisenen, Betonung der Ecken, Fensterverkröpfung. 09266769
 
Wartturm; Ratsweinberg (Aussichtsturm und Stützmauern im davorliegendem Weinberg)
Weitere Bilder
Wartturm; Ratsweinberg (Aussichtsturm und Stützmauern im davorliegendem Weinberg) Schreinickenweg 3 (hinter)
(Karte)
1900 kleiner Aussichtsturm, durch besondere Umstände künstliche Ruine, Bruchsteinstützmauern im Weinberg, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich sowie landschaftsgestaltend bedeutend. 09266884
 
Wohnhaus mit Einfriedung
Wohnhaus mit Einfriedung Sörnewitzer Straße 7
(Karte)
nach 1910 eingeschossiger Putzbau mit ausgebautem Mansarddach und verbrettertem Giebel, im Reformstil der Zeit um 1910, baugeschichtlich von Bedeutung. Holzverschalter Giebel konvex geformte, verbretterte Dachhäuser. 09266873
 
Mietshaus mit Einfriedung
Mietshaus mit Einfriedung Sörnewitzer Straße 52
(Karte)
Ende 19. Jh. schlichte Putzfassade mit interessanter Ziegelsteingliederung, turmartige Eckgestaltung, baugeschichtlich von Bedeutung. Klinkersockel, Klinker-Negativapplikationen, renoviert. 09266875
 


Bahnhof Neusörnewitz (Empfangsgebäude des Bahnhofs)
Bahnhof Neusörnewitz (Empfangsgebäude des Bahnhofs) Sörnewitzer Straße 70
(Karte)
Ende 19. Jh. ortsbildprägender Bahnhof von Coswig-Neusörnewitz, liegt auf Weinböhlaer Flur, verkehrshistorische Bedeutung. 09267861
 


Einfriedungsmauer eines ehemaligen Weinbergs Spitzgrundstraße 15 (bei)
(Karte)
18./19. Jh. Bruchsteinmauer, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung 09266823
 


Mietshaus mit Einfriedung Tannenstraße 8
(Karte)
um 1900 gründerzeitlicher Putzbau mit Fachwerkgiebeln, baugeschichtlich von Bedeutung. Als Eckbau konzipiert, hölzernes Vorhaus mit zwei geschnitzten Säulen, Fachwerk-Giebel, Einfriedung teilweise entfernt. 09266867
 


Drais-Stein (Stein zum Gedenken an Freiherrn von Drais)
Weitere Bilder
Drais-Stein (Stein zum Gedenken an Freiherrn von Drais) Wilhelm-Wiesner Straße
(Karte)
1912 Gedenkstein für den Erfinder der Draisine, des ersten Laufrades, Karl Freiherr von Drais (1785–1851), vom Deutschen Radfahrerbund gewidmet, ortsgeschichtlich bedeutsam. 09266743
 


Wasserwerk Wilhelm-Wiesner-Straße
(Karte)
um 1900 im neogotischen Stil, baugeschichtlich und technikgeschichtlich von Bedeutung, wahrscheinlich zusammen mit dem "Friedensturm" entstanden. 09266889
 


Bismarckturm; Friedensturm (Aussichtsturm)
Weitere Bilder
Bismarckturm; Friedensturm (Aussichtsturm) Wilhelm-Wiesner-Straße
(Karte)
bez. 1903 (Aussichtsturm) ehem. Bismarckturm – errichtet zum Gedenken an Reichskanzler Otto von Bismarck (1815–1898), gestaltet in der Art einer Burganlage mit Türmen und Zinnen, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung. 09266888
 

Ehemalige Denkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Oberer Gasthof
Oberer Gasthof 09266807
 

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Diese Liste ist nicht geeignet, verbindliche Aussagen zum Denkmalstatus eines Objektes abzuleiten. Soweit eine rechtsverbindliche Feststellung der Denkmaleigenschaft eines Objektes gewünscht wird, kann der Eigentümer bei der zuständigen unteren Denkmalschutzbehörde einen Bescheid beantragen.
  • Die amtliche Kulturdenkmalliste ist niemals abgeschlossen. Durch Präzisierungen, Neuaufnahmen oder Streichungen wird sie permanent verändert. Eine Übernahme solcher Änderungen in diese Liste ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht sichergestellt.
  • Die Denkmaleigenschaft eines Objektes ist nicht von der Eintragung in diese oder die amtliche Liste abhängig. Auch Objekte, die nicht verzeichnet sind, können Denkmale sein.
  • Grundsätzlich erstreckt sich die Denkmaleigenschaft auf Substanz und Erscheinungsbild insgesamt, auch des Inneren. Abweichendes gilt dann, wenn ausdrücklich nur Teile geschützt sind (z. B. die Fassade).

Ausführliche Denkmaltexte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Im Jahr 1618 wurde das Denkmal zur Erinnerung an eine Treibjagd ungefähr 800 m nordwestlich vom Forsthaus Kreyern auf einer Erhöhung errichtet. Lebensgroße Darstellung eines Wolfes auf einer Sandsteinsäule. Auf den Seitenflächen umfängliche Inschriften, u. a. mit den Teilnehmern jener Jagdgesellschaft unter Johann Georg I. Mit dem Stein wird auch der Jägerjunge Anton Brum, der den Wolf schoss, gewürdigt. Renovierungen (Überarbeitungen) 1672, 1736, 1866, 1913 und 1981.
  2. Erdgeschoss durch spätere Fenstereinbrüche beeinträchtigt, als Akanthusblatt ausgebildeter Giebel zur Betonung der Mittelachse, Vielzahl erhaltener Details (bis zu den Jalousieverblendungen).
  3. Schloss Lauben: Schlossgebäude bzw. Herrenhaus mit Mansardwalmdach einschl. aufgesetztem Glockenturm, rückwärtigem Dachhaus und Verandaanbau mit Balkon, Nutzung vor 1945 Mädchen-Pensionat, zu DDR-Zeiten Schulungsgebäude der Firma Robotron. Das Anwesen ist offenbar vor 1781 als Weingut entstanden. Eine Urfunktion als Rittergut, wie vielfach angenommen, ist eher unwahrscheinlich. Das Anwesen erscheint auf dem Meilenblatt von Sachsen (1801) von einem Weinberg umgeben, zwischen Großem Laubenberg und Bäckerschem Hof.
  4. Das westlich gelegene Wohnstallhaus, wohl mit verbrettertem Obergeschoss, wurde mittlerweile abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt. Von der einstigen Bruchsteinscheune an der Rückseite des Grundstückes existieren nur noch Teile der Erdgeschossmauer. Diese wurden mittlerweile ausgebaut. Von den Gebäuden hat sich also nur noch das östliche Seitengebäude (Auszüglerhaus bzw. Auszugshaus) in Gänze erhalten. Die Einfriedungsmauer (Bogendurchgang mit originaler Tür) zur Dresdner Straße wurde erneuert, zum Zaschendorfer Weg ist sie wohl noch weitestgehend original.
  5. Sowjetisches Ehrenmal: Auf dem Grab ein Denkmal: in voller Länge des Grabes niedrige Mauer. In der Mitte durch Pfeiler gefasst, hoch stehende Gedenkwand, im oberen Drittel Sowjetstern. Zwischen den Pfeilern Tafeln mit ehrendem Text, darunter die Namen und Daten von 9 Gefallenen, darunter Hinweis, dass weitere 10 Gefallene hier ruhen. Material: Mauer – Porphyrsteine, behauen, Gedenkwand – Granit, Höhe ca. 450 cm, Tafeln – Marmor, errichtet: 1947/48.
  6. Evangelische Martinskirche am Kirchplatz, dazu Kirchhof mit Einfriedung, Kriegerdenkmal und einige alte Grabsteine.
    Die spätgotische Dorfkirche genügte im späten 19. Jh. nicht mehr den Ansprüchen des durch die Villenbebauung stark angewachsenen Ortes, sie wurde 1893 abgetragen und bis 1895 durch einen neugotischen Bau mit Westturm von Theodor Quentin ersetzt. Außenrestaurierung 1981, innen 1994/95. Reich gegliederter Außenbau in unverputztem Quader- und Bruchsteinmauerwerk, verschieferte Satteldächer. An den Längsseiten des Schiffs je vier große übergiebelte Maßwerkfenster. Eingezogener Chor mit 3/8-Schluss, Strebepfeilern und Maßwerkfenstern, nördlich und südlich im Erdgeschoss jeweils ein Sakristeianbau, begleitet von je einem Türmchen. Dreigeschossiger Westturm mit großen Fenstern und Schallöffnungen sowie Spitzhelm, von vier kleinen Begleittürmchen umstanden, seitlich des Turms symmetrisch angelegte polygonale Treppentürmchen, Westportal mit der Skulptur des Guten Hirten von Rudolph Hölbe (1848–1926).
    Das Schiff von einer hölzernen, partiell mit Pflanzenfriesen bemalten Stichkappentonne überwölbt. An drei Seiten hölzerne Emporen, ebenfalls mit Malereien, über Holzstützen. Auch die Stichkappen durch Holzpfeiler abgestützt, die auf den Emporenbrüstungen aufsitzen. Der Chor mit einem über Wandpfeilern gewölbten Vorchor, der Schluss mit Rippengewölbe über Runddiensten, die auf Figurenkonsolen ruhen, die Gewölbe mit pflanzlichen und symbolischen Darstellungen bemalt. In den großen Chorfenstern Glasgemälde mit Darstellungen der hohen kirchlichen Feste, die dem Raumcharakter mystische Züge verleihen. Ausstattung aus der Erbauungszeit: Altar, farbig gefasstes neugotisches Steinretabel, das ein Gemälde mit Darstellung der Einsetzung des Abendmahls rahmt. Neugotischer Taufstein, Kanzel aus Holz, rechts vor dem Chorbogen, in Formen der Neuromanik und der Neugotik. Gestühl aus der Bauzeit, großer Orgelprospekt um 1911 (Dehio Sachsen I, 1996).
    Über dem Hauptportal datiert, Innenausstattung mit Holzverschalung, Architekt der Kirche Theodor Quentin, Orgel 1994–1995 von der Orgelbaufirma Wünnig, Großolbersdorf im Erzgebirge(vierte Orgel der Kirche), zweite Orgel der Kirche (1850) Erstlingswerk von Karl Eduard Jehmlich (mechanisch traktiert), in den Jahren 1914–1915 baute Firma Jehmlich als dritte eine pneumatische Orgel, Altar vom Bildhauer Heinrich Schneider aus Copitz (Geschenk des Kaufmanns Göhler aus Niederau), Altarbild „Das heilige Abendmahl“ gemalt von Prinz Karl Ernst von Schönburg-Waldenburg auf Gauernitz (1836–1915), Kruzifix gestiftet von Otto Schneider, Kanzel und Bild über der Haupttür von Robert König (Dresden), Kriegerdenkmal auf dem Kirchhof. Denkmalwerte Grabstätten auf dem Kirchhof: 1) Grabmal Familie Qittel (nach 1879), 2) Grabmal Familie Mohn (nach 1865) und 3) Grabmal Familie Schneider (nach 1850).
  7. Gasthof Weinböhla: Komplex baugeschichtlich und ortsgeschichtlich sowie künstlerisch bedeutend und von Belang für das Ortsbild im Zentrum von Weinböhla. Neorenaissancegiebel und Jugendstilornamentik an der Hauptfassade zum Kirchplatz, Eckerker mit Welschen Hauben, Seitengebäude mit hinterer Ausspanne, Saalbau im Innern barockisierend, mit Emporen auf wuchtigen Säulen, Bühnenmuschel, aufwendiger Stuckdekor vor allem an den Decken.
  8. a b Wohnhaus verputzt, unter dem Putz vermutlich Fachwerk, auf Aussagen der Eigentümerin hin soll der Hof der älteste in Weinböhla und bis ins 14. Jh. zu datieren sein, wurde von der Eigentümerin als Fuhrgeschäft bewirtschaftet.
  9. Denkmaltext: Der an der Moritzburger Straße in Weinböhla stehende königlich-sächsische Meilenstein zeigt auf der eine Seite eine Krone und die Inschrift Moritzburg. Als Abzweigstein errichtet, besteht er aus einer Sandsteinstele mit annähernd quadratischem Sockel und halbrund endendem Abschluss. Die königlich-sächsischen Meilensteine waren Nachfolger der kursächsischen Postmeilensäulen. Am 1. September 1858 begann der Straßenbau-Ingenieur Wilke mit der Neuvermessung der sächsischen Straßen. Diese Neuvermessung bildete die Grundlage für die Einführung des neuen Vermessungssystems.
    Dieses umfasste Stationssteine, Ganzmeilensteine/Meilensteine, Halbmeilensteine, Abzweigsteine und Grenzübergangssteine. Offenbar trugen alle Steine ursprünglich Kronen (auf beiden Seiten). Entsprechend ihrer Funktion unterschieden sich Form und Beschriftung. Die Stationssteine fanden am Anfang und am Ende von Poststrecken Aufstellung. Auf ihnen waren die Namen und die Entfernung der an der Strecke liegenden Städte verzeichnet. Die Meilensteine standen unmittelbar an der Straße. Auf der einen Seite des Steins stand Name und Entfernung des Ausgangsortes und auf der anderen Name und Entfernung des Ortes am Ende der Poststrecke. Die Halbmeilensteine sollten den Streckenverlauf kennzeichnen. Eine Beschriftung dieser kleinsten Steine war nicht üblich. Abzweigsteine standen an Abzweigungen von der Hauptroute und trugen in der Regel nur den Namen der nächsten Poststation ohne Entfernungsangabe. Auf den Grenzübergangssteinen war die Bezeichnung „Königreich Sachsen“ verzeichnet. Auf der anderen Seite enthielten diese Ortsnamen und Entfernungen.
    Zwischen Stationssteinen und Ganzmeilensteinen betrug der Abstand 1 Meile (das entspricht 7,5 km). Demnach bestand der Abstand zwischen Stationsstein und Halbmeilenstein und zwischen Halbmeilenstein und Ganzmeilenstein ½ Meile= 3,75 km. Seit 1875 galt im gesamten Deutschen Reich (also auch im Königreich Sachsen) das Meter als offizielles Längenmaß. Die Steine wurden aus diesem Grund vielfach auf das neue Maß umgeändert. Alle Steine wurden aus Sandstein hergestellt. Bei den königlich-sächsischen Meilensteinen handelt es sich um bedeutsame Dokumente/Zeugnisse der Landesvermessung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sie waren Teil eines Systems, dass sich noch heute an vielen Stellen nachvollziehen lässt. Die Denkmaleigenschaft ergibt sich demnach aus der geschichtlichen, respektive landes- und vermessungsgeschichtlichen Bedeutung. Das öffentliche Erhaltungsinteresse resultiert aus dem Umstand, dass derartige Kleindenkmale, wie man Fachbeiträgen und der täglichen Presse entnehmen kann, bei der Bevölkerung als Kulturdenkmale anerkannt sind. Quelle: Dietze, Gernot: Kleindenkmale, oft wenig beachtete Kleinode unserer Heimat, in: Mitteilungen des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz e. V. 09/1999, S. 11 ff.
  10. Postgebäude: Bild am Erker restauriert 1989, Bild mit Postreiter 1960 und 1988 restauriert . Die Malereien sind 1940 vom Dresdner Kunstmaler Johannes Fischer ausgeführt worden. Von Fischer sollen Bildausgestaltungen im Haus Schandau im Olympischen Dorf bei Berlin und im Schloss Augustusburg, dieses diente während der NS-Zeit als Gauführerschule, stammen.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Kulturdenkmale in Weinböhla – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. St.-Martins-Kirchgemeinde Weinböhla (abgerufen am 21. Dezember 2017)